ADDISON AKTE | ADDISON SBS Rewe
ADDISON AKTE | ADDISON SBS Rewe
Synchronität der Sicherung
Um eine Synchronität zwischen den in der Datenbank enthaltenen Daten und den Datenverzeichnissen zu erreichen, muss die Sicherung zu einem Zeitpunkt erfolgen, an dem keine Änderungen im Datenbestand vorgenommen werden. Es bedeutet,
- dass kein Mitarbeiter mehr in der entsprechenden Software angemeldet ist und
- ADDISON Dienste beendet werden müssen: ADDISON Scheduler Server (tse:nit | cs:Plus), ADDISON Update Server und ggfs. FastObjects Server (nur tse:nit Steuerberater-Installationen).
Umfang der zu sichernden Daten
Der Umfang der zu sichernden Daten beinhaltet zum einen die Sicherung der entsprechenden Datenverzeichnisse und zum anderen die Sicherung der entsprechenden Datenbanken.
Falls zusätzlich das ADDISON SBS Rewe#ADDISON_ADDISON Direkt|ADDISON Direkt genutzt wird, sind hierzu ebenfalls Maßnahmen zu treffen.
Zu (rückzu)sichernde Bewegungsdaten
Die Bewegungsdaten von befinden sich in der Regel auf dem Datenserver im Verzeichnis 10it_Daten, csPlus_Daten bzw. Rewe_Daten. Dies gilt sowohl für die lokale Ordnerbezeichnung als auch für eine UNC-Freigabe.
Zu den Bewegungsdaten zählen die Dateien in folgenden Unterverzeichnissen:
- ...\BankingDateien für tse:nit banking (Kontoauszüge und DTAUS-Dateien)
- ...\BerStVorlagen für die Steuerberechnung (Excel)
- ...\Daten\BeratungssystemeDateien für Beratungswerkzeuge
- ...\Daten\DatenElster Dateien für das integrierte Elster-Versendemodul
- ...\Daten\DiFinDateien für den digitalen Finanzbericht
- ...\Daten\EBilanzDateien für die eBilanz
- ...\Daten\E-MailDateien der „Liste der E-Mails“
- ...\Daten\KanzleimonitoringDateien des Kanzleimonitorings
- ...\Daten\NGCMSVorlagen-Dateien für NG-Komponenten
- ...\Daten\NGDatenDaten für NG-Komponenten
- ...\Daten\NGDBFastObjects Datenbank. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt ADDISON SBS Rewe#400349789|FastObjects Server Datenbank.
- ...\Daten\OffenlegungDateien für die Offenlegung
- ...\Daten\PortalDateien für ADDISON Direkt
- ...\Daten\RatingDateien für das Rating
- ...\Daten\SyncDateien für programminterne Abgleichvorgänge
- ...\Daten\UnternehmensdiagnoseDateien für die Unternehmensdiagnose
- ...\Daten\ZM_OnlineEG-ZM-Daten
- ...\DokuAblage von über tse:nit | cs:Plus | ADDISON SBS Rewe erstellten Office-Dokumenten (Word und Excel)
- ...\ElsterDateien für das separate Elster-Versendemodul
- ...\GDPdUGDPdU-Auslagerungsdateien
- ...\LSTDruckvorlagen
- ...\PrimaDaten der Primanoten-Erfassung
- ...\ProtokolleVerschiedene Protokolldateien
- ...\RechAnlRechnende Anlagen zu Steuererklärungen
- ...\SAPÜbergabedateien zu SAP
- ...\StempeltextStempeltexte für Mantelbögen
- ...\TextbausteineDateien der Textbausteine inkl. Vorlagen
- ...\TransferTransferdateien
- ...\TransferSaveTransferdateien
- ...\UserMitarbeiter-spezifische Dateien
- ...\VorlagenVorlagen für über tse:nit | cs:Plus | ADDISON SBS Rewe erfasste Office-Dokumente (Microsoft Word, Microsoft Excel)
- ...\WebDokumenteAblage von Dokumenten aus dem Internet
- ...\WiederBuchungenWiederholungsbuchungen
- ...\MetafileMetafiles
- ...\ExpCSVExportdateien
- ...\LogFileLog-Dateien des Datenexports
- ...\PrimaPrimanota für Buchungssätze
- weitere Dateien
- …\NG\Config\Deployment\addeploy.ini
…\NG\Config\Docuware2SBAGlobalConfig.xml
…\NG\Config\Docuware5GlobalConfig.xml
| Bei einer Einzelplatzinstallation können die o.a. Verzeichnisse im Programmverzeichnis von tse:nit > cs:Plus > ADDISON SBS Rewe vorhanden sein. Dies gilt insbesondere für ältere Installationen. |
Sichern Sie auch vor dem Einspielen des Updates auf jedem Arbeitsplatz Ihre Office-Dokumentenvorlage Normal.dotx. Hier sind globale Dokumentvorlagen enthalten, die tse:nit | cs:Plus | ADDISON SBS Rewe für den Schriftverkehr benötigt.
