Auslandszahlungsverkehr
Auslandszahlungsverkehr
Überblick AZV
Mit der ADDISON Finanzbuchhaltung können Sie Auslandszahlungen, sogenannte grenzüberschreitende Zahlungen im Außenwirtschaftsverkehr erstellen.
Für welche Zahlungen wird das Auslandszahlungsformat verwendet?
Das Auslandszahlungsformat wird für Zahlungen verwendet, die nicht den SEPA-Raum betreffen und in Fremdwährung ausgeführt werden sollen.
In welchem Zahlungsdateiformat können die Auslandszahlungsträger erstellt werden?
DTAZV Format (gültig bis November 2026)
Zahlstapel mit Auslandszahlungen können Sie über den übergreifenden Programmteil
Allgemeinen Zahlungsverkehr im sog. DTAZV Format und auch im XML-Format (ISO 20022 basiert) ausgeben.
| Das DTAZV-Zahlungsformat wird per November 2026 abgelöst. Ab dem Zeitpunkt können Sie das bisherige DTAZV Format nicht mehr bei Ihrem Zahlungsdienstleister einreichen. |
Neues ISO 20022 Zahlungsformat für Auslandszahlungen (verpflichtend ab November 2026)
Darüber hinaus können Sie auch Zahlungsdateien in dem neuen, auf ISO20022 basierenden XML-Zahlungsdateiformat erstellen.
So aktivieren Sie die Erstellung der Auslandszahlungsdateien im XML-Format
| Kontaktieren Sie vor der ersten Einreichung Ihren Zahlungsdienstleister und klären Sie, ob dieser das neue, xml-basierte Auslandszahlungsformat bereits annehmen kann und unterstützt. Aktuell nehmen noch nicht alle Zahlungsdienstleister das neue Auslandszahlungsformat entgegen. |
Menü: ZMIS / Mandant / Bankverbindung: Karteikartenreiter AVZ-Daten. Aktivieren Sie hierzu das folgende Kontrollkästchen: Auslandszahlungen im XML-Format erstellen (Fibu).
Sie müssen bereits vor der Erstellung bzw. Anlage eines Zahlstapels die Aktivierung des neuen Auslandszahlungsformats vornehmen, ansonsten wird der Zahlstapel im bisherigen DTAZV Format ausgegeben.
Was müssen Sie vor der ersten Einreichung von Auslandszahlungen m neuen xml-basierten Zahlungsformat beachten?
- Künftig müssen die Adressdaten des Zahlungsempfängers verpflichtend in der Zahlungsdatei mit enthalten sein.
Die Zahlfreigabe in der Finanzbuchhaltung führt eine entsprechende Prüfung durch.
Pflegen und ergänzen Sie daher die Adressdaten Ihrer Lieferantenkonten, die eine Zahlung im Auslandszahlungsformat erhalten. - Auslandszahlungen mit Scheckzahlungsarten werden ggf. nicht mehr von Ihrem Zahlungsdienstleister unterstützt.
Die Zahlungsdienstleister sind nicht mehr verpflichtet, Auslandszahlungen mit der Auslands-Scheckzahlungsart in dem neuen, xml-basierten Auslandszahlungsformat entgegenzunehmen.
Das betrifft die Scheckzahlungsartschlüssel 20-23 und 30-33.
Ggf. müssen Sie daher die Auslandszahlungsart in den Lieferantenstammdaten auf eine andere Auslandszahlungsart, z.B. Auslandsüberweisung, abändern. - Im neuen Auslandszahlungsverkehr entfallene Scheckzahlungsarten:
Folgende Scheckzahlungsarten können mit dem neuen, xml-basierten Auslandszahlungsformat nicht mehr aufgegeben werden:
23 Scheckziehung Einschreiben/Eilboten
33 an Auftraggeber Einschreiben/Eilboten
Ggf. müssen Sie daher die Auslandszahlungsart in den Lieferantenstammdaten auf eine andere Auslandszahlungsart, z.B. Auslandsüberweisung abändern. - Adresse des Scheckempfängers bei Scheckzahlungsarten
Der Name des Scheckempfängers und die Adressdaten dürfen jeweils 70 Zeichen nicht überschreiten. Bei der Zahlfreigabe werden diese Angaben geprüft.
