Netzwerk und Internet

Internetzugang

Allgemeines

Für zahlreiche Funktionen der ADDISON Softwarelösungen (ADDISON Direkt, Datenübertragungen an/aus ADDISON Datenservice, Krankenkassen-Aktualisierungen, usw.) sowie Anwendungen von Drittanbietern wird ein funktionsfähiger Internetzugang benötigt. Wir empfehlen eine Bandbreite von mindestens 100Mbit/s. Weiterführende Informationen zu unseren WK Cloud Services finden Sie im Kapitel ADDISON Direkt / ADDISON Portal Plus.

Bitte beachten Sie, dass der Internetzugang mit dem TCP/IP-Protokoll arbeiten muss und möglichst als direkter Internetzugang, d.h. ohne einen sogenannten Proxy-Server, konfiguriert sein sollte.

Leiten Sie diese Informationen zum Einrichten des Internetzugangs an Ihren Systempartner weiter.

Beachten Sie, dass die u.g. IP-Adressen uns z.T. von Drittanbieter zur Verfügung gestellt werden und sich jederzeit ändern können.

HTTPS-Verbindungsaufbau vs. TLS 1.2

HTTPS-Verbindungen setzen voraus, dass sie auf TLS 1.2 basieren.

Generell, und auch für aktuelle Betriebssysteme, muss in den Internetoptionen / Erweitert der Haken bei TLS 1.2 verwenden gesetzt werden (siehe Abbildung):

#3481436: Allgemein systemeinstellungen image45.png

Bitte beachten Sie, dass die o.g. Anpassung nur für den angemeldeten Windows-Benutzer gilt und daher keine Auswirkung auf den ADDISON Update Server-Dienst hat, da dieser Dienst standardmäßig mit dem Windows-Benutzer ADDISON Service läuft.

Weitere Hinweise finden Sie in der Microsoft Knowledge Base:

https://support.microsoft.com/en-us/kb/3140245

Download-Manager/ADDISON Update Server

Die Verbindung zum ADDISON Internet-Server wird standardmäßig mit dem Protokoll HTTPS hergestellt. Dadurch wird eine sichere, passwortgeschützte Verbindung zum ADDISON Internet-Server aufgebaut, die gewährleistet, dass die übertragenen Informationen nicht von Dritten eingesehen werden können. Die Verwendung eines Server-Zertifikats auf dem ADDISON-Server stellt zusätzlich sicher, dass die übertragenen Daten auch wirklich von ADDISON stammen.

Wenn in Ihrer Systemumgebung ein Internetzugang mit Firewall oder Proxy-Server eingesetzt wird, muss sichergestellt werden, dass ein direkter Zugriff mit HTTPS - Port 443 - auf *.addison-update.de freigeschaltet ist.

Derzeit (Stand 01.2020) stehen drei Server für die Downloads zur Verfügung:

  • www.addison-update.de 92.51.158.20
  • srv3.addison-update.de 212.75.39.240
  • srv4.addison-update.de 212.75.39.241

ADDISON Wiki-Hilfe Server

Im Zusammenhang mit der Nutzung der sogenannten WIKI-Hilfe zum Anzeigen der Hilfen innerhalb der ADDISON-Anwendungen wird ein Dienst installiert (ADDISON Wiki-Hilfe Server) der dazu dient, den WEB-Server der WIKI-Hilfe beim Starten des o.g. Dienstes zu laden. Die standardmäßige TCP/IP-Kommunikation zwischen WEB-Server und Applikation basiert auf Port 8110.

ADDISON Service Rechenzentrum SRZ

Über das ADDISON Service RZ Modul und das Service Rechenzentrum können Sie zum einen Zahlungsaufträge direkt aus den ADDISON-Anwendungen an die Banken senden als auch Kontoauszugsinformationen abrufen, die dann direkt für den Import über das ADDISON Buchungs- und Kontierungsprogramm Banking auf Ihrem System bereitstehen. Das ADDISON Service RZ Modul nutzt ebenfalls für die Kommunikation TCP/IP und Port 8000.