Darüber hinaus empfehlen wir, auf jedem Arbeitsplatz die folgenden Verzeichnisse zu sichern:
ExpCSV
ExpScript
Metafiles
Prima
Sie finden diese Verzeichnisse in tse:nit | cs:Plus in Ihrem Installationspfad bzw. in ADDISON SBS Rewe im Anwendungsdatenverzeichnis unter C:\Programdata\SBS-Software\SBS-Rewe\Rewe (Ordner ist im Explorer im Standard ausgeblendet).
Methoden der Sicherung
Die Bewegungsdaten können zum Beispiel mit einer gängigen Sicherungs-Software gesichert werden. Es wird empfohlen, das Verzeichnis der Bewegungsdaten komplett inkl. aller Unterverzeichnisse zu sichern.
FastObjects Datenbank
Beachten Sie hierzu bitte den Abschnitt ADDISON SBS Rewe#400349789|FastObjects Server Datenbank.
SQL Server Datenbank
Voraussetzungen
Um eine Datensicherung durchzuführen oder die nachfolgend beschriebenen Einstellungen vorzunehmen, benötigen Sie das Microsoft SQL Server Management Studio. Das Microsoft SQL Server Management Studio ist das primäre Administrationstool für Microsoft® SQL Server™ und ist Bestandteil des SQL Servers.
Nachfolgend werden weitere wichtige Voraussetzungen genannt.
Service-Pack-Versionen Installieren Sie nach dem SQL Server auch das aktuell verfügbare Service Pack.
Für den Einsatz des SQL Servers werden bestimmte Service Packs vorausgesetzt. Entsprechende Informationen hierzu finden Sie in dem Dokument Systemvoraussetzungen.
| Über welches Service Pack Ihr SQL Server verfügt, können Sie mit Hilfe der Task Analyse / Datenbankinformation / Ausführen ... im Programm tse:nit > cs:Plus administration tools bzw. ADDISON SBS Rewe Management Console feststellen. Oder entnehmen Sie diese Information dem Microsoft SQL Server Management Studio, indem Sie im Kontextmenü des Objekt Server den Befehl „Info“ aufrufen. |
Administrator-Passwort Bitte achten Sie darauf, dass bei Ihrem SQL Server unbedingt ein Passwort für den Administrator-Zugang (Datenbankbenutzer sa) vergeben wird. Wie heise online berichtete, besteht ansonsten die Gefahr eines Befalls durch Computerviren. Fragen Sie gegebenenfalls Ihren Systembetreuer, ob er für den Benutzer sa ein Kennwort vergeben hat.
Dieses Passwort sollte zur Administrierung der Datenbank bekannt sein. Bei der von uns empfohlenen gemischten Authentifizierung besteht weiterhin die Möglichkeit, sich mit einem Windows-Benutzer-Konto anzumelden. Diese Eigenschaft des SQL Servers kann im Microsoft SQL Server Management Studio (Rechtsklick auf Objekt Server / Eigenschaften / Object Sicherheit) eingestellt werden.
Microsoft SQL Server Management Studio Das Microsoft SQL Server Management Studio ist ein Programm des SQL Servers, das Ihnen Möglichkeiten zur Wartung und Administration Ihrer tse:nit | cs:Plus | ADDISON SBS Rewe Datenbank zur Verfügung stellt.
Eigenschaften der Datenbank
Starten Sie das Microsoft SQL Server Management Studio und öffnen Sie den Eigenschaftendialog für Ihre Datenbank.
| Die Option Rekursive Trigger muss aktiviert sein. Ist diese Option nicht aktiviert, sind schwerwiegende Fehler in der Datenbank nicht auszuschließen, die eine Weiterarbeit mit tse:nit > cs:Plus > ADDISON SBS Rewe unmöglich machen. Sie finden diesen Punkt unter den Optionen der Datenbankeigenschaften. |
Wiederherstellungsmodell
Sie können für jede Datenbank in Microsoft® SQL Server™ unter drei Wiederherstellungsmodellen auswählen, um zu bestimmen, wie die Daten gesichert werden sollen und welches Risiko des Datenverlustes Sie eingehen möchten.
Die folgenden Wiederherstellungsmodelle sind verfügbar:
Einfache Wiederherstellung Mit der einfachen Wiederherstellung kann die Datenbank bis zur letzten vollständigen Sicherung der Datenbank wiederhergestellt werden. Es wird keine Folge von Transaktionsprotokollen gesichert. Eine einfache Wiederherstellung kann empfohlen werden, wenn es sich zum Beispiel um eine Einzelplatzinstallation mit geringen Veränderungen des Datenbestandes handelt oder nur wenig freier Speicherplatz auf der Festplatte zur Verfügung steht.
Vollständige Wiederherstellung Mit der vollständigen Wiederherstellung kann die Datenbank bis zum Auftreten des Fehlers wiederhergestellt werden.
