Stammdaten Firmendaten

Firmendaten Grunddaten

Diese Funktionalität ist aus der folgenden Menüfolge ausführbar:
Stammdaten / Firmendaten / Finanzbuchhaltung / Registerkarte Grunddaten

#3493435: Finanzbuchhaltung stammdaten image17.png

Kontenrahmen

Hier ordnen Sie der Firma einen bestimmten Kontenrahmen zu. Die Konten werden aus dem Kontenrahmen automatisch übernommen, wenn das Konto in den Stammdaten (Konten verwalten) oder beim Buchen zum ersten Mal angesprochen wird.

Sie können erst dann weitere Stammdaten anlegen, wenn der Firma ein Kontenrahmen zugewiesen wurde. Vorher sind die Stammdatenprogramme ausgegraut.

Hauswährung

Die Buchhaltung kann in jeder beliebigen Währung geführt werden. Sofern die Hauswährung von EUR abweicht, werden die Programmteile Zahlungsverkehr, Umsatzsteuer und ZM nicht unterstützt.

Buchungsmaske mit Währung

Hier können Sie die Buchungsmaske einstellen, die später im Buchungsprogramm standardmäßig vorgeschlagen werden soll.

Wenn Sie den Check mit Währung aktivieren, wird bei der Buchungsmaske zusätzlich das Eingabefeld Währungsschlüssel eingeblendet.

OP-Verwaltung

Kreuzen Sie an, wenn Sie mit der OP-Verwaltung arbeiten wollen.

Die Programme Zahlungsverkehr und Mahnwesen können Sie nur dann nutzen, wenn die OP-Verwaltung aktiviert wurde.

Neue Konten automatisch lt. Kontenrahmen anlegen

Kreuzen Sie an, wenn beim Mandanten nicht vorhandene Konten in den Stammdaten- und Buchungsprogrammen automatisch, ohne weitere Abfrage, aus dem Kontenrahmen übernommen und beim Mandanten angelegt werden sollen.

Fibu Verarbeitungsstatus

Wenn Sie diesen Check aktivieren, wird Ihnen im Menüband der Finanzbuchhaltung die Gruppe Fibu Verarbeitungsstatus angezeigt.

In diesem Infoprogramm werden Ihnen Prüfkacheln angezeigt, über die Sie den aktuellen Verarbeitungsstand des aktuellen Buchungsmonats überprüfen können.

Z.B. gibt es eine Prüfkachel, ob die Buchungsstapel bereits journalisiert wurden oder ob ggf. Importdateien Ihres Mandanten noch nicht verarbeitet worden sind.

Automatische Kontenaktualisierung

Wenn eine neue Version vom Modell-Kontenrahmen importiert wurde, können Sie die Mandanten Sachkonten automatisch mit dem Kontenrahmen abgleichen lassen. Dabei werden nur die Mandanten-Sachkonten abgeglichen und ggf. verändert, die dem bisherigen Kontenrahmen-Standard entsprechen (Kennzeichen individuelle Bezeichnung/Steuerung im Sachkontenstamm ist nicht angekreuzt).

Dabei werden Sie beim erstmaligen Aufruf des Mandanten in der Finanzbuchhaltung nach einem Import von einem neuen Kontenrahmen bzw. bei der Durchführung des Jahreswechsels gefragt. Wenn Sie diese Abfrage nicht wünschen oder die Aktualisierung nie erfolgen soll, können Sie dies hier entsprechend einstellen.

Maximalbetrag für OP-Währungsdifferenz

Diese Funktion wird noch nicht unterstützt.

Erweiterte Einstellungen

Siehe nachfolgende Beschreibung Erweiterte Einstellungen.

Als Vorlage speichern

Über diese Schaltfläche können Sie die Steuerungen innerhalb der Firmenstammdaten des aktuell ausgewählten Mandanten in einer Konfigurationsdatei abspeichern lassen. Bei der Neuanlage eines neuen Mandanten werden diese dann automatisch vorbelegt. Somit erhalten Sie einen Muster-Firmenstamm.

Folgende Angaben werden gespeichert:

  • Nummer Kontenrahmen
  • Buchungsmaske
  • OP-Verwaltung
  • Neue Konten anlegen aus Kontenrahmen
  • Kostausgabe ohne Journalisierung
  • Jahreswechsel ohne Journalisierung
  • Steuerschlüssel ohne Eingabe (beide)
  • Zahlungsträger USt
  • Dauerfristverlängerung
  • Mahnkondition
  • Ausdruck nicht fällige OPs auf Mahnung
  • Mahnungen je Mahnstufe
  • Adressaufbereitung
  • Fälligkeitsstruktur OP-Liste
  • Bei Zahlungsbuchungen Personenkontobuchung einzeln ausweisen
  • Lieferantenkonten / Kundenkonten mit Buchungssätzen
  • Fibu Verarbeitungsstatus
  • Prüfung auf Doppelerfassung
  • Abgrenzung Vorsteuer i.V. Leistungsdatum

Dateiname: Tfibu.ini im ADDISON Software Programmverzeichnis \Config.

Versteuerungsart

Geben Sie die gewünschte Versteuerungsart ab Beginn des Wirtschaftsjahres an.

Ist es erforderlich unterjährig die Versteuerungsart zu ändern, dann ist im Feld ab die entsprechende Periode (Monat und Jahr) einzugeben und zusätzlich die künftige Versteuerungsart auszuwählen. Wird unterjährig auf eine andere Versteuerungsart gewechselt, darf für die hier angegebene Periode und folgende Perioden noch nicht gebucht worden sein.

Steuerfreie Buchhaltung

Diese Versteuerungsart bedeutet, dass alle Buchungen ohne Steuer gebucht werden, auch wenn diese z.B. mit einem 19%-Steuerschlüssel erfasst wurden.

Wechsel der Versteuerungsart

Die Buchungen, die bereits erfasst sind, werden nicht verändert egal auf welche Versteuerungsart (z.B. von Sollversteuerung auf Istversteuerung oder Steuerfreie Buchhaltung) umgestellt wird.

Bitte beachten Sie auch das Kapitel Umsatzsteuerliche Auswertungen.