Die Verbindung muss Outgoing zu RZ Host-IP: 217.7.66.202 möglich sein.

Sollte das ADDISON Service RZ in Verbindung mit DATEVNet eingesetzt werden, beachten Sie bitte die hier beschriebenen abweichenden Konfigurationseinstellungen.

ADDISON Scheduler Server

Einzelheiten finden Sie unter ADDISON One Click.

ADDISON Datenservice (ADS)

Die Funktionalität zur elektronischen Verarbeitung (Übermittlung/Rückübertragung) der Steuerdaten (Stichwort ELSTER-/ELSTAM-Datenverarbeitung) ist Bestandteil unserer Softwarelösungen. Die Datenverarbeitung mittels ADS bedingt, dass ADDISON Direkt aktiviert und der ADDISON Scheduler Server-Dienst installiert, gestartet und funktionsfähig ist. Für Neukunden geschieht die Aktivierung von ADDISON Direkt im Rahmen der Inbetriebnahme unserer Softwarelösungen. Die Installation vom ADDISON Scheduler Server-Dienst wird im Rahmen der Installation unserer Anwendungen vorgenommen.

Hinweise bzgl. der ELSTER-Komponenten

Beachten Sie, dass wir ELSTER-Komponenten (ERIC) weiterhin verwenden, um z.B. die Plausibilitätsprüfung vornehmen zu können. Die dafür notwendige ELSTER-Clientsoftware wird zusammen mit den ADDISON Softwarelösungen installiert und ggf. über den ADDISON-Internetserver aktualisiert. Die Nutzung der ELSTER-Komponenten setzt voraus, dass die Voraussetzungen, die ELSTER mit sich bringt, erfüllt werden. Dies betrifft in erster Linie die für ELSTER freigegebenen Betriebssysteme (siehe auch hierzu das Dokument Systemvoraussetzungen.pdf des aktuellen Auslieferungsmediums).

Die von ELSTER signierten Komponenten, die wir ab/mit der Version 3/2017 ausliefern, sind jetzt ausschließlich für sogenannte SHA-2-Signaturzertifikat vorgesehen (bisher SHA-1 und 2), was für neuere und aktuell gehaltene Betriebssysteme (Microsoft (Sicherheits-)Updates regelmäßig und zeitnah installiert) keine Hindernisse darstellt.

Bei älteren Betriebssystemen (z.B. Windows 7) setzt die Unterstützung von SHA-2-Codesignierung das Vorhandensein eines Microsoft-Updates voraus: KB3033929.

Da es dieses Microsoft-Update seit Anfang 2015 gibt, sollten alle Systeme, die regelmäßig und zeitnah mit Microsoft-Updates versorgt werden, in der Lage sein, SHA-2-Codesignierung zu unterstützen.

Wenn in Ihrer Systemumgebung ein Internetzugang mit Firewall oder Proxy-Server eingesetzt wird, muss sichergestellt werden, dass ein direkter Zugriff mit HTTPS – Port 443 auf den Server www.addison-update.de freigeschaltet ist (Download zur Aktualisierung der ERiC-Software).

Elster-Server

Zur ERiC Version 19.2 wurde die Umstellung der Elster-Datenannahmeserver von IP-Adressen auf Hostnamen vollzogen.

Hostnamen Ports bisherige IP-Adressen
datenannahme1.elster.de 443 62.157.211.58
datenannahme2.elster.de 443 62.157.211.59
datenannahme3.elster.de datenannahme4.elster.de 443 80.157.84.22

Hinsichtlich der Umstellung sind folgende Hinweise zu beachten:

  • Die Namensauflösung der URL muss sichergestellt werden und u.U. muss ein öffentlicher DNS Server erreichbar sein oder ein interner DNS Server entsprechend konfiguriert werden.
  • Die Firewall-Konfiguration muss eventuell angepasst werden.
  • Die Proxyeinstellungen müssen überprüft und ggf. angepasst werden.

Weitere allgemeine Informationen zu ELSTER können Sie den ELSTER-Internetseiten entnehmen: www.elster.de.

