Anhang
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Unbeaufsichtigte Installation (unattended Setup)
Die ADDISON Installationsroutine erlaubt eine unbeaufsichtigte Neuinstallation als auch eine Aktualisierung unserer Software. Voraussetzung dafür ist, dass das komplette Setup-Verzeichnis mit der Setup.exe von unserem Installationsmedium (z.B. E:\Setups\ADDISON) auf einen Datenträger oder einer Netzwerkfreigabe mit Schreibrechten kopiert wurde, um die Setup-Umgebung zentral bereitzustellen und die Dateien, die zusätzlich für eine unbeaufsichtigte Installation benötigt werden, aufzunehmen.
Erstellen einer Antwortdatei für die unbeaufsichtigte Neuinstallation
Bitte rufen Sie zuerst die Setup.exe aus dem Bereitstellungsverzeichnis mit folgendem Parameter auf: Setup.exe /CONFIGURE Der sich nun öffnende Setup-Wizzard kann wahlweise mit vorgegebenen oder benutzerdefinierten Einstellungen ausgeführt werden. Durch die vorgegebenen Einstellungen werden die Antwortdateien mit Standardwerten erzeugt. Ein Download von optionalen Zusatzkomponenten aus dem Internet ist damit nicht möglich. Durch das Ändern der Einstellungen in der Eingabephase werden die Antwortdateien mit den gewählten Komponenten und Benutzereingaben erzeugt. Am Ende der Eingabephase erscheint eine Zusammenfassung mit den eingegebenen Einstellungen.
File:Info installationsanleitung image50.PNG
Nach Bestätigung mit Weiter wird eine Integritätsprüfung durchgeführt und eventuelle Zusatzkomponenten heruntergeladen.
Im Erfolgsfall ist nun die Installationsumgebung für eine unbeaufsichtigte Neuinstallation vorbereitet und enthält nun die Konfigurationsdateien Setup.cfg (Antwortdatei) und Lizenz.ini (Lizenzinformationen z.B. für Neuinstallationen).
Durchführung einer unbeaufsichtigten Neuinstallation
Für die Durchführung stehen 2 Varianten zur Verfügung:
- Mit den Parametern /Q, /QUIET oder /PASSIVE wird eine Fortschrittsanzeige während der Installation angezeigt. Im Fehlerfall wird eine Zusammenfassung mit Hinweisen zu aufgetretenen Fehlern angezeigt, sofern das Setup nicht von einem Dienst ausgeführt wird. In diesem Fall besteht die Möglichkeit einer Wiederholungsinstallation durch den Benutzer.
- Mit den Parametern /S, /SILENT oder /VERYSILENT wird keine Fortschrittsanzeige während der Installation angezeigt.
Kommandozeilenparameter für eine unbeaufsichtigte Installation
Da nun die allgemeinen Voraussetzungen geschaffen worden sind, können folgende Parameter bzw. Optionen verwendet werden, um die Setuproutine anzupassen:
Setup.exe /Q oder /QUIET oder /PASSIVE Unbeaufsichtigte Installation mit Fortschrittsanzeige. Im Fehlerfall wird eine Zusammenfassung mit Hinweisen zu aufgetretenen Fehlern angezeigt, sofern das Setup nicht von einem Dienst ausgeführt wird.
Setup.exe /S oder /SILENT oder /VERYSILENT Unbeaufsichtigte Installation ohne Fortschrittsanzeige. Im Fehlerfall können die Fehler lediglich in der LOG-Datei angesehen werden.
Setup.exe /LOG
Setup.exe /NOLOGO Es wird kein Splash-Screen angezeigt.
Setup.exe /FORCERESTART Computer nach Abschluss der Installation immer neu starten. Als Rückgabewert wird ERROR_SUCCESS_REBOOT_INITIATED = 1641 zurückgegeben. In der Regel kann dieser Wert jedoch vom Aufrufer nicht mehr behandelt werden.
Setup.exe /NORESTART Verhindert einen erforderlichen Neustart. Als Rückgabewert wird ggf. ERROR_SUCCESS_REBOOT_REQUIRED = 3010 zurückgegeben.
