Flexibilisierung der Arbeitszeit (SV-Luft)
Flexibilisierung der Arbeitszeit (SV-Luft)
Allgemein
Hintergrund
Die Grundlage für Langzeit- und Lebensarbeitszeitkonten ist das Gesetz zur Verbesserung von Rahmenbedingungen flexibler Arbeitszeitregelungen und zur Änderung anderer Gesetze. Auch „Flexi-II“-Gesetz genannt. Mit Artikel 1 des Gesetzes wurden die wesentlichen Bestimmungen für die Einführung und Absicherung von Lebensarbeitszeitkonten im Vierten Buch Sozialgesetzbuch - Sozialversicherung (SGB IV)2 ergänzt bzw. novelliert. Wertguthaben (WG)
Wertguthaben (WG)
Wertguthaben sind Guthaben, die durch vertraglich vereinbarte flexible Arbeitszeitregelungen aufgebaut werden. Das Wertguthaben umfasst seit 1. Januar 2009 neben den Arbeitsentgelten aus einer Beschäftigung auch die auf diese Arbeitsentgelte entfallenden Arbeitgeberanteile am Gesamtsozialversicherungsbeitrag (§ 7d Abs. 1 SGB IV); bei geringfügig entlohnten Beschäftigten ist dies der vom Arbeitgeber zu entrichtende Pauschalbeitrag.
Sozialversicherungsrechtlich sind dies angesparte Arbeitsentgelte und Arbeitszeiten denen Arbeitsentgelt zugrunde liegt.
Beispiele:
- Teile lfd. Arbeitsentgelt
- Mehrarbeit
- Überstunden
- umgewandelter Urlaub
- freiwillige Leistungen des Arbeitgebers (AG)
- einmalig gezahltes Entgelt (EGA)
Wertguthaben aus Entgeltbestandteilen oberhalb der Beitragsbemessungsgrenze (BBG) ist ebenfalls zu berücksichtigen.
Werden mit dem WG, Erträge zu Gunsten des Arbeitnehmers erzielt, gehören diese ebenfalls zum WG (z.B. Zinserträge).
Nicht zum WG zählen steuer- und sozialversicherungsfreie Arbeitsentgeltbestandteile. Diese können jedoch zur Erhöhung des Nettoarbeitsentgeltes für die Freistellungsphase verwendet werden.
Durch die unterschiedlichen Einkommensverhältnisse in den alten und neuen Bundesländern werden die Wertguthaben bis zur Angleichung der BBG getrennt nach Rechtskreisen Ost/West gehalten.
Störfall
Bei einem sogenannten Störfall und Auszahlung des angesparten WG ermöglichen diese Aufzeichnungen die besondere Beitragsberechnung des Guthabens.
Hinweis
Grundsätzlich tritt ein Störfall in Fällen ein, in denen das angesparte Wertguthaben nicht für die vereinbarte Freistellung (Flexi-Regelung) genutzt werden kann. In diesen Fällen muss die Berechnung des aus dem ausgezahlten Wertguthaben anfallenden beitragspflichtigen Arbeitsentgelts gesondert durchgeführt werden (Summenfeldermodell).
Besondere Beitragsberechnung bei Auszahlung von WG im Störfall
Beitragsberechnung in Störfällen
Die Berechnung der Sozialversicherungsbeiträge erfolgt in den sogenannten Störfällen nicht mehr auf Basis der anteiligen Bemessungsgrenze des Kalenderjahres, sondern vielmehr auf Grundlage der kumulierten SV-Luft, die ab der erstmaligen Bildung von Wertguthaben gebildete wurde.
Was ist unter SV-Luft zu verstehen?
In der Sozialversicherung werden grundsätzlich einmal gezahlte Entgelte (EGA) bis zur freien, aufgelaufenen Beitragsbemessungsgrenze des laufenden Jahres verbeitragt.
Wird im laufenden Monat durch das zugeflossene Entgelt inklusive eventuell zugeflossenen Einmalzahlungen die Beitragsbemessungsgrenze (BBG) nicht erreicht, bzw. nicht ausgeschöpft, so entsteht eine Differenz zwischen der monatlichen BBG und dem im Monat beitragspflichtigen Entgelt. Dies wird als SV-Luft bezeichnet.
SV-Luft-Bildung
Die für den Monat geltende BBG
abzüglich lfd. beitragspflichtiges Arbeitsentgelt
abzüglich beitragspflichtiges EGA
= Differenz (SV-Luft/Monat) zwischen BBG und Arbeitsentgelt
Die SV-Luft-Bildung ist für jeden Zweig in der Sozialversicherung gesondert durchzuführen und kann sich über mehrere Jahre erstrecken. SV-Luft wird jedoch nicht in den Monaten gebildet, in denen ausschließlich Wertguthaben abgebaut wird. Im Störfall wird das Wertguthaben, das ausbezahlt wird, je Versicherungszweig aber höchstens bis zur jeweils kumulierten SV-Luft, verbeitragt.
