Import / Datenrücksicherung

Allgemein

Programmaufruf

Bereich Erweitert Menü Datentransfer / Datenimport /-export

Die Rücksicherung erfolgt über den Dialog zum Datenexport/-import.

#3485517: Software daexchg image14.png

Das Fenster ist in zwei Teile unterteilt.

Der Bereich Hauptdatenbank bezeichnet die aktuell in der ADDISON Software geöffnete Datenbank.

Im Bereich Sicherungsdatenbank wird die Datenbank angezeigt, die im Feld „Verzeichnis“ ausgewählt wurde.

Vorgehensweise

  • Durch Markieren des Felds „Import auf gleiche Mandantennummer“ wird sichergestellt, dass in der Hauptdatenbank auf die Mandantennummer importiert wird, die in der Sicherungsdatenbank ausgewählt ist.
    Soll von der Sicherungsdatenbank auf eine andere Mandantennummer in der Hauptdatenbank importiert werden, darf das Kästchen nicht aktiviert sein.
  • Über die Schaltfläche #3485516: Software daexchg image15.png im Bereich „Sicherungsdatenbank“ wird der Mandant herausgesucht, für den das oder die Projekte in die Hauptdatenbank zurückgespielt werden soll.
  • Soll auf eine andere Mandantennummer in der Hauptdatenbank importiert werden, ist über die Schaltfläche #3485518: Software daexchg image16.png im Bereich „Hauptdatenbank“ die abweichende Mandantennummer, auf die importiert werden soll, anzugeben.
  • Im Bereich „Sicherungsdatenbank“ ist in der Auswahlliste für die zu importierenden Projekte das Kästchen in der Spalte „importieren“ zu markieren.
  • Über die Schaltfläche #3485522: Software daexchg image17.png wird dann die Importfunktion gestartet.
  1. Informationen zum Verfahren der Rücksicherung
  • Die Projekte werden komplett ersetzt, ggf. nach der Sicherung neu erfasste Projektdaten in der Hauptdatenbank werden komplett entfernt.

  • Die Referenzen auf Banken und ähnliche Stammdaten werden über Schlüsselsuchen aktualisiert.

  • Soweit bekannt, werden Verweise auf die Mandantennummer durch die neue Mandantennummer ersetzt.

Ex- und Import von SEPA Lastschriftmandaten

Programmaufruf

Erweitert / Datentransfer / SEPA Mandatsimport-/Export

Programmzweck

Mit diesem Programmteil können SEPA Lastschriftmandate ex- und importiert werden. Dabei werden die Stamm- als auch Bewegungsdaten eines SEPA Lastschriftmandates exportiert:

  • SEPA Mandatsstammdaten

  • Historieneinträge, die die bisherigen
    SEPA Lastschrifteinzüge dokumentieren

  • SEPA Mandatsversionen

Die SEPA Lastschriftmandate werden im CSV-Format exportiert.

Mit diesem Programm können Sie somit auch eine Datenrücksicherung der SEPA Mandate durchführen.

Des Weiteren können Sie mit diesem Programm die SEPA Lastschriftmandate von einer Firmen-Nr. auf eine andere übernehmen, falls Sie mit einer neuen Firmen-Nr. weiter arbeiten.

SEPA Lastschriftmandate exportieren

SEPA Mandate exportieren

#3485523: Software daexchg image18.png

Export Datei

Hier geben Sie ein Verzeichnis und den gewünschten Dateinamen für den Export vor.

SEPA Mandate aller Mandanten exportieren (ansonsten aktueller Mandant)

Wenn Sie diesen Check aktivieren, werden alle SEPA Lastschriftmandate aller im System vorhandenen Firmennummern/Mandanten exportiert. Wenn Sie die SEPA Lastschriftmandate von dem aktuellen Mandanten exportieren möchten, aktivieren Sie diesen Check bitte nicht.

Abgelaufene Mandate berücksichtigen

Dieser Check ist standardmäßig aktiviert.

Sollten Sie den Export vornehmen, um eine Datensicherung zu erstellen, sollt dieser Check aktiviert sein, damit auch beispielsweise der Status von frisch abgelaufenen SEPA Lastschriftmandaten korrekt im Importmandanten gepflegt wird.

SEPA Lastschriftmandate importieren

#3485524: Software daexchg image19.png

Import Datei

Hier wählen Sie die zu importierende Datei aus.

Bereits vorhandene SEPA Mandate überschreiben

Wenn Sie diesen Check aktivieren, werden bestehende SEPA Lastschriftmandate überschrieben. Ansonsten werden nur noch nicht vorhandene angelegt.

SEPA Mandate auf aktuellen Mandanten importieren (ansonsten auf Mandant(en) aus Import Datei)

Standardmäßig erfolgt der Import auf die gleiche Firmennr., die auch in der Datei enthalten ist.

Wenn Sie die SEPA Mandante auf den aktuellen Mandanten importieren möchten, der Export jedoch von einem anderen Mandanten erfolgt ist, müssen Sie diese Funktion aktivieren.

