Besondere Hinweise für die ADDISON Software und ADDISON AKTE | ADDISON SBS Rewe

FastObjects Server Datenbank

Dieser Abschnitt gilt nur für die ADDISON Software und tse:nit.

Allgemein

Die ADDISON-Datenbank basiert auf dem FastObjects Datenbankserver der Versant Corporation.

Zur korrekten Sicherung der Datenbank darf niemand mit den ADDISON-Anwendungen arbeiten. Es muss das komplette Verzeichnis „db\dbkanz“ inkl. aller Unterverzeichnisse gesichert werden.

Für die Rücksicherung der Datenbank muss ebenfalls das komplette Verzeichnis „db\dbkanz“ inkl. aller Unterverzeichnisse zurückgesichert werden. Nur die Datei objects.dat allein genügt nicht.

Zum Zeitpunkt der Datensicherung muss der FastObjects Server Dienst nicht zwangsweise beendet werden. Es darf jedoch zum Zeitpunkt der Datensicherung niemand mit der ADDISON Software arbeiten. Um sicherzustellen, dass während der Sicherung keine Änderungen vorgenommen werden, müssen Sie den FastObjects Server Dienst beenden.

Wenn Anwender per Remote-Verbindung auf die ADDISON Software zugreifen (Terminalserver-Umgebung), empfehlen wir jedoch die Sessions zu schließen und den FastObjects Server Dienst zu beenden, bevor die Datensicherung gestartet wird.

Methoden der Sicherung

Die FastObjects Server Datenbank besteht aus zwei Dateien, die sich in den Verzeichnissen „...\db\dbkanz“ (ADDISON Software) bzw. „...\Daten\NGDB\dbkanz“ (tse:nit) befinden. Diese Dateien heißen objects.dat und objects.idx.

Falls auf Ihrem System mehrere Konfigurationen/Softwarestände existieren, bedenken Sie bitte, dass jeder seine eigene FastObjects Server Datenbank und somit einen eigenen FastObjects Server Dienst besitzt.

Die Sicherung der FastObjects Server Datenbank kann im Zuge des Sicherns des Datenverzeichnisses erfolgen.

Vorgehensweise:

Beenden des FastObjects Server Dienstes vor dem Start der Sicherung und erneutes Starten nach dem Beenden der Sicherung, um die Datenbankdateien objects.dat und objects.idx bzw. das gesamte Datenbankverzeichnis direkt zu sichern.

Falls auf Ihrem System ein separater FastObjects Server installiert ist, können die Pfade zur FastObjects Datenbank ggf. abweichen.

Geben Sie in Start / Ausführen folgende Befehle ein.

vor der Sicherung:

NET STOP „FastObjects Server 12.0“

oder NET STOP „FastObjects Server 12.0 an xxxx“ nach der Sicherung:

NET START „FastObjects Server 12.0“

oder NET START „FastObjects Server 12.0 an xxxx“ „xxxx“ steht dabei für den entsprechenden Port, an dem der FastObjects Server läuft, falls dieser vom Standard 6001 abweicht (z.B. 6010). Dies ist i.d.R. bei ADDISON AKTE der Fall.

Werden diese Befehle eingegeben, dann kann direkt kopiert oder durch eine Sicherungssoftware ein Backup erstellt werden. Sollen diese Befehle automatisch ausgeführt werden, so besteht die Möglichkeit, die Befehlsfolge als entsprechende Aufgabe in Systemsteuerung / Geplante Tasks einzurichten.

Vergleichbar ist dies mit dem Ausführen des Befehls „Beenden“ bzw. „Starten“ in der Windows-Dienste-Verwaltung.

ADDISON Direkt

Dieser Abschnitt gilt nur für die ADDISON Software und ADDISON AKTE.

Allgemein

ADDISON Scheduler Server-Dienst Vor Beginn der Sicherung bzw. Rücksicherung muss ADDISON Scheduler Server-Dienst beendet werden.

ADDISON Direkt-Zugangsdaten "User.Config"

Die "User.Config" wird im Verzeichnis Daten\LMQ\LocalData (ADDISON-Anwendungen) bzw.
NG\Daten\LMQ\LocalData (AKTE-Anwendungen) gespeichert.
Zur (Rück-)Sicherung der verschlüsselten Zugangsdaten stehen Ihnen die Werkzeuge Enterprise Management Tool (EMT; ADDISON-Umgebung) bzw. tse:nit / cs:Plus administration tools (AKTE-Anwendungen) zur Verfügung.

ADDISON Software

  • Starten Sie das Enterprise Management Tool (EMT) und aktivieren Sie den erweiterten Modus (Schaltfläche: #3482573: Allgemein datensicherung image12.png)
  • Klicken Sie im Reiter Online auf ADDISON Direkt-Zugangsdaten sichern/wiederherstellen
  • Wählen Sie Servereinstellungen / Export zwecks Datensicherung…
  • Es wird eine ZIP-Datei mit den Zugangsdaten erstellt, die mit Hilfe der Datensicherung als herkömmliche Datei gesichert werden kann.
  • Zum Wiederherstellen wählen Sie Servereinstellungen / Importieren und geben Sie im Dateiauswahldialog eine entsprechende ZIP-Datei mit Portalzugangsdaten an.