/PROMPTRESTART Ermöglicht eine Benutzereingabe für einen erforderlichen Neustart. Bei Ablehnung wird als Rückgabewert ERROR_SUCCESS_REBOOT_REQUIRED = 3010 zurückgegeben.
Weitere Hinweise
- Das Ergebnis der Installation kann über den Rückgabewert der Setup.exe ermittelt werden.
- Im Fehlerfall wird die Datei ADDISON Master.err im Verzeichnis %APPDATA%\ADDISON erzeugt. Sie enthält den Wortlaut der Fehlermeldung, die zum Abbruch des Setups geführt hat. Wird das Setup von einem Dienst ohne Benutzerprofil ausgeführt, entfällt diese Datei.
- In jedem Fall können Details zum Installationsverlauf und zu eventuellen Fehlern in einer LOG-Datei nachgelesen werden. Standardmäßig ist das die Datei %APPDATA%\ADDISON.log. Alternativ kann eine eigene Datei mit dem Parameter /LOG
angegeben werden. - Falls zum Abschluss der Installation ein Neustart des Systems notwendig ist, wird dieser automatisch durchgeführt. Das kann mit dem Kommandozeilenparameter /NORESTART verhindert werden.
- die Parameter zur Festlegung eines Installationspakets oder der LOG-Datei dürfen nur einmal angegeben werden. Bei Mehrfachnennung wirkt der jeweils letzte Parameter.
Beispiel für einen Aufruf eines unattended Setup:
\Server\Deployment\ADDISON-SW\Setup.exe /s /forcerestart /Log „C:\Program Files (x86)\ADDISON\install.log“.
Rückgabewerte eines SETUPs
Die Rückgabewerte sind bewusst an die von MSI-Paketen von Microsoft angelehnt, so dass Systemadministratoren, die normalerweise MSI kennen, bereits damit vertraut sind.
| Symbol | Wert | Beschreibung |
|---|---|---|
| ERROR_SUCCESS | 0 | Installation erfolgreich durchgeführt. Dies bezieht sich auf die reine Anwendungsinstallation. Es können trotzdem Warnungen in der LOG-Datei bzw. in der Zusammenfassung am Schluss von Setup auftauchen. Diese betreffen Zusatzkomponenten oder Drittprogramme, die für die Lauffähigkeit der Software nicht zwingend erforderlich sind. |
| ERROR_APPHELP_BLOCK | 1259 | Die Installation unter diesem Betriebssystem wird blockiert, da die Systemvoraussetzungen nicht erfüllt sind. |
| ERROR_INSTALL_USEREXIT | 1602 | Abbruch durch Benutzer (nur im interaktiven Modus möglich). |
| ERROR_INSTALL_FAILURE | 1603 | Installation fehlgeschlagen (fataler Fehler). Informationen über Fehlerursachen können der LOG-Datei entnommen werden. |
| ERROR_INSTALL_SOURCE_ABSENT | 1612 | Das Quellverzeichnis kann nicht gelesen werden. |
| ERROR_INSTALL_OPEN_PACKAGE_FAILED | 1619 | Eine INF- oder CAB-Datei konnte nicht geöffnet werden. |
| ERROR_INSTALL_PACKAGE_INVALID | 1620 | Integritätsprüfung der INF- oder CAB-Dateien fehlgeschlagen. |
| ERROR_INSTALL_TEMP_UNWRITABLE | 1632 | Schreibfehler im temporären Verzeichnis. |
| ERROR_INVALID_COMMAND_LINE | 1639 | Ungültiger Kommandozeilenparameter. |
| ERROR_SUCCESS_REBOOT_INITIATED | 1641 | Installation erfolgreich durchgeführt und Reboot eingeleitet. In der Regel kann dieser Wert jedoch vom Aufrufer nicht mehr behandelt werden. |
| ERROR_SUCCESS_REBOOT_REQUIRED | 3010 | Installation erfolgreich durchgeführt, für den Abschluss der Installation ist jedoch noch ein Reboot erforderlich. |
Quick-Installation mehrerer Terminalserver in Installationsvariante 5
In größeren Systemumgebungen oder aus Gründen der Ausfallsicherheit kann es sinnvoll sein, mehrere Terminalserver für die Bereitstellung der ADDISON Anwendungen den Anwendern zur Verfügung zu stellen. Für dieses Szenario besteht die Möglichkeit ein sogenanntes Installations-Template zu erzeugen, um dies im Rahmen des Deployments von weiteren Systemen für die zeitgleiche Installation zu verwenden. Voraussetzung zur Durchführung des AutoSetups ist, dass im Vorfeld die Konfigurationsdatei installationsettings.ini über das EMT-Plugin erzeugt wurde.