Mitgliedsnummernprüfung der Berufsgenossenschaften

Um die Mitgliedsnummern der Berufsgenossenschaften gegen den Bestand der BGn zu prüfen, wird folgender Server angesprochen:

zmnrvweb.dguv.de 91.224.227.100

Anbindung Vollmachtsverwalter Kammer-VDB an Vollmachtsdatenbank (BStK)

Zur Nutzung der Übermittlung von Daten vom Vollmachtsverwalter der Kammer-VDB zur Vollmachtsdatenbank (BStK) und umgekehrt müssen folgende Internetadressen freigegeben werden:

Eine Abfrage bzw. automatische Übergabe der Benutzerdaten für die Proxy-Authentifizierung wird hier nicht unterstützt.

Elektronische Offenlegung

Zur Übermittlung der Daten im Rahmen der elektronischen Offenlegung müssen folgende Internetadressen freigegeben werden:

Eine Abfrage bzw. automatische Übergabe der Benutzerdaten für die Proxy-Authentifizierung wird von der Offenlegungsroutine nicht unterstützt.

Mandantenbrief24

Der Mandantenbrief24 ist eine Internet-Anwendung in Zusammenarbeit mit unserem Lösungspartner Lansol GmbH, um individualisierte Mandantenbriefe als PDF-Dateien an die Mandanten direkt zu versenden.

Das Versenden der Daten erfolgt über den TCP/IP-Port 22 (SSH Protokoll). Falls SPF (Sender Policy Framework) eingesetzt wird, muss zusätzlich a:smtp01-wk.cloud4partner.net als SPF-Eintrag in der Domainverwaltung des Kunden hinterlegt werden. Ferner muss sichergestellt werden, dass ein Zugriff auf onlineservice.addsion.de stattfinden darf.

DEGEV eG

DEGEV eG bietet Full-Service-Factoring für Steuerberater als Outsourcing des Forderungsmanagements.

In ADDISON Kanzleiorganisation sind die Funktionen und Schnittstellen integriert, um die erstellten Rechnungen direkt an die DEGEV eG übermitteln zu können.

Das Versenden der Daten an DEGEV eG erfolgt über den TCP/IP-Port 22 (SSH Protokoll). Ferner muss sichergestellt werden, dass ein Zugriff auf den entsprechenden Server (dieser wird von DEGEV eG mitgeteilt) stattfinden darf.

Elektronische Abgabe der Zusammenfassenden Meldung (ZM)

Für die elektronische Datenübermittlung der Zusammenfassenden Meldung stehen zurzeit folgende Übertragungswege zur Verfügung:

  • Formularserver der Bundesfinanzverwaltung
  • Übermittlung von Massendaten

Für die Übermittlung von Massendaten wird der Port 22 (SSH Protokoll) genutzt.

Es ist zurzeit nicht möglich, die ZM´s über einen Proxyserver zu versenden.

Feri Branchenvergleich

Für die elektronische Datenabfrage des Feri Branchenvergleichs wird der Zugriff auf folgende Webseiten benötigt:

Es handelt sich bei beiden Diensten um SOAP-WebServices (XML over HTTP), die über Port 80 angesprochen werden.

Datenübermittlung an Statistische Ämter eStatistik.core

Für die Datenübermittlung an die Statistischen Ämter über eStatistik.core wird folgender Server angesprochen:

  • Server: www-idev.destatis.de (Bindestrich ist kein Fehler!)
  • IP-Adresse: 194.95.119.30
  • Protokoll: https
  • Port: 443
  • URI-Pfad: /idev/OnlineMeldung

Eine Übertragung mittels Proxy-Server ist nicht zulässig.

Währungskurse

Für den Abruf der Währungskurse wird der Zugriff auf folgende Webseite benötigt:

http://www.ecb.europa.eu/stats/eurofxref/eurofxref-daily.xml

Firewall

Zum Schutz des Netzwerkes gegen Angriffe aus dem Internet muss eine Firewall verwendet werden. Für die Kommunikation von ELSTER mit den Rechenzentren der Finanzverwaltung müssen die Ports 443 und 80 (bzw. ihr Standard-Port) in beide Richtungen freigeschaltet sein.

