Stammdaten Kunden- und Lieferantenkonten
Stammdaten Kunden- und Lieferantenkonten
Personenkonten Anschrift
Diese Funktionalität ist aus der folgenden Menüfolge ausführbar: Stammdaten / Kunden- oder Lieferantenkonten/ Registerkarte Anschrift
Toolbar-Symbole
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| Wirtschaftsauskunft Creditreform anzeigen | ||
| Wirtschaftsauskunft Creditreform einholen |
Konto
Bei der Eingabe einer Kontonummer wird vom Programm überprüft, ob das Konto beim Mandanten (Firma) bereits angelegt ist.
Ist das Konto vorhanden, wird es angezeigt.
Ist das Konto nicht vorhanden, wird es automatisch aus dem zugeordneten Kontenrahmen übernommen, und angelegt.
Ist es im Kontenrahmen nicht angelegt, kann es nach Eingabe der Kontonummer angelegt werden.
Die maximale Stellenanzahl der Kontonummer richtet sich nach dem vorgegebenen Nummernkreis in den Kontenrahmen-Rahmendaten, die bis zu 15-stellig sein kann.
Schaltfläche nächste freie Nr.
Ausgehend von der Kontonummer, die Sie gerade aufgerufen haben, wird über diese Schaltfläche die nächste freie Kontonummer zum Anlegen eines neuen Personenkontos vorgeschlagen.
Wenn Sie die nächste höchstmögliche Kontonummer vergeben möchten, wechseln Sie mit dem folgenden Blätterpfeil auf die höchste, vorhandene Kontonummer und drücken anschließend die o.g. Schaltfläche.
Kurzbezeichnung
Die Suchhilfe für die Konten wird nach der Kurzbezeichnung sortiert.
Erfolgt hier kein Eintrag, wird automatisch der Eintrag aus dem Feld Nachname oder Firmenname übernommen. Die Kurzbezeichnung erscheint auf den Auswertungen und muss in jedem Fall erfasst werden.
Bezeichnung
Hier wird die Kontenbezeichnung erfasst.
Erfolgt hier kein Eintrag, wird automatisch der Eintrag aus dem Feld Nachname oder Firmenname übernommen. In der Regel wird der Name des Kunden eingegeben.
Nachname/Firmenname
In diesem Feld kann der Firmenname /Nachname erfasst werden. Dieser wird auf den Auswertungen hinter dem Vornamen gedruckt.
Über dieses Symbol können bestehenden Adressen auf ein neues Konto übernommen werden, in dem Fall, wenn ein Kunde gleichzeitig als Lieferant angelegt werden muss oder umgekehrt.
Beispiel
Die Firma Schächtele ist als Kundenkonto mit der Kontonummer 10010 angelegt. Gleichzeitig ist diese Firma auch Ihr Lieferant und soll als Lieferantenkonto mit der Konto Nr. 70010 angelegt werden. Damit die Adresse kein zweites Mal erfasst werden muss, können Sie diese jetzt aus dem Kundenkonto übernehmen.
Sollte sich die Anschrift einer Adresse, die 2 Konten zugeordnet ist, ändern, reicht es, diese entweder beim Kunden- oder bei dem Lieferantenkonto einmalig zu ändern.
Adresszeile 3
In diesem Feld kann zusätzlich neben der Firmenbezeichnung noch eine Adresszeile 3 erfasst werden. Mit der Branche verfügen Sie so über 4 Adresszeilen insgesamt.
Der Feldinhalt wird nicht in Zahlungsträger ausgegeben.
Branche Hier können Sie die Branche Ihres Geschäftspartners erfassen.
Der Feldinhalt wird nicht in Zahlungsträger ausgegeben.
Über Dieses Symbol können Sie den Inhalt des Feldes Branche automatisiert in das Feld Nachname/Firmenname verschieben lassen. Das kann notwendig sein, wenn Sie Namensbestandteile im Feld Branche erfasst haben, die im Zahlungsträger ausgegeben werden sollen. Wenn Sie nur einen Teil des Feldinhalts aus dem Feld Branche verschieben möchten, markieren Sie diesen zuvor.
PLZ
Wenn Sie eine PLZ eingeben, wird der passende Ortsname automatisch gesucht und vorbelegt. Über das Fernglas können Sie den PLZ Suchdialog aufrufen und dort nach PLZ oder dem Ortsnamen suchen.
Kontonotiz
Wenn Sie auf das Symbol hinter dem Feld Branche klicken, können Sie Notizen zu dieser Kontonummer erfassen.
Zusatzadressen verwalten
Zusatzadressen können Sie bei Buchen von Diversen Konten der betreffenden Buchung zuordnen. Die Auswahl einer Zusatzadresse erfolgt dabei innerhalb des Dialogs, wo Sie die Adressdaten für den Offenen-Posten erfassen. Dieser öffnet sich beim Buchen auf Diverse Konten automatisch.
Zusätzliche können Sie je Personenkonto eine Zusatzadresse mit dem Typ abw. Briefadresse anlegen. Diese wird dann entsprechend für den Mahnungs- und Kontoauszugsdruck verwendet.
Zusatzadressendialog
Typ
Abw. Briefadresse.
Wenn Sie eine Zusatzadresse mit diesem Adresstyp angelegt haben, wird diese Adresse anstatt der Personenkontoadresse auf den Mahnungen / Kontoauszügen gedruckt.
USt-Identnummer
Die USt-IdNr. Wird von den nationalen Finanzbehörden vergeben und ist entscheidend für die Steuerfreiheit bei innergemeinschaftlichen Lieferungen/ sonstigen Leistungen.
Nach der Eingabe der USt-Identnummer wird vom Programm geprüft, ob diese dem Aufbau des jeweiligen Landes entspricht.
Die USt-IdNr. ist max. 15 Stellen lang.
Bei Personenkonten, die als Diverses Konto geschlüsselt sind
(Karteikartenreiter Steuerungen) kann keine USt-IdNr. fest hinterlegt werden.
Über Erweitert/ Institutionen/ Online Prüfung USt-IdNr. kann die dort hinterlegte USt-IdNr. auf Gültigkeit und Richtigkeit online beim Bundeszentralamt für Steuern überprüft werden. Mehr Informationen finden Sie im Kapitel Auswertungen / Umsatzsteuerliche Auswertungen.