Einrichtung weiterer Terminalserver mittels Template
Nachdem die Installation des ersten Terminalservers über das EMT-Plugin Gesonderte Installationsvarianten (siehe hier) abgeschlossen ist, können mit Hilfe des Plugins die gespeicherten Einrichtungseinstellungen exportiert werden und als sogenanntes Template für die Installation weiterer Terminalserver in derselben Systemumgebung verwendet werden. Starten Sie bitte das EMT und wählen den Punkt Gesonderte Installationsvarianten in der Registerkarte ADDISON-Installation. Klicken Sie anschließend auf Ändern.
Klicken Sie auf die Schaltfläche Einstellungen exportieren im Bedienmenü des Plugins.
Die Konfigurationsdatei installationsettings.ini wird standardmäßig im Config-Verzeichnis der Hauptinstallation gespeichert, in unserem Beispiel unter \vm10-2008r2-f1\addison\software\config.
Sie können nun das Enterprise Management Tool beenden.
Ersteinrichtung weiterer Terminalserver mittels AutoSetup-Tool
Für die Anbindung weiterer Terminalserver an eine ADDISON Hauptinstallation kann dies nun zeitoptimiert bzw. parallel über das Tool Addison.Tools.InstallationVariantAutoSetup.exe erfolgen.
Rufen Sie das Hilfsprogramm an dem neu anzubindenden Terminalserver vom zentralen Pfad der ADDISON Hauptinstallation, in unserem Beispiel \vm10-2008r2-f1\addison\software\Tools.InstallationVariantAutoSetup.exe, auf. Nach Abschluss der Installation kann das Programm einfach geschlossen werden.
Im Rahmen der Installation werden Teilschritte bzw. ggf. auftretende Fehlermeldungen protokolliert. Das Installationsprotokoll EMTInstallationVariants.log wird ebenfalls zentral auf dem ADDISON-Hauptserver im Verzeichnis \vm10-2008r2-f1\addison\Software\Shared\logs gespeichert.
Installation .NET Framework 4.8
Die Installation der Microsoft-Komponente .NET Framework 4.8 findet sowohl im Rahmen des sogenannten Master-SETUPs als auch während des sogenannten Workstation-SETUPs statt, wenn sie noch nicht installiert war. Für die Installation von .NET Framework 4.8 ist darauf zu achten/berücksichtigen, dass
- das Betriebssystem die Mindestvoraussetzung erfüllt
- mindestens 5GB-Plattenplatz frei sind und
- die Installation von .NET Framework 4.8 etwas länger dauert und ein Neustart des Rechners erfordert.
Sollte das ADDISON-Setup feststellen, dass das .NET Framework 4.8 sich noch nicht auf dem System befindet, wird dieses automatisch installiert. Die Installation findet im Hintergrund statt. Während der Installation von .NET Framework 4.8 wird folgender Hinweis angezeigt:
Bis der Installationsvorgang komplett abgeschlossen wird, kann es 10-15 Minuten dauern. Ferner müssen Sie sicherstellen, dass genügend Platz (ca. 5GB) zur Installation der .NET-Komponenten zur Verfügung steht. Bei zu wenig freiem Platz auf der Festplatte bricht die .NET-Installation ab.
Die o.g. .NET Framework-Version ist bereits Bestandteil vom Windows-Update geworden (Windows Server Update Services (WSUS) und Microsoft Update (MU) Catalog). Sind die Systeme sehr aktuell gehalten und somit wird i.d.R. keine Installation von .NET 4.8. im Rahmen des SETUPs erforderlich sein.