Entsprechend der eingestellten Versteuerungsart in den Firmendaten, wird die Steuer auf Grund des eingegebenen Steuerschlüssels ermittelt und auf das fällige oder nicht fällige Steuerkonto bzw. bei einer Steuerfreien Buchhaltung keine Steuer gebucht.

Beim Wechsel der Versteuerungsart gibt es Ausnahmen, die u.a. im Folgenden beschrieben sind.

Wechsels von der Kleinunternehmerregelung zur Regelbesteuerung

#3493433: Finanzbuchhaltung stammdaten image18.png

In diesem Feld kann ein Datum, das innerhalb des Wirtschaftsjahres und nach 2024 liegt, erfasst werden.

Referenzkonten

Hier können Sie das Referenzkonten-Modell für BWA und/oder Bilanz aktivieren. Das Referenzkontensystem ist ein System zur Vereinheitlichung der Standardkontenrahmen. Gleiche Konten in unterschiedlichen Kontenrahmen bekommen die gleiche Referenzkontonummer zugewiesen. Die Basis des Referenzkontensystems ist der Standardkontenrahmen SKR 04. Dadurch können die Referenzkontonummern leicht verstanden werden, da die Bedeutung der Kontonummern bekannt ist.

#3461530: Finanzbuchhaltung stammdaten image19.png Nicht unterstützt werden aktuell die Kontenrahmen des SKR13, 42, 45 und 49

Hinweise zu Steuerschlüsseln -Sollversteuerer

Ist in allen Wirtschaftsjahren in den Firmendaten Sollversteuerer hinterlegt, dann wird generell die Steuer bei Eingabe eines Steuerschlüssels, mit dem %-Satz und dem Steuerkonto wie es beim Steuerschlüssel hinterlegt ist, auf fällige Steuer gebucht.

Kunden und Lieferanten sowie Forderungs- und Verbindlichkeitskonten an Wareneinkauf, Erlöse, Anlagekonten oder Kosten:

Für Rechnungen und Gutschriften erfolgt die Steuer auf das fällige Steuerkonto.

Kunden und Lieferanten sowie Forderungs- und Verbindlichkeitskonten an Finanzkonten:

Zahlungen und Anzahlungen – aus dem Skontobetrag erfolgt die Steuerrückrechnung auf das fällige Steuerkonto.

Sachkontenbuchungen:

wie z.B. Wareneinkauf an Finanzkonto oder Erlöse an Finanzkonto – Steuer erfolgt auf das fällige Steuerkonto

Hinweise zu Steuerschlüsseln -Istversteuerer

Ist in allen Wirtschaftsjahren in den Firmendaten Istversteuerer hinterlegt, dann wird die Steuer bei Eingabe eines Steuerschlüssels, mit dem %-Satz und dem Steuerkonto wie es beim Steuerschlüssel hinterlegt ist, auf nicht fällige Steuer gebucht oder eine Umbuchung von nicht fällige Steuer an fällige Steuer vorgenommen.

Für Lieferanten bzw. Verbindlichkeitskonten wird die Steuer wie beim Sollversteuerer gebucht.

Kunden und Forderungskonto an Erlöse oder Normalkonten:

Für Rechnungen und Gutschriften erfolgt die Steuer auf das nicht fällige Steuerkonto.

Kunden und Forderungskonto an Finanzkonten:

Zahlungen und Anzahlungen

  • aus dem Skontobetrag erfolgt die Steuerrückrechnung auf das fällige Steuerkonto
  • Außerdem wird vom Rechnungs-/Gutschriftsbetrag die Steuer von nicht fällige an fällige Steuer umgebucht

Sachkontenbuchungen:

wie z.B. Erlöse an Finanzkonto – Steuer erfolgt direkt auf das fällige Steuerkonto

Kundenzahlungen – Ausgleich wird über die OP-Suche (ESC), OP-Ausgleich (F6) oder Freigabe über die OP Informationen (Ansicht OPs) vorgenommen:

In diesen Fällen wird generell bzw. automatisch der Steuerschlüssel herangezogen, der für die Rechnung/Gutschrift bzw. bei dem OP, den Sie mit der Zahlung ausgleichen, ursprünglich miterfasst wurde.

Kundenzahlungen – wird direkt im Buchen im Dialog eine Zahlung mit oder ohne Skonto gebucht (also nicht über die OP-Suche, OP-Ausgleich oder Freigabe über die OP Informationen):

Ist im Firmenstamm Istversteuerer eingerichtet, dann wird für Zahlungen, die direkt über Buchen im Dialog erfasst werden, der Standardsteuerschlüssel vorgeschlagen. Wenn der angezeigte Standardsteuerschlüssel akzeptiert wird, wird die Steuer aus dem hinterlegten %-Satz vom Standardsteuerschlüssel für die Umbuchung nicht fällige Steuer auf fällige Steuer herangezogen. Für die Steuerrückrechnung vom Skonto wird die Steuer direkt auf die fällige Steuer gebucht.

Hinweise zu Steuerschlüsseln -Wechsel Sollversteuerer auf Istversteuerer

Ist ein Wechsel der Versteuerungsart in diesem Fall von Soll- nach Istversteuerer vorgenommen worden, gilt grundsätzlich das gleiche Verhalten im jeweiligen Soll- oder Istversteuerungszeitraum (siehe unter Soll- oder Istversteuerer im vorangegangen beschrieben).

#3493434: Finanzbuchhaltung stammdaten image20.png

Lediglich bei Zahlungen gibt es folgende Ausnahme.

Kunden oder Forderungskonto an Finanzkonten:

Zahlungen und Anzahlungen

  • Wird z.B. eine Rechnung, die im Sollversteuerungszeitraum erfasst wurde, im Istversteuerungszeitraum bezahlt, dann erfolgt keine Umbuchung von nicht fälliger Steuer auf Steuer – weil die Steuer bereits mit der Rechnungsbuchung abgeführt wurde
    aus dem Skontobetrag erfolgt die Steuerrückrechnung auf das fällige Steuerkonto

Hinweise zu Steuerschlüsseln -Wechsel Istversteuerer auf Sollversteuerer

Ist ein Wechsel der Versteuerungsart in diesem Fall von Ist- nach Sollversteuerer vorgenommen worden, gilt grundsätzlich das gleiche Verhalten im jeweiligen Soll- oder Istversteuerungszeitraum (siehe unter Soll- oder Istversteuerer im vorangegangen beschrieben).

