How To
Stundensatzkalkulation in der Praxis
ADDISON Kanzleiorganisation
Stundensatzkalkulation in der Praxis
Wie gehe ich vor
| Zugriffsrechte einrichten | Der Aufruf der ADDISON Stundensatzkalkulation kann im Benutzerberechtigungssystem (kurz: „BBS") von ADDISON unter dem Projekt Kanzlei und dem Attribut Kanzleimonitor - Stundensatz gesperrt werden. | |
| Hinweis zum BBS |
Sperren Sie unbedingt den Zugriff im BBS für die Benutzergruppen, die auf die Stundensatzkalkulation nicht zugreifen sollen. Bei Anmeldungen ohne Zugriffsrechte, wird das Modul Stundensatzkalkulation unter Kanzlei / Kanzleimonitor nicht angeboten. | |
| Programmaufruf |
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| Oberfläche | ||
| Im linken Seitenbereich wird Ihnen anhand der Baumstruktur die Abfolge der Bedienung der Stundensatzkalkulation einfach dargestellt. Über die Erfassung der Stammdaten sowie der Planwerte erhalten Sie transparente Informationen der internen und externen Stundensätze. | ||
| Aktuelle Planung |
Die Bezeichnung und das Planjahr der aktuell geöffneten Planung werden Ihnen in der Symbolleiste rechts neben der letzten Schaltfläche angezeigt. | |
| Weitere Funktionen | ||
| Neue Planung Über diese Schaltfläche kann eine neue Planung angelegt werden. Alle zuvor erfassten Werte werden entfernt, bereits eingelesene Mitarbeiterstammdaten bleiben bestehen. | ||
| Planung zuordnen: Im Modul Umsatz und Rentabilität |
| Die Vorschau beinhaltet eine Zusammenfassung der aktuell geöffneten Planung. Hier können Sie zusätzlich zum Druck den Vergleich in unter-schiedlichen Datei-Formaten exportieren und auch per E-Mail verschicken. Folgende Formate sind möglich: |
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| Druck Listenmanager Der Druck des Berichts ist auch in den Listenmanager möglich. Wählen Sie dazu die Schaltfläche Druck Listenmanager. Als Dokumentname im Listenmanager wird Auswertungspaket Kanzleimonitor Umsatz und Rentabilität und das Projekt Kanzlei angegeben. Per Doppelklick wird Ihnen der Bericht zum Druck, bzw. zur Anzeige angeboten. | |||
| Excel-Export Exportieren Sie Ihre Planungsdaten als Excel-Auswertung. | ||
| Mitarbeiterstammdaten aktualisieren Über das Symbol Mitarbeiterstammdaten aktualisieren, werden die aktuellen Stammdaten der Mitarbeiter in die Planung übernommen. Ist im Mitarbeiterstammblatt die planbare Wochenarbeitszeit auf 0,00 % gesetzt, wird der Mitarbeiter automatisch als nicht planbar eingestuft. | ||
| Demodaten Um Ihnen den Einstieg in das Modul Planung und Stundensatz zu erleichtern, können Sie die integrierten Demodaten aufrufen. Ein erneuter Klick schaltet wieder auf Echtdaten um. | ||
| Hinweis |
Die Demodaten sind zum Üben gedacht. Sie können darin alles ändern und ausprobieren. Veränderte Demodaten werden nach Verlassen des Programms nicht gespeichert. Wenn Sie das Programm schließen und neu öffnen, erhalten Sie auch wieder Ihre eigenen Kanzleidaten. | |
| Konsolidierung mehrerer Planungen Sie können mit der Konsolidierung die Planungsdaten mehrerer Kanzleien zusammenfassen. Mitarbeiterstunden und -kosten, sowie Sachkosten können anteilig auf mehrere Kanzleien aufgeteilt werden. Lesen Sie bitte weiter im Kapitel: Konsolidierung mehrerer Kanzleien | ||
| ToolTips ein / aus ToolTips helfen Ihnen im Umgang mit dem Programm, gerade bei den ersten Einsätzen. Sie beantworten Ihnen in vielen Situationen aufkommende Fragen bereits in der Entstehung. Dabei werden Hilfen auf Erfassungsfelder automatisch während der Bearbeitung eingeblendet. Sind die ToolTips bereits aktiviert, wird die obere Schaltfläche angezeigt. |