Beim Verlust einer Datenbank können Sie die Daten wiederherstellen, indem Sie die letzte Datenbanksicherung und anschließend jede Protokollsicherung wiederherstellen, die seit der Datenbanksicherung erstellt wurde. Hierzu muss die Folge von Protokollsicherungen jeden Protokolleintrag enthalten, der seit der letzten Datenbanksicherung geschrieben wurde. Wenn Sie eine Folge von Transaktionsprotokollsicherungen verwalten, darf ein Protokolleintrag erst dann abgeschnitten werden, wenn er in eine Protokollsicherung geschrieben worden ist.
Wir empfehlen, bei der Option Wiederherstellungsmodell die Auswahl vollständig zu wählen. Die im Folgenden beschriebene Transaktionsprotokollsicherung ist nur bei dieser Einstellung möglich. In tse:nit | cs:Plus | ADDISON SBS Rewe Datenbanken ist dieses Wiederherstellungsmodell standardmäßig eingestellt.
Massenprotokollierte Wiederherstellung Das Modell der massenprotokollierten Wiederherstellung bietet Schutz vor Medienfehlern und zugleich die beste Leistung und den geringsten Verbrauch an Protokollspeicherplatz für bestimmte umfangreiche Vorgänge oder Massenkopiervorgänge.
Beim Modell der massenprotokollierten Wiederherstellung ist die Gefahr des Datenverlustes bei diesen Massenkopiervorgängen höher als beim Modell der vollständigen Wiederherstellung. Eine beschädigte Datendatei kann dazu führen, dass Daten erneut manuell eingegeben werden müssen.
Verkleinern der Datenbankdateien beim SQL Server
SQL Server ermöglicht, dass jede Datei innerhalb einer Datenbank verkleinert wird, um nicht verwendete Speicherbereiche zu entfernen. Sowohl Daten- als auch Transaktionsprotokolldateien können dabei verkleinert werden.
| Die Verkleinerung der Datenbank kann als Folge eine deutliche Verschlechterung der Perfomance nach sich ziehen. Daher ist diese Maßnahme nur in absoluten Ausnahmefällen zu empfehlen, z.B. wenn auf dem Datenträger, auf dem die Datenbank liegt, nicht mehr ausreichend Platz zur Verfügung steht (z.B. weniger als 250 MB). |
Ist also z.B. die Festplatte mit den SQL Server Datenbanken voll und ist im Microsoft SQL Server Management Studio oder im Explorer (Datei db_10it_log.ldf | db_rewe_log.ldf) zu sehen, dass das Transaktionsprotokoll viel zu groß ist (mehrere Hundert Megabyte), ist folgende Aktion durchzuführen:
- Im Microsoft SQL Server Management Studio über die rechte Maustaste das Kontextmenü der Datenbank aufrufen. Über Tasks / Verkleinern / Datenbank kann die Datenbank verkleinert werden.
Das Verkleinern einer Transaktionsprotokolldatei führt nicht zum sofortigen Verkleinern der Datei; stattdessen wird die Datei für die spätere Verkleinerung beim nächsten Abschneiden des Transaktionsprotokolls gekennzeichnet.
| Bitte beachten Sie, dass durch die Verkleinerung der Datenbankdateien die Indexe sehr stark fragmentieren, was oft deutliche Performancebußen mit sich bringt. Wir empfehlen Ihnen daher nach einer durchgeführten Verkleinerung der Datenbankdateien ggfls. die Indexe mit einem Wartungsplantask neu zu erstellen. Weitere Hinweise zu Datenbank-Wartungsplänen und zur Datensicherung, Verkleinerung des Transaktionsprotokolls finden Sie in der Dokumentation Systemeinstellungen. |
Methoden der Sicherung
Beim Microsoft SQL Server besteht eine Datenbank aus zwei Dateien, die sich im Unterverzeichnis Data des während der Installation des Microsoft SQL Server angegebenen Datenverzeichnisses befinden.
Diese Dateien heißen db_10it.mdf / db_rewe.mdf (Datenbankdatei) und db_10it_log.ldf / db_rewe_log.ldf (Transaktionsprotokoll) und befinden sich bei einer Standardinstallation im Datenverzeichnis C:\PROGRAMME\MICROSOFT SQL SERVER\MSSQL.1\DATA.
Diese Dateien können nicht direkt mit einer externen Sicherungssoftware gesichert werden, solange der Dienst MSSQLServer läuft.
Zum Durchführen der Sicherung der Datenbank sind grundsätzlich drei Varianten möglich:
- Interne Sicherung der Datenbank inklusive des Transaktionsprotokolls über das SQL Server Management Studio auf Festplatte und Sichern der bei dieser Sicherung erstellten Dateien mit einer externen Sicherungssoftware. Dieses ist die von uns empfohlene Methode und im Abschnitt ADDISON SBS Rewe#400018402|Empfohlene Vorgehensweisen zur Sicherung von SQL Server Datenbanken werden entsprechende Verfahren näher beschrieben.
- Wenn Sie gängige Sicherungssoftware zur Sicherung der Datenbank nutzen wollen, bieten Ihnen diese Programme eine Erweiterung um einen sogenannten SQL Server Sicherungsagenten, die auch ohne weitere Maßnahmen des Anwenders das Sichern von SQL Server Datenbanken ermöglicht.