#3493440: Finanzbuchhaltung stammdaten image21.png

Lediglich bei Zahlungen gibt es folgende Ausnahme.

Kunden oder Forderungskonto an Finanzkonten:

Zahlungen und Anzahlungen

Wird z.B. eine Rechnung, die im Istversteuerungszeitraum erfasst wurde, im Sollversteuerungszeitraum bezahlt, dann erfolgt keine Umbuchung von nicht fällige Steuer auf Steuer – weil es zwei Arten gibt, um die Steuer abzuführen:

  • Entweder wird die nicht fällige Steuer auf einem Mal an das Finanzamt abgeführt, dazu ist es erforderlich die fällige Steuer in der USt unter der Ablochkennziffer „Steuer infolge Wechsels der Besteuerungsform“ auszuweisen. Insofern ist eine Umbuchung der nicht fälligen Steuer auf das entsprechende Konto mit der erforderlichen Ablochkennziffer durchzuführen.
  • Oder es wird bei jeder Zahlung, für die eine Rechnung aus dem Istversteuerungszeitraum ausgeglichen wird, eine händische Umbuchung von „nicht fällige Steuer“ auf das entsprechende Konto mit der erforderlichen Ablochkennziffer vorgenommen. Damit Sie wissen für welche Offenen Posten eine Umbuchung erforderlich ist, erstellen Sie eine OP-Liste zum Zeitpunkt des Wechsels der Besteuerungsform. Auch dazu ist es erforderlich die fällige Steuer in der USt unter der Ablochkennziffer „Steuer infolge Wechsels der Besteuerungsform“ auszuweisen.

Hinweise zu Steuerschlüsseln -Steuerfreie Buchführung

Wenn im Firmenstamm die Steuerfreie Buchführung eingerichtet ist, wird keine Steuerbuchung vom benutzten Steuerschlüssel erstellt, jedoch wird der Steuerschlüssel angezeigt und auch in den einzelnen Kontierzeilen der jeweiligen Buchung gespeichert.

#3493439: Finanzbuchhaltung stammdaten image22.png

Zahlungen mit Skonto:

Zu beachten ist, wenn ein Wechsel der Versteuerungsart erfolgt, dann müssen Zahlungen, für die Offenen Posten die aus dem Steuerfreienzeitraum stammen und ausgeglichen werden sollen, ausschließlich über Buchen im Dialog gebucht werden. Der vorgeschlagene Steuerschlüssel muss ggf. geändert werden.

Versteuerungszeitraum

Geben Sie den Versteuerungszeitraum für die Umsatzsteuer-Voranmeldung an.

Vorlage für Buchungskreise anwenden

Sind noch keine Buchungskreise angelegt, können über diese Schaltfläche die Kanzleispezifischen Buchungskreise aus der Vorlage angelegt werden, ohne extra die Einzeldialoge dafür aufzurufen.

Geschäftsjahr von/bis, aktuelle Buchungsperiode

Geben Sie hier den Beginn und das Ende des Geschäftsjahres an, sowie den Buchungsmonat, ab dem die Finanzbuchhaltung eingesetzt wird.

Wird ein Mandant innerhalb eines Geschäftsjahres umgestellt, empfiehlt es sich, die Bestandsvorträge einen Monat vor Beginn des eigentlichen Buchungsmonats durchzuführen.

Wichtig:

Der Beginn eines Geschäftsjahres darf nicht mitten im Monat anfangen, sondern muss immer per 01 beginnen.

Das Geschäftsjahr darf nicht mehr als 12 Monate umfassen.

Die Datenfelder Geschäftsjahr von und Geschäftsjahr bis sowie aktuelle Buchungsperiode dürfen nicht mehr verändert werden, nachdem die Stammdaten angelegt worden sind.

Individuelle Personenkontenbereiche

Die Kontennummernbereiche für die Personenkonten sind standardmäßig am Kontenrahmen innerhalb der Rahmendaten festgelegt.

Hier können Sie für ein Unternehmen abweichende Personenkontennummernbereiche definieren.

Die individuellen Personenkontenbereiche dürfen sich nicht mit dem Sachkontenbereich des Kontenrahmens überscheiden. Wenn Sie die Bereiche bei einer bereits bestehenden Fima ändern, dürfen dabei bestehenden Konten nicht den Kontenbereich wechseln.

Beispiel bisheriger Kontenbereich:

Kunden 10000-69999 | Lieferanten 70000-99999.

Es existiert u.a. das Konto 70000 (Lieferant) bei der Firma. Der Nummernkreis soll wie folgt genändert werden: Kunden 100000-699999 | Lieferanten 700000-99999.

Diese Änderung kann nicht durchgeführt werden, da Konto 70000 vom Lieferanten- zum Kundenbereich wechseln würde.

Wichtig:

Ist in den Firmendaten ein abweichender Personenkontenbereich hinterlegt, dann sind die Gruppensummen im Kontenrahmen anzupassen oder pro Mandant individuelle Gruppensummen anzulegen.

Firmendaten Grunddaten Schaltfläche Erweiterte Einstellungen

#3493442: Finanzbuchhaltung stammdaten image23.png

Jahreswechsel

Journalisierung ohne Jahreswechsel

Mit dieser Einstellung können Sie einen Jahreswechsel ohne Festschreiben der Buchungsstapel durchführen.

Für den Kontendruck ist in jedem Fall eine Festschreibung der Buchungsstapel erforderlich.

Buchen

Barcodeerfassung aktivieren

Hiermit können Sie einen Dialog zum Erfassen eines Barcodes aktivieren, der dann bei jeder Buchung automatisch eingeblendet wird. Damit können Sie einen Beleg mit dem Archivsystem verknüpfen.

Belegnummer in GROSSBUCHSTABEN

Wenn Sie eine Belegnummer mit Kleinbuchstaben eingeben, so werden diese automatisch beim Bestätigen der Belegnummer auf Großbuchstaben umgesetzt.