| Menü / Aktualisieren bei Eingabe Um die Schnellerfassung von z.B. Mitarbeiterstammdaten oder Daten zur Kanzleiplanung zu ermöglichen, kann diese Option deaktiviert werden. Die geänderten Daten werden erst nach dem Aktivieren der Option, bzw. nach dem erneuten Öffnen der Planung aktualisiert. Standardmäßig ist die Option aktiviert. Das Deaktivieren der Option wird temporär gespeichert. Das bedeutet, beim nächsten Öffnen des Moduls, ist das Aktualisieren wieder aktiviert. | ||
| Spaltenbreiten speichern Mit dieser Funktion können Sie Ihre individuell angepassten Spaltenbreiten dauerhaft speichern. | ||
| Menü / Spaltenbreiten zurücksetzen Die Spaltenbreiten werden auf den ADDISON-Standard zurückgesetzt. Somit können Sie individuelle Einstellungen wieder löschen. |
Stammdaten
Stammdaten Kanzlei
| In den Stammdaten Kanzlei erfassen Sie Angaben zu Arbeitszeiten, Personalnebenkosten und weitere grundsätzliche Angaben. | ||
| Kanzleiorganisation | - Zusätzlich zu den allgemeinen Daten hinterlegen Sie hier die Aufbauorganisation Ihrer Kanzlei. Dadurch bestimmen Sie, ob und wie die Planung Partner und/oder Teams berücksichtigen soll. - Bei der Planung nach Partnern wird in den Mitarbeiter bezogenen Auswertungen die Spalte Partner angeboten. Damit erhalten Sie auch eine Analyse der Stundensätze und Deckungsbeiträge nach Partnern. - Bei der Planung nach Teams, erhalten sie zusätzlich auch eine Analyse der Stundensätze und Deckungsbeiträge nach Teams. - Planung wird konsolidiert Sind Mitarbeiter nicht nur in einer Kanzlei, sondern kanzleiübergreifend tätig, können Sie hier die anteilige Erfassung der Mitarbeiter aktivieren. Wählen Sie hier „Ja“, können Sie in den Stammdaten Mitarbeiter im Tabreiter Anwesenheit den Anteil des Mitarbeiters erfassen. Die Stunden und Personalkosten werden dann für alle weiteren Analysen anteilig berechnet. Wird die Planung konsolidiert, wird sichergestellt, dass ein Mitarbeiter in der Summe der gewählten Planungen immer mit 100% geplant wird. - Sie können den Status der aktuellen Planung festlegen. Indem Sie In Bearbeitung oder Fertig auswählen. - Beim Speichern des Planungsstandes wird automatisch das aktuelle Tagesdatum im Feld Stand vom hinterlegt. | |
| Arbeitszeiten | Als Grundlage der zu planenden Stunden sind das Planjahr, das Bundesland und die regulären Wochenstunden zu erfassen. Aus diesen Angaben werden die Jahresarbeitstage und die daraus resultierenden Jahresstunden ermittelt. Die Arbeitstage und Wochenstunden bilden mit den Daten des einzelnen Mitarbeiters aus dem Mitarbeiterstamm (persönliche Wochenstunden, Urlaub, Beschäftigung von-bis) die Grundlage zur Berechnung der Planung und der Stundensätze. |
| Personalnebenkosten | In dem Register Personalnebenkosten erfassen Sie den Prozentsatz, den der Arbeitgeber an Sozialversicherung für die Arbeitnehmer bezahlt. Der Anteil wird vom Gesamtbrutto des Mitarbeiters berechnet. |
| Individueller AG-Anteil |
Abweichende SV-Anteile des Arbeitgebers können Sie im jeweiligen Mitarbeiter in den Stammdaten Mitarbeiter > Grunddaten hinterlegen. |
| Inhaber/Partner | Ordnen Sie hier den Inhabern / Partnern die Art der Vergütung zu. Zur Planung der Inhaber/Partnervergütung haben Sie die Wahl: - Gehalt mit SV (Sozialversicherung) Der berechnete Anteil an der Sozialversicherung wird in den Stammdaten Inhaber u. Partner im Register Personalkosten als Arbeitgeberkosten ausgewiesen. - Gehalt ohne SV - Kalkulatorisch In den Stammdaten Mitarbeiter > Grunddaten bestimmen Sie über die Option Inhaber/Partner, ob ein Mitarbeiter Inhaber oder Partner ist. Nach dem Setzen der Option, wird der Mitarbeiter sofort in die Stammdaten Inhaber u. Partner verschoben. Entfernen Sie die Option, wird der Mitarbeiter wieder in den Stammdaten Mitarbeiter angeboten. |
