Detaildialog AZV Zahlungen
Detaildialog AZV Zahlungen
DTAZV Zahlungen – Karteikartenreiter Auftraggeber
Diese Funktionalität ist aus der folgenden Menüfolge ausführbar:
Rechnungswesen: OP-Verwaltung / Zahlungsträger erstellen |
Lohn & Gehalt: Datenausgabe / Zahlungsträger erstellen /
Karteikartenreiter DTAZV (Ausland) oder AZV (Ausland) XML-Format / Doppelklick auf Einzelzahlung
Programmzweck
Hier können Sie sich die Details von Auslandszahlungen anzeigen lassen. Sie können hier jedoch auch manuelle Auslandszahlungen erfassen. Dazu müssen Sie vorher einen manuellen Zahlstapel anlegen.
Auftraggeber
Die Daten werden von der zentralen Mandantenverwaltung übernommen und angezeigt.
Zahlungsart
Hier geben Sie vor, welche Art von Auslandszahlung erstellt werden sollen.
Hinweis: Der Zahlungsartenschüssel 15 (Grenzüberschreitende Überweisung gemäß bilateraler Absprache mit dem Kreditinstitut) wird nicht unterstützt.
Feld in DTAZV-Datei: T22.
Betrag/Währung
Überweisungsbetrag und dessen Währung.
Auftragskonto
Hier wird die Auftraggeber Bankverbindung, die zuvor dem manuellen Zahlstapel zugeordnet wurde, angezeigt.
Bundeslandnummer (Meldewesen)
Bundeslandnummer lt. Schüsselverzeichnis der Deutschen Bundesbank, in dem Ihre Firma ihren Firmensitz hat.
Meldedaten nach den §§ 59 ff. AWV
Wichtig: In ADDISON können keine Meldedaten erfasst werden.
Kundennummer
Für den Auslandszahlungsverkehr ist hier ggf. die Ordnungsnummer gemäß Vereinbarung für das mit der Zahlung beauftragte Kreditinstitut einzutragen.
Ob eine Kundennummer eingeben werden muss, ist bei dem zuvor eingetragenen Kreditinstitut zu erfragen. Wenn hier keine Nummer eingegeben wird, stellt das Programm die Bankkontonummer der ausgewählten Hausbankverbindung in der DTAZV Datei ab.
Stellenanzahl: 10 Stellen numerisch
Datenfeld in DTAZV Datei: Q4.
Firmennummer (Meldewesen)
Dieses Feld ist zwingend zu belegen, wenn Meldedaten nach den §§ 59 ff. AWV zu den Zahlungen an die Bundesbank weitergeleitet werden sollen.
Die Firmennummer wird Ihnen auf Anfrage bei der Deutschen Bundesbank schriftlich mitgeteilt. Erhalten Sie keine Firmennummer, ist hier die BLZ einzutragen.
Datenfeld in DTAZV Datei: Q11.
Wichtig: Derzeit können in ADDISON keine Meldedaten erfasst werden. Diese Angaben werden dennoch im Q Satz der DTAZV Datei abgestellt. Sie dienen dazu, wenn die Meldeangaben in einem Programm der Bank (Online-Banking Programm) dazu erfasst werden sollen.
DTAZV Zahlungen – Karteikartenreiter Begünstigter
Diese Funktionalität ist aus der folgenden Menüfolge ausführbar:
Rechnungswesen: OP-Verwaltung / Zahlungsträger erstellen |
Lohn & Gehalt: Datenausgabe / Zahlungsträger erstellen /
Karteikartenreiter DTAZV (Ausland) oder AZV (Ausland) XML-Format / Doppelklick auf Einzelzahlung / Karteikartenreiter Begünstigter
Name
Bei AZV-Zahlungen muss mind. der Name des Begünstigten eingegeben werden.
ISO Ländercode Begünstigter
ISO-Alpha-2-Ländercode gemäß dem Länderverzeichnis für die Zahlungsbilanzstatistik (Bundesbank) von dem Land, in dem der Begünstigte seinen Sitz hat.
Absolutes Pflichtfeld bei allen Zahlungsarten
Feld in DTAZV-Datei: T10a.
Bank (Swift BIC)
Swift Code des Begünstigten.
BIC steht für Bank Identifier Code und wird oftmals auch als SWIFT-Code bezeichnet. Er ist ein international standardisierter Bank-Code, der weltweit ein Kreditinstitut eindeutig identifiziert. Er sollte möglichst bei AZV-Zahlungen angegeben werden.