| Mitgliedstaat | Bezeichnung der USt-IdNr. in Landessprache | Abkürzung | Aufbau der USt-IdNr. | |
|---|---|---|---|---|
| Belgien | Le numéro d’identification à la taxe sur la valeur ajoutée BTW - Identificatienummer | No.TVA BTW-Nr. | BE | zehn (nur Ziffern) |
| Bulgarien | Dank dobaweha stoinost | DDS = ÄÄÑ | BG | neun oder zehn ( nur Ziffern) |
| Dänemark | Momsregistreringsnummer | SE-Nr. | DK | acht (nur Ziffern) |
| Deutschland | Umsatzsteuer-Identifikationsnummer | USt-IdNr. | DE | neun (nur Ziffern) |
| Estland | Käibemaksukohustuslase registreeri-misnumber | KMKR-number | EE | Neun (nur Ziffern) |
| Finnland | Arvonlisâvero-nummer | ALV-NRO | FI | acht (nur Ziffern) |
| Frankreich | Le numéro d’identification à la taxe sur la valeur ajoutée | keine | FR | elf (nur Ziffern bzw. die erste und / oder die zweite Stelle kann ein Buchstabe sein) |
| Griechenland | Arithmos Forologikou Mitroou FPA | A. | EL | neun (nur Ziffern; alte achtstellige USt-IdNrn. werden durch Voranstellen der Ziffer 0 ergänzt) |
| Irland | Value added tax identification number | VAT No | IE | acht (die zweite Stelle kann und die letzte Stelle muss ein Buchstabe sein) |
| Italien | Il numero di registrazione IVA | P.IVA | IT | elf (nur Ziffern) |
| Lettland | pievienotasvertibas nodokla registracijas numurs | PVN registracijas numurs | LV | Elf (nur Ziffern) |
| Litauen | Pridetines vertes mo-kescio moketojo kodas | PVM moketojo kodas | LT | Neun oder zwölf (nur Ziffern) |
| Luxemburg | Le numéro d’identification à la taxe sur la valeur ajoutée | keine | LU | acht (nur Ziffern) |
| Niederlande | BTW-identificatienummer | OB-Nummer | NL | zwölf (die drittletzte Stelle muss der Buchstabe „B" sein) |
| Österreich | Umsatzsteueridentifikationsnummer | UID-Nr. | AT | neun (die erste Stelle muss der Buchstabe „U" sein) |
| Polen | Numer identyfikacji podatkowej | NIP | PL | Zehn (nur Ziffern) |
| Portugal | O número de identificacao para efeitos do imposto sobre o valor acrescentado | NIPC | PT | neun (nur Ziffern) |
| Rumänien | (noch nicht bekannt) | (noch nicht bekannt) | RO | Maximal zehn (nur Ziffern) |
| Schweden | Registrerungsnummer för mervärdesskatt (Momsnummer) | MomsNr. | SE | zwölf (nur Ziffern, die beiden letzen Stellen bestehen immer aus der Ziffernkombination „01") |
| Slowakei | Dan z pridanej hodnoty | DPH | SK | Zehn (nur Ziffern) |
| Slowenien | davèna številka | SI | Acht (nur Ziffern) | |
| Spanien | El número de identificación a efectos del Impuesto sobre el Valor Anadido | N.I.F. | ES | neun (die erste und die letzte Stelle bzw. die erste oder die letzte Stelle kann ein Buchstabe sein) |
| Tschechische Republik | danove identifikacni cislo | DIC | CZ | acht, neun oder zehn (nur Ziffern) |
| Ungarn | közösségi adószám | HU | acht (nur Ziffern) | |
| Vereinigtes Königreich | Value added tax identification number | VAT Reg.No. | GB | neun oder zwölf (nur Ziffern) |
| Zypern | CY | Neun (die letzte Stelle muss ein Buchstabe sein) |
Steuernummer
Die Steuernummer wird für den Einsatz von SBA benötigt. Diese wird für die Erkennung des Personenkontos herangezogen, sofern die Steuernummer auf der Rechnung vorhanden ist.
Land
Die nachfolgenden Länderkennzeichen können eingegeben werden. Der Ländername wird entsprechend auf den Auswertungen wie Mahnungen und Kontoauszügen expandiert gedruckt.
Neue, nicht in der folgenden Tabelle enthaltene Kennzeichen, können in der Datei App.ini
(ADDISON Programmkatalog\Config) hinzugefügt werden.
Neue Sektion anlegen:
[Laenderinfo]
0=F,Frankreich
1=GU,Guadeloupe
Länderkennzeichen
| Land | |
|---|---|
| ET | Ägypten |
| AEQ | Äquatorial-Guinea |
| ETH | Äthiopien |
| AFG | Afghanistan |
| AL | Albanien |
| DZ | Algerien |
| AND | Andorra |
| AGO | Angola |
| ANT | Antigua und Barbuda |
| RA | Argentinien |
| ARM | Armenien |
| ASE | Aserbaidschan |
| AUS | Australien |
| BS | Bahamas |
| BRN | Bahrain |
| BD | Bangladesch |
| BDS | Barbados |
| B | Belgien |
| BH | Belize |
| DY | Benin |
| BER | Bermudas |
| BHT | Bhutan Druk Gaykhab |
| BOL | Bolivien |
| BOS | Bosnien-Herzegowina |
| RB | Botswana |
| BR | Brasilien |
| VIR | Brit. Jungferninseln |
| BRU | Brunei Darussalam |
| BG | Bulgarien |
| HV | Burkina Faso |
| RU | Burundi |
| RCH | Chile |
| TJ | China |
| CK | Cook-Inseln |
| CR | Costa Rica |
| CI | Cote d'Ivoire |
| CU | Curacao |
| WD | Dominica |
| DOM | Dominikanische Republik |
| DSI | Dschibuti |
| DK | Dänemark |
| D | Deutschland |
| EC | Ecuador |
| ES | El Salvador |
| ER | Eritrea |
| EW | Estland |
| FAL | Falklandinseln |
| FJI | Fidschi |
| FIN | Finnland |
| F | Frankreich |
| FR | Färöer |
| GAB | Gabun |
| WAG | Gambia |
| GEO | Georgien |
| GH | Ghana |
| GBZ | Gibraltar |
| WG | Grenada |
| GR | Griechenland |
| GB | Großbritannien |
| GBA | Alderney |
| GBG | Guernsey |
| GBM | Isle of Man |
| GBJ | Jersey |
| GCA | Guatemala |
| RG | Guinea |
| GW | Guinea-Bissau |
| GUY | Guyana |
| RH | Haiti |
| HCA | Honduras |
| HK | Honkong |
| IND | Indien |
| RI | Indonesien |
| IRQ | Irak |
| IR | Iran |
| IRL | Irland |
| IS | Island |
| IL | Israel |
| I | Italien |
| JA | Jamaika |
| J | Japan |
| ADN | Jemen |
| JOR | Jordanien |
| CAY | Kaimaninseln |
| K | Kambodscha |
| CAM | Kamerun |
| CDN | Kanada |
| CV | Kap Verde |
| KAS | Kasachstan |
| QAT | Katar |
| EAK | Kenia |
| KIS | Kirgisistan |
| GAE | Kiribati |
| CO | Kolumbien |
| KM | Komoren |
| RCB | Kongo |
| HR | Kroatien |
| C | Kuba |
| KWT | Kuwait |
| LAO | Laos |
| LS | Lesotho |
| LV | Lettland |
| RL | Libanon |
| LB | Liberia |
| LAR | Libyen |
| FL | Liechtenstein |
| LT | Litauen |
| L | Luxemburg |
| MW | Malawi |
| MAC | Macau |
| RM | Madagaskar |
| MAL | Malaysia |
| BIO | Malediven |
| RMM | Mali |
| M | Malta |
| MA | Marokko |
| RIM | Mauretanien |
| MS | Mauritius |
| MAK | Mazedonien |
| MEX | Mexiko |
| FSM | Mikronesien |
| MOL | Moldau |
| MD | Moldawien |
| MC | Monaco |
| MOG | Mongolei |
| MON | Montserrat |
| MOZ | Mosambik |
| BUR | Myanmar |
| SWA | Namibia |
| NAU | Nauru |
| NEP | Nepal |
| NH | Neue Hebriden |
| NC | Neukaledonien |
| NZ | Neuseeland |