Nähere Informationen zum Thema Datenschutz finden Sie auf der Internetseite des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik unter http://www.bsi.de.

Relevante TCP/IP Ports, die ggf. bei Nutzung von Personal Firewalls innerhalb Ihres LAN freigeschaltet werden müssen (die Port-Nummern für die Kommunikation im Intranet können je nach Konfiguration innerhalb der entsprechenden Software abweichen):

Dienste/Anwendungen Port Netz
ADDISON Update Server ADDISON Download-Manager 443 Internet
ADDISON WIKI-Hilfe Server ADDISON Software: 8110 AKTE SBS Software: 8120 > Intranet
ADDISON Scheduler Server 8080, 8090 Intranet
ADDISON Auswertungsserver 5100, 8100 Intranet
ADDISON Direkt 443 Internet
ADDISON Service Rechenzentrum 8000 Internet
ZM Meldungen 22 Internet
FastObjects Server ADDISON Software: 6001, 6002 tse:nit: 6010, 6011 Intranet
SQL Server 1433, 1434 Intranet
ELSTER 80, 443 Internet

Proxy-Einstellungen

Proxy-Einstellungen innerhalb der ADDISON-Software und ADDISON Handwerk

Standardmäßig werden die Proxy-Einstellungen aus den Systemeinstellungen übernommen, wenn ADDISON-Anwendungen/-Funktionen, die eine Internet-Verbindung aufbauen (Download-Manager, ELSTER-Datenübertragung…), gestartet werden.

In manchen Fällen kann es notwendig sein (z.B. Proxyserver verlangt eine Authentifizierung), dass sie explizit für die Nutzung der ADDISON-Anwendungen die Proxy-Einstellungen bekannt geben müssen.

Die Proxy-Einstellungen können mit der Anwendung ADUpdateCfg, Reiter Proxy (Eintrag Update Server Konfiguration innerhalb der Windows App-Liste) angepasst werden.

#3481434: Allgemein systemeinstellungen image46.png

Proxyserver konfigurieren

Standardmäßig ist der Punkt Systemeinstellungen übernehmen vorbelegt. Sollte der Punkt Proxy-Einstellungen ignorieren gewählt worden sein, wird immer versucht, eine Internetverbindung direkt herzustellen.

Die Auswahl Eigene Einstellungen verwenden kann z.B. dann verwendet werden, wenn mehrere Proxy-Server im Netzwerk vorhanden sind, wobei für die ADDISON-Anwendungen nur mit einem bestimmten Proxy-Server kommuniziert werden soll. Unter Anmeldedaten besteht die Möglichkeit, Benutzername und Passwort für die Authentifizierung am Proxy-Server zu hinterlegen, wenn dieser eine Authentifizierung verlangt.

Sollten diese Angaben fehlen, wird innerhalb der ADDISON-Anwendungen ein gesonderter Dialog für die Anmeldung am Proxy-Server angezeigt.

#3481435: Allgemein systemeinstellungen image47.png

#3461530: Allgemein systemeinstellungen image5.png Beachten Sie die nachfolgenden Hinweise ganz besonders.
  • Wenn die Zugangsdaten (Name und Passwort) innerhalb des Internet-Browsers gespeichert worden sind, dann haben diese Daten Vorrang und die Anmeldedaten aus der ADDISON-Anwendungen werden ignoriert.
  • Unter Anmeldedaten (ADDISON-Anwendungen) müssen immer sowohl Benutzername als auch Passwort eingetragen werden.
  • Für die Funktionalität von ELSTER ist es zwingend notwendig, die Authentifizierungsdaten des Proxy-Servers zu hinterlegen.

Zertifikat-Fehlermeldung

U.U. wird beim Zugriff aus der ADDISON Software auf eine sichere Webseite folgende Meldung ausgegeben:

#3481442: Allgemein systemeinstellungen image48.png

Sollte diese Meldung in Ihrer Systemumgebung ausgegeben werden, muss in den Internetoptionen im Reiter / Erweitert bei den Einstellungen im Punkt Sicherheit der Haken bei Auf gesperrte Serverzertifikate überprüfen entfernt werden.

