Plugins aus der ADDISON-Installation-Kategorie
Plugins aus der ADDISON-Installation-Kategorie
Im Seitenbereich werden innerhalb der ADDISON-Installation-Kategorie Funktionalitäten für die Administration einer ADDISON Installation zusammengefasst. Folgende Einträge finden Sie innerhalb dieser Kategorie (ggf. abhängig vom Modus- Ansicht):
- Benutzerberechtigungssystem
- ADDISON Wartung (erweiterter Modus)
- ADDISON-Optionen (erweiterter Modus)
- Gesonderte Installationsvarianten (erweiterter Modus)
- Lizenzüberwachung (erweiterter Modus)
- ADDISON Alert Server (erweiterter Modus)
- Kanzlei Cockpit Protokolle (EMT-Expert-Modus)
- Kanzlei Cockpit (EMT-Expert-Modus)
Benutzerberechtigungssystem
Mittels dieses Plugins erhalten Sie Zugriff aus das Benutzerberechtigungssystem (BBS).
Weiterführende Informationen zur Bedienung entnehmen Sie bitte der Dokumentation Benutzerberechtigungssystem (BBS) - Benutzerhandbuch innerhalb der ADDISON Software.
ADDISON-Optionen (erweiterter Modus)
In diesem Plugin können verschiedene Programmeinstellungen vorgenommen werden. Der Dialog entspricht den ADDISON-Optionen innerhalb der ADDISON Software und übernimmt alle hier gewählten Einstellungen.
Weiterführende Informationen zu den Einstellungen entnehmen Sie bitte der Dokumentation Mandanten- und Institutionsverwaltung innerhalb der ADDISON Software.
ADDISON Wartung (erweiterter Modus)
Die ADDISON Wartung kann optional mittels dieses Plugins aktiviert werden und führt danach im Hintergrund in programmseitig festgelegten Intervallen eine Überwachungsfunktionalität mittels des ADDISON Maintenance Clients aus. Diese Programmkomponente wird im Rahmen der Windows Benutzeranmeldung automatisch geladen und gehört zum Betrieb unserer Anwendungen zur nötigen Infrastruktur.
Wartungsmodus aktivieren/deaktivieren
Über den Schieberegler kann der Wartungsmodus aktiviert bzw. deaktiviert werden. An dieser Stelle wird entschieden, ob man die Funktionalität grundsätzlich nutzen möchte oder nicht. Erst jetzt wird an den Clients auch der ADDISON Maintenance Client aktiv und fragt in der Regel alle 5 Minuten den Status eines Wartungszeitraums ab.
Schieben Sie den Regler nach rechts, um den Wartungsmodus ein- und nach links, um diesen wieder auszuschalten. Sie werden im Rahmen von Hinweismeldungen über die Statusänderungen informiert. Ferner zeigt die blaue Hintergrundfarbe den aktiven Status an. Auch im deaktivierten Zustand können Wartungspläne z.B. erstellt oder bearbeitet werden.
Plugin-Aufbau und Menü-Struktur
Über die Schaltfläche Bearbeiten kann ein bestehender Wartungseintrag geändert werden und mittels der Schaltfläche Löschen wird dieser dauerhaft entfernt.
Die Ansicht-Funktion zeigt über die Auswahl alles alle geplanten Einträge bzw. bei Auswahl heute nur die für das aktuelle Tagesdatum geplanten Wartungen an.
Reiter „Geplante Wartungen“
Hier werden alle geplanten Wartungen als Übersicht angezeigt. Diese können auch mittels rechter Maustaste bearbeitet, gelöscht, aktiviert bzw. deaktiviert werden.
Status
Einzelne Wartungsaufgaben können aktiviert oder deaktiviert. Über dieses Feld wird angezeigt, im welchen Status die Wartungsaufgabe sich befindet.
- Wartung aktiviert: Haken gesetzt
- Wartung deaktiviert: Haken nicht gesetzt
Bezeichnung
Anzeige des im Rahmen der Anlage vergebene Bezeichnung der Wartungsaufgabe.
Intervall
Anzeige der Wiederholungsart wie zum Beispiel jährlich oder täglich.
Nächste Ausführung
Anzeige des Datums mit Uhrzeit der nächsten geplanten Wartung.