| NIC | Nicaragua |
| NA | Niederl. Antillen |
| NL | Niederlande |
| RN | Niger |
| WAN | Nigeria |
| YEM | Nordjemen |
| KO | Nordkorea |
| NOR | Norfolkinseln |
| N | Norwegen |
| A | Österreich |
| MAO | Oman |
| PAK | Pakistan |
| PA | Panama |
| PNG | Papua-Neuguinea |
| PY | Paraguay |
| PE | Peru |
| RP | Philippinen |
| PL | Polen |
| P | Portugal |
| PUE | Puerto Rico |
| RWA | Ruanda |
| RO | Rumänien |
| RUS | Rußland |
| CNB | Sabah und Labuan |
| SCN | Saint Kitts und Nevis |
| WL | Saint Lucia |
| SOL | Salomonen |
| Z | Sambia |
| RSM | San Marino |
| EAZ | Sansibar |
| STP | Sao Tome und Principe |
| SAU | Saudi-Arabien |
| S | Schweden |
| CH | Schweiz |
| SN | Senegal |
| YU | Serbien und Montenegro |
| SY | Seychellen |
| WAL | Sierra Leone |
| SGP | Singapur |
| SK | Slowakei |
| SLO | Slowenien |
| SP | Somalia |
| E | Spanien |
| CL | Sri Lanka |
| STH | St. Helena |
| WV | St. Vincent und die Grenadinen |
| SUD | Sudan |
| ROK | Südkorea |
| SME | Surinam |
| SD | Swasiland |
| SYR | Syrien |
| ZA | Südafrika |
| TAD | Tadschikistan |
| RC | Taiwan |
| EAT | Tansania |
| T | Thailand |
| TG | Togo |
| TON | Tonga |
| TT | Trinidad und Tobago |
| CHD | Tschad |
| CZ | Tschechische Republik |
| TN | Tunesien |
| TUR | Turkmenistan |
| TAC | Turks- und Caicos-Inseln |
| TV | Tuvalu |
| TR | Türkei |
| EAU | Uganda |
| UA | Ukraine |
| H | Ungarn |
| ROU | Uruguay |
| USB | Usbekistan |
| VU | Vanuatu |
| V | Vatikanstadt |
| YV | Venezuela |
| UAE | Vereinigte Arabische Emirate |
| USA | Vereinigte Staaten |
| VN | Vietnam |
| BY | Weißrußland |
| WS | Westsamoa |
| ZRE | Zaire |
| RCA | Zentralafrikanische Republik |
| ZW | Zimbabwe |
| CY | Zypern |
Personenkonten Telekommunikation
Diese Funktionalität ist aus der folgenden Menüfolge ausführbar: Stammdaten / Kunden- oder Lieferantenkonten / Registerkarte Telekommunikation
Hier können die Telefon- und Telefaxverbindungen, E-Mail-Adresse, sowie BTX- und DFÜ-Anschlüsse des Kunden erfasst werden.
Die Angaben Telefon, Telefax und E-Mail können auf den Mahnungen/Kontoauszügen /Zahlungsavisen angedruckt werden.
Personenkonten Zahlungs- und Mahnkonditionen
Diese Funktionalität ist aus der folgenden Menüfolge ausführbar: Stammdaten / Kunden- oder Lieferantenkonten / Registerkarte Zahlungs- und Mahnkonditionen
Zahlungskondition
Die Zahlungskondition muss eingegeben werden.
Wenn Sie bei der Kontenanlage nicht auf diese Registerkarte wechseln, trägt das Programm automatisch den 1. vorhandenen Zahlungskonditionsschlüssel ein.
Die Zahlungskondition steuert die Nettofälligkeit und die möglichen Skontoabzüge beim Buchen von Geschäftsvorfällen. Sie wird außerdem für die Fälligkeitsberechnung der Offenen-Posten benötigt.
Tipp: In den Firmenstammdaten / Karteikartenreiter Zahlungsverkehr können Sie jeweils für Kunden- und Lieferantenkonten einen Standard-Zahlungsschlüssel vorgeben.
Dieser wird dann automatisch bei der Neuanlage von Kunden- und Lieferantenkonten hinterlegt.
Mahnkondition
Hier können Sie abweichend vom Firmenstamm für Kundenkonten eine abweichende Mahnkondition hinterlegen.
Skontotoleranz
Die Skontotoleranz gibt an, welche maximale Skontoabweichung nach oben bei der Verbuchung von Zahlungen im Buchungsprogramm mit OP-Ausgleich automatisch akzeptiert wird.
Zessionsvermerk
Bei Abtretung von Kundenforderungen an eine Bank, kann ein entsprechender Hinweis auf dem Kundenkonto (OP-Liste) gedruckt werden.
Diese Funktion wird für Firmen mit Sitz in Österreich benötigt.
Sprachschlüssel
Über den Sprachschlüssel können kundenindividuelle Mahntexte vergeben werden. Wird kein Sprachschlüssel eingegeben, muss der zugehörige Mahntext ebenfalls ohne Sprachschlüssel erfasst werden.
Zahlungsart
Die Zahlungsart gibt an, welche Form von Zahlungsträgern erstellt werden soll. Die Programme OP-Vorschlag Zahlungen bzw. /-Lastschriften berücksichtigen standardmäßig nur Konten, denen eine Zahlungsart zugeordnet wurde.
Folgende Zahlungsarten können bei Kundenkonten ausgewählt werden:
Basis-Lastschrift
Bei dieser Art des Verfahrens besteht ein Widerspruchsrecht von 8 Wochen.
Firmen-Lastschrift
Es gibt kein Widerspruchsrecht.
Bitte beachten Sie, dass für die Erstellung von SEPA Lastschriften zusätzlich ein SEPA Mandat für die jeweilige Schuldnerbankverbindung angelegt werden muss.
Folgende Zahlungsarten sind nur bei Lieferantenkonten zulässig:
Überweisung
Wenn diese Zahlungsart gewählt wird, muss für das Konto eine gültige Bankverbindung erfasst werden.
Scheck
Bei dieser Zahlungsart wird keine Bankverbindung benötigt.
Auslandszahlung
Über diese Zahlungsart wird gesteuert, ob für ein Lieferantenkonto beleglose Auslandszahlungen erstellt werden können. Über die Schaltfläche AZV können Sie die weiteren, notwendigen Angaben für AZV Zahlungen eingeben. Falls Sie Auslandszahlungen in einer anderen Währung als EUR durchführen möchten, vergessen Sie bitte nicht, dem Lieferanten den entsprechenden Währungsschlüssel zuzuordnen.
Für Diverse Konten kann diese Zahlungsart nicht verwendet werden!
Externe Abwicklung
Diese Zahlungsart wird benötigt, wenn der Zahlungsträger über ein externes Programm erstellt werden soll z.B. Lastschriften im spanischen Inlandszahlungsformat. Dazu können die Offenen-Posten über unsere ADDISON Connect Schnittstelle aus der Finanzbuchhaltung ausgelesen werden. Daher ist bei dieser Zahlungsart auch die Schaltfläche AZV aufrufbar.
Konten mit der Zahlungsart werden innerhalb vom ADDISON nicht vom Zahlungsverkehr berücksichtigt.
Währung
Wenn Sie einem Personenkonto einen Währungsschlüssel zuordnen, so wird dieser im Buchungsprogramm bei Buchungsmasken mit Währung automatisch vorgeschlagen.
Wenn Sie Konten in einer ausländischen Währung über den Zahlungsverkehr bezahlen oder mahnen möchten, müssen Sie zwingend einen Währungsschlüssel zuordnen.
Personenkonten Ausgabesteuerung
Hier können Sie steuern, wie der Mahnungs- und Kontoauszugsdruck ausgegeben werden soll. Diese Steuerung wird ebenfalls für die Ausgabe der Zahlungsavise herangezogen
Wichtig: Mahnungen / Kontoauszüge und Zahlungsavise für Diverse Personenkonten können nicht per Email/Fax versendet werden.