Gegenkontobezeichnung im Erfassungsjournal andrucken

Hier wird im Erfassungsjournal die Gegenkontobezeichnung angedruckt.

Dialog Erweiterte Angaben anzeigen

Haben Sie z.B. zu jeder Buchung noch erweiterte Angaben zu machen, z.B. freie Felder zu jeder Buchung erfassen, dann ist es sinnvoll, dass dieser Dialog automatisch bei jeder Buchung mit angezeigt wird.

Automatische OP-Sperre für ER und/oder AR

Nachdem der Check gesetzt ist, werden die Buchungen von Eingangsrechnungen/Ausgansrechnungen bzw. Gutschriften, die über Buchen im Dialog gebucht werden, zur Zahlung für den Zahlungsverkehr gesperrt.

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Abgrenzung Vorsteuer i.V. Leistungsdatum

Diese Funktion kann ausschließlich für Eingangsrechnungen verwendet werden.

REB Workflow im Buchen starten

Mit dieser Option wird das automatische Starten des Freigabeprozesses für gebuchte Belege direkt aus dem Buchen mit SBA heraus aktiviert. Diese Option ist nur im Buchen mit SBA mit Lizenz für das Rechnungseingangsbuch. Die genaue Funktionsbeschreibung finden Sie in der Hilfe ADDISON Finanzbuchhaltung - REB.

Steuerschlüssel ohne Eingabe

Wenn kein Steuerschlüssel beim Sachkonto (Normal-/Ertrags-/Aufwandskonten) fest hinterlegt ist und kein Steuerschlüssel bei einer Buchung eingegeben wird, wird automatisch der hier eingegebene USt- oder VSt-Steuerschlüssel herangezogen.

Abweichender Standardsteuerschlüssel

Die hinterlegten Standard Steuerschlüssel Stammdaten / Kontenrahmen / Rahmendaten werden ignoriert, wenn hier Steuerschlüssel hinterlegt sind.

Standard USt-Steuerschlüssel

Wenn bei Zahlungen mit Skontoabzug kein Steuerschlüssel vorhanden ist, wird automatisch der hier hinterlegte Standard USt-Steuerschlüssel herangezogen.

Standard VSt-Steuerschlüssel

Wenn bei Zahlungen mit Skontoabzug kein Steuerschlüssel vorhanden ist, wird automatisch der hier hinterlegte Standard VSt-Steuerschlüssel herangezogen.

Kontenblattinfo

Start im aktuellen Buchungsmonat

Die Bewegungen in der Kontenblattinfo werden generell ab der aktuellen Buchungsperiode angezeigt.

Verdichtungen immer auflösen

Darüber kann eingestellt werden, dass die Buchungen von verdichteten Konten generell aufgelöst werden. Beim Ausdruck aus der Info wirkt sich diese Einstellung ebenfalls aus.

Prüfung Doppelerfassung

Prüfung durchführen

Beim Buchen wird geprüft, ob eine Rechnung bereits schon mal erfasst wurde. Dabei wird nur im Offenen OP-Bestand geprüft. Die Prüfung bezieht sich auf gleiche Kontonummer und auf gleichen Betrag.

Belegdatum

Das Belegdatum wird bei der Prüfung mitberücksichtigt.

Nur Aktuelle Periode

Die Prüfung bezieht sich in diesem Fall nur auf die aktuelle Buchungsperiode.

Prüfung auch bei Importen

Derzeit noch nicht aktiviert.

Steuerung des Controllings

Übergabe Controlling mit vorheriger Journalisierung

Bei dieser Auswahl müssen Sie die Buchungsstapel vor der Ausgabe für die Kostenrechnung zwingend journalisieren. Damit sind diese anschließend nicht mehr änder- oder löschbar.

Bereits übergebene Buchungsstapel können im Bedarfsfall erneut übergeben werden.

Übergabe Controlling ohne vorherige Journalisierung

Bei dieser Variante werden die Fibu-Buchungsstapel als so genannte Systembuchungsstapel in die Kostenrechnung übernommen. Die Systembuchungsstapel sind nicht manuell änderbar. Damit ist jederzeit eine Aktualisierung der Übernahme, mit automatischer Löschung der vorher übergebenen Systembuchungsstapel, möglich. Änderungen sind bei diesem Verfahren direkt im Buchungsstapel der Finanzbuchhaltung durchzuführen.

sofortige Übergabe der Buchungen an Controlling (Durchbuchen)

Beim Buchen in der Finanzbuchhaltung werden die Buchungen sofort automatisch an die ADDISON Kostenrechnung | Controlling weitergereicht (durchgebucht) und per Referenz verbunden. Die Änderung oder Löschung einer Buchung in der Finanzbuchhaltung wirkt sich direkt auf die KOST-Buchung aus.

Keine Übergabe in Periode 13/14

Damit kann beim Durchbuchen die Übergabe von Buchungen an ADDISON Kostenrechnung / Controlling aus dem 13. und 14. Monat unterdrückt werden.

gesperrte Kostenstellen sofort beim Buchen ablehnen

Bei dem Verfahren Durchbuchen ist diese Option automatisch gesetzt. Bei den übrigen Verfahren wird ohne diese Option beim Buchen nur eine Warnung angezeigt, mit dieser Option wird die Buchung grundsätzlich verhindert.

Übertragung Kostenstelle/Kostenträger auf Skontokonto

Diese Option betrifft Skontobuchungen, die nicht manuell, sondern automatisch über die OP-Ausgleichsdialoge und Zahlungsverkehr gebucht werden.

Mit dieser Funktion wird der Skonto auf Kostenstellen entsprechend der ursprünglichen Rechnung gebucht. Wurde die Rechnung mit Kostaufteilung gebucht, wird diese nicht für die Skontobuchung übernommen und somit muss dies im Controlling manuell aufgeteilt erfasst werden.

Gegenkontonummer vor Buchungstext

Wenn Sie diese Einstellung aktivieren, sehen Sie in der Kostenrechnung die Gegenkontonummer im Buchungstext.