Proxy-Einstellungen innerhalb der ADDISON-Aktenlösung

Proxy-Einstellungen innerhalb der NG-Komponenten

Standardmäßig werden die Proxy-Einstellungen aus den Systemeinstellungen übernommen, wenn ADDISON-Anwendungen/-Funktionen, die eine Internet-Verbindung aufbauen (Download-Manager, ELSTER-Datenübertragung…), gestartet werden.

In manchen Fällen kann es notwendig sein (z.B. Proxyserver verlangt eine Authentifizierung), dass Sie explizit für die Nutzung der ADDISON-Programmteile (ADDISON Online Portal, Feri Branchenvergleich) die Proxy-Einstellungen bekannt geben müssen. Sie kommen mit Hilfe des Programmes ADDISON Updateserver Konfiguration über den Reiter Proxy in den Einstellungsdialog.

#3481434: Allgemein systemeinstellungen image46.png

Standardmäßig ist der Punkt Systemeinstellungen übernehmen vorbelegt. Sollte der Punkt Proxy-Einstellungen ignorieren gewählt worden sein, wird immer versucht, eine Internetverbindung direkt herzustellen.

Die Auswahl Eigene Einstellungen verwenden kann z.B. dann verwendet werden, wenn mehrere Proxy-Server im Netzwerk vorhanden sind, wobei für die ADDISON-Anwendungen nur mit einem bestimmten Proxy-Server kommuniziert werden soll. Unter Anmeldedaten besteht die Möglichkeit Benutzername und Passwort für die Authentifizierung am Proxy-Server zu hinterlegen, wenn dieser eine Authentifizierung verlangt.

Sollten diese Angaben fehlen, wird innerhalb der ADDISON-Anwendungen ein gesonderter Dialog für die Anmeldung am Proxy-Server angezeigt:

#3481435: Allgemein systemeinstellungen image47.png

  • Wenn die Zugangsdaten (Name und Passwort) innerhalb des Internet-Browsers gespeichert worden sind, dann haben diese Daten Vorrang und die Anmeldedaten aus der ADDISON-Anwendungen werden ignoriert.
  • Unter Anmeldedaten (ADDISON-Anwendungen) müssen immer sowohl Benutzername als auch Passwort eingetragen werden.
  • Für die Funktionalität von ELSTER ist es zwingend notwendig, die Authentifizierungsdaten des Proxy-Servers zu hinterlegen.

Zertifikat-Fehlermeldung

U.U. wird beim Zugriff aus der ADDISON Software auf eine sichere Webseite folgende Meldung ausgegeben:

#3481442: Allgemein systemeinstellungen image48.png

Sollte diese Meldung in Ihrer Systemumgebung ausgegeben werden, muss in den Internetoptionen im Reiter / Erweitert bei den Einstellungen im Punkt Sicherheit der Haken bei Auf gesperrte Serverzertifikate überprüfen entfernt werden.

Proxy-Einstellungen innerhalb der Akte

Zusätzlich müssen die Proxy-Einstellungen direkt in tse:nit | cs:Plus vorgenommen werden.

Öffnen Sie hierzu die Zentralakte und wählen Sie Akte | Optionen. In der Programmoption Internet legen Sie die Einstellungen für den Proxyserver fest.

#3481445: Allgemein systemeinstellungen image49.png

Adresse

Stellt ein Feld zur Eingabe der Adresse des Proxyservers bereit, den Sie für die Verbindung nutzen wollen.

Anschluss (Port)

Stellt ein Eingabefeld für den Anschluss (Port) des Proxyservers bereit, den Sie für die Verbindung nutzen wollen.

Basic - Authentication

Basic - Authentication stellt das Standardverfahren zur Verschlüsselung des Kennworts dar und muss im Allgemeinen genutzt werden. In Ausnahmefällen gibt es Proxyserver, die ohne dieses Verfahren arbeiten.