Ausnahme: Es wird in der Freizeitphase Wertguthaben angespart.
Besonderheit Altersteilzeit
Für die Berechnung der SV-Luft bei Altersteilzeit (Blockzeitmodell) in der Arbeitsphase gelten für die Kranken-, Pflege-, und Arbeitslosenversicherung keine Besonderheiten.
Für den Rentenversicherungszweig ist ab Beginn der Altersteilzeit bis zum Eintritt eines Störfalls, d.h. auch für die Freistellungsphase, die SV-Luft abweichend zu berechnen:
Vollzeitentgelt (ggf. gekürzt auf die monatliche BBG)
abzüglich Teilzeitentgelt
abzüglich RV-Unterschiedsbetrag
= RV-Luft bei Altersteilzeit
DEÜV-Meldungen
Meldeverfahren bei Störfall
Tritt ein Störfall ein, so ist für das beitragspflichtige Wertguthaben eine DEÜV-Meldung mit dem Meldegrund 55, sowie Angabe des zuletzt gültigen Beitragsgruppenschlüssels zu erstellen.
Liegt aktuell in einem Versicherungszweig keine Beitragspflicht vor, ist trotzdem die bestehende SV-Luft (Bildung aus vorhergehender Beitragspflicht) dieses Versicherungszweiges zu füllen und der daraus resultierende Beitragsgruppenschlüssel zu verwenden.
Beispiel:
Ein Arbeitnehmer ist KV-pflichtig und es ist deshalb SV-Luft u. a. in der Krankenversicherung zu bilden. Wird dieser Arbeitnehmer später KV-frei, weil er in eine private Versicherung wechselt, und es tritt dann ein Störfall ein, sind Krankenversicherungsbeiträge für das beitragspflichtige Wertguthaben aus der versicherungspflichtigen Zeit zu zahlen. Es ist außerdem der Beitragsgruppenschlüssel zu melden, der zum Zeitpunkt der Versicherungspflicht gültig war.
Weiterhin sind gesonderte DEÜV-Meldungen zu erstatten, wenn Wertguthaben aus einem abweichenden Rechtskreis zur Freizeitentnahme verwendet wird.
Gesonderte Aufzeichnungen
Aufzeichnungspflicht
Die Aufzeichnungen zur flexiblen Arbeitszeit sind zu führen, solange Wertguthaben bestehen.
Wertguthaben durch Freizeitentnahme
Freizeitentnahme
Wird das Wertguthaben durch Freizeitentnahme reduziert, ist die SV-Luft ebenfalls zu mindern. Die SV-Luft wird jedoch nur reduziert, wenn das restliche Wertguthaben kleiner wird als SV-Luft vorhanden ist.
Flexibilisierung der Arbeitszeit und SV-Luft in ADDISON
Vorgehensweise in der ADDISON Lohn- und Gehaltsabrechnung
Programmeinstellungen zur Flexibilisierung der Arbeitszeit und der damit verbundenen Besonderheiten in der Beitragsberechnung bei Störfall werden personenbezogen im Personalstamm hinterlegt.
Personal | Registerkarte Soz.-3
Programmaufruf
Diese Funktionalität ist aus der folgenden Menüfolge ausführbar: Stammdaten / Personal / Registerkarte Soz.-3
Flexible Arbeitszeitregelung
Durch die Aktivierung des Kontrollkästchens Wertguthabenbildung (SV-Luft) wird für diesen Arbeitnehmer die Registerkarte Flexi in den Personalstammdaten freigegeben.
Personal | Registerkarte Flexi
Programmaufruf
Diese Funktionalität ist aus der folgenden Menüfolge ausführbar: Stammdaten / Personal / Registerkarte Flexi
Wertguthabenbildung Beginn/Ende
Mit der Eingabe eines Beginn Datums zur Wertguthabenbildung wird festgelegt, ab welchen Monat SV-Luft gebildet werden soll.
In dem Monat, in dem das WG vollständig aufgebraucht ist, wird das Ende Datum vom Programm automatisch gesetzt. Im Abrechnungsprotokoll wird ein Hinweis angezeigt. Soll nach dem Ende der Wertguthabenbildung erneut Wertguthaben angespart werden, so ist das Wertguthaben-Beginn Datum einzutragen.