: Wenn Sie eine derartige Sicherungsmethode nutzen wollen, so lassen Sie sich durch einen Fachmann über die Einsatzmöglichkeiten und Voraussetzungen informieren.
- Der SQL Server bietet mit dem Kommandozeilen-Programm SQLCMD die Möglichkeit per Transact SQL Abfragen durchzuführen. Die Vorgehensweise wird im Abschnitt ADDISON SBS Rewe#Automatische_Sicherung_per_Skript|Automatische Sicherung per Skript.
Die Methoden 2 und 3 werden von uns für Mehrplatzinstallationen mit vollständigem Wiederherstellungsmodell (Standardeinstellung für Mehrplatzinstallationen, vgl. Abschnitt Wiederherstellungsmodell) als alleinige Methode jedoch nicht empfohlen.
Falls Sie diese Variante dennoch verwenden wollen, richten Sie Wartungspläne für den SQL Server ein, um unter anderem einem übermäßigen Anwachsen des Transaktionsprotokolls vorzubeugen (siehe Datenbank-Wartungsplan). Sollte es sich aber um eine Einzelplatzinstallation mit einfachem Wiederherstellungsmodell handeln (Standardeinstellung für Einplatzinstallationen, vgl. Abschnitt Wiederherstellungsmodell), dann ist dies nicht notwendig.
Die Wartungspläne, die Sie im SQL Server Management Studio einrichten, sollten neben der vollständigen Sicherung der Datenbank und des Transaktionsprotokolls auch weitere Wartungs-Aufgaben enthalten. Dies dient in erster Linie der Performance-Optimierung der ADDISON SBS Rewe Datenbank. Wir empfehlen in Ihren Wartungsplänen z.B. täglich eine Prüfung der Datenbankintegrität und die Aktualisierung der SQL Server Statistiken zu integrieren.
Außerdem empfehlen wir, zusätzlich zur tse:nit | cs:Plus | ADDISON SBS Rewe Datenbank auch die Datenbanken MASTER und MSDB zu sichern, damit bei einer Neuinstallation des SQL Servers die Datenbank ohne weitere auszuführende Befehle und Prozeduren zurückgesichert werden kann.
Weiterhin sollten regelmäßig (z.B. wöchentlich) die Indexe der ADDISON SBS Rewe Datenbank per Wartungsplan neu erstellt werden.
Die msdb-Datenbank enthält zum Beispiel einen vollständigen Verlauf aller Sicherungs- und Wiederherstellungsvorgänge auf dem Server. Das Management Studio verwendet diese Informationen, um einen Wiederherstellungsplan vorzuschlagen und auszuführen, der im Bedarfsfall zum Wiederherstellen einer Datenbank verwendet werden kann. Wenn z.B. jede Nacht eine Datenbanksicherung für eine Benutzerdatenbank erstellt wird und die Sicherungen des Transaktionsprotokolls tagsüber stündlich erstellt werden, werden die im Sicherungsverlauf enthaltenen Informationen in der msdb-Datenbank gespeichert. Wenn die Benutzerdatenbank wiederhergestellt werden muss, kann Microsoft SQL Server Management Studio mit Hilfe der in der msdb-Datenbank gespeicherten Verlaufsinformationen alle Sicherungen des Transaktionsprotokolls, die sich auf eine bestimmte Datenbanksicherung beziehen, beim Wiederherstellen der Datenbanksicherung anwenden.
| Sollten Sie sich für den Einsatz von SQL Server Express Edition als Datenbankserver entschieden haben, so steht Ihnen die Methode 1 nicht zur Verfügung. Hier sollten Sie, wie in Methode ADDISON SBS Rewe#400358419 > 3 geschildert, die Dienste stoppen und die entsprechenden Datenbankdateien und das Verzeichnis der Bewegungsdaten sichern |
Empfohlene Vorgehensweisen zur Sicherung von SQL Server Datenbanken
In diesem Abschnitt schildern wir, wie Sie mit Hilfe des SQL Servers Sicherungen durchführen können. Dabei stellen wir ein sehr einfaches Verfahren vor, um die Datenbank zu sichern. Anschließend erläutern wir eine mögliche Erweiterung durch einen Zeitplan und schließlich die Einrichtung eines Wartungsplanes.
Manuelle Sicherung mit dem Microsoft SQL Server Management Studio
Dieses Verfahren bietet die Möglichkeit, einfach und schnell eine Sicherung der Datenbank mit Hilfe des SQL Server Management Studios auszuführen. Diese Vorgehensweise empfiehlt sich vor einem Update oder vor programminternen Anpassungen, die nur über ein Rücksichern rückgängig gemacht werden können.
Ziel der Sicherung kann entweder eine Datei, die auf der Festplatte abgelegt wird, oder ein Bandlaufwerk sein. Es wird empfohlen, ein anderes Laufwerk (nicht nur eine andere Partition) als das Laufwerk mit den Originaldaten für diese Datei zu verwenden.