Ggf. müssen Sie in den Lieferantenstammdaten die o.g. Daten pflegen. - Folgende Weisungsschlüssel entfallen im neuen Auslandszahlungsformat
6= Bank des Begünstigten per Telefon avisieren
7= Bank des Begünstigten per Telex avisieren
Wie können Auslandszahlungsdateien an die Bank versendet werden
Auslandszahlungsdateien können über ein Onlinebanking Programm an die Bank weitergeleitet werden.
Das Service Rechenzentrumsverfahren sieht keine Einreichung von Auslandszahlungen vor, daher können Auslandszahlungsdateien nicht zu Efis gesendet werden.
Ebenso können Auslandszahlungen nicht über das Addison One Click Banking aufgrund der Bankenschnittstelle an die Bank versendet werden.
| Wichtiger Hinweis |
=====Die Meldepflicht nach Außenwirtschaftsverordnung (AWV)===== Auslandszahlungen über 50.000 EUR (seit dem 01.01.2025, vorher 12.500 EUR) sind nach §§ 59 ff, Außenwirtschaftsverordnung (AWV) bei der Bundesbank meldepflichtig, es sei denn, Sie betreffen z.B. Warenlieferungen. Bundesbankmeldungen zu meldepflichtigen Zahlungen können in ADDISON jedoch nicht erfasst werden. Die Meldungen können Sie jedoch auf dem Portal der Deutschen Bundesbank erfassen. Entgeltfreie Hotline der Deutschen Bundesbank Tel. 0800-1234-111 |
Mit welchem Kurs werden Auslandszahlungen verbucht?
Die automatische Verbuchung der AZV-Zahlungen erfolgt zu dem Kurs, mit dem die jeweilige Rechnung gebucht wurde.
Wir empfehlen, die Zahlungen gegen ein Bank-Verrechnungskonto verbuchen zu lassen, welchem mit OP-Verwaltung geschlüsselt wurde. Dies ermöglicht Ihnen später eine automatische Ermittlung und Verbuchung von Kursdifferenzen.
Was ist im Leistungsumfang nicht enthalten?
- Meldewesen nach AWV
- Splitten der Zahlungsträger, wenn die Verwendungszweckzeilen nicht ausreichen
- Grenzüberschreitende Zahlungen für Diverse Lieferantenkonten
- Grenzüberschreitende Zahlungen für Kundenkonten
- Zahlungsartenschüssel 15 (DTAZV Format)
Checkliste Einrichtung Auslandszahlungsverkehr
Hausbankverbindungen in der zentralen Mandantenverwaltung ergänzen
In der Zentralen Mandantenverwaltung müssen Sie je Hausbankverbindung die für den Auslandszahlungsverkehr relevanten Stammdaten erfassen. Dabei müssen Sie mindestens die nachfolgenden genannten Angaben machen.
Rufen Sie die Zentrale Mandantenverwaltung auf. Projekt: Mandant / Menü: Unternehmen / Registerkarte Bankverbindungen / Registerkarte AZV Daten
(Nur DTAZV Format) Geben Sie bei Bedarf die Kundennummer AZV ein
(Feld Q4 in DTAZV Datei)
Bei manchen Zahlungsdienstleistern muss diese Nummer anstatt der Auftraggeber-Bankkontonummer angegeben werden.
Ob Sie diese Nummer benötigen, erfahren Sie nach Rückfrage bei dem betreffenden Kreditinstitut. Wenn Sie hier nichts eingeben, stellt das Programm automatisch ihre Auftraggeber-Kontonummer in der DTAZV Datei ab.(Nur DTAZV Format) Erfassen Sie einen Ansprechpartner (.