Freizeitphase
Durch das Beginn Datum der Freizeitphase wird der Beginn des Wertguthabenabbaus gekennzeichnet. Durch den Abbau von WG wird die vorhandene SV-Luft und das vorhandene WG reduziert. Ebenfalls wird grundsätzlich in der Freizeitphase keine neue SV-Luft gebildet. Wird jedoch auch in der Freizeitphase WG angespart, so ist auch in dieser Zeit SV-Luft zu bilden. In diesem Fall ist zusätzlich zur Freizeitphase das Häkchen Ansparung von Wertguthaben in der Freistellungszeit zu markieren.
Wertguthaben
Hier werden das restliche Wertguthaben und der im Monat vorgenommen WG-Auf-/Abbau dargestellt.
Hinweis
Die Darstellung des Restwertes und der monatliche WG-Auf-/Abbau berücksichtigt eingegebene Werte erst nach einer (simulierten) Abrechnung.
Vortragsdaten/Vorarbeitgeber
Über die Maske Vortagsdaten können Daten des Vorarbeitgebers bzw. Vortragsdaten eingetragen werden.
Hinweis
Bei einer Systemumstellung innerhalb eines Kalenderjahres sind die Vortagsdaten über die Monatswerte einzugeben.
Basis-Lohnarten
Basis-Lohnarten
Im Basis-Lohnartenplan stehen folgende Lohnarten zur Abrechnung der Regelungen - Flexibilisierung der Arbeitszeit – zur Verfügung:
Lohnart 7550- Wertguthabenaufbau
Diese Lohnart dient dem Wertguthabenaufbau. Beträge sind negativ einzugeben, so dass diese in der Abrechnung abgezogen (Gesamt-, Steuer- und Sozialversicherungsbrutto) werden. Gleichzeitig bildet der abgerechnete Betrag den Wertguthabenaufbau.
WG-Aufbau-Lohnarten können grundsätzlich nur in Wertguthabenbildungszeiträumen eingegeben werden. Eingaben außerhalb dieser Zeiträume führen zu einem Fehlerhinweis bei der Abrechnung.
Lohnart 7551- Wertguthabenabbau
Diese Lohnart dient dem Wertguthabenabbau. Beträge sind positiv einzugeben, so dass diese in der Abrechnung addiert (Gesamt-, Steuer- und Sozialversicherungsbrutto) werden. Gleichzeitig reduziert der abgerechnete Betrag das vorhandene Wertguthaben.
WG-Abbau-Lohnarten können grundsätzlich nur in den Freistellungsphasen eingegeben werden. Eingaben außerhalb dieser Zeiträume führen zu einem Fehlerhinweis bei der Abrechnung.
Lohnart 7555- Bewertung des WG West
In einigen Fällen ist es nötig, das Wertguthaben nachträglich zu bewerten (bspw. Wertmaßstabsänderung – Stundenlohn). Der Bewertungszeitpunkt ist grundsätzlich frei wählbar. Es bietet sich allerdings an, Bewertungen jeweils vor einem Abgleichzeitpunkt vorzunehmen, da das WG die Basis für den Abgleich bietet.
Der mit der Lohnart eingegebene Wert beeinflusst die Abrechnung nicht, sondern erhöht (negative Eingabe) oder verringert (positive Eingabe) das Wertguthaben für den Rechtskreis West.
Lohnart 7556- Bewertung des WG Ost
Siehe Lohnart 7555. Betrifft den Rechtskreis Ost.
Lohnart 7560-Störfall
Tritt der Störfall ein, also wird WG nicht vereinbarungsgemäß verwendet, so ist der Betrag mit dieser Lohnart positiv einzugeben. Beträge sind positiv zu erfassen, so dass diese in der Abrechnung addiert (Gesamt-, Steuer- und Sozialversicherungsbrutto) werden. Gleichzeitig bildet der abgerechnete Betrag den Wertguthabenabbau durch Störfall. Die Beitragsberechnung erfolgt nach den gesonderten Verfahren bei Störfall und flexibler Arbeitszeitregelung.
Lohnart 7570- WG Aufbau ATZ
Diese Lohnart dient dem Wertguthabenaufbau bei Altersteilzeit. Beträge sind negativ einzugeben. Sie beeinflussen die Abrechnung (Gesamt-, Steuer- und Sozialversicherungsbrutto) nicht. Gleichzeitig bildet der abgerechnete Betrag den Wertguthabenaufbau.
WG-Aufbau-Lohnarten können grundsätzlich nur in Wertguthabenbildungszeiträumen eingegeben werden. Eingaben außerhalb dieser Zeiträume führen zu einem Fehlerhinweis bei der Abrechnung.