Kennwort einschließlich Benutzer vor dem Senden abfragen

Wird ein Benutzername/Kennwort vom Proxyserver für den Zugang verlangt, kann dies vor dem Senden abgefragt werden. Dazu setzen Sie die Einstellung auf Ja. Die Einstellung Ja bewirkt, dass die Eingabe unter Benutzer/Kennwort ignoriert wird.

Proxyserver verwenden

Legt fest, ob die Verbindung mit dem Internet über einen Proxyserver erfolgen soll, wobei die von Ihnen angegebenen Einstellungen verwendet werden.

TCP/IP

Die Kommunikation zwischen den ADDISON Softwarelösungen und dem Datenbankserver erfolgt ausschließlich über das TCP/IP-Kommunikationsprotokoll. Daher muss TCP/IP installiert und lauffähig konfiguriert sein, bevor die Anwendungen installiert werden. Zur Überprüfung der korrekten TCP/IP-Konfiguration muss dazu von jeder Arbeitsstation ein sogenannter PING auf den Server - bzw. den eigenen PC bei einer Einzelplatzinstallation - durchgeführt werden. Dazu muss der Befehl PING gefolgt von der IP-Adresse des Servers - bzw. localhost beim Einzelplatz-PC - an der Eingabeaufforderung gestartet werden.

Die folgenden Informationen geben Ihnen nur grundlegende Informationen zur Konfiguration von TCP/IP.

Für detailliertere Information bzw. zur Unterstützung bei der Konfiguration von TCP/IP wenden Sie sich bitte an Ihren zuständigen Vertriebspartner oder Netzwerk-Administrator.

Konfiguration unter Windows

Da die Konfiguration der Netzwerkfunktionalität ab Windows 2000 obligatorisch ist, werden die entsprechenden Einstellungen meist schon bei der Erstinstallation des Betriebssystems vorgenommen. Über die Systemsteuerung, Netzwerk ist mit dem Menüpunkt Protokolle zu prüfen, ob TCP/IP bereits installiert ist, falls nicht, muss es hinzugefügt werden. Da nach der RFC1918 für ein „privates" Netzwerk u.a. das IP-Netz 192.168.0.0 empfohlen wird, kann beispielsweise dem Server die IP-Adresse 192.168.0.1 zugewiesen werden. Den Arbeitsstationen werden dann die IP-Adressen fortlaufend ab 10 (192.168.0.10, 192.168.0.11, 192.168.0.12, usw.) zugewiesen.

Bei größeren Netzwerken ab ca. 10 Arbeitsplätzen ist die Installation eines DHCP-Servers sinnvoll. Dadurch müssen den einzelnen Arbeitsstationen keine IP-Adressen manuell zugewiesen werden, d.h. die Arbeitsstationen erhalten ihre IP-Adressen automatisch zugeteilt.

Der DHCP-Server muss zuerst über die Systemsteuerung, Netzwerk mit dem Menüpunkt Dienste hinzugefügt werden, falls dies nicht schon bei der Erstinstallation des Betriebssystems erfolgt ist. Danach muss der DHCP-Server mit dem Werkzeug DHCP-Manager (Gruppe Verwaltung allgemein) konfiguriert werden, d.h. der Bereich von IP-Adressen angeben werden, welcher für die Arbeitsstationen verwendet werden soll (z.B. von 192.168.0.10 bis 192.168.0.100). Wählen Sie dazu den Menüpunkt Bereich, Erstellen. Antworten Sie auf die Frage, ob der Bereich sofort aktiviert werden soll, mit Ja, damit ist der DHCP-Server betriebsbereit.

Bitte beachten Sie, dass nach Änderungen am Betriebssystem (z.B. durch Installieren von Komponenten mit dem Original-Windows-Installationsmedium) das bisher installierte Service Pack u.U. erneut angewandt werden muss.