Erfassen Sie Name und Telefonnummer (für eventuelle Rückfragen der Bank) des Bearbeiters der AZV-Zahlungen in Ihrem UnternehmenGeben Sie ein Verrechnungskonto für die automatische Verbuchung von AZV-Zahlungen ein. Projekt: Mandant / Menü: Unternehmen / Registerkarte Bankverbindungen / Registerkarte Fibu-Daten.
Auf dem Karteikartenreiter Fibu Daten können Sie ein abweichendes Verrechnungssachkonto für die automatische Verbuchung von AZV-Zahlungen vorgeben.
Wir empfehlen, ein separates Sachkonto für die Verbuchung der automatischen AZV-Zahlungsbuchungen zu verwenden und dieses Konto in der Finanzbuchhaltung mit der Kontoart OP-Konto anzulegen. Dadurch können Sie später Währungsumrechnungsdifferenzen automatisch über den OP-Ausgleich ausbuchen lassen
Firmendaten der Finanzbuchhaltung ergänzen / ändern
Rufen Sie den Firmenstamm der Finanzbuchhaltung auf:
Projekt Rechnungswesen / Menü: Stammdaten / Firmendaten / Finanzbuchhaltung / Registerkarte Zahlungsverkehr.Steuern Sie die automatische Verbuchung der AZV-Zahlungen.
In den Firmenstammdaten ist die automatische Verbuchung von AZV-Zahlungen standardmäßig aktiviert.
Die Zahlungsbuchungen werden bei Fremdwährungsbeträgen zum Kurs der Rechnung gebucht.
Wünschen Sie keine automatische Verbuchung von AZV-Zahlungen, so können Sie diese im Firmenstamm deaktivieren.
Stammdaten Lieferantenkonten ergänzen
Rufen Sie die Stammdatenverwaltung der Lieferantenkonten auf:
Stammdaten / Lieferantenkonten / Registerkarte Mahnungs- und Zahlungskondition.Wählen Sie die Zahlungsart Auslandszahlung aus.
Wenn Sie für ein Lieferantenkonto Auslandszahlungen erstellen möchten, müssen Sie im Feld Zahlungsart Auslandszahlung geschlüsselt haben.Geben Sie die AZV-Bankverbindungsdaten ein.
Wenn Sie die Zahlungsart Auslandszahlung ausgewählt haben, können Sie über die Schaltfläche AZV in einem separaten Dialog die notwendigen Stammdaten, wie beispielsweise die ausländischen Bankverbindungsdaten erfassen.Ordnen Sie dem Lieferantenkonto einen Währungsschlüssel zu.
Wenn Sie für das Lieferantenkonto AZV Zahlungen in einer Fremdwährung durchführen möchten, müssen Sie dem Lieferantenkonto zwingend einen entsprechenden Währungsschlüssel zuordnen.
Checkliste Zahlungsfreigabe für Auslandszahlungen durchführen
Die Zahlungsfreigabe von Offen-Posten für Auslandszahlungen können Sie entweder
automatisch vornehmen lassen oder selbst manuell vornehmen.
Automatische Zahlungsfreigabe von AZV-Zahlungen:
Rufen Sie Menü: OP-Verwaltung / Lieferantenzahlungen vorschlagen auf.
Aktivieren Sie dort das Kontrollkästchen: Auslandszahlungen freigeben.
Starten Sie das Programm über die Schaltfläche OK.
Manuelle Zahlungsfreigabe von AZV-Zahlungen:
Rufen Sie die folgenden Menüpunkte auf: OP-Verwaltung / Zahlungen freigeben.
Legen Sie einen manuellen Zahlstapel an. Geben Sie die Offenen-Posten der
Lieferantenkonten wie gewohnt zur Zahlung frei.
Zahlungsträger für Auslandszahlungen erstellen
Rufen Sie den übergreifenden Programmteil
Allgemeiner Zahlungsverkehr auf:
Menü: OP-Verwaltung / Zahlungsträger erstellen und wählen Sie den/die betreffenden Zahlstapel aus.Wechseln Sie danach auf die Registerkarte DTAZV bzw. AZV (Ausland) XML-Format.