| Teams | Die in den Mitarbeiterstammdaten zugeordneten Teams werden Ihnen hier informativ angezeigt. - Anlegen/Ändern/Löschen der einzelnen Teams erfolgt über Kanzlei > Stammdaten > Kanzleidaten und Schaltfläche Struktur - Die Zuordnung der Mitarbeiter zu den Teams erfolgt über Kanzlei > Stammdaten > Mitarbeiter. |
| Hinweis |
Bitte beachten Sie, dass Ihnen hier nur Teams angeboten werden, die auch mindestens einem Mitarbeiter zugeordnet wurden! |
| Aufgabenbereiche | Viele Kanzleien haben eine fachorientierte Arbeitseinteilung. In diesen Fällen sind den Mitarbeitern spezielle Aufgabenbereiche zugeordnet. Z.B. Finanzbuchhaltung oder Lohn. In der Planung sind bereits einige Aufgabenbereiche vorhanden, die Sie nach Belieben Ihrer Struktur anpassen können. Mit Klick in die Zeile, können Sie vorhandene Aufgabenbereiche ändern. Über die Schaltflächen Hinzufügen bzw. Löschen, können neue Aufgabengebiete erfasst und vorhandene wieder gelöscht werden. Mit den Pfeilen im rechten Bereich können Sie innerhalb der Liste navigieren. |
| Zuordnung Mitarbeiter Einem Mitarbeiter ordnen Sie in den Grunddaten einen Aufgabenbereich zu. |
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| Stundensätze / Deckungsbeiträge je Aufgabenbereich Auf diese Weise werden die Ergebnisse der Kalkulation zusätzlich auch nach Aufgabenbereichen ausgegeben. So erhalten Sie neben den Mitarbeiter bezogenen Ergebnissen auch Zusammenfassungen je Aufgabenbereich. Z.B. geplante Umsätze, Deckungsbeiträge und Stundensätze für Fachkräfte, Azubis, Berater usw. | |
| Umsatzbereiche | Möchten Sie die Standardumsatzbereiche nicht für Ihre Planung nutzen, können Sie sich hier eigene Umsatzgruppen anlegen. Diese Umsatzbereiche werden für Ihre Kanzleiplanung und die Simulation verwendet. | |
| Beispiel Umsatzbereiche |
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| Neuen Umsatzbereich anlegen | ||
| Umsatzbereich bearbeiten | ||
| Umsatzbereich löschen | ||
| Bereiche Laden Hier werden die Bezeichnungen aus den Auswertungsgruppen Ihrer Kanzleistammdaten eingelesen. | ||
| Umsatzbereich um eine Position nach oben /unten verschieben | ||
| Hinweise Bereiche laden |
- Die eigenen Auswertungsgruppen können erst nach dem Aktualisieren des gesamten Planjahres im Modul Umsatz und Rentabilität geladen werden. - Nach dem Löschen der eigenen Umsatzbereiche werden automatisch wieder die Standardumsatzbereiche genutzt. - Sie können verschiedene Versionen der Planung z.B. mit und ohne eigene Umsatzbereiche speichern. |
Mitarbeiter Stammdaten
| Erfassen Sie hier die Grunddaten, Arbeitszeiten, Anwesenheit sowie die Personalkosten jedes einzelnen Mitarbeiters. Zusätzlich können Sie hier neue geplante Mitarbeiter in Ihre Planung integrieren. | ||
| Zwei Fenster-Technik |
Die zwei Fenster-Technik ermöglicht Ihnen eine übersichtliche und vor allem schnelle Erfassung der einzelnen Daten. Der obere Bereich nennt sich Listenbereich, der untere Bereich ist der Detailbereich. - Die Daten des aktuell markierten Mitarbeiters werden Ihnen zur Bearbeitung im Detailbereich angeboten. - Wechseln Sie im Listenbereich den Mitarbeiter, werden Ihnen sofort die Daten dieses Mitarbeiters im Detailbereich zur Bearbeitung angeboten. - Die Daten im Listbereich werden natürlich sofort nach einer Änderung aktualisiert. - Das aktuell geöffnete Register im Detailbereich bleibt beim Wechsel des Mitarbeiters geöffnet. | |
| Zwei Fenster-Technik |