Falls ein Einzelplatz-PC ohne Netzwerkkarte mit den ADDISON Softwarelösungen eingesetzt werden soll, muss eine Pseudo-Netzwerkkarte installiert sein. Dies ist ab Windows 2000 standardmäßig der Fall, es müssen also keine weiteren Änderungen am System vorgenommen werden. In der Regel ist allerdings jeder moderne PC mit mindestens einer Netzwerkkarte ausgestattet.

Server mit mehreren Netzwerkkarten

Sind in einem Server beispielsweise zwei Netzwerkkarten eingebaut, so besitzt der Server damit auch zwei verschiedene IP-Adressen, welche sich im Netzwerk-Teil unterscheiden.

Beispiel:

  • Netzwerkkarte A 192.168.10.1
  • Netzwerkkarte B 192.168.20.1

Da aber bei der Konfiguration der ADDISON Softwarelösungen nur eine einzige IP-Adresse eingetragen werden kann, muss mit dem sogenannten Gateway-Eintrag dafür gesorgt werden, dass auch die Arbeitsstationen des anderen Segments darauf zugreifen können. In dem oben genannten Beispiel nehmen wir einmal an, bei dem ADDISON-SETUP wird als IP-Adresse 192.168.10.1 ausgewählt. Daraus leitet sich nun folgender Grundsatz ab:

Alle Rechner, die sich im physikalischen Segment der Netzwerkkarte A befinden, erreichen diese direkt.

Für alle Rechner im Segment der Netzwerkkarte B muss als Gateway-Eintrag die IP-Adresse der Netzwerkkarte B eingetragen werden. Das entsprechende Dialogfeld für den Gateway-Eintrag finden Sie je nach Windows-Version in den Eigenschaften des TCP/IP-Protokolls. Außerdem muss am Server das IP-Forwarding aktiviert werden (bei den TCP/IP-Eigenschaften).

Hinweise zur ADDISON Software

Verzögerter Start von ADDISON

Unter Umständen kann es vorkommen, dass beim Starten von ADDISON die DFÜ-Netzwerk-Software mit gestartet wird. Man erkennt dies - je nach Version des DFÜ-Netzwerkes - daran, dass in der Taskleiste ein Symbol mit dem Namen DFÜ-Verbindung erscheint und versucht wird, automatisch eine Internetverbindung aufzubauen. Dieser automatische Start kann bei neueren Versionen der DFÜ-Netzwerk-Software verhindert werden, indem ein Kontrollkästchen innerhalb der DFÜ-Verbindung angekreuzt wird.

Sollte dies nicht möglich sein, so muss der Schlüsselwert aus dem folgenden Registry-Eintrag entfernt werden: HKEY_LOCAL_MACHINE\System\CurrentControlSet\Services\Winsock\Autodial\AutodialDLLName32.

Hinweise zu virtuellen Umgebungen

Virtual Machine Queue (VMQ) Bei einigen Netzwerkkarten verursacht dieses Feature Performance-Probleme (siehe u.a. https://support.microsoft.com/de-de/help/2902166/poor-network-performance-on-virtual-machines-on-a-windows-server-2012)

Microsoft Hyper-V Adapter-Einstellungen In einigen Systemumgebungen hat die Änderungen der nachfolgenden Einstellungen in den virtuellen Netzwerkkarten (Eigenschaften von Microsoft Hyper-V Network Adapter) zu einen Performance-Gewinn z.B. beim Starten der ADDISON Software geführt:

  • IPv4 Checksum Offload von "Rx & Tx Enabled" -> "Disabled"
  • Large Send Offload Version 2 (IPv4) von "Enabled" -> "Disabled"
  • Recv Segment Coalescing (IPv4) von "Enabled" -> "Disabled"
  • TCP Checksum Offload (IPv4) von "Rx & Tx Enabled" -> "Disabled"

Die Anpassung o.g. Einstellungen sollte nur von erfahrenen Administratoren, die über tiefgreifende Kenntnisse im Bereich der Netzwerkkomponenten verfügen und sich einer möglichen Auswirkung auf andere Soft- und Hardware-Anbindungen bewusst sind, bzw. nicht ohne Rücksprache mit Ihrem IT-Systemhaus vorgenommen werden.