Alles ausgeben auf KSt

Diese Option übergibt alle Finanzbuchhaltungsbelege - ohne entsprechende Einstellung in den Sachkonto-Zusatzdaten. Voraussetzung ist, dass zum Zeitpunkt der Übergabe eine Zuordnung der Konten zu einer Zeile in ADDISON Kostenrechnung / Controlling existiert. Das ist nur anzuwenden, wenn keine klassische Kostenrechnung vorliegt (unternehmensbezogenes Controlling).

Damit können Sie mit der Kostenrechnung arbeiten, auch wenn die einzelnen Sachkonten vorher nicht für das Controlling gemeldet waren.

Es werden alle Konten übergeben, die im Zeilenschema des Controllings zugeordnet wurden.

Kost-Leistungsdatum verwenden

Mit dieser Funktion

  • ist ausschließlich die Übergabe Controlling ohne vorherige Journalisierung möglich
  • kann ein abweichendes Controlling-Buchungsdatum im Kost-Dialog erfasst werden.

Mit der Aktivierung des Kost-Leistungsdatums werden die Buchungsstapel im Controlling in einem neuen Format abgestellt. Daher müssen die Stapel, die bisher aus der ADDISON Finanzbuchhaltung übernommen wurden, im Falle einer Wiederholausgabe manuell gelöscht werden, ansonsten sind die Buchungen im Controlling doppelt vorhanden.

Dies gilt ggf. auch für Vorjahre, falls für diese eine erneute Übergabe der Daten ins Controlling vorgenommen wird.

Sicherheitshalber sollte die Aktivierung des Kost-Leistungsdatums nur in Absprache mit Ihrem Kundenbetreuer erfolgen.

Beachten Sie bitte auch den FAQ Wie kann das Leistungsdatum berücksichtigt werden? in der Produktdokumentation Controlling.

Extern

Buchhaltung wird in Hannibal geführt

Mit setzen dieses Kontrollkästchens wird unter der Gruppe Erfassung der Menüpunkt Buchen durch Hannibal ersetzt:

#3493449: Finanzbuchhaltung stammdaten image25.png

Über diesen Menüpunkt können Sie Hannibal direkt aufrufen.

Unter weitere gelangen Sie zu dem Menüpunkt Abgleich Hannibal.

#3493455: Finanzbuchhaltung stammdaten image26.png

Hierüber können Sie den Abgleich der Daten von Hannibal nach ADDISON durchführen.

Hannibal-Betriebsnummer

Betriebsnummer des zu importierenden Betriebes in Hannibal.

Nur Monatswerte abgleichen

Es werden nur Monatswerte abgeglichen.

Hannibal-Pfad (vbsrewe.exe)

Wählen Sie hier im Hannibal-Installations-Pfad die vbsrewe.exe aus.

Firmendaten Steuern / Bilanz / Konsolidierung

Diese Funktionalität ist aus der folgenden Menüfolge ausführbar: Stammdaten / Firmendaten / Finanzbuchhaltung / Registerkarte Steuern/Bilanz/Konsolidierung

#3493467: Finanzbuchhaltung stammdaten image27.png

Zahlungsträger für USt-Vorausz. / Dauerfr.

Wenn die Umsatzsteuer-Zahllast über den automatischen Zahlungsverkehr an das Finanzamt abgeführt werden soll, ist hier die Zahlungsart einzutragen.

Die Bank und die Zuordnung des Finanzamts, an welches die Zahllast abgeführt werden soll, erfolgt über ZMIS. Bitte achten Sie darauf, dass bei der Zahlungsart Überweisung eine gültige Bank beim Finanzamt angelegt ist.

Dauerfristverlängerung

Soll die Dauerfristverlängerung erstellt werden, markieren Sie dieses Feld. Dieses Feld wird auch von ADDISON Controlling verwendet: Für die Liquiditätsplanung wird das 1/11 USt- Vorauszahlung berücksichtigt, wenn diese Steuerung aktiviert wurde.

UStVA von Monatsumsätzen

Die Ermittlung der Bemessungsgrundlage für die UStVA erfolgt aufgrund von Verkehrszahlen.

UStVA von Buchungen

Die Bemessungsgrundlage für die UStVA wird aufgrund von Einzelbuchungen ermittelt.

Bei einer Neuanlage eines Fibu Projektes ist diese Funktion standardmäßig vorgelegt.

Buchungsschlüssel mit folgenden Funktionen werden bei der Ermittlung der Bemessungsgrundlage für die UStVA nicht berücksichtigt:

  • Aufhebung der Steuerschlüssel- Automatik
  • Storno und Aufhebung der Steuerschlüsselautomatik
  • Anfangsbestand

Bei dieser Steuerung können umsatzsteuerfreie Erlöse jetzt in Verbindung mit Buchungsschlüsseln auf ein Erlöskonto mit hinterlegter Ablochkennziffer und Steuerschlüssel gebucht werden ohne dass diese Buchung in die Bemessungsgrundlage für die UStVA einfließt.

Buchungsstandards…

Legt Buchungs- und Auswertungskreise fest.

Diese bilden die Voraussetzung für die Berechnung und Erstellung einer Bilanz nach verschiedenen Bilanzierungsformen (Steuerbilanz, Handelsbilanz).

Informationen finden Sie im Kapitel:

Firmendaten Buchungs- und Auswertungskreise.

Auswertungsart

Entsprechend dem zugeordneten Bilanzgliederungsschema wird die jeweilige Auswertungsart automatisch gesteuert werden.

  • Bilanz
  • Gewinnermittlung § 4 Abs. 3 EstG (Land- und Forstwirtschaft)
  • Personengesellschaft n. KapCoRiLiG
    -EK Charakter
    -FK Charakter

Unterschiedliche Vertragsgestaltungen bei einer Personengesellschaft nach KapCoRiLiG führen dazu, dass das Kapitalkonto II des Teilhafters Fremdkapital- oder Eigenkapitalcharakter haben kann.

Hat das Kapitalkonto II Fremdkapitalcharakter, muss der Check im Kontrollkästchen Kapitalkto. II mit Fremdkapitalcharakter gesetzt werden.