Führen Sie die Erstellung der Auslandszahlungsträgerdatei über die Schaltfläche Starten aus.
Die Zahlungen werden über das Programm Allgemeiner Zahlungsverkehr in Dateiform ausgegeben.
Dateiname DTATV Format: DTAZV +fortlaufende Nummer
Dateiname XZV XML Format: A + [fortlaufende Nummer].xml.Zu jeder Auslandszahlungsdatei werden automatisch der dazugehörige Dateibegleitzettel sowie ein Sammelbeleg erstellt.
Nur DTAZV Format: Die Dateien enthalten eine fortlaufende Dateinummer, die tageweise in ZMIS je Hausbankverbindung fortgeschrieben wird.
Wenn Sie die Zahlungsträgererstellung eines Zahlstapels wiederholen, müssen Sie in ZMIS vorher ggf. die Dateinummer händisch zurücksetzen.Die automatische Verbuchung der AZV-Zahlungen erfolgt zu dem Kurs, mit dem die jeweilige Rechnung gebucht wurde.
Personenkonten AZV Stammdaten
Diese Funktionalität ist aus der folgenden Menüfolge ausführbar: Stammdaten / Lieferantenkonten/ Registerkarte Zahlungs- und Mahnkonditionen / Schaltfläche AZV. In diesem Dialog können Sie die für grenzüberschreitende Auslandszahlungen, die i.d.R. für Fremdwährungs-Zahlungen im Nicht-SEPA-Raum angewendet werden, die notwendigen Stammdaten erfassen.
Zahlungsart
Hier geben Sie vor, welche Art von Auslandszahlungen erstellt werden sollen.
| Hinweise zum neuen XML-basierten DTAZV Auslandszahlungsformat (verpflichtend ab November 2026) - Zahlungsdienstleister sind nicht mehr dazu verpflichtet, in dem neuen Auslandszahlungsformat Transaktionen mit Scheckzahlungsarten (Zahlungsart20-22 und 30-32) entgegenzunehmen. Bitte kontaktieren Sie Ihre Hausbank vor der ersten Einreichung von Auslandszahlungen. - In dem neuen Zahlungsformat sind zudem folgende Scheckzahlungsarten entfallen: 23 und 33. |
Folgende Zahlungsarten können ausgewählt werden:
00 =Standardübermittlung z. B. briefliche, SWIFT-Normal
10 =Telex-Zahlung oder SWIFT-Eilig
20 =Scheckziehung, Versandform freigestellt
21 =Scheckziehung, Versandform per Einschreiben
22 =Scheckziehung, Versandform per Eilboten
23 =Scheckziehung, Versandform per Einschreiben/Eilboten
(entfällt im neuen xml basierten Auslandszahlungsformat)30 =Scheckziehung an Auftraggeber, Versandform freigestellt
31 =Scheckziehung an Auftraggeber, Versandform Einschreiben
32 =Scheckziehung an Auftraggeber, Versandform Eilboten
33 =Scheckziehung an Auftraggeber, Versandform Einschreiben /Eilboten
(entfällt im neuen xml basierten Auslandszahlungsformat)
Hinweis: Der Zahlungsartenschüssel 15 (Grenzüberschreitende Überweisung gemäß bilateraler Absprache mit dem Kreditinstitut) wird nicht unterstützt.
Feld in DTAZV-Datei: T22
ISO Ländercode Begünstigter
ISO-Alpha-2-Ländercode gemäß dem Länderverzeichnis für die Zahlungsbilanzstatistik (Bundesbank) von dem Land, in dem der Begünstigte seinen Sitz hat.
Absolutes Pflichtfeld bei allen Zahlungsarten (Feld in DTAZV-Datei: T10a).
Bank (Swift BIC)
BIC steht für Bank Identifier Code und wird oftmals auch als SWIFT-Code bezeichnet. Er ist ein international standardisierter Bank-Code, der weltweit ein Kreditinstitut eindeutig identifiziert. Er sollte möglichst bei AZV-Zahlungen angegeben werden.