Hinweis: Diese Änderungen können auch für andere Umgebungen umgesetzt werden, beispielsweise für Proxmox und RedHat VirtlO Ethernet Adapter

Antivirenprogramm

Der Einsatz eines Antivirenprogramms ist eine berechtigte, gar unverzichtbare Einrichtung, da ein Virenbefall bedrohliche Konsequenzen für das Unternehmen haben kann. Dabei sollen nicht nur die Peripherien (Server, Notebook, Desktop …) berücksichtigt/geschützt werden, sondern auch der E-Mail-Verkehr und Internet-Zugang. Wer durch den Einsatz eines Antivirenprogramms Schutzmaßnahmen trifft, agiert pflichtbewusst, muss aber die Besonderheiten dieser Anwendungen in Kauf nehmen. Was meinen wir damit? Ein Antivirenprogramm muss regelmäßig - am besten automatisch - aktualisiert werden und es bedeutet, dass relativ oft/schnell eine neue Software-Version vom Hersteller bereitgestellt wird, um z.B. neue Viren zu erkennen, Lücken zu schließen. Oft müssen wir feststellen, dass etwas, was vorher gut funktioniert hat, jetzt Beeinträchtigungen mit sich bringt, weil z.B. Standard-Einstellungen von Optionen geändert worden ist, neue Optionen eingeführt werden, die dann ebenfalls zu Beeinträchtigungen führen. Aus dem Grund können wir keine Empfehlung für ein Antivirenprogramm aussprechen.

Neben den o.g. Beeinträchtigungen muss ebenfalls damit gerechnet werden, dass die Antwortzeit beim Laden von Komponenten bzw. bei der Nutzung der Anwendungen negativ beeinflusst wird. Wie hoch der Performance-Nachteil wird, lässt sich ebenso wenig vorhersagen.

In der Summe kann jedes Antivirenprogramm mehr oder weniger zu Unverträglichkeiten mit jeglichen Anwendungen führen und auch unsere Anwendungen können hier nicht ausgeschlossen werden.

Was sollten Sie noch beachten?

  • Schalten Sie zum Zeitpunkt der Installation von Anwendungen die Virenscanner-Funktionen ab. Virenscanner können die Installation negativ beeinflussen (Komponenten werden nicht kopiert / in Quarantäne verschoben)
  • Die ausgewählte Software muss die Möglichkeit anbieten, Ausnahmen zu definieren (u.a. Verzeichnisse/Ladevorgang von Komponenten aus den Scanvorgang ausschließen)
  • Bei der Einführung von Antivirenlösungen muss das vollständige Netzwerk inkl. Mail-Verkehr berücksichtigt werden. Eine fachmännische Beratung und Einrichtung ist hier gefragt.
  • Entscheiden Sie sich für eine Lösung und vermeiden Sie mehrere Antivirenprogramme auf einer Einheit (Server, Desktop, Notebook) zu installieren. Es wirkt sich meistens negativ aus (Instabilität, Performanceverlust)
  • Für die ADDISON Software sollten Sie folgende Verzeichnisse bzw. Prozesse aus dem
    Realtime-Scan herausnehmen:
  1. das Datenbank-Verzeichnis (Programmverzeichnis der ADDISON Software*DB*) und dessen Unterverzeichnisse
  • für das ServiceRZ-Datenverzeichnis (Programmverzeichnis der ADDISON Software\Daten\Srz\Sendsrz die Pdf.exe (z.B. Begleitzettel Abruf)

  • der FastObjects Server (Programmverzeichnis der ADDISON Software*fastobjectsserver.exe*)

  • Verzeichnisse, die u.U. anderweitig als aus der eigentlichen On Premise WK-Anwendung bestückt werden, sollten auf jeden Fall Bestandteil des Realtime-Scans sein. Dazu zählt zum Beispiel das Datenverzeichnis inkl. Unterverzeichnisse von …\Daten\LMQ bzw. …\NGDaten\LMQ für die Kommunikation mit ADDISON Direkt.

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