KöMoG-Option

Aktivieren Sie das Kontrollkästchen, wenn Sie eine Bilanz nach KöMoG aufstellen wollen. Mehr zu diesem Thema finden Sie in den Buchungsregeln zum Jahresabschluss unter Pkt. 7.

Standard-Bilanzgliederung

Hier kann für die Firma eine Standard-Bilanzgliederung zugeordnet werden. Dieses wird beim Erstellen der Bilanz automatisch vorgeschlagen und muss dadurch nicht immer wieder erneut vorgegeben werden.

Erweiterte Bilanzoptionen

Siehe Überschrift Erweiterte Bilanzoptionen.

Anzahlungen

Über die Schaltfläche Anzahlungen können automaische Anzahlungsumbuchungen eingerichtet werden.

Erweiterte Bilanzoptionen

Diese Funktionalität ist aus der folgenden Menüfolge ausführbar:
Abschluss / Stammdaten / Firmendaten / Finanzbuchhaltung |
Registerkarte: Steuern / Bilanz / Konsolidierung
Schaltfläche: Erweiterte Bilanzoptionen

Programmzweck

Innerhalb des Dialoges können nachfolgend genannte optionale Einstellung für die Bilanzauswertungen (Listen / Word / Data Warehouse) vorgenommen werden.

Ermittlung der Forderungen / Verbindlichkeiten über Personenkonten

Unter Verwendung dieser Option werden im Bereich der Debitoren Personenkonten mit Habensaldo in der Bilanz unter der Position Sonstige Verbindlichkeiten ausgewiesen.

Im Bereich der Kreditoren werden Personenkonten mit Sollsaldo unter der Position Sonstige Forderungen ausgewiesen.

Vorjahre mit endgültigen Werten ausweisen

Unter Verwendung dieser Option werden bei der Auswertung innerhalb eines Geschäftsjahres (bspw. Zwischenabschluss) die Vorjahreswerte per Bilanzperiode, bzw. letzte bebuchte Periode im Vorjahr, dargestellt.

Optionaler Aufbau über fünf Jahre

Optional kann die Bilanzberechnung wie bisher für fünf Jahre eingestellt werden

Bilanzdarstellung ohne die Bezeichnung der Summenzeilen

Über diese Option wird Ihnen ein weiteres Listenlayout zur Darstellung des Jahresabschlusses angeboten.

  • der Summenausweis erfolgt automatisch in der Hauptspalte (Summen, die gem. HGB vorgeschrieben sind, werden weiterhin ausgewiesen)

  • ist nur eine Position vorhanden wird diese automatisch in der Hauptspalte ausgewiesen

  • Positionen innerhalb der Vorspalte werden vor Summierung

    : unterstrichen

#3493468: Finanzbuchhaltung stammdaten image28.png

Aufsummierung der Vorjahreswerte

Unter Verwendung dieser Option erfolgt die Summenbildung auch in der Vorjahresspalte.

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Summe Eigenkapital ausweisen

Grundsätzlich wird die Summe Eigenkapital nicht ausgewiesen, da die Werte bereits in der Hauptspalte dargestellt werden. Soweit diese Option gesetzt ist, kann zusätzlich diese Summe ausgewiesen werden.

Bezeichnung „Summe Aktiva / Passiva“ nicht ausgeben

Mit der Verwendung dieser Option wird die Bezeichnung Summe Aktiva bzw. Summe Passiva nicht gedruckt.

Keine Gliederung bei weniger als zwei Bilanzpositionen

Mit dieser Option wird die Gliederungsnummerierung unterdrückt, wenn eine Bilanzposition nur eine Position besitzt.

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Abweichendes Wirtschaftsjahr falls Beginn nicht 1. d.M.

Bei Geschäftsjahren die nicht zum 1. eines Monats beginnen besteht hier die Möglichkeit für die Auswertungen innerhalb der Bilanz und den Bilanzbericht ein abweichendes Datum zu hinterlegen.

Die Steueranbindung (Körperschaftsteuer/Gewerbesteuer) übergibt die Werte ebenfalls in das Jahr des dort eingegebenen Auswertungsendes.

Negatives Eigenkapital aktivisch ausweisen

Darstellung des negativen Kapitals eines Einzelunternehmens auf der Aktivseite.

Weitere Informationen finden Sie im Kapitel Kapitaltausch bei Einzelunternehmen.

Erweiterte Bilanz- / EÜR Anzeigeoptionen

Hier können Sie unter den verschiedenen Auswertungsarten innerhalb der Bilanz- / EÜR-Info die Möglichkeit auswählen.

Optional als Registerkarte darstellbar sind:

  • Grafische Darstellung von Bilanz bzw. Gewinnermittlung
  • Kapitalflussrechnung, direkte Methode
  • Kapitalflussrechnung, indirekte Methode
  • Bewegungsbilanz
  • Vermögens- und Ertragslage
  • Überleitungsrechnung

Firmendaten Buchungskreise

Diese Funktionalität ist aus der folgenden Menüfolge ausführbar:
Stammdaten / Firmendaten / Finanzbuchhaltung / Registerkarte Steuern/Bilanz/Konsolidierung / Schaltfläche: Buchungs- und Auswertungskreise / Registerkarte: Buchungskreise

Programmzweck

In der Finanzbuchhaltung können bis zu 31 Buchungskreise zusätzlich zum Standardbuchungskreis verwaltet werden.

Werden keine Buchungskreise festgelegt, fließen alle Buchungen in den Standardbuchungskreis und werden über den Standardauswertungskreis ausgewertet.

Die Buchungs- und Auswertungskreise gelten übergreifend für alle Wirtschaftsjahre und die Projekte des Mandanten.

Die Buchungskreise können später für das Auswerten zu Auswertungskreisen zusammengefasst werden.

So können Sie beispielsweise im Rahmen der Abschlusserstellung steuerlich relevante Buchungen im Buchungskreise 1 und handelsrechtlich relevante im Buchungskreis 2 buchen.

Indem Sie später 2 Auswertungskreise, einmal mit Buchungskreis 0 und 1 und einmal mit Buchungskreis 0 und 2 bilden, können Sie damit jeweils die Buchungskreise entsprechend auswerten.