Da der SQL Server das Band in einem eigenen Format beschreibt, wird eine direkte Bandsicherung mit dem SQL Server in den wenigsten Fällen sinnvoll sein. Stattdessen kann die bei der Sicherung entstandene Datei dann wie die anderen zu sichernden Dateien auch im Rahmen der normalen (im Allgemeinen Band-)Sicherung gesichert werden.
Vorgehensweise:
Starten Sie das Microsoft SQL Server Management Studio.
Auswahl der Datenbank db_10it / db_rewe aus dem Ordner „Datenbanken“.
Aktivieren des Kontextmenüs mit der rechten Maustaste und Starten des Dialogs „Sichern ...“ unter „Tasks“.
Ggf. Eingabe eines Namens für die Sicherung.
Optionale Eingabe einer Beschreibung für die Sicherung.
Auswahl der Sicherungsmethode vollständig.
Auswahl oder Hinzufügen des Sicherungsziels.
Wählen der Option An vorhandenen Sicherungssatz anfügen im Reiter Optionen.
Start des Sicherungsprozesses mit OK.
| Die Option An vorhandenen Sicherungssatz anfügen setzt voraus, dass entsprechender Platz auf der Festplatte vorhanden ist. Auch sollte die erstellte Sicherungsdatei durch eine externe Sicherungssoftware zum Beispiel auf ein Sicherungsband gesichert werden, wenn die Sicherungsdatei aufbewahrt werden soll. |
Automatisches Sicherungsverfahren
Die Einrichtung eines Wartungsplanes erlaubt Ihnen die Einrichtung eines automatischen Sicherungsverfahrens. Der Vorteil besteht darin, dass Sie eine fortlaufende Sicherung erhalten, ohne diese immer wieder manuell starten zu müssen.
Der Nachteil dieser Methode ist, dass bei der Einstellung An vorhandenen Sicherungssatz anfügen ein entsprechend großer Datenträger vorhanden sein muss. Die Einstellung Alle vorhandenen Sicherungssätze überschreiben hat den Nachteil, dass die vorhergehende Sicherung nicht mehr vorhanden ist.
Eine empfehlenswerte Vorgehensweise ist es, eine regelmäßige Sicherung mit der Option Alle vorhandenen Sicherungssätze überschreiben nach einem bestimmten Zeitplan zu erstellen und dann die erzeugte Sicherungsdatei mit einer speziellen Sicherungssoftware zum Beispiel auf ein Band zu sichern.
Vorgehensweise:
Erstellen Sie einen Wartungsplan gem. Abschnitt Anlegen von Wartungsplänen in der Dokumentation Systemeinstellungen
Wählen Sie im Dialog Wartungstasks auswählen den Punkt Datenbank sichern (vollständig) aus
Im Dialog Task Datenbank sichern (vollständig) markieren Sie unter Datenbanken Ihre tse:nit | cs:Plus | ADDISON SBS Rewe Datenbank.
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Anschließend kann ein Ablageverzeichnis für die, bei den Sicherungen, erstellten Log-Dateien angegeben werden. Wahlweise besteht auch die Möglichkeit, die Log-Datei nach Abschluss des Sicherungsauftrages per E-Mail versenden zu lassen.
| Bei starkem Arbeiten mit der Datenbank und aktiviertem vollständigen Wiederherstellungsmodell müssen zusätzlich zu der vollständigen Sicherung über den Tag verteilt Transaktionsprotokollsicherungen eingeplant werden. Auch diese können mit Hilfe des Wartungsplan-Assistenten erstellt werden. Ebenso empfehlen wir Ihnen in Ihre Wartungspläne z.B. täglich die Aufgaben Datenbankintegrität überprüfen, Statistiken aktualisieren und wöchentlich die Aufgabe Index neu erstellen zu integrieren. |
Datenbank-Wartungsplan
Um Aufgaben im Rahmen des Wartungsplans auszuführen, ist es erforderlich, dass der SQL Server Agent Dienst gestartet ist. Dieser Dienst implementiert den Agenten, der auf der Basis eines Zeitplans Tasks im Rahmen der SQL Server Administration ausführt. Für jede Instanz von SQL Server, die auf einem Computer ausgeführt wird, gibt es einen eigenen SQL Server Agent Dienst.
Bitte konfigurieren Sie den Dienst so, dass der SQL Server den Dienst automatisch startet. Der Status der ausgeführten Wartungspläne muss regelmäßig kontrolliert werden. Der SQL Server bietet hierzu diverse Unterstützungsdienste an, z.B. das automatisierte Versenden von E-Mails.
Transaktionsprotokollsicherung - Abschneiden des Transaktionsprotokolls
Durch Transaktionsprotokollsicherungen werden Sie in die Lage versetzt, den Status der Datenbank zu einem bestimmten Zeitpunkt (z.B. bis zu dem Zeitpunkt, bevor unerwünschte Daten eingegeben wurden) oder bis zu dem Punkt, an dem ein Fehler aufgetreten ist, wiederherzustellen.