Reiter „Angemeldete Benutzer“
Sofern der Wartungsmodus grundsätzlich angeschaltet ist, werden in dieser Übersicht die aktiven Windowsbenutzer und aktiven Programme angezeigt.
Das Aktivierungsintervall steht standardmäßig auf 20 Sekunden, es kann auf ein Minimum von 5 Sekunden herabgesetzt bzw. auch erhöht werden. Über die Funktion Jetzt aktualisieren kann auch eine Aktualisierung manuell ausgeführt werden.
Benutzername
In diesem Feld wird der ermittelte Windowsbenutzer angezeigt.
Computername
Hier wird der Host- bzw. Computername angezeigt, auf welchem der Benutzer angemeldet ist oder zuletzt angemeldet war.
Angemeldet
In diesem Feld wird angezeigt, ob eine aktive Windowsanmeldung vorliegt.
Im Leerlauf
Sofern der Windowsbenutzer für 5 Minuten keine Eingaben in seiner Windows-Sitzung tätigt, wird der Status mit ja gekennzeichnet.
Wartungen planen
Nach Bestätigung der Aktivierungsmeldung mit OK kann man nun Wartungen über die Schaltfläche Hinzufügen planen. Es wird folgender Assistent angezeigt:
Wartungsmodus erstellen
Zuerst muss ein Grund für den Wartungsmodus ausgewählt werden. Es stehen zurzeit folgende Gründe zur Verfügung, die dann im Rahmen der Vorlauf- bzw. Wartungsdialoge den Benutzern angezeigt werden:
- Neuer Programmstand
- Neue Updates/Service Releases
- Datenbankpflege FastObjects
- Datenbankpflege SQL
- Aktualisierung von Diensten wie DocuWare und BDV
- Benutzerdefinierter Wartungsmodus mit freiem Text
- Wichtige Informationen (ohne den Anwendungsstart zu unterbinden)
Geben Sie im Anschluss eine Bezeichnung für die Wartung ein. Diese wird dann bei den Geplanten Wartungen im Plugin angezeigt. Über die Schaltfläche Weiter bewegen Sie sich im Assistenten vorwärts, über die Pfeil Schaltfläche kommen Sie in der Navigation auf den vorherigen Reiter zurück:
Zeiteinstellungen
Mittels der Schaltfläche Weiter gelangen Sie in den Reiter Zeiteinstellungen. Hier können Sie Einstellungen wie das Wiederholungsintervall und Ausführungszeiten festlegen:
Als Wiederholungsart können Sie folgende Intervalle festlegen:
- Wöchentlich
- Monatlich
- Jährlich
- Einmal
- Täglich
Je nach gewählter Einstellung ändern sich dann die Folgedialoge und es stehen Optionen nicht zur Verfügung, z.B. kann bei einem täglichen Wartungsmodus kein spezielles Datum ausgewählt werden.
Wöchentliche Wartung planen
Bei wöchentlichen Intervallen wählen Sie bitte einen Wochentag aus und definieren dann mit Hilfe des Kontrollkästchens, in welchen Wochen die Wartungen stattfinden sollen z.B. in jeder letzten Woche oder jede 2. und 4. Woche eines Monats.
Monatliche Wartung planen
Bei monatlichen Wartungen können Sie folgende Auswahl treffen:
- bis 30. Wochentag
- letzter Tag
Über die Einstellung letzter stellen Sie sicher, dass z.B. im Monat Februar der Wartungsmodus am 28. bzw. in Schaltjahren am 29. Februar ausgeführt wird, ohne die geplante Wartung manuell anpassen zu müssen.
Jährliche Wartung planen
Bei jährlichen Wiederholungsintervallen besteht zusätzlich die Möglichkeit den Monat auszuwählen.
- bis 30. Wochentag
- letzter Tag
- Monate Januar bis Dezember
Einmalige Wartungen planen
Bei einmaligen Wartungen wählen Sie bitte mit Hilfe des Kalenders den Tag aus, an dem die Wartung stattfinden soll. Sie können diesen Wartungsmodus z.B. für die Installation der ADDISON-DVDs nutzen und bei Bedarf den abgelaufenen Installationstermin mit Hilfe des Assistenten neu definieren.
