Fehlerprotokollierung
Fehlerprotokollierung
Neuerungen DVD 2/2023
- Ausführliche Fehlerprotokollierung ohne Anwendungsneustart
Im Rahmen einer Fehlersuche besteht die Möglichkeit, eine ausführliche Fehlerprotokollierung zu aktivieren. Die Fehlerprotokollierung kann im ArchivManager (IniArc.exe) im Menü Verwaltung über den Menüpunkt Fehlerprotokollierung gestartet werden.
Alternativ kann die Fehlerprotokollierung auch über einen Rechtsklick auf das Hilfe-Icon in der SBA-Verwaltung aufgerufen werden. Anschließend ist eine Benutzeranmeldung mit entsprechenden Rechten zum Starten des ArchivManagers erforderlich:
Sofern ein Neustart nicht möglich ist (bspw. weil ein Dienst auf einem anderen Server installiert ist), kann die ausführliche Protokollierung auch über den Sitzungsmanager im laufenden Betrieb aktiviert werden:
Über die Schaltfläche JA öffnet sich der folgende Dialog:
Nach Aktivierung der ausführlichen Protokollierung lässt sich die gewünschte Anwendung mit Hilfe der Schaltfläche App-Konfiguration aktualisieren über die Konfigurationsänderung informieren. In der betreffenden Zeile wird so lange ein Laufbalken angezeigt, bis die Änderung übernommen wurde.
- Sobald die Konfigurationsänderung übernommen wurde, wird die Zeile im Sitzungsmanager in der Farbe Cyan dargestellt.
- Das Deaktivieren der ausführlichen Protokollierung kann ebenfalls über den Sitzungsmanager vorgenommen werden. Dazu deaktivieren Sie zunächst die ausführliche Protokollierung und aktualisieren anschließend die App-Konfigurationen der betroffenen Anwendungen.
Erweiterter Dialog zur Analyse von Log-Dateien
Zur erweiterten Fehleranalyse gibt es nun im ArchivManager einen Dialog zur Verwaltung der Protokoll-Dateien der Uniarchiv-Programme und -Dienste.
Rufen Sie dazu im ArchivManager im Menü Verwaltung den Menüpunkt Fehlerprotokollierung auf.
Es öffnet sich das folgende Dialogfenster:
Auf der linken Seite werden die lokal und auf dem Server gespeicherten Protokolldateien angezeigt. Durch einen Doppelklick wird die entsprechende Datei ausgewählt und der Inhalt rechts im Vorschaufenster angezeigt.
Alternativ kann die ausgewählte Datei über die Schaltfläche Extern öffnen auch in einem Texteditor geöffnet werden.
Über die Schaltfläche Auszug erstellen kann ein Auszug aus allen Protokolldateien erstellt werden.
Dabei werden die Einträge aus allen gefundenen Protokolldateien in einer Datei zusammengefasst.
Es werden nur diejenigen Log-Einträge übernommen, deren Log-Eintrag-Erstellungsdatum mit dem Filter übereinstimmt.
Optional können alle Einträge seit dem letzten Öffnen gesammelt werden.
Ausführliche Fehlerprotokollierung
Für eine detaillierte Fehleranalyse kann über die Schaltfläche Ausführliche Protokollierung die erweiterte Fehlerprotokollierung eingeschaltet werden.
Da die dadurch erzeugten Protokolle schnell sehr groß werden können, stehen hier die folgenden Optionen zur Auswahl:
Alles Protokollieren
: Alle Ausnahmen (Exceptions) werden protokolliert.
Standardeinträge ignorieren
: Alle Ausnahmen mit Ausnahme der nicht relevanten Standardeinträge werden protokolliert.
Protokollieren, falls im Text enthalten:
Es werden nur die Ausnahmen protokolliert, in denen einer der hinterlegten Schlüsselbegriffe enthalten ist.**Nicht Protokollieren, falls im Text enthalten:**Es werden diejenigen Ausnahmen nicht protokolliert, die einen der hinterlegten Schlüsselbegriffe enthalten.
Die ausführliche Protokollierung wird anschließend für alle Uniarchiv-Programme und -Dienste eingeschaltet und beginnt, nachdem das jeweilige Programm oder der entsprechende Dienst das nächste Mal gestartet wird.
Zudem wird eine Warnmeldung angezeigt, dass die ausführliche Fehlerprotokollierung unbedingt wieder abgeschaltet werden sollte, wenn die Fehleranalyse abgeschlossen ist.
Zum Abschalten öffnen Sie erneut den Dialog Ausführliche Protokollierung, wählen die Option Deaktivieren und starten die Programme und Dienste anschließend neu.
ACHTUNG: Eine Aktivierung der Fehlerprotokollierung sollte nur durchgeführt werden, wen Sie von BDV oder dem Support dazu aufgefordert werden. Es ist unbedingt darauf zu achten, dass nach Abschluss der Fehleranalyse die Fehlerprotokollierung wieder deaktiviert wird, da die Protokolldatei sehr schnell anwachsen kann und so die Performance beeinträchtigt.