Standardausgabe (Standardeinstellung)
Keine fixe Steuerung der Druckausgabe, ob die Auswertung über E-Mail bzw. Fax ausgegeben wird, kann über den entsprechenden Druckvorlaufdialog z.B. Mahnungen drucken, entschieden werden, wenn in dem Personenkonto eine Emailadresse oder Faxnummer erfasst wurde.
Diese Steuerung für die Zahlungsavise können Sie im Firmenstamm unter Stammdaten / Firmenstammdaten / Karteikartenreiter Zahlungsverkehr / Schaltfläche Ausgabesteuerung Avis eingeben.
Standardmäßig werden die Mahnungen- bzw. Kontoauszüge / Zahlungsavise bei dieser Einstellung gedruckt.
Ausgabe per Mail
Die Druckausgabe erfolgt standardmäßig per E-Mail, das kann jedoch beim Mahnwesen auf nur bestimmte Mahnstufen im Druckvorlauf eingegrenzt werden (Beispiel: Es sollen nur Mahnungen der Mahnstufe 1 per E-Mail versendet werden, ab der Mahnstufe 2 sollen die Mahnungen immer gedruckt werden)
Ausgabe per Fax
Die Druckausgabe erfolgt standardmäßig per Fax, das kann jedoch beim Mahnwesen auf nur bestimmte Mahnstufen im Druckvorlauf eingegrenzt werden.
Ausgabe auf Drucker
Diese Option bewirkt, dass die Druckausgabe immer über den Drucker erfolgt, auch wenn in dem betreffenden Konto beispielsweise eine E-Mailadresse oder Faxnummer hinterlegt wurde und im Druckvorlauf eingestellt wird, dass für Konten mit E-Mailadresse bzw. Faxnummer die Auswertung gemailt werden soll.
Immer Zahlungsavis erstellen
Wenn Sie diese Option aktivieren, wird bei der Zahlungsträgererstellung im Programmteil Allgemeiner Zahlungsverkehr für das betreffende Personenkonto generell ein Zahlungsbegleitschreiben erstellt. Auf diesem sind alle Offenen-Posten die bezahlt bzw. eingezogen werden, aufgeführt.
Ob die Zahlungsträger aufgeteilt werden bei einem Verwendungszwecküberlauf wird dabei weiterhin abhängig von den Steuerungen im Fibu Firmenstamm vorgenommen.
Einzelüber. pro OP erstellen (Nur Lieferantekonten)
Diese Option wirkt sich auf die Erstellung von Überweisungsträgern aus. Wenn Sie diese im Lieferantenkonto aktivieren, wird je OP eine einzelne, separate Überweisung erstellt.
Verrechnen m. Kundenkto. (Nur Lieferantenkonten)
Wenn ein Lieferant gleichzeitig ein Kunde ist, kann das nun beim automatischen Zahlvorschlag und der Zahlungserstellung mitberücksichtigt werden.
Beim automatischen Zahlungsvorschlag über den Menüpunkt Lieferantenzahlungen vorschlagen werden dann die Offenen Posten von beiden Konten berücksichtigt. Sollte der Zahlbetrag dabei einen Sollsaldo ergeben, wird das Lieferantenkonto protokolliert und kann ggf. anschließend über den Menüpunkt Zahlungen freigeben als Lastschrift freigegeben werden.
Bei der automatischen Verbuchung vom Zahlungsverkehr werden jeweils eine Kunden- und Lieferantenbuchung mit dem Ausgleich der entsprechenden Offenen-Posten erstellt.
Diese Funktion gibt es nicht beim Zahlvorschlag für Kundenkonten.
Verrechnen mit Lieferantenkonto (Nur Kundenkontostamm)
Wird hier ein Lieferantenkonto eingetragen, dann werden beim Mahnwesen die entsprechenden OPs des Lieferanten auf der Mahnung nach Fälligkeit angedruckt und im Saldo des Mahnbetrages berücksichtigt.
Als Unterscheidungskriterium wird auf der Mahnung nach der Lieferanten-OP-Nummer ein (L) angedruckt.
Konto mahnen (nur Kundenkontostamm)
Konten, die dieses Kennzeichen haben, werden vom Mahnprogramm berücksichtigt. Wenn Sie das Kennzeichen nicht eingeben, können Sie einzelne Kunden vom Mahnwesen komplett ausschließen.
Verband (nur Lieferantenkonten)
Wenn die Verbandsregulierung im Zahlungsverkehr durchgeführt werden soll, muss in den einzelnen Lieferantenkonten, die über einen Einkaufsverband bezahlt werden sollen, der Einkaufsverband (Regulierungskonto) zugeordnet werden. Das Regulierungskonto (der Einkaufsverband) muss dabei vorher selbst als reguläres Lieferantenkonto angelegt worden sein.
Dabei ist es wichtig, dass bei diesem Regulierungslieferanten eine Zahlungsart und ggf. eine gültige Bankverbindung hinterlegt werden. Bei Diversen Lieferantenkonten kann kein Regulierungskonto zugeordnet werden.
Bankverbindungen
Es können beliebig viele Bankverbindungen angelegt werden. Die Bankverbindungen werden für den Zahlungsverkehr benötigt sowie für den automatischen Kontiervorschlag für ADDISON Banking.
Über die Schaltflächen auf der rechten Seite können neue Bankverbindungen hinzugefügt werden, Bankverbindungen geändert werden
, Bankverbindungen gelöscht werden
bzw. über die Pfeil-Tasten die Reihenfolge verändert werden.
SLm (Status Lastschriftmandat)
In der ersten Spalte wird der Status eines elektronischen Lastschriftmandates angezeigt.
| Das Mandat ist komplett, dies kann der Zahlungsverkehr verwenden | ||
| Das Mandat ist angelegt, es fehlt zur Verwendung aber noch das Unterschriftsdatum des Kunden | ||
| das Mandat ist ungültig. Der letzte Lastschrifteinzug ist mehr als 3 Jahre her, somit verliert das Mandat seine Gültigkeit. |
Hausbankverbindung
Es kann grundsätzlich eine Bankverbindung zur Hausbankverbindung festgelegt werden. Diese Hausbank wird für den ZVK verwendet. Standardmäßig wird vom Programm die 1. Bankverbindung verwendet.
Verwaltungsdialog Bankverbindung
IBAN / SWIFT Code
Diese beiden Angaben müssen Sie erfassen, wenn Sie Zahlungen im SEPA Format durchführen möchten.
(Der SWIFT Code ist nur noch verpflichtend bis 31.01.2014 für inländische Zahlungen und bis 31.01.2016 für grenzüberschreitende Zahlungen)
Der SWIFT Code wird aus dem globalen Bankenstamm vorgeschlagen und angezeigt. Er kann im Bedarfsfall abgeändert werden und wird dann im Personenkonto gespeichert. Ein abweichender SWIFT Code wird mit einem Sternsymbol gekennzeichnet und nicht verändert, sollte sich der SWIFT Code im globalen Bankenstamm ändern.
Haben Sie eine Bankverbindung mit BLZ und Kontonummer eingegeben, wird die IBAN automatisch vorgeschlagen.
Bei bereits vorhandenen Bankverbindungen ohne IBAN, können Sie einen Vorschlag über die Schaltfläche IBAN vorschlagen anfordern.
Der automatische Vorschlag einer IBAN-Berechnung ist zu bestätigen. Die IBAN kann nicht 100%-ig korrekt ermittelt werden, da die Informationen BLZ und Bankkonto nicht immer ausreichend sind (Unterkontonummern bei Großbanken).
Einige Banken nehmen nicht am IBAN Umrechnungsverfahren teil, daher kann die IBAN in manchen Fällen nicht ermittelt werden.