Je nach Betriebssystem bzw. Zustand vom Betriebssystem vor Beginn der Installation der Hauptversion kann es erforderlich sein, ein Neustart des Betriebssystems durchzuführen. Ein entsprechender Info-Dialog wird im Rahmen des Master- bzw. Workstation-SETUPs angezeigt. Sollte in dem Fall kein Neustart des Betriebssystems durchgeführt werden, so können die ADDISON-Anwendungen nicht korrekt gestartet werden.
Sollen Windows-Updates noch zusätzlich installiert werden, so wird das Betriebssystem zuerst die Windows-Updates installieren und erst danach die .NET Framework-Version.
FAQ
Wie kann der Leistungsumfang der Software erweitert werden?
Falls Sie weitere Softwarelizenzen (z.B. für zusätzliche Arbeitsplätze im Netzwerk) installieren möchten bzw. einen erweiterten Leistungsumfang der bereits installierten Produkte freischalten möchten, benötigen Sie dazu einen neuen Lizenzschlüssel.
Die Lizenzinformationen können im Rahmen der Installation einer Hauptversion eingegeben bzw. geändert oder mit Hilfe des sogenannten ADDISON Lizenz Managers verwaltet werden. Nach Erhalt der neuen Lizenz-Informationen starten Sie den ADDISON Lizenz Manager aus der Windows-Programmgruppe (App-Liste) und geben dort die neuen Lizenzinformationen ein.
Die Software verfügt über einen Kopierschutz, welcher nach einem manuellen Ändern der Lizenzinformationen eine Aktualisierung unmöglich macht. Bitte verwenden Sie daher nur die oben beschriebenen Methoden zur Änderung der Lizenzinformationen!
Muss ein Produkt installiert werden, wenn ein neues erworben wurde?
Ja, wenn das Produkt bisher nicht genutzt wurde, wie z.B. die Lohn- und Gehaltsabrechnung. Weitere Programmteile werden in der Regel modular hinzugefügt und sind kein Standard-Auslieferungsbestandteil der ADDISON Software. Es werden neue Lizenzinformationen zur Verfügung gestellt, die im Setup-Dialog eingetragen werden müssen, damit das Produkt in der Installationsselektion erscheint und die notwendigen Programmkomponenten nachinstalliert.
| Je nach Installationsvariante müssen die Produkte an allen Systemen wie Fileserver und Terminalserver (z.B. bei Installationsvariante 5) nachinstalliert werden. |
Es wurde eine Lizenzerweiterung z.B. Lohn- und Gehaltsabrechnung 35 Arbeitnehmer auf 100 Arbeitnehmer erworben. Muss dieses Produkt erneut installiert werden?
Nein, da das Produkt bereits installiert ist und nur eine Leistungsänderung erfolgt, reicht es aus, die neuen Lizenzinformationen im ADDISON Lizenz-Manager einzugeben. In Verbindung mit Installationsvariante 5 muss die Änderung am Fileserver (Hauptserver) erfolgen.
| Nach Änderung der Lizenzdaten wird ein ADDISON Workstation-Setup erzwungen, da ein Abgleich u.a. mit ADDISON Connect erfolgen muss. Daher sollte zum Zeitpunkt der Aktion kein Benutzer mit der ADDISON Software netzwerkweit arbeiten. |
Was muss ich tun, wenn ich ein Produkt kündige?
Sofern ein Produkt gekündigt wurde, werden neue Lizenzinformationen inkl. Zusatzschlüssel zur Verfügung gestellt. Diese sind dann im ADDISON Lizenz Manager zu hinterlegen, spätestens aber mit der nächsten Installation der ADDISON Software.
Muss das Workstation-Setup immer explizit aufgerufen werden?
Die Aktualisierung der Umgebung eines Arbeitsplatzes, auf dem ADDISON Software-Anwendungen bereits installiert worden sind, wird normalerweise beim erneuten Starten der ADDISON Software automatisch durchgeführt.
Falls der Start der ADDISON Software nach einer Aktualisierung nicht möglich ist, starten Sie bitte zuerst das ADDISON Workstation Setup aus der Windows-Programmgruppe (App-Liste).