Lohnart 7571- WG Abbau ATZ
Diese Lohnart dient dem Wertguthabenabbau bei Altersteilzeit. Beträge sind positiv einzugeben. Sie beeinflussen die Abrechnung (Gesamt-, Steuer- und Sozialversicherungsbrutto) nicht. Gleichzeitig reduziert der abgerechnete Betrag das vorhandene Wertguthaben.
WG-Abbau-Lohnarten können grundsätzlich nur in den Freistellungsphasen eingegeben werden. Eingaben außerhalb dieser Zeiträume führen zu einem Fehlerhinweis bei der Abrechnung.
Beispiele: Flexibilisierung der Arbeitszeit und Altersteilzeit (Blockzeitmodell)
Blockzeitmodell
Wird Altersteilzeit nach dem Blockzeitmodell abgerechnet wird in den meisten Fällen die Wertguthabengrenze von 250 Stunden überschritten, wodurch die oben beschriebenen besonderen Aufzeichnungen zu führen sind.
Besonderheit RV-Luft
Im Gegensatz zu den anderen Versicherungszweigen ist in der Rentenversicherung die Luft aus der Differenz zwischen dem bisherigen laufenden Arbeitsentgelt (Vollzeitbrutto eventuell gekürzt auf BBG-RV) und dem laufenden Arbeitsentgelt für die ATZ einschließlich des Unterschiedsbetrages (dem Arbeitsentgelt, von dem tatsächlich Beiträge zur Rentenversicherung entrichtet wurde) zu bilden. Weiterhin ist bei Altersteilzeit auch in der Freistellungsphase SV-Luft in der RV zu bilden.
Beispiel: Angestellter in Altersteilzeit (Blockzeitmodell)
AN XY befindet sich seit dem 01.05.1980 im Anstellungsverhältnis. Der AN ist bei der Krankenkasse X freiwillig versichert. Ab März 2003 wird das Arbeitsverhältnis flexibilisiert. AN XY arbeitet ab 03.2003 in Altersteilzeit-Blockzeitmodell. Die Freizeitphase beginnt nach 30 Monaten Vollzeitarbeit (Freizeitphase: Beginn 09.2005). Der Mandant wird bereits über die ADDISON Lohn- und Gehaltsabrechnung abgerechnet. Sein Vollzeitentgelt beträgt 4000,00 EUR monatlich. Mit dem März (2003) sind im Personalstamm folgende Eingaben in Zusammenhang mit der Führung des Wertguthabens und zur automatischen SV-Luft-Ermittlung vorzunehmen:
Grundsätzliche Personalstammänderungen zur ATZ
: Personengruppe; Beitragsgruppenschlüssel (SV-Schlüssel); Gehaltsänderung; Eingaben zur ATZ (Modell; Förderzeitraum usw.)
Personal / Soz.-3
: Markieren des Kontrollkästchens Wertguthabenbildung (SV-Luft)
Personal / Flexi
: Beginn Wertguthabenbildung 03.2003
Der Wertguthabenaufbau erfolgt durch Eingabe der Basis-Lohnart 7570-WG Aufbau ATZ, zusätzlich zur ATZ-Abrechnung. Die Eingabe erfolgt über die Personaldaten auf der Registerkarte Pers.LA; Lohnart 7570-WG Aufbau ATZ; Betrag -2000,00 EUR; Zeitraum 03.2003–08.2005
Hinweis
Die Lohnart 7570 ist abrechnungsneutral und wird nicht auf der Abrechnung angezeigt. Sollten sich die Wertguthabenaufbaubeträge monatlich in der Höhe ändern, so empfiehlt sich die Eingabe der Lohnart über das Menü Erfassung / Erfassung variabler Daten.
Mit der Abrechnung für August 2005 sind folgende Personalstammänderungen in Zusammenhang mit der Führung des Wertguthabens und zur automatischen SV-Luft-Ermittlung vorzunehmen:
Personal / Flexi
: Freizeitphase: 1. Beginn: 09.2005, 1. Ende: 02.2008
Der Wertguthabenabbau erfolgt durch Eingabe der Basis-Lohnart 7571-WG Abbau ATZ, zusätzlich zur ATZ-Abrechnung. Die Eingabe erfolgt über die Personaldaten auf der Registerkarte Pers.LA; Lohnart 7571-WG Abbau ATZ; Betrag +2000,00 EUR; Zeitraum 09.2005–02.2008
Hinweis
Die Lohnart 7571 ist abrechnungsneutral und wird nicht auf der Abrechnung angezeigt. Sollten sich die Wertguthabenabbaubeträge monatlich in der Höhe ändern, so empfiehlt sich die Eingabe der Lohnart über das Menü Erfassung / Erfassung variabler Daten.