Bankname
Der Bankname wir aus dem globalen Bankenstamm vorgeschlagen und angezeigt. Er kann im Bedarfsfall abgeändert werden und wird dann im Personenkonto gespeichert. Ein abweichender Bankname wird mit einem Sternsymbol gekennzeichnet und nicht verändert, sollte sich der Bankname im globalen Bankenstamm ändern.
Abw. Kontoinhaber
Dieser wird anstatt der Kontobezeichnung für die Zahlungsträger (außer Scheckdruck) verwendet.
Abweichender Kontoinhaber
Der Name des abweichenden Kontoinhabers wird im Zahlungsverkehr anstatt des Kunden- bzw. Lieferantennamens
im Zahlungsträger angegeben, wenn dieser hier erfasst wurde.
Die Adress- und Kommunikationsfelder werden für SEPA Mandatsschreiben benötigt.
Anrede
Bitte beachten Sie, wenn Sie eine Privatperson anschreiben möchten, dass Sie dann innerhalb der Anrede Sehr geehrte Frau / Sehr geehrter Herr den Nachnamen ergänzen, da es beim abw. Kontoinhaber keine 2 Namensfelder gibt und die o.g. Anredeformen somit nicht automatisch mit dem Nachnamen ergänzt werden kann.
Das SEPA Lastschriftmandat - Mandatsinformation
Diese Funktionalität ist aus der folgenden Menüfolge ausführbar: Stammdaten / Kundenkonten / Karteikartenreiter Zahlungs- und Mahnkonditionen
Mit einem Doppelklick auf die betreffende Bankverbindung gelangen Sie über die Schaltfläche Mandatsverwaltung in den Dialog zur Mandatsanlage.
Selektionsdialog für SEPA Lastschriftmandate
Da je Kundenkonten-Bankverbindung ein Basis- und ein Firmen-Lastschriftmandat bzw. Folgemandate vorhanden sein können, wird Ihnen der nachfolgende Mandatsselektionsdialog angezeigt, über welchen Sie ein SEPA Lastschriftmandat selektieren können.
SEPA Lastschriftmandat
Mandatsorganisation
Die SEPA Mandate werden je Firma und Kundenkontonummer separat unter der jeweiligen IBAN des Zahlungspflichtigen verwaltet.
Grundsätzlich können Sie für eine Bankverbindung ein SEPA Basis- und ein SEPA Firmenlastschriftmandat anlegen.
Wenn ein SEPA Lastschriftmandat abgelaufen ist, können Sie ein Folgemandat anlegen.
Die Mandate werden je Kundenkonto und Bankverbindung angelegt und verwaltet. Wenn Sie innerhalb von 2 unterschiedlichen Kundenkonten die gleiche Bankverbindung eingetragen haben, müssen Sie 2 SEPA Lastschriftmandate anlegen.
Allgemeines
Seit dem 1. Februar 2014 ist das SEPA Lastschriftverfahren für Firmenkunden verpflichtend.
Für die Erstellung von SEPA Lastschriften benötigen Sie als Zahlungsempfänger zwingend ein SEPA Lastschriftmandat.
Die Mandatsdaten können im Programm verwaltet werden und müssen künftig elektronisch bei jeder SEPA Lastschrift mit übermittelt werden.
Wer erteilt das SEPA Lastschriftmandat?
Das SEPA Lastschriftmandat erteilt der Zahlungspflichtige dem Zahlungsempfänger auf dessen Initiative.
Mit dem Lastschriftmandat ermächtigt der Zahlungspflichtige dem Zahlungsempfänger Beträge per Lastschrift einzuziehen. Der Zahlungspflichtige erteilt darüber hinaus damit seiner Bank die Weisung, die vom Zahlungsempfänger vorgelegten Lastschriften einzulösen.
Wie lange muss ein SEPA Lastschriftmandat aufbewahrt werden?
Das schriftlich erteilte SEPA-Lastschriftmandat verbleibt dauerhaft beim Zahlungsempfänger und muss dort bis 14 Monate nach dem letzten Lastschrifteinzug im Original (beleghaft) verwahrt werden.
Gültigkeit eines SEPA Lastschriftmandats
Ein Lastschriftmandat ist nach dem letzten Lastschrifteinzug 36 Monate gültig. Die Gültigkeit eines SEPA Lastschriftmandats verlängert sich mit jeder Lastschrifterstellung um weitere 36 Monate bezogen auf das Fälligkeitsdatum der letzten Lastschrift.
Berechnung Gültigkeitsdatum eines SEPA Mandats
Die 36 Monatsfrist beginnt mit dem Datum der Erstlastschrift und nicht mit dem Signaturdatum zu laufen, und verlängert sich automatisch mit jeder Folgelastschrift um weitere 36 Monate. Dabei ist das Fälligkeitsdatum der letzten Lastschrift maßgeblich.
Abgelaufene Mandate
Für abgelaufene SEPA Mandate müssen neue eingeholt werden. Eine Mandatsverlängerung ist ausschließlich nur durch einen Lastschrifteinzug möglich.
Umdeutung bestehender Einzugsermächtigungen in SEPA Lastschriftmandate
Aufgrund einer Umdeutungslösung können Sie seit dem 9. Juli 2012 SEPA-Basis-Lastschriften auf der Grundlage bestehender Einzugsermächtigungen erstellen, wenn Ihnen die Einzugsermächtigungen in der gesetzlich vorgeschriebenen Form schriftlich vorliegen.
Daher müssen Sie bei bestehenden Einzugsermächtigungen kein Mandatsschreiben drucken und ein neu unterschriebenes Mandat vom dem Schuldner neu einholen.
Sie müssen jedoch zwingend den Schuldner im Rahmen eines Umdeutungsschreibens über die Umstellung auf SEPA Lastschriften informieren.
Umdeutung- Vor dem ersten SEPA Basis Lastschrifteinzug
müssen Sie dem Schuldner Ihre Gläubiger- und Mandats ID im Rahmen eines Umdeutungsschreibens schriftlich mitteilen und den Schuldner über den Zeitpunkt der Umstellung informieren.
Signaturdatum bei Mandatsumdeutung
Bei der Umdeutung von bestehenden Einzugsermächtigungen ist das Datum des Umstellungsschreibens auf SEPA Lastschriften als Signaturdatum innerhalb der Mandatsstammdaten anzugeben.
Bestehende Abbuchungsaufträge
Für bestehende Abbuchungsaufträge müssen Sie für SEPA Firmenlastschriften zwingend ein neues SEPA Firmenlastschriftmandat einholen. Der Schuldner muss das Mandatsschreiben zusätzlich seiner Bank vorlegen.
Wichtig: Bitte beachten Sie, dass SEPA Firmen-Lastschriften nur für Firmenkunden erteilt werden dürfen. Wenn Sie bestehende Abbuchungsaufträge für Privatkunden haben, müssen Sie für diese Kunden neue SEPA Basis-Lastschriftmandate einholen.
Checkliste Umstellung auf SEPA Lastschriften
Zur Unterstützung auf die Umstellung auf SEPA Lastschriften haben wir für Sie eine spezielle Umstellungscheckliste erstellt.
Diese ist in der Dokumentation zum Zahlungsverkehr enthalten. Kapitel: Checkliste SEPA Umstellung Lastschriften. Bitte beachten Sie unbedingt auch die Hinweise dieser Checkliste.
Wichtig: Ein SEPA Mandat wird je Kundenkonto und Bankverbindung separat angelegt und verwaltet. Es können somit je Kundenkonto und Schuldnerbankverbindung nicht mehrere, gleichartige Mandate, also vertragsbezogen, verwaltet werden.