Würde keine Löschung der Protokolleinträge aus dem Transaktionsprotokoll erfolgen, würde das logische Protokoll so lange wachsen, bis es den gesamten verfügbaren Speicherplatz auf dem Datenträger einnähme, auf dem sich die physischen Protokolldateien befinden. Von Zeit zu Zeit müssen alte Protokolleinträge, die zum Wiederherstellen einer Datenbank nicht mehr benötigt werden, gelöscht werden, um Speicherplatz für neue Protokolleinträge freizugeben. Der Vorgang, durch den diese Protokolleinträge gelöscht werden, um die Größe des logischen Protokolls zu verringern, wird als „Abschneiden des Protokolls“ oder „Protokollkürzung“ bezeichnet.
Vorgehensweise:
Erstellen Sie einen Wartungsplan gem. Abschnitt Anlegen von Wartungsplänen in der Dokumentation Systemeinstellungen
Wählen Sie im Dialog Wartungstasks auswählen den Punkt Datenbank sichern (Transaktionsprotokoll) aus
Im darauffolgenden Dialog Task Datenbank sichern (Transaktionsprotokoll) markieren Sie unter Datenbanken Ihre tse:nit | cs:Plus | ADDISON SBS Rewe Datenbank und bestätigen Sie den Dialog mit Klick auf Weiter.
Anschließend kann ein Ablageverzeichnis für die, bei den Sicherungen, erstellten Log-Dateien angegeben werden. Wahlweise besteht auch die Möglichkeit, eine Log-Datei nach Abschluss des Sicherungsauftrages per E-Mail versenden zu lassen.
Transaktionsprotokollsicherungen werden nur mit dem Modell der vollständigen Wiederherstellung bzw. dem Modell der massenprotokollierten Wiederherstellung verwendet. Es kommt vor, dass eine Transaktionsprotokollsicherung umfangreicher ist als eine Datenbanksicherung, beispielsweise dann, wenn eine Datenbank eine hohe Transaktionsrate aufweist, wodurch sich das Transaktionsprotokoll schnell vergrößert. In dieser Situation sollten Sie häufiger Sicherungen des Transaktionsprotokolls erstellen.
Das Wiederherstellen einer Datenbank mit Hilfe von Datenbank- und Transaktionsprotokollsicherungen funktioniert nur bei der Verwendung einer ununterbrochenen Sequenz von Transaktionsprotokollsicherungen nach der letzten Datenbanksicherung oder der letzten differenziellen Datenbanksicherung.
| Führen Sie deshalb regelmäßig vollständige Datensicherungen durch. Empfohlen wird die tägliche vollständige Datensicherung und bei vollständigem Wiederherstellungsmodell zusätzlich zumindest eine tägliche Sicherung des Transaktionsprotokolls. |
Wenn der SQL Server das Sichern des Transaktionsprotokolls beendet, wird der inaktive Abschnitt des Transaktionsprotokolls automatisch abgeschnitten.
Datenbankintegrität prüfen Erstellen Sie mit Hilfe des Wartungsplan-Assistenten einen Wartungsplan zur Überprüfung der Datenbankintegrität.
Die Datenbankintegritätsprüfung sollten Sie mindestens einmal pro Woche und grundsätzlich vor jeder Datensicherung durchführen lassen.
Automatische Sicherung per Skript
Im folgenden Beispiel wird ein Wartungsplan vorgestellt, der die tägliche Integritätsprüfung und Sicherung sowie die Aktualisierung der Statistiken der tse:nit | cs:Plus | ADDISON SBS Rewe Datenbank beinhaltet.
Dieser Wartungsplan kann eine Datensicherung nicht ersetzen, er dient vielmehr als Ergänzung.
Um ein Skript oder eine Batchdatei zu erstellen, erstellen Sie zunächst eine neue Textdatei mit dem Editor und speichern diese dann mit der Dateierweiterung .sql für SQL-Skripte bzw. .cmd für Batchdateien ab.
| Beachten Sie bitte, dass es sich hierbei lediglich um ein Beispiel handelt; die Rahmenbedingungen in Ihrem Unternehmen erfordern sicherlich eine Anpassung oder Änderung. Insbesondere die in den Skripten grau markierten Angaben können individuell abweichen. Zur Ausführung des Wartungsplans sind Administrator-Rechte erforderlich, die Ausführung muss auf dem PC / Server erfolgen, auf dem der SQL Server installiert ist. Sofern Sie die Durchführung der automatischen Sicherung und Wartung des ADDISON SBS Rewe Datenbestandes mittels einer Batchdatei durchführen wollen, in der auch auf das Programm ADDISON SBS Rewe Management Console zugegriffen wird, so ist darauf zu achten, dass der Name der betreffenden Konfiguration innerhalb der ADDISON SBS Rewe Management Console keine Umlaute beinhalten darf. |
Erläuterung anhand eines Beispielskripts
Mit dem folgenden Skript wird die tse:nit | cs:Plus | ADDISON SBS Rewe-Datenbank (i.d.R. db_10it bzw. db_rewe, nachfolgend meine_db genannt) zunächst überprüft, im Falle leichter Fehler repariert, im Anschluss gesichert, wobei die erfolgte Sicherung zusätzlich überprüft wird. Anschließend werden zur Optimierung der Performance die Datenbank-Statistiken aktualisiert.