Zeiten planen
Geben Sie nun im Reiter Zeiten bzw. Uhrzeiten festlegen die Vorlauf- bzw. Vorwarnzeit an.
Diese wird benötigt, um die angemeldeten Windowsbenutzer rechtzeitig vor Beginn der eigentlichen Wartung zu benachrichtigen, dass z.B. in 5 Stunden eine Datenbankwartung stattfinden wird. Zurzeit stehen folgende Vorlauf- bzw. Vorwarnzeit zur Auswahl:
- Keine
- Eine Stunde
- 5 Stunden
- 10 Stunden
- 18 Stunden
Ferner je nach Intervall auch:
- Ein Tag
- Drei Tage
- Eine Woche
Im Anschluss definieren Sie bitte den eigentlichen Wartungsbeginn und das Wartungsende.
| In diesem Zeitraum wird der Start der ADDISON Anwendungen netzwerkweit unterbunden. |
Benachrichtigungen
Im Reiter Benachrichtigungen können optional Hyperlinks mit einer URL für weitere Informationen z.B. auf einer Intranet-Seite oder E-Mail-Adressen für Hilfestellungen zum Wartungszeitraum hinterlegt werden.
Testeingabe für den „benutzerdefinierten Wartungsmodus mit freiem Text“
Sofern bei der Anlage der Wartung als Grund benutzerdefinierten Wartungsmodus mit freiem Text ausgewählt wurde, wird der Dialog Benachrichtigung um zwei weitere Reiter ergänzt:
- Vorlauf/Start
- Ende
Hinterlegen Sie bitte in den beiden Feldern Ihren individuellen Text für die Ankündigungsmeldung in der Vorlaufzeit und Ihre Abschlussmeldung der Wartung. Ein Grund für einen benutzerdefinierten Wartungsmodus könnte z.B. Informationen in anderen Sprachen als Deutsch oder Englisch sein.
Ausnahmen
Über die Ausnahmen können einzelne Computer bzw. Windowsbenutzer ausgenommen werden. Dies kann z.B. für einen Administrator wichtig sein, wenn dieser im Wartungszeitraum die ADDISON Anwendungen trotzdem starten oder einzelne Systeme bewusst vom Wartungsmodus ausnehmen möchte.
Im Reiter Clients können über die Schaltfläche Hinzufügen Computer ausgewählt werden, sofern diese bereits ermittelt wurden bzw. auch manuell hinzugefügt werden. Im Reiter Benutzer erfolgt die Zuordnung dann für einzelne Windowsbenutzer.
Clients ausnehmen:
Benutzer ausnehmen:
Über die Schaltfläche Aufheben können diese Zuordnungen auch wieder aufgehoben werden.
Reiter „Erweitert“
Im Reiter Erweitert können weitere Optionen ausgewählt werden.
Schließen von Office-Anwendungen erforderlich
Sofern es für die geplante Wartung notwendig ist, dass neben den ADDISON Anwendungen auch die Office-Anwendungen (Word, Excel, Outlook, Powerpoint) nicht mehr ausgeführt werden dürfen, ist der Haken bei Schließen von Office-Anwendungen erforderlich zu setzen.
| Im Gegensatz zu den ADDISON Anwendungen wird allerdings der Start einer Office-Anwendung nicht unterbunden. Diese Option erweitert zurzeit lediglich die Wartungsmeldungen. |
Ende-Benachrichtigung deaktivieren
Standardmäßig werden Benutzer über das Wartungsende informiert (Beispiel im folgenden Kapitel). Sofern dies nicht gewünscht wird oder weil die Wartungen in einer arbeitsfreien Zeit
oder in der Nacht stattfinden, kann diese mit Setzen des Hakens abgeschaltet werden. Generell werden bei Wartungen mit einem tagesüberlaufenden Zeitraum (z.B. von 22.00 Uhr bis 02.00 Uhr nachts) keine Wartungs-Ende-Benachrichtigungen den Benutzern angezeigt.
Sprache
Zurzeit können die Vorlauf- und Wartungsdialoge in folgenden Sprachen angezeigt werden:
- deutsch
- englisch
Zusammenfassung
Im Reiter Zusammenfassung werden alle über den Assistenten eingegebenen Werte abschließend angezeigt.