Sollte Ihnen der SWIFT-Code nicht bekannt sein, so müssen Sie stattdessen die Adressdaten der Empfängerbank angeben.
Der eingegebene Swift Code muss entweder 8 oder 11 Stellen umfassen.
Bei den Zahlungsarten für Scheckziehungen 20-23 und 30-22 wird der SWIFT-Code nicht benötigt
Bei Auslandszahlungen an ein deutsches Kreditinstitut können Sie in diesem Feld auch alternativ die BLZ des deutschen Kreditinstituts eingeben.
Feld in DTAZV-Datei: T8.
Konto / IBAN
Kontonummer bzw. IBAN des Begünstigten. Eine Auslandskontonummer kann max. 34 Stellen lang sein und aus Zahlen und/oder Buchstaben bestehen.
Bei den Zahlungsarten für Scheckziehungen 20-23 bzw. 30-22 wird die Kontonummer bzw. IBAN nicht benötigt.
IBAN
Die IBAN ist die International Banking Account Number.
Bei der IBAN handelt es sich um eine weltweit gültige Nummer für ein Girokonto. Die IBAN wird insbesondere für EU-Standardüberweisungen benötigt und wird nach der Eingabe und vom Programm aufgrund einer Prüfziffer geprüft.
Die IBAN setzt sich ausfolgenden Teilen zusammen:
- 2-stelliger, alphabetischer Ländercode (LL)
- 2-stellige, numerische Prüfziffer (PZ) über die ganze IBAN
- Maximal 30-stellige Basic Bank Account Number (BBAN), bestehend aus Bankidentifikation (IID) und Kontoidentifikation (BAN)
In Deutschland besteht die IBAN aus 22 Stellen.
Feld in DTAZV-Datei: T12.
Bankname 1 Bankname 2 Straße Ort
Bankverbindungsdaten der ausländischen Bankverbindung.
Die Eingabe ist Pflicht, wenn kein SWIFT Code eingegeben wurde (Zahlungsarten 00 und 10).
Bei den Zahlungsarten für Scheckziehungen 20-23 bzw. 30-22 werden die Angaben ebenfalls nicht benötigt
Feld in DTAZV-Datei: T9b.
ISO Ländercode Bank
Hier kann der ISO-Alpha-2-Ländercode gemäß dem Länderverzeichnis für die Zahlungsbilanzstatistik (Deutsche Bundesbank) von dem Land, in dem die Bank des Begünstigten ihren Sitz hat, eingegeben werden.
Die Eingabe ist Pflicht, wenn kein SWIFT Code eingegeben wurde (Zahlungsarten 00 und 10).
Bei den Zahlungsarten für Scheckziehungen 20-23 bzw. 30-22 werden die Angaben ebenfalls nicht benötigt
Feld in DTAZV-Datei: T 9a.
DTAZV Zahlungen – Karteikartenreiter Entgeltregelung
Diese Funktionalität ist aus der folgenden Menüfolge ausführbar:
Rechnungswesen: OP-Verwaltung / Zahlungsträger erstellen |
Lohn & Gehalt: Datenausgabe / Zahlungsträger erstellen /
Karteikartenreiter DTAZV (Ausland) oder AZV (Ausland) XML Format / Doppelklick auf Einzelzahlung / Karteikartenreiter Entgeltregelung
Entgeltregelung
Folgende Auswahlmöglichkeiten stehen zur Verfügung:
00 = Entgelte zu Lasten Auftraggeber / fremde Geb. zu L. Begünstigter
Die Gebühren gehen zu Lasten des Auftraggebers, fremdes Entgelt zu Lasten des Begünstigten
01 = Alle Gebühren zu Lasten Auftraggeber
Der Auftraggeber übernimmt alle im In- und Ausland anfallenden Entgelte.
02 = Alle Gebühren zu Lasten Begünstigter
Der Begünstigte übernimmt alle anfallenden Entgelte.
Bei den Zahlungsarten für Scheckziehungen 20-23 bzw. 30-22 ist ebenfalls nur die Steuerung 00 möglich
Feld in DTAZV-Datei: 21.
Gebührenkonto
Das Konto für die Gebühren kann von der Auftraggeber Bankverbindung abweichen. Es wir hier angezeigt, wenn es bei der Hausbankverbindung (zentrale Mandantenverwaltung) eingegeben wurde. Das Gebührenkonto muss bei einer inländischen Bank in der Währung EUR geführt werden.