Sollte Ihnen der SWIFT-Code nicht bekannt sein, so müssen Sie stattdessen die Adressdaten der Empfängerbank angeben.
Der eingegebene Swift Code muss entweder 8 oder 11 Stellen umfassen.
Bei den Zahlungsarten für Scheckziehungen 20-23 und 30-22 wird der SWIFT-Code nicht benötigt
Bei Auslandszahlungen an ein deutsches Kreditinstitut können Sie in diesem Feld auch alternativ die BLZ des deutschen Kreditinstituts eingeben.
Hinweis zur Routing Nr.
Bei Überweisungen in die USA kann die Bankfiliale nicht immer über den SWIFT-Code identifiziert werden, da oft nur die Hauptfiliale der Bank einen Swift-Code besitzt.
Daher wird auf den Lieferantenrechnungen oft eine Routing Nr. angegeben.
Diese können Sie mit 2 Schrägstrichen vorangestellt im Bankname 1 eingeben. Bsp.: //125984561
Im Eingabefeld Bankname 2 erfassen Sie dann den Banknamen.
Was ist Swift?
SWIFT ist die Abkürzung für
Society for Worldwide Interbank Financial Telecommunications.
SWIFT ist eine Gesellschaft, die für Telekommunikation zwischen Banken weltweit sorgt. Gleichzeitig wird der Begriff SWIFT auch für das Netz benutzt, dass SWIFT als Gesellschaft bereitstellt. Jeder SWIFT - Teilnehmer hat eine eindeutige Kennung, den sogenannten
BIC: Bank Identifier Code.
Dieser ist wie folgt aufgebaut:
Beispiel: DEUT DE DB STG = Deutsche Bank 24 AG
**Bank Code (**DEUT)
4 Stellen Alphazeichen frei gewählt.
Country Code (DE)
ISO-Code des Landes
2 Stellen Alphazeichen), in Deutschland DE
Location Code (DB)
2 Stellen alphanumerisch zur Ortsangabe (z.B. FF für Frankfurt)
Branch Code (STG)
wahlweise 3 Stellen alphanumerisch zur Bezeichnung von Filialen.
Feld in DTAZV-Datei: T8.
Konto / IBAN
Kontonummer bzw. IBAN des Begünstigten.
Bei den Zahlungsarten für Scheckziehungen 20-23 bzw. 30-22 wird die Kontonummer bzw. IBAN nicht benötigt.
Eine Auslandskontonummer kann max. 34 Stellen lang sein und aus Zahlen und/oder Buchstaben bestehen.
IBAN
Die IBAN ist die International Banking Account Number.
Bei der IBAN handelt es sich um eine weltweit gültige Nummer für ein Girokonto. Die IBAN wird insbesondere für EU-Standardüberweisungen benötigt und wird nach der Eingabe und vom Programm aufgrund einer Prüfziffer geprüft.
Weitere Inforationen finden Sie unter dem Kapitel: Stellenanzahl IBAN.
Die IBAN setzt sich wie folgt zusammen:
2-stelliger, alphabetischer Ländercode (LL)
2-stellige, numerische Prüfziffer (PZ) über die ganze IBAN
Maximal 30-stellige Basic Bank Account Number (BBAN), bestehend aus Bankidentifikation (IID) und Kontoidentifikation (BAN)
In Deutschland besteht die IBAN aus 22 Stellen.
Feld in DTAZV-Datei: T12.
Bankname 1 Bankname 2 Straße Ort
Bankverbindungsdaten der ausländischen Bankverbindung.
Die Eingabe ist Pflicht, wenn kein SWIFT Code eingegeben wurde (Zahlungsarten 00 und 10)
Bei der Zahlungsarten EUE Überweisung werden die Angaben nicht benötigt
Bei den Zahlungsarten für Scheckziehungen 20-23 bzw. 30-22 werden die Angaben ebenfalls nicht benötigt
Feld in DTAZV-Datei: T9b.