#3493476: Finanzbuchhaltung stammdaten image31.png

Weitere Anwendungsgebiete der Buchungs- und Auswertungskreise

Durch die Flexibilität der Buchungs- und Auswertungskreise ergeben sich weitere Möglichkeiten:

Zwischenbilanzen

  • Gestaltungsspielraum für Mandantengespräch
  • Privatbuchungen
  • Wiederkehrende Buchungen
  • .....

Bilanzierungsart

Mit der Auswahl der Bilanzierungsart werden Buchungen des Buchungskreises eindeutig als

  • handelsbilanzielle Buchungen
  • steuerbilanzielle Buchungen
  • Konsolidierungsbuchungen

ausgewiesen.

Konsolidierungsbuchungen werden in der Konsolidierungsansicht innerhalb der Spalte Konsolidierung angezeigt.

OP-Verwaltung

Sie können je Buchungskreis steuern, ob offene Posten angelegt werden sollen.

Die OP-Liste wird jedoch immer komplett und nicht je Buchungskreis erstellt, d.h. sie kann nicht je Buchungskreis abgegrenzt werden.

Farbe

Für den Buchungskreis kann eine Farbe festgelegt werden.

Das bewirkt, dass in der Kontenblattinfo der Buchungskreis farbig angezeigt wird.

Buchen mit Buchungskreisen

Jede Buchung kann unabhängig vom Buchungsstapel einem bestimmten Buchungskreis zugeordnet werden. Hierdurch können die Buchungen einer Periode in die vordefinierten Bereiche unterteilt werden.

Vorlage laden

Diese Schaltfläche ist nur aktiv, solange noch keine Buchungskreise angelegt wurden bei diesem Mandanten.

Alle Buchungskreise aus der Vorlage sowie die Auswertungskreise werden automatisch angelegt.

Speichern Sie sich eine Vorlage ab, Sie haben es dann für alle anderen Mandate leichter.

Das gewährt Ihnen immer die gleiche Einrichtung, es wird leichter und weniger Aufwand bei der Anlage.

Vorlage speichern/löschen

Dadurch kann eine Kanzleiindividuelle Vorlage gespeichert werden oder gelöscht werden.

Diese Funktionalität ist über ein BBS-Recht (Buchungskreise Standard setzen/löschen) abgesichert, so dass nicht jeder Benutzer Vorlagen anlegen kann.

Firmendaten Auswertungskreise

Diese Funktionalität ist aus der folgenden Menüfolge ausführbar:
Stammdaten / Firmendaten / Finanzbuchhaltung / Registerkarte Steuern/Bilanz/Konsolidierung / Schaltfläche: Buchungs- und Auswertungskreise
Registerkarte: Auswertungskreise

#3493478: Finanzbuchhaltung stammdaten image32.png

Auswertungskreis

Über die Auswertungskreise wird festgelegt, welche Buchungskreise jeweils ausgewertet werden sollen. Die Buchungskreise können entsprechend den Anforderungen individuell zusammengestellt werden.

Beschreibung

Hier können Sie eine frei definierte Beschreibung des Auswertungskreises festlegen. Die Buchungskreisbezeichnung wird später u.a. auf den Auswertungen gedruckt.

Bilanzierungsart

Hier stehen u.a. die Arten Handelsbilanz und Steuerbilanz zur Verfügung.

Programmteile mit Auswertungskreisen reagieren direkt auf diese Bilanzierungsart, z. B. bei der Erstellung einer E-Bilanz oder Überleitungsbilanz.

Farbe

Für den Auswertungskreis kann eine Farbe festgelegt werden.

Das bewirkt, dass in den Programmen, wie z.B. Kontenblattinfo der TAB farbig umrandet ist. Diese visuelle Markierung trägt zur besseren und schnelleren Erkennung bei, wenn Auswertungskreise mit Farbdefinitionen ausgewählt wurden.

AfA-Variante

Zu jedem Auswertungskreis können Sie eine AfA-Variante hinterlegen.

Mandant startet grundsätzlich in diesem Auswertungskreis

Dies bedeutet, dass in den Fibu-WJ bereits dieser Auswertungskreis als Standard eingestellt ist.

Mandant startet in Bilanzperiode in diesem Auswertungskreis

Dies bedeutet, dass in den Bilanz-WJ bereits dieser Auswertungskreis als Standard eingestellt ist.

Konsolidierungsauswertungskreis

Mit Konsolidierung gekennzeichnete Auswertungskreise bei Tochterunternehmen werden bei der Konsolidierungsansicht des Konzernmandanten jeweils zur Ansicht herangezogen. Dies ist bei einer Konzernbuchhaltung bei der die zu konsolidierenden Unternehmen mehrere Auswertungskreise haben zwingend notwendig.

Vorlage laden / speichern / löschen

Wenn Buchungskreise als auch Auswertungskreise angelegt wurden, dies aber in einer Kanzlei als Standard für alle gelten soll, kann dies als Vorlage gespeichert werden.

Beim Löschen wird eine solche Vorlage wieder gelöscht, das Programm fällt auf den Standard der seitens ADDISON vorgegeben ist, wieder zurück.

Nach Änderungen, kann auch wieder die zuvor gespeicherte Vorlage geladen werden.

Firmendaten Mahndaten

Diese Funktionalität ist aus der folgenden Menüfolge ausführbar:
Stammdaten / Firmendaten / Finanzbuchhaltung / Registerkarte Mahndaten

#3493485: Finanzbuchhaltung stammdaten image33.png

Mahnkondition

Die Mahnkondition, die Sie hier zuordnen, wird automatisch für alle Kundenkonten für den Mahnungs- und Kontoauszugsdruck verwendet. In den Stammdaten Kundenkonten können Sie einzelnen Kunden auch abweichende Mahnkonditionen zuordnen.

Verbuchen von Zinsen/Gebühren

Im diesem Dialog aktivieren und konfigurieren Sie die Mahngebühren und Zinsen, die automatisiert verbucht werden sollen.

#3493488: Finanzbuchhaltung stammdaten image34.png

Aktivierung

Durch das Setzen des Hakens bei z.B. Verzugszinsen verbuchen, aktivieren Sie das automatische Verbuchen der Verzugszinsen nach der Erstellung eines Mahnlaufes.