Datenfeld in DTAZV Datei: T7b.
Wichtiger Hinweis
Die Angabe einer abweichenden Gebührenkontobankverbindung wird bei einigen Banken nicht berücksichtigt. Erkundigen Sie sich daher vorher bei der betreffenden Bank, ob Sie eine abweichende Bankverbindung angeben können.
DTAZV Zahlungen – Karteikartenreiter Zusatzangaben
Diese Funktionalität ist aus der folgenden Menüfolge ausführbar:
Rechnungswesen: OP-Verwaltung / Zahlungsträger erstellen |
Lohn & Gehalt: Datenausgabe / Zahlungsträger erstellen /
Karteikartenreiter DTAZV (Ausland) oder AZV (Ausland) XML-Format / Karteikartenreiter Zusatzangabe
Weisungsschlüssel 1-4
Folgende Weisungsschüssel können aufgegeben werden:
| Hinweise zum neuen XML-basierten DTAZV Auslandszahlungsformat (verpflichtend ab November 2026) - Die Weisungsschlüssel 6 und 7 entfallen in dem neuen XML-basierten DTAZV Zahlungsformat. - In dem neuen DTAZV XML Zahlungsformat können je Auslandsüberweisung nur noch 2 Weisungsschlüssel, anstatt wie bisher 4 Weisungsschlüssel verwendet werden, wobei die Weisungsschlüssel 11 und 12 nicht mitgezählt werden. |
Wichtiger Hinweise
- Bei den Zahlungsarten für Scheckziehungen
20-23 bzw. 30-22 können keine Weisungen aufgegeben werden - Der Weisungsschlüssel 95 = Gegenwertzahlung wird nicht unterstützt.
Feld in DTAZV-Datei: T16 – T19.
Grundsätzlich sollten Weisungsschlüssel nur in begründeten Fällen angegeben werden. Dies trifft insbesondere auf den Weisungsschlüssel 01 zu. Weisungen verhindern sowohl bei der Inlandsbank als auch bei der Auslandsbank eine automatisierte Verarbeitung der Zahlungen, was gegenüber dem Auftraggeber bzw. Empfänger der Zahlung erhöhte Gebühren nach sich ziehen kann.
Zusatzinformation
Zusatzinformation zum Weisungsschlüssel. Diese Eingabe ist auf 25 Zeichen beschränkt.
Nicht zulässige Angabe bei den Zahlungsarten für Scheckziehungen 20-23 bzw. 30-22.
Feld in DTAZV-Datei: T20.
Ordervermerk
Ein Ordervermerk kann nur bei den Zahlungsarten für Scheckziehungen 20-23 bzw. 30-22 eingegeben werden.
Dieser wird im neuen, xml-basierten Zahlungsformat nicht mehr unterstützt.
Feld in DTAZV-Datei: T11.
Ansprechpartner
Ansprechpartner beim Auftraggeber für eventuelle Rückfragen der beauftragten Bank oder der Meldebehörde. Wenn bei der Hausbankverbindung (zentrale Mandantenverwaltung) bereits ein Ansprechpartner erfasst wurde, wird dieser hier angezeigt. Bei AZV-Zahlungen sollten Sie immer den Namen und die Telefonnummer des Ansprechpartners angeben.
Feldlänge: 35 Stellen alpha.
Datenfeld in DTAZV Datei: Q11.
Variabler Text
Hier kann ein variabler Text für die Auftraggeber-Abrechnung eingegeben werden. Dieses Feld ist vom Auftraggeber frei belegbar. Es darf allerdings nur nach Rücksprache mit dem betreffenden Kreditinstitut belegt werden.
DTAZV Zahlungen – Karteikartenreiter Verwendungszweck
Programmaufruf
Diese Funktionalität ist aus der folgenden Menüfolge ausführbar:
Rechnungswesen: OP-Verwaltung / Zahlungsträger erstellen /
Lohn & Gehalt: Datenausgabe / Zahlungsträger erstellen /
Karteikartenreiter DTAZV (Ausland) oder AZV (Ausland) XML-Format / Doppelklick auf Einzelzahlung / Karteikartenreiter Verwendungszweck
Zeile 1 – 4
Bei AZV-Zahlungen haben Sie 4 Zeilen á 35 Zeichen für den Verwendungszwecktext zur Verfügung.
Datenfeld in DTAZV Datei: T15.