Alternative Wenn Ihr Kunde Ihnen mehrere vertragsbezogene Einzugsermächtigungen erteilt hat, können Sie für SEPA Lastschriften ggf. ein neues Mandat einholen, welches sich nicht auf einen bestimmten Vertrag, sondern auf den Kunden bezieht.
Es ist allerdings auch möglich, mehrere bestehende Einzugsermächtigungen in ein SEPA Mandat umzudeuten.
Nehmen Sie hier ggf. Rücksprache mit Ihrer Hausbank um die geplante Vorgehensweise abzustimmen bzw. stimmen Sie sich mit der Fakturierung ab.
Anlage von SEPA Mandanten
Bevor Sie SEPA Lastschriftmandate anlegen können, müssen Sie eine Gläubiger Identifikationsnummer für Ihr Unternehmen bei der Bundesbank beantragen.
Die Gläubiger ID benötigen Sie nicht für jede Ihrer Hausbankverbindung separat, sondern nur einmal je Unternehmen.
Beantragen einer Gläubiger ID bei der Bundesbank
Die Gläubiger ID können Sie über die Website der Deutschen Bundesbank beantragen.
https://extranet.bundesbank.de/scp/
Österreichische Hausbankverbindungen
In Österreich wird die Gläubiger ID durch die Nationalbank (OeNB) vergeben.
Sie müssen die Gläubiger ID jedoch bei Ihrer Hausbank beantragen. Eine direkte Beantragung bei der OeNB ist nicht möglich.
Zuordnung einer Gläubiger ID
Die Gläubiger ID kann in ZMIS bei den Hausbankverbindungen zugeordnet werden.
Diese Funktionalität ist aus der folgenden Menüfolge ausführbar: Registerkarte Mandant / Schaltfläche Unternehmen / Registerkarte Bankverbindungen / Register SEPA Daten.
Voraussetzungen für die Mandatsanlage
Ein Mandat kann nur angelegt werden, wenn folgende Voraussetzungen erfüllt sind:
- In ZMIS muss bei den Hausbankverbindungen eine Gläubiger ID erfasst worden sein.
- Für die Schuldnerbankverbindung müssen eine IBAN und ein SWIFT Code erfasst worden sein (Der SWIFT Code ist nur noch verpflichtend bis 31.01.2014 für inländische Lastschriften und bis 31.01.2016 für grenzüberschreitende Lastschriften).
- Ferner wird über das Länderkennzeichen der IBAN geprüft, ob ein für SEPA Zahlungen gültiges Land angesprochen wird
- Das Kundenkonto darf nicht als "Diverses Konto" geschlüsselt sein
- Bei Kundenkonten mit abw. Kontoinhaber müssen für den SEPA Mandatsdruck die Adressdaten des abw. Kontoinhabers ein gepflegt worden sein.
Firmennr.
Hier wird die Firmen- bzw. Mandanten-Nummer angezeigt, für die das Mandat angelegt wurde.
Name 1 und 2 des Zahlungspflichtigen
Hier werden der Vorname und Name und des Zahlungspflichtigen angezeigt.
Name 1: Nachname aus Kundenkonto
Name 2: Vorname aus Kundenkonto
IBAN
Anzeige der IBAN, für die das Mandat angelegt wurde.
Mandatsreferenz
Die Mandatsreferenz ist ein zwingender Bestandteil des SEPA Lastschriftmandats. Zusammen mit der Gläubiger ID des Zahlungsempfängers kann eine Lastschrift damit eindeutig identifiziert werden.
Länge: Maximal 35 Stellen
Vorschlag automatische erzeugte Mandatsreferenz
Bei der Neuanlage eines Mandats wird eine automatisch erzeugte Mandatsreferenz vorgeschlagen.
Sie können diese bei Bedarf überschreiben, und eine eigene Mandatsreferenz vergeben.
Beachten Sie dabei bitte, dass die Mandatsreferenz innerhalb einer Firma/Kanzlei eindeutig sein muss und die gleiche nicht für mehrere Firmen/Kanzleien vergeben werden darf.
Zusammensetzung der automatisch vorgeschlagenen
Mandatsreferenz:
Beispiel:
D10001 16052012 T 114740758
Finanzbuchhaltung:
D [Fibukundenkontonr.] [TTMMJJ] T [Zeitstempel]
Kanzleiverwaltung:
M [Mandantennr. Zahlungspflichtiger.] [TTMMJJ] T [Zeitstempel]
So lange noch kein Lastschrifteinzug auf ein Mandat erfolgt ist, kann die Mandatsreferenz verändert werden. Ein ggf. bereits erstelltes Mandatsschreiben ist in diesem Fall neu zu erstellen.
Typ allgemein
Grundsätzlich wird bei SEPA Lastschriften zwischen folgenden Lastschriftarten unterschieden:
- Basis-Lastschrift und
- Firmen-Lastschrift
Der Lastschrifttyp wird automatisch vorbelegt, je nachdem welche Zahlungsart Sie im Kundenkonto geschlüsselt haben.
Einzugsermächtigung> SEPA Basis-Lastschriftmandat
Abbuchungsauftragsverfahren> SEPA Firmen-Lastschriftmandat
Der Typ ist ggf. bis zum ersten Lastschrifteinzug bei Bedarf änderbar. Ein ggf. bereits erstelltes Mandatsschreiben ist in diesem Fall neu zu erstellen.
Typ Basis-Lastschrift B & C (SEPA Core Direct Debit)
Das Basis-Lastschriftverfahren ähnelt dem bisherigen Einzugsermächtigungsverfahren und ist mehr auf Privatkunden ausgerichtet, daher hat es lange Rückgabefristen.
Er ist jedoch nicht auf Privatkunden beschränkt und kann auch für Unternehmenskunden verwendet werden.
Einreichungsfristen Einmal- oder Erstlastschriften:
Vorlagefrist bei der Bank: 6 Geschäftstage vor Fälligkeit der Rechnung. Ab SEPA Zahlungsdateiversion 3.0 (gültig ab 20.11.2016) entfällt die Beflaggung von Erstlastschriften und die Einreichungsvorlauftage verkürzen sich auf zwei Tage.
Folgelastschriften:
Vorlagefrist bei der Bank: 2 Geschäftstage vor Fälligkeit der Rechnung.
Rückgabefrist:
Der Schuldner kann die Lastschrift bis zu 8 Wochen nach Fälligkeit zurückgeben.
Rückgabefrist nicht autorisierte Lastschriften:
Der Zeitraum erhöht sich auf bis zu 13 Monate bei einer nicht autorisierten Lastschrift (Gläubiger kann kein Mandat vorweisen).
Das Mandat erlischt 36 Monate nach der letzten Lastschrifterstellung bezogen auf deren Fälligkeit.
Typ Firmenlastschrift B & B SEPA Business to Business Direct Debit
Für Firmenkunden wurde das Firmen-Lastschriftverfahren entwickelt, das dem bisherigen Abbuchungsverfahren nicht unähnlich ist.
Dieses Verfahren ist jedoch auf Firmenkunden beschränkt.
Das Firmenlastschriftverfahren unterstützt mehr die Belange von Unternehmen, und ein wesentlicher Unterschied ist, dass der Zahlungspflichtige das Lastschriftmandat seiner Bank vor dem ersten Lastschrifteinzug vorlegen muss.
Einreichungsfristen: Einmal-, Erst- und Folgelastschriften:
Firmenlastschriften, müssen spätestens 2 Geschäftstage vor Fälligkeit der Rechnung bei der Zahlstelle vorliegen.