St.-Sl.

Hier müssen Sie bitte den von Ihnen gewünschten Steuerschlüssel eintragen (Pflichtfeld).

Standardmäßig wir der StSl 1 verwendet.

Konto

Im Feld Konto tragen Sie bitte eine Sachkontonummer ein.

Dies ist ebenfalls ein Pflichtfeld.

KOST1/KOST2

Wenn Sie Kostenstellen verwenden möchten, dann tragen Sie diese bitte in die Felder KOST1 bzw. KOST2 ein.

Ausdruck nicht fällige Offene-Posten auf Mahnung

Kreuzen Sie an, wenn auf der Mahnung auch die noch nicht fälligen Offene-Posten ausgedruckt werden sollen.

Mahnungen je Mahnstufe drucken

Über diese Funktion können Sie steuern, dass ein Kunde innerhalb von einem Mahnlauf für jede Mahnstufe eine separate Seite bekommt.

Empfängeradresse: Firmenname/Vorname drehen

Im Empfängeradressfeld werden Vor- und Nachname (Personenkontostamm) in umgekehrter Reihenfolge gedruckt. Diese Funktion wird benötigt, wenn die Namensangaben in nicht korrekter Reihenfolge in den Personenkontenstammdaten abgestellt wurden.

Bankverbindungen

Hier können Sie drei Hausbanken eingeben. Diese werden dann auf den Mahnungen / Kontoauszügen ausgedruckt. Diese Bankverbindungen sind ausschließlich für das Mahnwesen relevant.

Bei Mandanten mit dem Länderkennzeichen AT für Österreich ist für den Andruck der IBAN-Nummer mit dem Länderkennzeichen AT die folgende Option zu aktivieren

#3493489: Finanzbuchhaltung stammdaten image35.png

Bei inländischen Bankverbindungen muss diese Option nicht aktiviert werden

Zahlungsträger Mahnungen

Zahlstapel mit Überweisungen beim Mahnungsdruck erstellen.

Es ist möglich, zu den Mahnungen einen Überweisungsträger drucken zu lassen, um diesen den Mahnungen beizulegen. Wenn Sie diese Funktion aktivieren, wird beim Mahnungsdruck automatisch ein Zahlstapel mit Überweisungen erstellt.

Dieser kann im Anschluss nach dem Mahnungsdruck über den allgemeinen Zahlungsverkehr gedruckt werden. Für den Ausdruck benötigen Sie Einzelüberweisungsformulare (gelb).

Für ausländische Kunden (Kundenstamm Länderkennzeichen ungleich D) werden keine Überweisungen erstellt. Als Überweisungsbetrag wird der überfällige Betrag der Mahnung verwendet. Dieser ist aufgrund der Steuerungen in den Mahnkonditionen entsprechend mit oder ohne Mahngebühren.

Wichtig: Die Bankverbindung aus dem Kundenkonto sowie die Kundenbezeichnung werden nicht gedruckt.

Firmendaten Zahlungsverkehr

Diese Funktionalität ist aus der folgenden Menüfolge ausführbar:
Stammdaten / Firmendaten / Finanzbuchhaltung / Registerkarte Zahlungsverkehr

Die Daten, die Sie hier eingeben, steuern hauptsächlich den Zahlungsverkehr.
Die Beschreibung dazu finden Sie unter dem Kapitel Zahlungsverkehr

#3493499: Finanzbuchhaltung stammdaten image36.png

#3493507: Finanzbuchhaltung stammdaten image37.png

Fälligkeitsstruktur OP-Liste

Am Ende der Offenen-Posten Liste wird eine Fälligkeitsaufstellung gedruckt.

Daraus kann man beispielsweise ersehen, wie hoch der Betrag aller Offenen-Posten ist, die bereits zwischen einem und 30 Tagen überfällig sind, wenn man unter Tage Stufe 1 30 Tage erfasst hat. Darüber hinaus wird jeder OP, der überfällig ist, einzeln gekennzeichnet. Für diese Fälligkeitsaufstellung stehen maximal 4 Stufen zur Verfügung, die standardmäßig wie folgt vorbelegt sind.

Tage Stufe 1 30 (Kennzeichnung OP F)

Tage Stufe 2 60 (Kennzeichnung OP *)

Tage Stufe 3 90 (Kennzeichnung OP **)

Tage Stufe 4 120 (Kennzeichnung OP ***)

Des Weiteren kann man im Rahmen der Offenen-Posten Liste eine Fälligkeitsübersicht drucken. Diese weißt die Beträge lt. oberem Beispiel aus, die in dem Zeitraum ab Tagesdatum innerhalb der nächsten 30 Tage zur Zahlung fällig werden.

Wichtig: Werden Buchungen für Datev exportiert, dann muss für die Mandanten die Istversteuerer sind, bevor gebucht wird, das nachfolgende Kontrollkästchen aktiviert werden. #3493508: Finanzbuchhaltung stammdaten image38.png

Firmendaten ABC Analyse

Diese Funktionalität ist aus der folgenden Menüfolge ausführbar:
Stammdaten / Firmendaten / Finanzbuchhaltung / Registerkarte ABC-Analyse

Die Daten, die Sie hier eingeben, sind verantwortlich für die Gruppierung der Kunden und Lieferanten in 3 Gruppen.

Die hier erfassten Daten dienen als Vorlage für die Auswertungsvorläufe als auch für die ABC-Analyse im DataWarehouse.

#3493516: Finanzbuchhaltung stammdaten image39.png

Umsatzgruppen

Hier geben Sie bitte die Umsatzgrößen ihrer ABC Analyse vor. Die Kunden bzw. Lieferanten werden dann nach diesen Kriterien eingeteilt.

Ermittlung Umsatz nach

Warenumsatz

Dabei wird der beim Buchen mitgeführte Warenumsatz herangezogen. Der Betrag ist netto und beinhaltet alle Rechnungen und Gutschriften.

Jahresverkehrszahl

Das sind alle Soll-Buchungen auf dem Personenkonto brutto.

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