Beispielfall: Systemumstellung – Angestellter in Altersteilzeit (Blockzeitmodell)
AN XY befindet sich seit dem 01.01.2002 in Altersteilzeit-Blockzeitmodell. Die Freizeitphase beginnt ab dem 01.01.2004. Der Mandant soll ab 01.01.2003 über die ADDISON Lohn- und Gehaltsabrechnung abgerechnet werden. Sein Vollzeitentgelt betrug 4000,00 EUR monatlich. Im Jahr 2002 wurden folgende Werte ermittelt:
- angespartes Wertguthaben 12 x 2.000,00 = 24.000,00 EUR
- abgeglichene KV-Luft: 16.500,00 EUR
- abgeglichene RV-Luft: 4.800,00 EUR
- abgeglichene AV-Luft: 24.000,00 EUR
- abgeglichene PV-Luft: 16.500,00 EUR
Mit dem Januar-Personalstamm sind folgende Eingaben in Zusammenhang mit der Führung des Wertguthabens und zur automatischen SV-Luft-Ermittlung vorzunehmen:
Personal / Soz.-3
: Markieren des Kontrollkästchens Wertguthabenbildung (SV-Luft)
Personal / Flexi
: Beginn Wertguthabenbildung 01.2002
Vortragsdaten
: - Wertguthaben Vorjahr West: 24.000 : - Luft Vorjahr (abgeglichen) KV-Luft VJ West: 16.500 : - Luft Vorjahr (abgeglichen) RV-Luft VJ West: 4.800 : - Luft Vorjahr (abgeglichen) AV-Luft VJ West: 24.000 : - Luft Vorjahr (abgeglichen) PV-Luft VJ West: 16.500 : - abw. Angaben für den Störfall: Betriebsnummer bei Rechtskreiswechsel und SV-Schlüssel (BGS) 1211
Die Wertguthabenbildung erfolgt durch Eingabe der Basis-Lohnart 7570-WG Aufbau ATZ, zusätzlich zur ATZ-Abrechnung. Eingabe über die Personaldaten auf der Registerkarte Pers.LA; Lohnart 7570-WG Aufbau ATZ; Betrag -2000,00 EUR
Hinweis
Die Lohnart 7570 ist abrechnungsneutral und wird nicht auf der Abrechnung angezeigt. Sollten sich die Wertguthabenaufbaubeträge monatlich in der Höhe ändern, so empfiehlt sich die Eingabe der Lohnart über das Menü Erfassung / Erfassung variabler Daten.
Mit dem Januar-Personalstamm für 01.2004 sind folgende Eingaben in Zusammenhang mit der Führung des Wertguthabens und zur automatischen SV-Luft-Ermittlung vorzunehmen:
Personal / Flexi
: Freizeitphase: Beginn 1: 01.2004, Ende 1: 12.2005
Der Wertguthabenabbau erfolgt durch Eingabe der Basis-Lohnart 7571-WG Abbau ATZ, zusätzlich zur ATZ-Abrechnung. Eingabe über die Personaldaten auf der Registerkarte Pers.LA; Lohnart 7571WG Abbau ATZ; Betrag +2000,00 EUR
Hinweis
Die Lohnart 7571 ist abrechnungsneutral und wird nicht auf der Abrechnung angezeigt. Sollten sich die Wertguthabenabbaubeträge monatlich in der Höhe ändern, so empfiehlt sich die Eingabe der Lohnart über das Menü Erfassung / Erfassung variabler Daten.
Auswertungen
Auswertungen
Folgende Auswertungen dokumentieren die Abrechnungsdaten zur Wertguthaben- und zur SV-Luftbildung.
Lohnkonto - Wertguthabenübersicht
Lohnkonto
Bei Arbeitnehmern mit Abrechnung von flexibler Arbeitszeit und Wertguthabenbildung wird das Lohnkonto um den Bereich der Sozialversicherungsluft und der Wertguthabenbildung erweitert dargestellt. Bei Druck des Lohnkontos werden die Daten separat auf den Lohnkontoseiten Lohnkonto-Wertguthabenbildung ausgewiesen.
Wertguthabenübersicht
Auswertung Wertguthabenübersicht
Die Auswertung Wertguthabenbildung stellt den Verlauf der Wertguthabenbildung und die Bildung der SV-Lüfte monatlich dar. Die Auswertung eignet sich zur Darstellung der Wertguthaben für den Arbeitnehmer, sowie zur Visualisierung bei internen und externen Prüfungen.