ISO Ländercode Bank
Hier kann der ISO-Alpha-2-Ländercode gemäß dem Länderverzeichnis für die Zahlungsbilanzstatistik (Deutsche Bundesbank) von dem Land, in dem die Bank des Begünstigten ihren Sitz hat, eingegeben werden.
Die Eingabe ist Pflicht, wenn kein SWIFT Code eingegeben wurde (Zahlungsarten 00 und 10).
Bei den Zahlungsarten für Scheckziehungen 20-23 bzw. 30-22 werden die Angaben ebenfalls nicht benötigt
Feld in DTAZV-Datei: T 9a.
Entgeltregelung
In dem Listenfeld stehen folgende Auswahlmöglichkeiten stehen zur Verfügung:
00 = Entgelte zu Lasten Auftraggeber / fremde Geb. zu L. Begünstigter Die Gebühren gehen zu Lasten des Auftraggebers, fremdes Entgelt zu Lasten des Begünstigten
01 = Alle Gebühren zu Lasten Auftraggeber
Der Auftraggeber übernimmt alle im In- und Ausland anfallenden Entgelte
02 = Alle Gebühren zu Lasten Begünstigter
Der Begünstigte übernimmt alle anfallenden Entgelte.
Bei der Zahlungsarten 11 EUE-Überweisung ist nur die Steuerung 00 möglich
Bei den Zahlungsarten für Scheckziehungen 20-23 bzw. 30-22 ist ebenfalls nur die Steuerung 00 möglich
Feld in DTAZV-Datei: 21.
Weisungsschlüssel 1-4
Folgende Weisungsschüssel können aufgegeben werden:
| Hinweise zum neuen XML-basierten DTAZV Auslandszahlungsformat (verpflichtend ab November 2026) - Die Weisungsschlüssel 6 und 7 entfallen in dem neuen XML-basierten DTAZV Zahlungsformat (verpflichtend ab November 2025) - In dem neuen DTAZV XML Zahlungsformat können je Auslandsüberweisung nur noch 2 Weisungsschlüssel, anstatt wie bisher 4 Weisungsschlüssel verwendet werden, wobei die Weisungsschlüssel 11 und 12 nicht mitgezählt werden. |
Bei den Zahlungsarten für Scheckziehungen
20-23 bzw. 30-22 können keine Weisungen aufgegeben werdenDer Weisungsschlüssel 95 = Gegenwertzahlung wird nicht unterstützt.
Feld in DTAZV-Datei: T16 – T19.
Wichtiger Hinweis
Grundsätzlich sollten Weisungsschlüssel nur in begründeten Fällen angegeben werden. Dies trifft insbesondere auf den Weisungsschlüssel 01 zu. Weisungen verhindern sowohl bei der Inlandsbank als auch bei der Auslandsbank eine automatisierte Verarbeitung der Zahlungen, was gegenüber dem Auftraggeber bzw. Empfänger der Zahlung erhöhte Gebühren nach sich ziehen kann.
Zusatzinformation
Zusatzinformation zum Weisungsschlüssel. Diese Eingabe ist auf 25 Zeichen beschränkt.
- Nicht zulässige Angabe bei den Zahlungsarten für Scheckziehungen 20-23 bzw. 30-22.
Feld in DTAZV-Datei: T20
Ordervermerk
- Der Ordervermerk wird in dem neuen XML-basierten DTAZV Zahlungsformat (verpflichtend ab November 2026) nicht mehr unterstützt.
Ein Ordervermerk kann nur bei den Zahlungsarten für Scheckziehungen 20-23 bzw. 30-22 eingegeben werden.