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| Neuer Mitarbeiter Neuen geplanten Mitarbeiter anlegen | ||
| Mitarbeiter bearbeiten Schaltfläche ist nur aktiv, wenn ein geplanter Mitarbeiter markiert ist. | ||
| Mitarbeiter löschen Schaltfläche ist nur aktiv, wenn ein geplanter Mitarbeiter markiert ist. |
| Schnellerfassung |
Die Ergänzung der Mitarbeiterdaten kann durch Deaktivierung der Option Menü > Aktualisieren bei Eingabe beschleunigt werden. Haben Sie alle nötigen Daten erfasst, schalten Sie die Option wieder ein und alle Daten werden aktualisiert. |
| Grunddaten | Die übernommenen Mitarbeiterstammdaten müssen ergänzt und ggf. angepasst werden. Z.B. mit einer abweichenden Personalnummer, Zuordnung des Aufgabenbereichs und Partners. |
| Beispiel Grunddaten |
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| Inhaber / Partner Setzen Sie hier die Option Inhaber / Partner, wird der Mitarbeiter sofort aus den Stammdaten Mitarbeiter in die Stammdaten Inhaber u. Partner verschoben. | |
| Mitarbeiter planbar Mitarbeiter, die für die Planung nicht berücksichtigt werden sollen, können hier deaktiviert werden. Ein Mitarbeiter wird beim Einlesen der Mitarbeiterstammdaten aus der Kanzlei automatisch auf „nicht planbar“ gesetzt, wenn seine Wochenarbeitszeit mit 0,00 % gespeichert ist. |
| Arbeitszeiten |
Beispiel: -siehe Demodaten, Mitarbeiternummer 7 - Ausgehend von 366 Kalendertagen abzüglich Wochenenden, Feiertage (je nach Bundesland) werden 250 Arbeitstage für das Jahr 2013 zugrunde gelegt. Das entspricht bei 40 Wochenstunden 2.000,0 bezahlten Stunden (ohne Feiertage) und einer Vollbeschäftigungseinheit (VbE)= 1,00. |
| Über die Schaltfläche |
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| Beispiel Arbeitszeiten |
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| Formel für bezahlte Stunden | |
| Formel für VbE |
| Anwesenheit | Beispiel: -siehe Demodaten, Mitarbeiternummer 7 - Ausgehend von 250 Anwesenheitstagen von 365 Kalendertagen abzüglich Urlaubsanspruch und eingeplanter Abwesenheit wie Krankheit, Fortbildung und Sonstiges bleiben nur noch 216 Anwesenheitstage (entspricht 1728 Anwesenheitsstunden). |
| Beispiel Anwesenheit |
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| Anteiliger Urlaub |
Ist ein Mitarbeiter nicht das ganze Jahr beschäftigt, wird anhand des Jahresurlaubs aus den ADDISON Mitarbeiterstammdaten der anteilige Urlaub für die Planung ermittelt. Jahresurlaub * Kalendertage beschäftigt = anteiliger Urlaub. Kalendertage Planjahr |
| Personalkosten | Beispiel: -siehe Demodaten, Mitarbeiternummer 7 - Hier erfassen Sie das Gehalt, VWL und ähnliches, Sonderzahlungen und sonstige Nettozahlungen. Daraufhin berechnet das Programm das Bruttogehalt, die Arbeitgeberkosten, die Mitarbeiterkosten gesamt jeweils pro Monat und lfd. Jahr. Zusätzlich werden die Personalkosten je Stunde eines jeden Mitarbeiters berechnet. Mit diesem Wert wird im Verlauf der Kalkulation weitergerechnet. |
| unterjährige Gehaltsanpassungen | Etwaige unterjährige Gehaltsanpassungen können auch in der Planung berücksichtigt werden (z.B. Azubi wird Fachkraft). Mit Klick auf |
Stammdaten Inhaber und Partner
| Damit Planung und Kalkulation vollständig und richtig sind, sollten auch alle aktiv mitwirkenden Inhaber bzw. Partner geplant werden. Dazu gehört u.a. eine angemessene kalkulatorische Inhabervergütung (bei einer StB GmbH ist dies das GF-Gehalt), die im Fenster Personalkosten einzuplanen sind. Die Erfassung der Inhaber-/Partnerdaten erfolgt im Bereich Stammdaten Inhaber u. Partner analog zu den Stammdaten Mitarbeiter. | ||