Bei einer Neuinstallation der Software müssen alle Arbeitsstationen für die Nutzung der Anwendungen durch das explizite Starten der Tsetup.exe konfiguriert werden.
Ist es notwendig den Datenbankserver-Dienst manuell zu starten?
Der Datenbankserver-Dienst der ADDISON Software (FastObjects Server) wird i.d.R. im Rahmen der Ausführung des Master-Setups automatisch beendet (bei einer Aktualisierung) und dann wieder automatisch gestartet (Neuinstallation und Aktualisierung).
Sofern der Datenbankserver-Dienst nicht automatisch von der Installationsroutine gestartet wurde, so können Sie den Dienst FastObjects Server 12... mit der Hilfe der Standard-Windows-Funktionalität (Systemsteuerung / Verwaltung / Dienste) manuell starten.
Das Starten des Dienstes ist dann erfolgreich, wenn in der Dienste-Auswahl der FastObjects Server 12... als gestartet gekennzeichnet ist.
Ist ein regelmäßiger Neustart des Datenbankservers zu empfehlen?
In Zusammenhang mit der ADDISON Software wird das Datenbanksystem FastObjects verwendet. Daten, die von FastObjects aus der Datenbank gelesen werden, werden im File System Cache von Windows geladen/gehalten. Daher ist es nicht zu empfehlen den kompletten Server häufig herunterzufahren oder neu zu starten (z.B. jeden Tag), sondern den Server nur dann herunterzufahren, falls nötig (z.B. nach dem Einspielen von Microsoft-Updates).
Müssen zwingend Schreibrechte auf die komplette Verzeichnisstruktur der Installationsverzeichnisse vorhanden sein?
Generell müssen Lesen- und Ausführen-Rechte auf die komplette Verzeichnisstruktur (Hauptverzeichnis der ADDISON Software inkl. aller Unterverzeichnisse) vorhanden sein.
Während des sogenannten Master-Setups können Sie auswählen (benutzerdefinierte Installation, Auswahl Einstellungen prüfen/ändern), ob eine Standard- oder individuelle Einstellung der Zugriffsrechte vorgenommen werden muss.
Siehe dazu auch die Hinweise in Systemeinstellungen.pdf.
Wie kann die Installation nachträglich überprüft werden?
Das Setup überprüft nach erfolgtem Kopieren der Programme auf das Zielsystem, ob diese auch korrekt (d.h. identisch mit dem Original) in das Zielverzeichnis kopiert worden sind.
Dies stellt sicher, dass keine fehlerhafte Programminstallation z.B. durch Aktionen von Antivirenprogrammen erfolgt.
In seltenen Fällen kann es auch nach der Installation zur Veränderung der Programme kommen, z.B. durch Viren oder fehlerhafte Festplatten/Treiber.
Um die Konsistenz der Software zu überprüfen, starten Sie die dazu benötigte Anwendung ADDISON Installation prüfen aus der Windows-Programmgruppe (App-Liste).
Für die ADDISON Software-Anwendungen müssen Sie noch die Produkte auswählen, welche überprüft werden sollen.
Was kann gegen fehlerhafte Systemkomponenten unternommen werden?
Manchmal kann die Installation einer Fremdsoftware dazu führen, dass sich Programme wie die ADDISON Software nicht mehr oder nur noch fehlerhaft ausführen lassen.
Ursache dafür können Systemkomponenten (sogenannte DLL-Dateien) bzw. Treiber für Hardwareerweiterungen sein, welche von der Fremdsoftware achtlos in das WINDOWS\SYSTEM-Verzeichnis kopiert worden sind. Falls die dort vorliegenden Systemkomponenten aufgrund von Versionskonflikten nicht mehr zusammenpassen, kann es zu Schutzverletzungen und/oder Ausnahmefehlern des Windows-Betriebssystems kommen.
- Versuchen Sie zuerst, eine Deinstallation der Fremdprogramme durchzuführen (nach Möglichkeit über Systemsteuerung/Software).
- Sollten die Fehler damit nicht behoben sein, starten Sie im Falle der ADDISON Software, wie weiter oben beschrieben, das Programm Tsetup.exe, das die Systemumgebung für die ADDISON Software-Anwendungen erneut einrichtet.