Feld in DTAZV-Datei: T11
Stellenanzahl IBAN
| Zielland | Kurzform | Währung | Kurzform | Länge der IBAN |
|---|---|---|---|---|
| Belgien | BE | Euro | EUR | 16 Stellen |
| Bulgarien | BG | Bulgarischer Lew | BGL | IBAN nicht implementiert |
| Dänemark | DK | Dänische Krone | DKK | 18 Stellen |
| Estland | EE | Estnische Krone | EEK | 20 Stellen |
| Finnland | FI | Euro | EUR | 18 Stellen |
| Frankreich | FR | Euro | EUR | 27 Stellen |
| Griechenland | GR | Euro | EUR | 27 Stellen |
| Großbritannien | GB | Britisches Pfund | GBP | 22 Stellen |
| Irland | IE | Euro | EUR | 22 Stellen |
| Island | IS | Isländische Krone | ISK | 26 Stellen (noch nicht einsetzbar) |
| Italien | IT | Euro | EUR | 27 Stellen |
| Japan | JP | Japanischer Yen | JPY | IBAN nicht implementiert |
| Kanada | CA | Kanadischer Dollar | CAD | IBAN nicht implementiert |
| Kroatien | HR | Kroatische Kuna | HRK | IBAN nicht implementiert |
| Lettland | LV | Lettischer Lats | LVL | 21 Stellen |
| Liechtenstein | LI | Schweizer Franken | CHF | 21 Stellen |
| Litauen | LT | Litauischer Litas | LTL | 20 Stellen |
| Luxemburg | LU | Euro | EUR | 20 Stellen |
| Malta | MT | Maltesische Lira | MTL | 31 Stellen |
| Niederlande | NL | Euro | EUR | 18 Stellen |
| Norwegen | NO | Norwegische Krone | NOK | 15 Stellen |
| Österreich | AT | Euro | EUR | 20 Stellen |
| Polen | PL | Polnischer Zloty | PLN | 28 Stellen |
| Portugal | PT | Euro | EUR | 25 Stellen |
| Rumänien | RO | Rumänischer Leu | ROL | IBAN nicht implementiert |
| Russische Förderation | RU | Russischer Rubel | RUR | IBAN nicht implementiert |
| Schweden | SE | Schwedische Krone | SEK | 24 Stellen |
| Schweiz | CH | Schweizer Franken | CHF | 21 Stellen |
| Slowakei | SK | Slowakische Krone | SKK | 24 Stellen |
| Slowenien | SI | Slowenischer Tolar | SIT | 19 Stellen |
| Spanien | ES | Euro | EUR | 24 Stellen |
| Tschechische Republik | CZ | Tschechische Krone | CZK | 24 Stellen |
| Türkei | TR | Türkische Lira | TRL | IBAN nicht implementiert |
| Ungarn | HU | Ungarischer Forint | HUF | 28 Stellen |
| USA | US | US-Dollar | USD | IBAN nicht implementiert |
| Zypern | CY | Zypern-Pfund | CYP | 28 Stellen |
Welche Angaben benötigen Sie für eine grenzüberschreitende Überweisung außerhalb der EU?
Der Auftraggeber muss für die Ausführung der Überweisung folgende Angaben machen:
Name des Begünstigten und vollständige Adresse
Währungsschüssel der Währung, in die Zahlung ausgeführt werden soll.
ISO (Alpha) Ländercode von dem Land, in dem der Begünstigte seinen Sitz hat. (gemäß Länderverzeichnis für Zahlungsbilanzstatistik)
Internationale Bankkontonummer (IBAN) des Begünstigten; ist die IBAN unbekannt, so ist die nationale Kontonummer des Begünstigten anzugeben.
SWIFT BIC: Bank-Identifizierungs-Code des Kreditinstituts des Begünstigten Ist der SWIFT BIC unbekannt, so ist der vollständige Name und die Adresse des Kreditinstituts des Begünstigten anzugeben. Des Weiteren ist der ISO (Alpha) Ländercode von dem Land, in dem die Bank ihren Sitz hat, anzugeben.
Betrag, Währung
Name und Anschrift des Auftraggebers
Kontonummer und Bankleitzahl des Auftraggebers
Kundennummer AZV des Auftraggebers (ZMIS Hausbankverbindung). Ggf. notwendig, vorher Rücksprache mit der betreffenden Bank (Nur DTAZV Format)