| Inhaber / Partner |
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| Inhaber / Partner definieren |
Sobald ein Haken bei Inhaber/Partner gesetzt ist, werden diese Daten automatisch dem Bereich Inhaber u. Partner zugeordnet | |
| Neuer Inhaber / Partner Neuen geplanten Inhaber / Partner anlegen | ||
| Inhaber / Partner bearbeiten Schaltfläche ist nur aktiv, wenn ein geplanter Mitarbeiter markiert ist. | ||
| Inhaber / Partner löschen Schaltfläche ist nur aktiv, wenn ein geplanter Inhaber / Partner markiert ist. |
Kanzleiplanung
| Plandaten erfassen | Für die Kalkulation der Kosten- und Gewinnumlagen ist es unbedingt nötig, die Kanzleiumsätze und Kosten zu planen. Die Kosten für Mitarbeiter und Inhaber/Partner sind bereits durch die zuvor erfassten Stammdaten geplant. So verbleiben noch zur Planung: - Umsätze - Personalnebenkosten - Sachkosten - Außerordentliches Ergebnis |
| Pauschal – oder Detailplanung | Zur Erfassung der Planwerte haben Sie zwei Möglichkeiten: - Pauschal d.h. ein Gesamtwert für z.B. Kanzleiumsatz - Detailliert (im unteren Fenster) nach Umsatz- bzw. Kostenarten Dort wo Sie der Einfachheit halber nur einen Pauschalwert erfassen wollen, nehmen Sie den entsprechenden Haken heraus. Sie können dann den Planwert im oberen Fenster erfassen. Die Detailplanung im unteren Fenster ist abgeschaltet. Wenn Sie die Detailplanung wieder einschalten wollen, setzen Sie einfach den Haken. Der Detaildialog im unteren Fenster wird wieder aktiviert. |
| Detailplanung |
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| Schnellerfassung |
Die Erfassung der Kanzleiplanung kann durch Deaktivierung der Option Menü / Aktualisieren bei Eingabe beschleunigt werden. Haben Sie alle nötigen Daten erfasst, schalten Sie die Option wieder ein und alle Daten werden aktualisiert. |
| Kanzleiumsätze | Wenn Sie Ihre Umsätze detailliert planen wollen, die Standard- Umsatzbereiche aber nicht zu Ihrer Struktur passen, können Sie diese unter Stammdaten / Kanzlei / Umsatzbereiche ergänzen, ändern oder die eigenen aus dem System laden. Die angepassten Umsatzbereiche stehen Ihnen dann auch in der Simulation zur Verfügung. |
| Anteilige Sachkosten | Möchten Sie diese Planung mit anderen Kanzleien-Planungen konsolidieren, können Sie über die Funktion Konsolidierung anteilige Sachkosten erfassen. Der dort erfasste Anteil wird bei aktivierter Konsolidierung in Ihre Planung in den Tabreiter Sachkosten übernommen. Lesen bitte hierzu in folgendem Kapitel weiter: Konsolidierung mehrerer Kanzleien |
Verrechenbare Stunden
| Planung der verrechenbaren und nicht verrechenbaren Anteile Weitere Infos |
Die Planung der verrechenbaren (produktiven) bzw. nicht verrechenbaren Stunden, ist ein entscheidender Teil der Kalkulation. Aus dieser Zuordnung ermittelt das Programm den unproduktiven Anteil der Personalkosten, der in den Gemeinkostenzuschlag fließt. Nach Abzug der von Ihnen geplanten nicht verrechenbaren (unproduktiven Zeiten) für : - Internes + Verwaltung - Sonstiges (z.B. nicht abrechenbare Zeiten) ermittelt das Programm die produktiven und unproduktiven Anteile der Personalkosten. Für jeden Mitarbeiter gesondert. Die zuvor berechneten Personalkosten je Stunde werden dazu einfach mit den verrechenbaren / nicht verrechenbaren Stunden multipliziert D.h. auf der Basis Ihrer Planung der unproduktiven Zeiten wird letztendlich der Gemeinkostenzuschlag ermittelt. Die auf Stundensätze umzulegenden Gemeinkosten ergeben sich aus der Summe: Unproduktiver Anteil der Personalkosten + Geplante Sachkosten Beispiel: Geht man z.B. bei Mitarbeiter 7 davon aus, dass 20 % der Anwesenheitsstunden nicht verrechenbar sind, entsteht ein unproduktiver Personalkostenanteil in Höhe von 6691,20 € für die GMK-Umlage. Im folgenden Kapitel finden Sie weitere Hinweise als Planungshilfe: Kalkulation der Gemeinkosten | |