Ab SEPA Zahlungsdateiversion 3.0 (gültig ab 20.11.2016) entfällt die Beflaggung von Erstlastschriften.
Rückgabe:
SEPA Firmenlastschriften können vom Zahlungspflichtigen nicht zurückgegeben werden (nur bei nicht autorisierten Lastschriften, z.B. wenn kein gültiges Mandat vorliegt).
Das Mandat erlischt 36 Monate nach der letzten Lastschrifterstellung bezogen auf deren Fälligkeit.
Lastschriftfrequenz
Hier geben Sie an, ob es sich um ein einmaliges oder mehrmaliges Lastschriftmandat handelt.
Wichtig: Je Bankverbindung können nicht mehrere Einmalmandate gleichzeitig verwaltet werden.
So lange noch kein Lastschrifteinzug auf ein Mandat erfolgt ist, kann die Lastschriftfrequenz verändert werden. Ein ggf. bereits erstelltes Mandatsschreiben ist in diesem Fall neu zu erstellen.
Signaturdatum
Hier muss das Datum eingetragen werden, an dem das Lastschriftmandat vom Zahlungspflichtigen unterschrieben wurde.
So lange kein Signaturdatum in einem Mandat eingetragen wurde, können für die betreffende Bankverbindung keine SEPA Lastschriften erstellt werden.
Vordatieren des Signaturdatums
Das Signaturdatum darf nicht vordatiert werden, ansonsten erfolgt keine SEPA Lastschriftfreigabe, denn das würde bei der Bank zu einer Abweisung der Lastschrift führen.
Das Signaturdatum wird beider Lastschriftfreigabe geprüft und darf nicht höher sein als das Tagesdatum.
Umdeutung von bestehenden Einzugsermächtigungen
Bei der Umdeutung von bestehenden Einzugsermächtigungen in SEPA Lastschrift Basis Mandate müssen Sie als Zahlungsempfänger den Zahlungspflichtigen über den Wechsel vom Einzug per Einzugsermächtigungslastschrift auf den Einzug per SEPA Basis-Lastschrift unter Angabe Ihrer Gläubiger-Identifikationsnummer und der Mandatsreferenz in Textform zu unterrichten.
Signaturdatum bei Umdeutung
Bei der Umdeutung von bestehenden Einzugsermächtigungen ist das Datum des Unterrichtungsschreibens auf SEPA Lastschriften als Signaturdatum innerhalb der Mandatsstammdaten anzugeben.
Mandat erteilt für
Informatorisches Feld, wird nicht auf den Mandatsschreiben mit ausgedruckt.
Bemerkung
Bemerkungsfeld für individuelle Bemerkungen.
Inaktiv
Über diese Option kann ein Mandat inaktiv geschlüsselt werden. Für Bankverbindungen mit inaktiven Mandaten werden keine SEPA Lastschriften mehr erstellt.
Druckdatum
Hier wird das Druckdatum angezeigt, mit dem ein Mandatsanforderungsschreiben für dieses Mandat gedruckt wurde. Über das Druckdatum kann beim Massenmandatsdruck verwaltet werden, dass für bereits angelegte und gedruckte Mandate kein Mandatsschreiben mehr gedruckt wird.
Anlagedatum
Hier wird angezeigt, wann das Mandat angelegt wurde.
Dieses Kriterium kann dazu verwendet werden, um alle SEPA Mandate, die an einem bestimmten Datum angelegt wurden, wieder zu löschen.
Umdeutungsmandat
Das Kennzeichen "Umdeutungsmandat" wir nur dazu benötigt, falls Sie Mandatsschreiben über die Wiederholungsdruckfunktion erneut drucken möchten.
Schaltfläche Mandatsanforderung drucken
Über diese Schaltfläche können Sie für das aktuelle Kundenkonto ein Mandatsschreiben drucken. Die Druckoptionen werden dabei berücksichtigt, wie sie im nachfolgend genannten Druckdialog eingestellt sind.
Mandats- bzw. Umdeutungsschreiben für mehrere Kundenkonten drucken / anlegen
Für das Erstellen von Mandats- und Umdeutungsschreiben gibt es auch einen Mandatsdrucklauf, wo Sie für mehrere Kundenkonten Mandatsanforderungs- und Umdeutungs-schreiben drucken lassen können und die Mandate automatisch angelegt werden.
Diese Funktionalität ist aus der folgenden Menüfolge ausführbar: Auswertungen / SEPA Mandatsverwaltung / SEPA Mandatsanforderungen drucken
Für den Mandatsausdruck müssen folgende Voraussetzungen gegeben sein:
- In den Kundenkonten müssen der Vor- und/oder der Nachname, sowie eine postalische Adresse erfasst worden sein.
- Das Konto darf kein Diverses Kundenkonto sein
- Standard Mandatsschreiben können nur in deutscher Sprache und daher nur für Kundenkonten gedruckt werden, deren IBAN mit folgendem Länderkennzeichen beginnen DE. Für ausländische Bankverbindungen müssen individuelle Mandatsvorlagen angelegt werden.
- Bei der Bankverbindung mit abweichendem Kontoinhaber muss eine postalische Adresse hinterlegt worden sein. Diese wird zwingend für das Mandatsschreiben benötigt.
Das SEPA Lastschriftmandat – Zahlungs- und Mandatshistorie
Allgemein
Die Historischen Mandatsdaten werden vom Programmteil
Allgemeiner Zahlungsverkehr automatisch aktualisiert, wenn Sie eine Zahlungsdatei mit SEPA Lastschriften erstellen.
Über die Mandatshistorie werden folgende Sachverhalte verwaltet:
- Prüfung, ob die SEPA Lastschrift als Erst- oder Folgelastschrift ausgegeben werden muss
- Prüfung, ob ein Mandat (noch) gültig ist (36 Monatsfrist, nach dem letzten Lastschrifteinzug bezogen auf die Fälligkeit.
Bei der Mandatshistorie werden aus speichertechnischen Gründen bis zu maximal 50 historische Mandatseinträge gespeichert. Wird die Anzahl überschritten, werden die ältesten Mandatseinträge gelöscht.
Wichtiger Hinweis:
Die vom Programm erstelle Mandatseinträge dokumentieren die Zahlungshistorie und sind insbesondere für die Meldung von Mandatsänderungen wichtig. Daher dürfen diese nicht ohne explizierte Aufforderung geändert oder gelöscht werden!
Übermittelter Mandantenname 1 / 2
Der übermittelte Name vom Zahlungsempfänger wird innerhalb der Mandatshistorie festgehalten.
Der übermittelte Name vom Zahlungsempfänger ist auf 70 Zeichen begrenzt. Damit könne Sie nachvollziehen, mit welchen Mandatsangaben eine SEPA Lastschrift erstellt wurde.
Übermitteltes Lastschrift-Fälligkeitsdatum
Das ist das Fälligkeitsdatum, mit welchem die letzte Lastschrift übermittelt wurde.
Anhand von diesem Datum wird beim der Zahlungsfreigabe kontrolliert, ob ein Mandat noch gültig ist.
Ein SEPA Lastschriftmandat verlängert sich automatisch mit jedem Lastschrifteinzug um weitere 36 Monate.
Lastschriftdatum
Hier wird das Erstellungsdatum der letzten Lastschrift festgehalten. Darüber kann im Bedarfsfall ein kompletter Lastschriftlauf wieder zurückgesetzt werden, beispielsweise in dem Fall, wenn der dazugehörige Zahlstapel nicht mehr vorhanden ist.