ADDISON AKTE

  • Öffnen Sie die tse:nit / cs:Plus administration tools und starten Sie in Ihrer Konfiguration die Erweiterte Aufgabe Einstellungen Portal.

#3482575: Allgemein datensicherung image13.png

  • Klicken Sie dort auf Sicherung erstellen! und nehmen Sie die dabei erstellte ZIP-Datei in Ihre Sicherung auf.

ADDISON Kanzlei Cockpit

Zu (Rück-)Sicherungen im Umfeld des ADDISON Kanzlei Cockpit verweisen wir auf die Notwendigkeit den ADDISON Scheduler Server-Dienst zu beenden. Dadurch wird der PostgreSQL Server beendet und die Dateien der Kanzlei Cockpit-Umgebung können ohne Zusatzmodul (SQL-Agent) zur Sicherungssoftware (zurück-)gesichert werden.

Die Daten einer Kanzlei Cockpit-Umgebung befinden sich ebenfalls unterhalb des o.g. Datenverzeichnisses der ADDISON Software: „DATEN\SDN…“, wobei

  • „…\Daten\SDN\Daten“ Zertifikate enthält und unter
  • „…\Daten\SDN\Databases: die eigentlichen PostgreSQL-Datenbanken gespeichert sind. Der PostgreSQL Server greift ausschließlich auf dieses Verzeichnis zu.

Auf beide der o.g. Verzeichnisse wird zugegriffen, solange PostgreSQL und Tomcat laufen.

Belegverarbeitung Scannen-Buchen-Archivieren

SQL Server Management Studio

Eine SQL-Datenbank kann im laufenden Betrieb nicht gesichert werden. Da der SQL-Serverdienst aber noch immer läuft, auch wenn gerade keine Anwendung gestartet ist, ist die Datenbank im Zugriff und kann daher nicht gesichert werden.

Einrichten eines SQL-Skriptes

Über das Programm Microsoft SQL-Server / SQL-Servermanagement kann solch ein Sicherungsskript einfach eingerichtet werden.

#3482574: Allgemein datensicherung image14.png

Geben Sie nach dem Start des Programms das Kennwort des „sa“-Nutzers ein und klicken Sie auf [Verbinden].

Auf der linken Seite werden Ihnen in einer Explorer-Leiste alle Datenbanken angezeigt.

#3482581: Allgemein datensicherung image15.png

Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf „UADMS“ und dort auf Tasks / Sichern.

#3482584: Allgemein datensicherung image16.png

In diesem Dialog tragen Sie lediglich noch die Sicherungstage mit 1 ein.

Dieses Skript erstellt in dem angegebenen Verzeichnis eine UADMS.BAK. Diese BAK-Datei wird jede Nacht um 0:00 Uhr erstellt.

Die UADMS.BAK muss in die Sicherungsprozedur mit aufgenommen werden.

Den gleichen Vorgang führen Sie für die Datenbank „UNIDES“ durch.

Sicherungsverzeichnisse für die Datensicherung

Um die Belegverarbeitung komplett zu sichern, müssen folgende Dateien in die Sicherungsprozedur mit aufgenommen werden:

  • UNIDES.BAK
  • UADMS.BAK
  • C:\UNIARCHIV (evtl. anderer Laufwerksbuchstabe)

#3482586: Allgemein datensicherung image17.png

DocuWare

Zur (Rück-)Sicherungen im Umfeld von DocuWare verweisen wir auf die Informationen des Herstellers selbst: https://help.docuware.com/ https://help.docuware.com/#/home/61324/1/1

tse:nit banking

Zu (rück)sichernde Bewegungsdaten

Die tse:nit banking Bewegungsdaten befinden sich in der Regel auf dem Datenserver im Verzeichnis 10it_Banking_Daten. Dies gilt sowohl für die lokale Ordnerbezeichnung als auch für eine UNC-Freigabe.

Zu den Bewegungsdaten zählen die Dateien in folgenden Unterverzeichnissen

  • …\BackupKopien der DB_zp_10it_Banking (erstellt mit dem tse:nit banking administrations tool)
  • …\TEMPinternes Verzeichnis für die Ablage temporärer Dateien
  • …\XMLExportExportpfad der Kontoumsätze für den tse:nit Bankauszug

SQL Server Datenbank

Zum Sicheren und Wiederherstellen beachten Sie bitte die Abschnitte ADDISON SBS Rewe#400018402|Empfohlene Vorgehensweisen zur Sicherung von SQL Server Datenbanken und Vorgehensweise zur Rücksicherung der Datenbank.

tse:nit DMS

Da die Informationen im Archiv selbst, in der Verwaltungsdatenbank für SAPERION (DB_SAPERION) und in der tse:nit Datenbank (standardmäßig: DB_10IT) zueinander passen müssen, muss eine möglichst zeitnahe Sicherung des 10itDMS-Verzeichnisses auf dem Archivserver sowie der Datenbank DB_SAPERION und der tse:nit-Datenbank eingerichtet werden.

Daten außerhalb der Software-Verzeichnisstruktur

Zudem müssen Sie beachten, dass Daten/Dateien außerhalb der o.g. Verzeichnisstruktur gespeichert werden können, sofern die Anwendung einen Auswahldialog zur Speicherung der Dateien bietet. Sie müssen selbstverständlich auch diese Verzeichnisse bei der Sicherung berücksichtigen.

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