Kalkulation der Zu- und Aufschläge
| Gemeinkosten |
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| Auf Basis der zuvor erfassten Stamm- und Plandaten berechnet das Programm die Gemeinkosten und die jeweiligen Zu-/ bzw. Aufschläge für die internen und externen Stundensätze. | |
| Auswahl der Kalkulationsmethode | Sie können zwischen zwei Kalkulationsmethoden wählen: - Zuschlagskalkulation Bei dieser Methode ermittelt das Programm für die Umlage von Gemeinkosten und Gewinn, jeweils einen einheitlichen Zuschlagssatz in €. Diese Zuschläge werden dann automatisch und für jeden Mitarbeiter gesondert, den Personalkosten je verrechenbarer Stunde, hinzugerechnet. Auf diese Weise sind die Umlagen für Gemeinkosten und Gewinn je verrechenbarer Stunde, für jeden Mitarbeiter gleich. - Aufschlagskalkulation Bei dieser Methode werden die Anteile für Gemeinkosten und Gewinn prozentual auf die Personalkosten je Stunde aufgeschlagen. Auch hier werden die Kalkulationssätze automatisch vom Programm ermittelt. Diese Methode führt dazu, dass Mitarbeiter mit hohen Personalkosten, auch einen hohen Gemeinkosten- und Gewinnanteil zu tragen haben. |
| Beispiel Zuschlagskalkulation |
Beispiel Stundensatz- Ermittlung Einheitliche Zuschlagswerte in €: > > > > --- > --- > > Personalkostensatz je Stunde > 19,36 € > > + Gemeinkostenzuschlag > 35,34 € > > = interner /Kosten-Stundensatz > 54,70 € > > + Gewinnzuschlag 32,7% > 23,55 € > > = Externer / Soll-Stundensatz > 78,25 € > |
| Beispiel Aufschlagskalkulation |
Beispiel Ermittlung Inhaber-Stundensatz Prozentuale Aufschlagswerte: > > > > > --- > --- > --- > > Personalkostensatz je Stunde > 19,36 € > > > + Gemeinkostenaufschlag 146,3% > 28,33 € > > = interner /Kosten-Stundensatz > 47,70 € > > + Gewinnaufschlag 39,6% > 18,88 € > > = Externer / Soll-Stundensatz > 66,58 € > |
| Empfehlung zur Wahl der Kalkulationsmethode | Wenn man davon ausgeht, dass auf jeden Mitarbeiter annähernd die gleichen Kosten für Arbeitsplatz, Technik und Büromaterial entfallen, (auch für Azubi) ist die Zuschlagskalkulation die richtige Wahl. Darüber hinaus ist zu bedenken, dass die prozentuale Aufschlagskalkulation beim Inhaber sowie bei allen Mitarbeitern mit höheren Gehältern, deutlich höhere Stundensätze ergibt. Wie das obige Beispiel zeigt, müsste ein/e Inhaber/in außerordentlich, um nicht zu sagen unrealistisch, hohe Stundensätze erreichen. |
| Plausibilitätskontrolle | Ob die ermittelten Stundensätze richtig kalkuliert sind, lässt sich ganz einfach überprüfen. Im Menüpunkt Stundensätze und Deckungsbeiträge können Sie dies genau nachvollziehen. Bei jedem Mitarbeiter werden die geplanten verrechenbaren Stunden mit seinen internen Stundensätzen (Kostensätze) multipliziert. Das Ergebnis entspricht den Vollkosten des Mitarbeiters incl. der Gemeinkostenanteil. Die Summe dieser Vollkosten muss mit den geplanten Kosten der Kanzlei übereinstimmen. Gleiches gilt für den externen Stundensatz. Hier werden die geplanten verrechenbaren Stunden der Mitarbeiter mit ihren externen Soll-Stundensätzen multipliziert. Das Ergebnis entspricht dem Soll-Umsatz des Mitarbeiters incl. Gewinnanteil. Die Summe dieser Soll-Umsätze muss mit dem geplanten Kanzleiumsatz übereinstimmen. |
Planung der Personalumsätze