Dieses Skript eignet sich z.B. für die tägliche Datenbankwartung in einem mittelständischen Unternehmen bzw. Steuerberaterkanzlei.
| Skript | Erklärung |
|---|---|
| USE [meine_db] GO | Datenbankkontext auf meine_db ändern |
| EXEC sp_dboption 'meine_db', 'single user', TRUE DBCC CHECKDB (meine_db, REPAIR_REBUILD) EXEC sp_dboption 'meine_db', 'single user', FALSE GO | Datenbank in Einzelbenutzermodus setzen, Überprüfung der Datenbank meine_db und ggf. Reparatur leichter Fehler, Einzelbenutzermodus beenden |
| BACKUP DATABASE [meine_db] TO DISK = N**'C:\Programme** \Microsoft SQL Server\MSSQL.1\MSSQL\Backup\meine_db.bak' WITH NOFORMAT, NOINIT, NAME = N**'meine_db_Vollständige** Datenbanksicherung', SKIP, NOREWIND, STATS = 10 GO | Sicherung der Datenbank meine_db Die Datenbank wird in dem Medium meine_db.bak gesichert. Weitere Sicherungen werden in dieses Medium eingefügt. |
| declare @backupSetId as int select @backupSetId = position from msdb..backupset where database_name=N**'meine_db**' and backup_set_id=(select max(backup_set_id) from msdb..backupset where database_name=N**'meine_db**') if @backupSetId is null begin raiserror(N'Fehler beim Überprüfen. Sicherungsinformationen für die meine_db-Datenbank wurden nicht gefunden.', 16, 1) end | Einstellung des Sicherungssatzes für die Überprüfung der Sicherung |
| RESTORE VERIFYONLY FROM DISK = N**'C:\Programme\Micro** soft SQL Server\MSSQL.1\MSSQL\Backup\meine_db.bak' WITH FILE = @backupSetId GO | Überprüfung der Sicherung |
| USE [meine_db] GO exec sp_updatestats GO | Aktualisierung der Statistiken der ADDISON SBS Rewe Datenbank. Dies optimiert die Abfrageleistung. |
| QUIT | SQLCMD beenden |
Speichern Sie diese Befehle in ein in die zuvor erstellte sql-Datei (z.B. dbwday.sql)
Damit dieses SQL-Skript automatisch ausgeführt werden kann, ist zusätzlich eine Batchdatei erforderlich.
| Skript | Erklärung |
|---|---|
| sqlcmd -S |
SQLCMD starten Option –S: SQL-Server / Instanz (bei Standard-Einzelplatz-Installation: .\sqlexpress) Option –U und –P nicht erforderlich bei Windows-Authentifizierung Option –i lädt das SQL-Skript Option –o: Im angegebenen Pfad wird eine Protokolldatei erzeugt, mit der man den Vorgang prüfen kann. Diese Datei kann man im Vorhinein manuell als leere Textdatei in dem Pfad anlegen und in .log umbenennen. Der Dateiname der Protokolldatei sollte max. 8 Buchstaben lang sein und dieser darf keine Leer- und Sonderzeichen enthalten |
Abschließend könnte man z.B. in einem Einzelplatzumfeld in die Batchdatei das automatische Herunterfahren des PC einbinden (shutdown –s).
Speichern Sie diese Befehle in ein in die zuvor erstellte cmd-Datei (z.B. dbwday.cmd)
Werden diese Befehle eingegeben, dann kann direkt kopiert oder durch eine Sicherungssoftware ein Backup erstellt werden. Sollen diese Befehle automatisch ausgeführt werden, so besteht die Möglichkeit, die Befehlsfolge als entsprechende Aufgabe in Systemsteuerung / Geplante Tasks einzurichten und die CMD-Datei dort auszuführen.
Vorgehensweise zur Rücksicherung der Datenbank
Haben Sie eine Datenbanksicherung mit dem Microsoft SQL Server Management Studio Ihres SQL Servers erstellt, führen Sie eine Rücksicherung durch, wie in diesem Kapitel beschrieben.
| Beachten Sie ganz besonders die nachfolgenden Informationen bzgl. der FastObjects-Datenbank |
Achten Sie bitte darauf, Ihre Bewegungsdaten und die FastObjects Server Datenbank auf dem entsprechenden Stand der Datenbank zu halten. Kopieren Sie die gesicherten Bewegungsdaten in das Verzeichnis 10it_Daten, csPlus_Daten bzw. Rewe_Daten (Standardname) bzw. in Ihr Programmverzeichnis (bei älteren Einzelplatzinstallationen), aber nicht ohne vorher vom letzten Stand ebenfalls eine Sicherung erstellt zu haben.