Das könnte bei einem Firmennr. Wechsel der Fall sein.

Wenn Sie beispielsweise mit einer neuen Firmennummer weiterarbeiten.

Beachten Sie bitte, dass die SEPA Mandats ID eindeutig sein muss. Sie dürfen keine SEPA Mandate für eine Bankverbindung mit der gleichen Mandats ID in 2 Firmen verwenden!

Diese Funktion kann nur ausgeführt werden, wenn sich in der SEPA Mandatsdatei ausschließlich Mandante für eine Firma/einen Mandanten befinden.

Nur SEPA Mandate des aktuellen Mandanten importieren

Wenn sich in der Exportdatei SEPA Mandate für mehrere Firmen befinden, werden nur die SEPA Mandate des ausgewählten Mandanten importiert.

Beschreibung Satzaufbau

Mandatsstammsatz (M)

0 Satzart Nur „M“ möglich Pflichtfeld
1 Mandanten Nr. Das ist die Mandantennummer des Mandanten/Firma, der die Lastschriften einzieht Pflichtfeld, wenn nicht auf den aktuellen Mandant (Kontrollkästchen) importiert wird
2 SEPA Lastschrift Mandatsreferenz Gültige SEPA Mandatsreferenz (SEPA Spezifikation) nötig Pflichtfeld
3 Fibu Konto-Nr. Kundenkonto 15 Stellen möglich, nur Ziffern Pflichtfeld
4 IBAN Korrekte IBAN notwendig Pflichtfeld
5 Schuldnermandant Nr. Schuldner – Mandant Nr. bei dem eingezogen wird. Nur für Kanzleiverwaltung, orientiert sich weitgehend am Fibukonto kein Pflichtfeld
6 Typ „Basislastschrift“ oder „Firmenlastschrift“ Pflichtfeld
7 Umdeutung 0 = nicht durch Umdeutung entstanden 1 = durch Umdeutung einer Einzugsermächtigung entstanden Wird hier etwas anderes wie „1“ übergeben, dann bedeutet dies keine Umdeutung
8 Frequenz „einmalig“ und „mehrmalig“ möglich Wird dies falsch oder nicht befüllt entsteht ein Mehrmalmandat
9 Signaturdatum Datum in EXAKT diesem Format nötig: TT.MM.JJJJ kein Pflichtfeld
10 Anlagedatum Aufbau wie Signatur kein Pflichtfeld. Wenn es nicht aus der Datei kommt, wird das Tagesdatum verwendet
11 Druckdatum Aufbau wie Anlagedatum kein Pflichtfeld, bleibt leer wenn nicht übergeben
12 Bemerkungen Freier Text möglich kein Pflichtfeld
13 Erteilt für Freier Text möglich kein Pflichtfeld
14 Aktiv 0 = inaktiv 1 = aktiv Wird mit aktiv befüllt, wenn etwas anderes als „0“ eingetragen ist.

Historiensatz (H)

0 Satzart Nur „H“ möglich Ein Historiensatz muss unmittelbar auf Satzart „M“ folgen, damit es beim korrekten Mandat angelegt wird. Pflichtfeld!
1 Mandanten Nr. (Gläubiger) Das ist die Mandantennummer von dem Mandant/Firma, der die Lastschriften einzieht Pflichtfeld
2 Mandatsreferenz Gültige SEPA Mandatsreferenz (SEPA Spezifikation) nötig Pflichtfeld
3 Fibukonto Nr. Kundenkonto 15 Stellen möglich, nur Ziffern Pflichtfeld
4 Creditor Identifier Gläubiger ID, gemäß SEPA Spezifikation zu befüllen Pflichtfeld
5 Zahllaufdatum Aufbau wie folgt „09.04.2015 13:08:52“, d.h. TT.MM.JJJJ HH:MM:SS kein Pflichtfeld, wird wenn nicht vorhanden mit aktuellem Tagesdatum und Uhrzeit gefüllt
6 Fälligkeitsdatum Aufbau wie Zahllaufdatum Pflichtfeld
7 Gläubigername Mit dem eingezogen wurde Pflichtfeld
8 Zahlbetrag Aufbau wie folgt „1,95“ oder „1500,00“ Pflichtfeld
9 IBAN Korrekte IBAN notwendig Pflichtfeld
10 SWIFT BIC 8 Stellen lang Pflichtfeld
11 Surrogat ID Zahlsatz Wird zum Zurücksetzen der Historie verwendet, wenn ADD Zahlsätze mit „Löschen und Rücksetzen“ gelöscht werden kein Pflichtfeld

Versionssatz (V)