Mit Fertig stellen wird der Assistent beendet und im Reiter Geplante Wartungen wird nun die erstellte Wartung mit Bezeichnung und Datum/Uhrzeit in nächster Ausführung angezeigt:
Beispiel eines Wartungsmodus
Es wurde eine DVD-Installation geplant, die einmalig stattfinden soll. Diese wurde mit folgenden Einstellungen angelegt:
- Bezeichnung: ADDISON DVD-Installation
- Grund: Neuer Programmstand
- Wiederholungsart: einmal
- Tag: Tagesdatum
- Vorwarnzeit: 5 Stunden
- Wartungsbeginn: 16:00 Uhr
- Wartungsende: 17:00 Uhr
Aktionen ab 11.00 Uhr des Wartungstages
Alle angemeldeten Windowsbenutzer und Clients, die in einer ADDISON Umgebung arbeiten und nicht im Einrichtungs-Wizzard ausgeschlossen wurden, erhalten folgende Meldung:
Aktionen ab 16.00 Uhr des Wartungstages
Sofern der aktive Wartungszeitraum erreicht wurde, ändert sich die Meldung wie folgt:
Im aktiven Wartungszeitraum 16:00 Uhr - 17:00 Uhr
| Ein Starten der ADDISON Anwendungen ist nicht möglich. |
Sollten Benutzer die ADDISON Anwendungen zu diesem Zeitpunkt noch nicht geschlossen haben, werden diese alle 5 Minuten daran erinnert, die Software zu verlassen.
Ferner kann im EMT im Plugin ADDISON Wartung der Status überwacht werden, von welchem Benutzer bzw. an welchem Client noch Anwendungen ausgeführt werden:
Aktionen ab 17.00 Uhr des Wartungstages
Alle angemeldeten Windowsbenutzer und Clients werden über das Ende der Wartungsarbeiten informiert.
Die ADDISON Anwendungen können wieder genutzt werden.
Gesonderte Installationsvarianten (erweiterter Modus)
Über das Plugin Gesonderte Installationsvarianten können spezielle Installationsvarianten der ADDISON Software automatisiert installiert bzw. konfiguriert werden.
Stationären Netzwerk-Client einrichten – sog. Installationsvariante 5
Die Installationsvariante 5 ist für Umgebungen mit einer zentralen File-/Applikationsserver-Installation (Hauptinstallation) und x WTS Installationen konzipiert, d.h. mit einer zentralen Daten- und Konfigurationshaltung und weiteren Systemen mit einer lokalen ADDISON Installation.
Mobilen Client einrichten – sog. Installationsvariante 6
Die Installationsvariante 6 ist für Umgebungen mit sowohl einer zentralen File-/Applikationsserver-Installation als auch mobilen Clients wie Notebooks mit einer eigenen ADDISON Installation konzipiert. Die Synchronisation der Software-Versionen erfolgt automatisch.
Weiterführende Informationen zu den Einstellungen entnehmen Sie bitte der Dokumentation Installationsanleitung innerhalb der ADDISON Software.
Lizenzüberwachung (erweiterter Modus)
Mit Hilfe des Widgets und Plugins "Lizenzüberwachung" kann auf einen Blick ermittelt werden, wie viele von den erworbenen Lizenzen aktuell in Nutzung sind. Dies erfolgt durch eine grafische Anzeige im Rahmen des Dashboards als Widget. Dieses muss einmalig dem Dashboard hinzugefügt werden.
Die Marker in orange und rot kennzeichnen Schwellenwerte bei 75% bzw. 90 % des zur Verfügung stehenden Lizenzpools. Über den Aufruf "Plugin öffnen" gelangen Sie direkt zum korrespondierenden Plugin und können detailliertere Informationen wie z.B. den Windowsbenutzernamen erkennen, der diese Lizenz allokiert.
ADDISON Alert Server (erweiterter Modus)
Der ADDISON Alert Server kann optional mittels dieses Plugins als Windows Dienst installiert werden und führt im Hintergrund eine Überwachungsfunktionalität des ADDISON Scheduler Servers, ADDISON Update Server, ADDISON Wiki-Hilfe Server und FastObjects Servers aus. Es können alternativ auch benutzerdefiniert weitere nicht ADDISON-spezifische Windows Dienste zur Überwachung konfiguriert werden. Eine weitere Funktionalität stellt die Überwachung von Verzeichnissen dar.