Zur Wiederherstellung der FastObjects Server Datenbank ist es ebenfalls notwendig, den FastObjects Dienst zu beenden und nach Kopieren der FastObjects-Datenbankdateien bzw. des tse:nit-Bewegungsdatenverzeichnisses den Dienst wieder zu starten. Die Befehle finden Sie im Abschnitt ADDISON SBS Rewe#400349789|FastObjects Server Datenbank.
Ist die Datenbank im Microsoft SQL Server Management Studio als Objekt vorhanden, rufen Sie das Kontextmenü auf und wählen Tasks / Wiederherstellen ... aus. In dem folgenden Dialog können Sie aus allen Ihren Sicherungen die richtige auswählen.
Vorgehensweise:
- Im Feld „In Datenbank“ wählen Sie die Datenbank aus. Da Sie von der vorhandenen tse:nit | cs:Plus | ADDISON SBS Rewe Datenbank aus dem Befehl aufgerufen haben, ist dies Ihr Standardvorschlag. Wenn Sie eine Sicherung testen wollen, könnten Sie hier einen abweichenden Namen eingeben.
:
Wählen Sie bei Quelle für die Wiederherstellung den Punkt Aus Datenbank aus.
Es werden alle vorhandenen Sicherungen innerhalb des ausgewählten Mediums aufgelistet.
Durch Ankreuzen wählen Sie die Sicherung aus. In unserem Beispiel handelt es sich um ein Transaktionsprotokoll. Automatisch ist die letzte vollständige Sicherung mit angekreuzt.
Mit OK startet die Rücksicherung.
Wenn Sie über eine Sicherung verfügen, aber die Datenbank db_10it / db_rewe selbst im Microsoft SQL Server Management Studio nicht mehr angezeigt wird, dann haben Sie die Möglichkeit, die Sicherung einzuspielen, indem Sie das Kontextmenü des Objektes „Datenbanken“ aufrufen und über Tasks / Wiederherstellen / Datenbank ... diesen Dialog öffnen. Voraussetzung ist, dass die Systemdatenbanken MASTER und MSDB über die entsprechenden Informationen verfügen.
Ist dies nicht der Fall, weil Sie diese Systemdatenbanken nicht gesichert haben und Sie nur über die tse:nit | cs:Plus | ADDISON SBS Rewe Datenbanksicherung verfügen, müssen Sie folgendermaßen vorgehen:
- Sicherung auf Festpatte kopieren.
Schreibschutz entfernen, falls die Sicherung von einer CD/DVD stammt.
Starten Sie das Microsoft SQL Server Management Studio.
Erweitern Sie im Objekt-Explorer einen SQL Server und erweitern dann Datenbanken.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Datenbanken und dann auf Datenbank wiederherstellen ...
Geben Sie als Ziel für die Wiederherstellung im Feld In Datenbank einen Datenbanknamen an, z.B. db_10it oder db_rewe.
Als Quelle für die Wiederherstellung wählen Sie Von Medien aus, im darauffolgenden Dialog belassen Sie das Sicherungsmedium Datei und fügen den Sicherungsspeicherort Ihrer Backupdatei hinzu.
Wählen Sie anschließend den wiederherzustellenden Sicherungssatz aus und klicken auf OK; die Rücksicherung wird gestartet.
Rücksicherung der Datenbanksicherungsdatei in einen neuen SQL Server
Stammt die Sicherung nicht aus der gleichen SQL-Server-Installation (also anderer Rechner oder neue SQL-Server-Installation auf gleichem Rechner), muss der für tse:nit | cs:Plus | ADDISON SBS Rewe benötigte Benutzer 10ITSQLDBSERVER der Datenbank dem Benutzer 10ITSQLDBSERVER des SQL Servers wieder zugeordnet werden.
Handelt es sich um eine SQL Server-Neuinstallation, muss zuvor der Benutzer 10ITSQLDBSERVER noch im SQL Server selbst angelegt werden. Führen Sie dazu in den tse:nit | cs:Plus administration tools bzw. ADDISON SBS Rewe Management Console unter Allgemeine Aufgaben die Aufgabe SQL Server-Ersteinrichtungsdatenbank anlegen aus und benennen die Datenbank mit DB_10IT_ERST bzw. DB_REWE_ERST.
Öffnen Sie im Anschluss das SQL Server Management Studio und starten Sie auf dem entsprechenden neuen SQL Server eine Abfrage, indem Sie das Kontextmenü des SQL Servers öffnen und „Neue Abfrage“ wählen.
Geben Sie folgende Befehle ein und führen Sie diese jeweils aus:
- Befehl eingeben:
: use db_10it
: Führen Sie im Menü Abfrage / Ausführen aus.
Befehl eingeben:
: EXEC sp_change_users_login Update_One, '10itSQLDBServer', '10itSQLDBServer
: Führen Sie im Menü Abfrage / Ausführen aus.
Danach können Sie auf die zurückgesicherte Datenbank mit den tse:nit | cs:Plus | ADDISON SBS Rewe Clients bzw. Arbeitsplätzen zugreifen.