- Falls dies immer noch nicht zum gewünschten Erfolg führt, muss der Arbeitsplatz kostenpflichtig neuinstalliert werden (inkl. Betriebssystem).
Was ist bei einer Rücksicherung einer älteren Datenbank zu berücksichtigen?
Sollte es aus dringlichen Gründen notwendig werden, auf ein System mit der aktuellen Programmversion eine ADDISON Software-Datenbank, welche mit der vorhergehenden Programmversion bearbeitet wurde, zurückzusichern, muss vor der erneuten Benutzung der Software unter Umständen eine Datenbankkonvertierung durchgeführt werden.
Dies geschieht entweder automatisch beim Öffnen der Datenbank oder kann mit einem Dienstprogramm manuell durchgeführt werden. Starten Sie dazu das Werkzeug EMT aus dem Anwendungsverzeichnis und wählen Sie im erweiterten Modus in der Kategorie Datenbank / Pflege - Erweitert die Funktion "Versant Datenbankupdate" aus. Das Dienstprogramm zeigt Ihnen den Verlauf der gerade durchgeführten Konvertierungsschritte an und kann anschließend wieder beendet werden.
Was muss bei einem Serverwechsel beachtet werden?
Ein Server- oder Datenumzug sollte von einem erfahrenen WK-Consultant durchgeführt werden, da das zu ersetzende System i.d.R. an das ADDISON Online-Portal angebunden ist. Nachdem der Serverumzug technisch abgeschlossen ist, muss eine Reaktivierung der Portalanbindung für das neue System durchgeführt werden.
Bevor Sie beginnen, fertigen Sie von Ihrem kompletten Datenbestand bitte eine Sicherung an. Ferner sollte der gesicherte Datenbestand z.B. mittels einer USB-Festplatte, eines Streamer-Bands oder eines anderen Mediums archiviert und an einem sicheren Ort (z.B. Bankschließfach) aufbewahrt werden, auch um ggf. zu einem späteren Zeitpunkt auf die Sicherung Zugriff zu haben.
Die Installationsschritte müssen in dieser Reihenfolge durchgeführt werden:
Installationsvoraussetzungen prüfen
Vorbereitende Maßnahmen auf dem Zielsystem:
- Anlegen ADDISON Verzeichnisstruktur
- Anpassen/Überprüfen der Rechte
- Erstellen der ADDISON Freigabe
Maßnahmen auf dem Quellsystem:
- AOC-Zugangsdaten exportieren (EMT)
- FO-Dienst stoppen und deaktivieren
- ADDISON Scheduler Server-Dienst stoppen und deaktivieren
- Datenbestand kopieren (USB-Festplatte/LAN)
- Herunterfahren des Quellsystems
Übernahme der Daten auf dem Zielsystem:
- Daten übernehmen (USB-Festplatte/LAN)
- ADDISON Software installieren
- AOC-Zugangsdaten importieren (EMT)
Was ist beim Auftreten von Kompilierungsfehlern in der Windows-Ereignisanzeige zu tun?
Es werden teilweise Meldungen des .NET Runtime Optimization Service (clr_optimization_v4.0.30319_32) in der Windows-Ereignisanzeige protokolliert. Diese lauten in der Regel:
Failed to compile: addison.cli.modelmanagement, Version=X.Y.Z.0, Culture=neutral, PublicKeyToken=null . Error code = 0x8007007e.
Der .Net Runtime Optimization Service (NROS) ist ein Microsoft Dienst, der bestimmte .Net Assemblies in systemeigenen Programmcode (Native Code) umwandelt, damit eine Applikation dies nicht zur Laufzeit tun muss. Dieser durch den Dienst ausgeführte Vorgang berücksichtigt jedoch nicht die u.U. bestehenden Ladeabhängigkeiten weiterer Dlls. Daher kann es vorkommen, dass Fehlermeldungen protokolliert werden, die aber keine negative Auswirkung auf die Lauffähigkeit der Software haben und lediglich aufgrund der NROS-Dienst-Architektur auftreten. Die in der Meldung genannte Datei wurde trotzdem erfolgreich kompiliert, folglich besteht kein Handlungsbedarf.