Im Falle des Auftretens einer Problemsituation wird eine E-Mail-Benachrichtigung versendet, sofern die E-Mail-Funktionalität in den sog. globalen Einstellungen aktiviert wurde.
Standardmäßig ist der ADDISON Alert Server Dienst nicht installiert und muss über das Plugin durchgeführt werden. Mittels ADDISON Alert Server | wird der Dienst hinzugefügt.
Für die Ausführung des ADDISON Alert Server Dienstes wird standardmäßig der Windowsbenutzer ADDISON Service konfiguriert. Dieser kann aber im Installationsdialog abweichend definiert werden. Nach erfolgreicher Installation kann das ADDISON Alert Server Plugin zur weiteren Konfiguration und Statusübersicht verwendet werden.
ADDISON Alert Server Status
Die Funktionalität der Schaltfläche ändert sich, je nach Status (Installieren, Entfernen).
Die Status-Anzeige wird mittels Farben dargestellt:
- grün: Dienst installiert und gestartet
- gelb: Dienst installiert und beendet
- rot: Dienst nicht installiert
- grau: Dienststatus kann nicht ermittelt werden
Ferner können hierüber folgende Aktionen ausgeführt werden:
- Anhalten (Dienst wird beendet)
- Neu starten (Dienst wird neu gestartet)
- Entfernen (Dienst wird deinstalliert und muss danach ggf. neu installiert werden).
Überwachung von Windows Diensten
Dienst hinzufügen
Individuell zu überwachende Windows-Dienste können mit Hilfe der Schaltfläche Dienst hinzufügen konfiguriert werden. Folgender Dialog wird angezeigt:
Name
Als Name muss der sogenannte Windows-Dienstname verwendet werden (rote Markierung), der aus den Windows-Dienst-Eigenschaften entnommen werden kann:
Host
Als Host tragen Sie bitte den Computernamen (Hostname) ein, auf dem der zu überwachende Dienst läuft.
Port
Sollte der Dienst einen Kommunikations-Port verwenden, ist dieser hier zu hinterlegen, andernfalls tragen Sie bitte eine 0 (Null) ein.
Bezeichnung
Als Bezeichnung kann dann der Anzeigename (grüne Markierung) oder eine individuelle verwendet werden.
Der Dienst Status zeigt sich dann wie folgt:
Der hinzugefügte Dienst kann dann über die Aktionsschaltflächen bearbeiten und löschen geändert oder entfernt werden.
Überwachung von Verzeichnissen
Mittels dieser Funktionalität können Datei-Operationen in Verzeichnissen überwacht werden. Dies kann u.U. sinnvoll sein, wenn unterschiedliche Anwendungen auf einen gemeinsamen Ordner zugreifen und somit z.B. Bearbeitungsprozesse aufeinander aufbauen bzw. voneinander abhängig sind. In diesem Beispiel kann ein kontinuierliches Ansteigen von Dateien ein Hinweis sein, dass ein Prozess oder Dienst in diesem Workflow nicht mehr korrekt arbeitet und ggf. neu gestartet werden muss.
Zu diesem Zweck kann proaktiv informiert werden, in dem bei Überschreiten einer definierten maximalen Anzahl eine Benachrichtigungs-E-Mail versendet wird.
Verzeichnis hinzufügen
Individuell zu überwachende Verzeichnisse können mit Hilfe der Schaltfläche Verzeichnis hinzufügen konfiguriert werden. An dieser Stelle können Sie auch eine optionale Bezeichnung hinterlegen, der zum Beispiel den Zweck der Überwachung näher erläutert.
Folgender Assistent wird angezeigt:
Die Auswahl erfolgt über die Schaltfläche .Es öffnet sich der Windows Ordner suchen-Dialog. Bitte übernehmen Sie Ihre Auswahl mit OK.
Drücken Sie erneut OK, wenn Sie nur diesen Ordner überwachen möchten. Sollen auch Unterverzeichnisse überwacht werden, können diese über die Schaltfläche Mehrere Unterordner auswählen hinzugefügt werden.