0 Satzart Nur „V“ möglich Versionen beinhalten die Gläubiger ID und den Gläubigernamen bei Mandatsänderungen. Zu einem Mandatsstammsatz muss mindestens ein Versionssatz in der Importdatei vorhanden sein. Pflichtfeld
1 Mandanten Nr. (Gläubiger) Das ist die Mandantennummer von dem Mandant/Firma, der die Lastschriften einzieht Pflichtfeld
2 Mandatsreferenz Gültige SEPA Mandatsreferenz (SEPA Spezifikation) nötig Pflichtfeld
3 Fibukonto Nr. Kundenkonto 15 Stellen möglich, nur Ziffern Pflichtfeld
4 Version Versionen müssen aufsteigend 1 – x übergeben werden, nicht durcheinander Pflichtfeld
5 Anlagedatum Muss aufeinander aufbauen, d.h. Version 2 muss später angelegt worden sein als Version 1, Aufbau exakt „TT.MM.JJJJ“ Pflichtfeld
6 Gläubigername Gläubigername, mit dem eingezogen werden soll Pflichtfeld
7 Creditor Identifier Gläubiger ID, mit der eingezogen werden soll (gemäß SEPA Spezifikation) Pflichtfeld
8 Erstverwendung der Version Format exakt so „TT.MM.JJJJ HH:MM:SS“ kein Pflichtfeld
9 Übermitteltes Einzugsdatum bei Erstverwendung Dass ist die Fälligkeit (Due – Date), dass in der SEPA Datei beim ersten Einzug mit dieser Version verwendet wurde. Aufbau wie Erstverwendungsdatum. kein Pflichtfeld
10 Version gültig ab Aufbau exakt „TT.MM.JJJJ“ Pflichtfeld
11 Surrogat - ID des Zahlsatzes der Erstverwendung. Für Rücksetzung durch ADD, falls ein Zahlsatz nicht ausgegeben wird kein Pflichtfeld

Verwandte Themen

Freischalten von ADDISON Direkt-Anwendungen - Schnelleinstieg für die Steuerkanzlei (ADDISON)
Das Dokument bietet eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Konfiguration von ADDISON Direkt-Anwendungen für Mandanten. Es beschreibt, wie man die Software öffnet, den Status überprüft, Mandanten auswählt und Anwendungen aktiviert. Es wird darauf hingewiesen, dass verschiedene Applikationen von Wolters Kluwer und Partnern verfügbar sind, und Informationen zu Preisen und AGB gegeben. Der Prozess endet mit einer Übersicht der ausgewählten Anwendungen und der Bestätigung der Konfiguration.
Erstellung von Mandanten-Zugangsdaten für ADDISON Direkt - Schnelleinstieg für den Berater mit ADDISON
Das Dokument beschreibt die Schritte zur Erstellung von Zugangsdaten für den Informationsaustausch über ADDISON Direkt zwischen einer Steuerkanzlei und deren Mandanten. Es erklärt die Freischaltung einzelner oder mehrerer Mandanten. Der Prozess umfasst die Generierung von Logins im ADDISON-Programm, die Auswahl der Mandanten und die Weitergabe der Zugangsdaten. 
ADDISON: ADDISON Direkt Berechtigungen, Benutzerverwaltungen und Kommunikation aus ADDISON für Kanzleimitarbeiter
Das Dokument beschreibt die aktuellen Updates zu Berechtigungen, Benutzerverwaltung und Kommunikation in ADDISON Direkt. Es erläutert die Voraussetzungen für den Versand und Aufruf von Kommunikationsnachrichten sowie die Rolle des Absenders. Zudem werden neue Menüpunkte im Register Online vorgestellt, die den Login und die Benutzerverwaltung für AOC-Administratoren betreffen. Besonderes Augenmerk liegt auf der Möglichkeit, Mandantensperren zu übermitteln, sodass gesperrte Mandanten nicht in ADDISON Direkt aufgerufen werden können. Eine PDF-Anleitung ist ebenfalls beigefügt.
ADDISON Direkt Portalindividualisierung: E-Mails und Zugangsdaten anpassen - Schnelleinstieg für den Berater (ADDISON und AKTE)
Das Dokument beschreibt die Anpassung von E-Mails und Zugangsdaten in ADDISON Direkt. Dabei können E-Mails an Mandanten personalisiert werden, um auf neue Dokumente oder Nachrichten hinzuweisen. Mit Variablen können Platzhalter eingesetzt werden, die automatisch durch spezifische Informationen ersetzt werden. Grundlegende Einstellungen für Absender und Signatur sowie individuelle Anpassungen der E-Mail-Vorlagen werden erläutert. Zudem wird die Anpassung von Zugangsdaten-Dokumenten behandelt, einschließlich der Erstellung und Vorschau als PDF. Abschließend werden Tipps zur Bearbeitung und Formatierung der Dokumente gegeben.
ADDISON Direkt Portalindividualisierung - Schnelleinstieg für den Berater (ADDISON)
Der Text beschreibt die „ADDISON Direkt Portalindividualisierung“, die es ermöglicht, ein Kanzleiportal individuell zu gestalten. Nutzer lernen, wie sie Designanpassungen, Logos, Farbpaletten und Kontaktinformationen einfügen können. Zudem werden Funktionen zur Anpassung der Login-Seite, E-Mail-Signaturen, Dateitypen und Impressum erklärt. Am Ende können Nutzer eine Datenschutzerklärung verwalten und anpassen. Eine PDF-Anleitung steht zum Download zur Verfügung, um den Einstieg zu erleichtern.