| Einleitung | Die Hinzurechnung des Gewinnzuschlags zum internen Stundensatz führt zum Soll-Stundensatz und somit zum Soll-Umsatz eines Mitarbeiters. Diese Größenordnung sollten Sie zunächst als Richtwert verstehen. > > > --- > > Kostensatz > > + allgemeiner Gewinnzuschlag > > = Externer Stundensatz > Wenn die externen Stundensätze die Umsatzziele je verrechen-barer Stunde wiedergeben sollen, dann kann die o.g. Formel, ggf. zu falschen externen Stundensätzen führen. Z.B. wenn Sie ganz andere Kriterien für die Berechnung von Mitarbeiter-Umsatzzielen ansetzen, wie es auch häufig in der Praxis vorkommt: - Praxisformel (Mitarbeiterkosten x Umsatzfaktor X) - Tätigkeiten und Qualifikation - Mandanten mit hohen bzw. niedrigen Gegenstandswerten - Individuelle Zielvereinbarung z.B. mit Prämienanteil Deshalb haben wir einen weiteren Menüpunkt im Programm eingeführt, über den Sie die individuellen Umsatzziele nochmals überprüfen und planen können. Darüber ergeben sich dann die endgültigen Zielumsätze. |
| Planung der Zielumsätze | Wenn die Soll-Umsätze der Mitarbeiter, wie oben beschrieben, nicht Ihren Vorstellungen entsprechen, dann können Sie an dieser Stelle Ihre Umsatzvorgaben bzw. -ziele überarbeiten und neu definieren. Um Ihre Mitarbeiter-Zielumsätze zu hinterlegen, erfassen Sie in nur den von Ihnen gewünschten Umsatzfaktor bzw. den Zielumsatz in EUR. |
| Zielumsätze und Auslastung | Sollten Sie die Zielumsätze, wie beschrieben, neu geplant haben, ist es sehr wahrscheinlich, dass die Summe aller Zielumsätze jetzt nicht mehr mit dem zuvor geplanten Kanzleiumsatz übereinstimmt. Hier gibt es zwei Möglichkeiten: Geplanter Kanzleiumsatz höher als Summe Zielumsätze Evtl. waren die geplanten Zielumsätze unrealistisch niedrig oder der geplante Kanzleiumsatz wird mit den vorhandenen Personalkapazitäten nicht erreicht. Summe Zielumsätze liegen über geplantem Kanzleiumsatz Evtl. waren die geplanten Zielumsätze unrealistisch hoch oder die vorhandenen Personalkapazitäten sind nicht zu 100% ausgelastet. D.h. zu wenig Umsatzpotenzial. |
Stundensätze und Deckungsbeiträge
| Deckungsbeiträge | Nach Auswahl der Kalkulationsmethode und Planung der Zielumsätze, sind die Stundensätze komplett kalkuliert. Als Ergebnis erhalten Sie aufschlussreiche Auswertungen über kalkulierte Stundensätze, verrechenbare Stunden, Zielumsätze, Kosten und Deckungsbeiträge je - Mitarbeiter - Aufgabenbereich - Team - Partner |
Erfassung der berechneten Stundensätze im Mitarbeiterstamm
| Wichtiger Hinweis |
Wenn Sie mit Ihrer Kalkulation zufrieden sind, müssen die Stundensätze in die Mitarbeiterstammdaten eingetragen werden. |
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Erstellung von Mandanten-Zugangsdaten für ADDISON Direkt - Schnelleinstieg für den Berater mit ADDISON
Das Dokument beschreibt die Schritte zur Erstellung von Zugangsdaten für den Informationsaustausch über ADDISON Direkt zwischen einer Steuerkanzlei und deren Mandanten. Es erklärt die Freischaltung einzelner oder mehrerer Mandanten. Der Prozess umfasst die Generierung von Logins im ADDISON-Programm, die Auswahl der Mandanten und die Weitergabe der Zugangsdaten.
Stammdaten
Die Stammdaten in ADDISON Kanzleiorganisation umfassen folgende Bereiche:
Rechnungsverwaltung
Über das Menü Fakturierung können die einzelnen Module der Rechnungsverwaltung gestartet werden. Das sind im Einzelnen:
Postbearbeitung
Die Symbole in der Symbolleiste haben folgende Funktionen:
Infos Bildschirmansichten
Die Übersicht Rechnungspositionen und Übersicht Leistungen zeigen die vorhandenen Rechnungspositionen bzw. Leistungserfassungsdaten am Bildschirm an. Die Bildschirmansichten beinhalten variable, flexible Darstellungen der Rechnungspositionen und Leistungen.