Überwachung nach Dateianzahl
Um die Überwachungskonfiguration durchzuführen, gelangen Sie über den Assistenten zunächst in den Dialog zur Verzeichnisüberwachung nach Dateianzahl. Hier kann die maximale Anzahl der Dateien im Verzeichnis und ggf. ein Schwellenwert definiert werden. Sofern Sie hierfür eine Überwachung einrichten möchten, setzen Sie bitte den Haken im Feld Aktiv.
Sie können aber auch diesen Dialog ohne Eingaben übergehen. Mit Weiter gelangen Sie zum nächsten Schritt und über die Pfeil Schaltfläche kommen Sie in der Navigation auf den vorherigen Dialog zurück:
Überwachung nach Dateialter
Definieren Sie bitte hier das maximale Alter einer Datei im Verzeichnis und ggf. auch ein Schwellenwert. Sofern Sie hierfür eine Überwachung einrichten möchten, setzen Sie bitte den Haken im Feld Aktiv.
Sie können aber auch diesen Dialog ohne Eingaben übergehen und kommen mit Weiter zur nächsten Auswahl.
Überwachung nach Dateigröße
Abschließend kann eine Überwachung nach Dateigröße konfiguriert werden. Bitte geben Sie in diesem Dialog die entsprechenden Werte für die maximale Größe einer Datei im Verzeichnis und ggf. auch den Schwellenwert an.
Sofern Sie hierfür eine Überwachung einrichten möchten, setzen Sie bitte ebenfalls den Haken im Feld Aktiv. Der Verzeichnis Status zeigt sich dann zum Beispiel wie folgt:
Die hinzugefügten Verzeichnisse können dann über die Aktionsschaltflächen bearbeiten und löschen geändert oder entfernt werden.
Verzeichniseintrag anpassen
Über die Aktionsschaltfläche Stiftsymbol öffnet sich folgender Dialog:
Bezeichnung
Als Bezeichnung kann eine individuelle Kurzbeschreibung oder der Überwachungszweck des Verzeichnisses vergeben werden.
Reiter „Dateianzahl“
Hier können Sie nachträglich Ihre Einstellungen zur Dateianzahl und der Vorwarnschwelle ändern:
- Max. DateienanzahlAnzahl der Dateien, die nicht überschritten werden darf.
- **Schwellenwert (in %)**Es erfolgt eine E-Mail-Benachrichtigung bei Überschreiten des definierten Schwellenwerts. Mögliche Werte sind 0 bis 99%, wobei die Null die Funktionalität abschaltet.
Reiter „Dateialter“
In diesem Reiter kann nachträglich die Einstellungen zum Dateialter und der Vorwarnschwelle geändert werden:
- Max. DateialterMaximales Alter einer Datei, die nicht überschritten werden darf. Es stehen zurzeit Sekunden, Minuten, Stunden oder Tage zur Auswahl.
- **Schwellenwert (in %)**Es erfolgt eine E-Mail-Benachrichtigung bei Überschreiten des definierten Schwellenwerts. Mögliche Werte sind 0 bis 99%, wobei die Null die Funktionalität abschaltet.
Reiter „Dateigröße“
In diesem Reiter kann nachträglich die Einstellungen zur Dateigröße und der Vorwarnschwelle geändert werden:
- Max. DateigrößeMaximale Größe einer Datei, die nicht überschritten werden darf. Es stehen zurzeit Byte, Kilobyte, Megabyte oder Gigabyte zur Auswahl.
- **Schwellenwert (in %)**Es erfolgt eine E-Mail-Benachrichtigung bei Überschreiten des definierten Schwellenwerts. Mögliche Werte sind 0 bis 99%, wobei die Null die Funktionalität abschaltet.
Beispiele für die Verzeichnisüberwachung
Die Überwachung könnte z.B. für folgende Anwendungen genutzt werden:
SQL Server Datenbankgröße
| Beschreibung | Größe | Handlungsanweisung im Fehlerfall |
|---|---|---|
| Lassen Sie das SQL-Datenbank Verzeichnis überwachen, um z.B. bei einer Microsoft SQL Server Express Version rechtzeitig informiert zu werden, sollte das Größenlimit (z.B. 10 GB) überschritten werden. | Die maximale Größe der Dateien, die sich in dem zu überwachenden Verzeichnis befinden, ist in Abhängigkeit der eingesetzten SQL Server Express Version zu wählen | Sollten Sie gewarnt werden, so müssen Sie organisatorische Maßnahmen ergreifen (z.B. SQL-Datenbank-Wartung oder Umstieg auf SQL-Vollversion |
SBA zu DocuWare
| Beschreibung | Anzahl | Handlungsanweisung im Fehlerfall |
|---|---|---|
| Lassen Sie das Verzeichnis überwachen, in welches SBA die Daten abstellt – ggf. auch Unterverzeichnis Exportfiles. | Die maximale Anzahl der Dateien, die sich in dem zu überwachenden Verzeichnis befinden dürfen, ist abhängig von der Fibu-Größe bzw. buchenden Anwendern. | Sollten Sie gewarnt werden (E-Mail) so müssen Sie in jedem Fall prüfen, ob der dienst ADDISON SBA to DocuWare Server noch läuft bzw. Sie sollten ein Neustart des Dienstes durchführen. |
| Lassen Sie das Verzeichnis überwachen, in welches fehlerhafte Belege verschoben werden. | Eine Warnung (E-Mail) kann bereits ab der ersten Datei, die sich in dem zu überwachenden Verzeichnis befinden, ausgelöst werden. | Sollten Sie gewarnt werden, so müssen Sie die Fehlerursache mit Hilfe der Windows Ereignisanzeige ermitteln und beheben, anschließend die Belege erneut zur Verarbeitung abstellen. |
DocuWare
| Beschreibung | Anzahl | Handlungsanweisung im Fehlerfall |
|---|---|---|
| Lassen Sie das physisches Briefkorb-Verzeichnis überwachen. | Die maximale Anzahl der Dateien, die sie sich dort befinden dürfen, ist abhängig von organisatorischen Anweisungen beim Kunden. Die zu meldende Anzahl dürfte zwischen rein userbezogenen und gemeinsam genutzten Posteingangs-Briefkörben variieren. | Sollten Sie gewarnt werden, so müssen Sie organisatorische Maßnahmen ergreifen, damit Mitarbeiter frühzeitig die Dokumente im Archiv ablegen. |
| Lassen Sie das Import-Verzeichnis (Ausgabe aus ADDISON, Archivierung über DocuWare Import-Job) überwachen. | Die maximale Anzahl der Dateien ist abhängig von Arbeitsweise der Kanzlei/i.d.R. erfolgt Ausgabe über Mehrfachselektion aus Listenmanager. | Sollten Sie gewarnt werden, so müssen Sie prüfen, ob der DocuWare Desktop-Dienst bzw. der entsprechende DocuWare Import-Job läuft. Ggf. Job bzw. Dienst neu starten. |
ADDISON Direkt-Kommunikationsverzeichnisse
| Beschreibung | Anzahl | Handlungsanweisung im Fehlerfall |
|---|---|---|
| Lassen Sie die zwei Fehlerwarteschlagen-Verzeichnisse überwachen ...\Software\Daten\LMQ\GUID_FailedIn und ...\Software\Daten\LMQ\GUID_FailedOut | Eine Warnung (E-Mail) kann bereits ab der 2. Datei versendet werden. | Als erstes empfehlen wir Ihnen, den ADDISON Scheduler-Dienst neu zu starten und anschließend die entsprechende(n) Nachricht(en) zu markieren und per Rechtsklick über das Kontextmenü Zur Verarbeitung freigeben erneut verarbeiten zu lassen. |
Die Nachrichten finden Sie in Ihrer ADDISON Software unter dem Programmpunkt Online / Status ADDISON Direkt / Warteschlange / Nicht verarbeitbare Nachrichten. Aktualisierungsintervall
In diesem Bereich erfolgt die Einstellung eines Abfrageintervalls. Standardmäßig wird alle 60 Sekunden überprüft, ob die Dienste erreichbar sind. Die Abfrage kann über die Schaltfläche Aktualisieren auch manuell erfolgen.
Benachrichtigung senden
Über die Schaltfläche wird gesteuert, ob eine E-Mail-Benachrichtigung erfolgen soll oder nicht.
Datenbank-Pflegeeinträge (erweiterter Modus)
Mit Hilfe dieses Plugins kann das Protokoll der Anwenderaktionen vorgefilterte nur auf die Datenbank-Pflegeeinträge ausgewertet werden.