Übermittelte Gläubigerkennung
Hier wird die zuletzt übermittelte Gläubiger Identifikationsnummer des Zahlungsempfängers festgehalten. Damit könne Sie nachvollziehen, mit welchen Mandatsangaben eine SEPA Lastschrift erstellt wurde.
Das SEPA Lastschriftmandat – Versionshistorie
Der Gläubigername und die Gläubiger ID sind Bestandteil des SEPA Lastschriftmandats und werden innerhalb der Mandatshistorie verwaltet.
Mandatsänderungen
Bei der SEPA Lastschriftzahlungsdateierstellung müssen künftig auch die Mandatsdaten generell mit übermittelt werden.
Dabei können von ADDISON Mandatsänderungen wie beispielsweise die des Gläubigernamens und der Gläubiger ID übermittelt werden.
Wenn Sie Ihren Firmennamen und/oder die Gläubiger ID in der Zentrale Mandantenverwaltung (ZMIS) ändern, müssen Sie für alle bestehenden SEPA Lastschriftmandate anschließend und zeitnah eine neue SEPA Mandatsversion anlegen und den Schuldner schriftlich über Mandatsänderung informieren.
Die zeitnahe Anlage von einer neuen SEPA Mandatsversion ist darüber hinaus wichtig, da ab dem Zeitpunkt der Änderung des Firmennamens und/oder der Gläubiger ID alle neue angelegten SEPA Mandate mit den geänderten Daten angelegt werden und somit bei der SEPA Dateiausgabe ggf. mehrere Sammler innerhalb der SEPA Zahlungsdatei erstellt werden.
Eine automatisierte Anlage einer neuen Mandatsversion können Sie unter folgenden Menüpunkten vornehmen:
Auswertungen / SEPA Mandatsanlage / SEPA Mandatsänderungen erstellen.
Ändern Sie daher den Firmennamen in ZMIS nur bei einer Umfirmierung!
Versions Nr.
Pro SEPA Lastschriftmandat können mehrere Versionen verwaltet werden. Die jeweilig SEPA Mandatsversion bekommt eine laufende Nummer.
Gültig ab
Die SEPA Mandatsversion 1 wird generell mit Gültigkeitsdatum 01.11.2009 angelegt.
Wenn mehrere SEPA Mandatsversionen angelegt wurden, wird bei der SEPA Lastschriftzahlungsdateierstellung die SEPA Mandatsversion herangezogen, die zum Zeitpunkt des Fälligkeitsdatums der Lastschrift gültig ist.
Gläubiger Name
Hier wird der Gläubiger Name gespeichert, mit dem das SEPA Lastschriftmandat bzw. eine neue SEPA Mandatsversion angelegt wurde. Dieser wird für die SEPA Zahlungsdateierstellung herangezogen.
Gläubiger Kennung (Gläubiger Identifikationsnummer)
Hier wird die Gläubiger Identifikationsnummer gespeichert, mit dem das SEPA Lastschriftmandat bzw. eine neue SEPA Mandatsversion angelegt wurde. Dieser wird für die SEPA Zahlungsdateierstellung herangezogen.
Mandatsreferenz
Hier wird die Mandatsreferenz gespeichert, mit der das SEPA Lastschriftmandat angelegt wurde. Mandatsreferenzänderungen werden aktuell vom Programm nicht unterstützt.
IBAN
Hier wird die IBAN angezeigt, mit der eine Mandatsversion angelegt wurde.
Erste Verwendung Zahllaufdatum
Wenn zum ersten Mal eine SEPA Lastschrift mit einer Mandatsversion erstellt wird, werden das Datum des Zahllaufes sowie die Lastschriftfälligkeit in der Mandatsversion festgehalten. Darüber wird vom Programm automatisch ermittelt, ob eine Mandatsänderungsmeldung bei der Zahlungsdateierstellung ausgegeben werden muss.
Das ist beispielsweise der Fall, wenn eine Folgemandatsversion angelegt wurde und diese zum ersten Mal bei der Zahlungsdateierstellung verwendet wird.
Personenkonten Steuerungen
Diese Funktionalität ist aus der folgenden Menüfolge ausführbar: Stammdaten / Kunden- oder Lieferantenkonten / Registerkarte Steuerungen
Verdichtungskonto
Jedem Personenkonto muss ein Verdichtungskonto zugeordnet werden.
Wenn Sie auf ein Kundenkonto buchen, erfolgt automatisch die Buchung auf das entsprechende Sachkonto Forderungen. Vorgeschlagen wird immer das im Kontenrahmen unter Verdichtungskonto angelegte 1. Konto. Bei einem Lieferantenkonto wird hier entsprechend das Verbindlichkeitskonto zugeordnet.
Kontierungshilfe
Bei vielen Personenkonten wird der überwiegende Teil der Umsätze auf das gleiche Sachkonto gebucht. Dieses Konto wird hier als Kontierungshilfe eingegeben. Es wird dann beim Buchen automatisch vorgeschlagen.
Buchungstext
Bei der Anwahl des Kontos im Programm Buchen im Dialog wird dieser Buchungstext automatisch aufgerufen.
Kostenart
In dieser Liste erscheinen alle Auswahlmöglichkeiten für die Übernahme in die Kostenrechnung. Wählen Sie die gewünschte Übernahme Kostenart aus.
Eine Kosteingabe beim Buchen für Diverse Personenkonten ist nicht möglich.
KSt-Eingabe beim Buchen erzwingen Pflicht in Kostkreis1/2
Wenn Sie diese Kontrollkästchen aktivieren, müssen Sie beim Buchen zwingend eine Kostenstelle eingeben. Die Eingabe der Kostenstelle 0 ist in diesem Fall nicht erlaubt.
Jahreswechsel
Ohne Saldovortrag
Der Anfangsbestand des Kontos wird nicht in das neue Wirtschaftsjahr vorgetragen. Darf bei Konten mit OP-Verwaltung nicht verwendet werden.
Mit Saldovortrag
Der Saldo des Kontos wird als Anfangsbestand in das neue Jahr vorgetragen.
Konto löschen
Das Konto wird im neuen Wirtschaftsjahr beim Jahreswechsel nicht mehr neu angelegt, wenn der Kontensaldo auf 0 ist. Im alten Wirtschaftsjahr bleibt das Konto weiterbestehen.
Kreditlimit
Werte werden in der OP-Liste gedruckt.
Kreditlimit: Höhe des Kreditlimits
Versichert: Höhe der Kreditversicherung
Sortierschlüssel
Hier können maximal drei Sortierschlüssel angegeben werden, nach denen das Konto bei verschiedenen Auswertungen sortiert bzw. gefiltert werden soll.
Folgende Auswertungen können Sie u.a. nach Sortierschlüssel filtern:
- ABC Analyse
- OP-Liste
- Kontoauszugsdruck
- Mahnvorschlagsliste / Mahnungsdruck
- Zahlungsvorschlag Kunden / Lieferanten
Damit ist es möglich, beispielsweis folgende Auswertungen zu steuern:
- OP-Liste für Niederlassungen / Abteilungen
- Mahnungsvorschlagsliste nach Vertreter
Individuelle Auswertungen nach Sortier-Schlüssel können Sie auch über das Fibu Datencenter erstellen. (Gruppe Infos / Fibu Datencenter).
Im Buchungsprogramm können Sie auch den Offenen-Posten einen abw. Sortier-SL über den Buchungszusatzdatendialog (F9) zuordnen.
Diverses Konto
Wenn Sie für manche Kunden/Lieferanten kein eigenes Personenkonto führen wollen, können Sie jeweils ein Diverses Konto anlegen, auf dem beliebig viele Kunden bzw. Lieferanten gebucht werden können.
Wenn Sie Geschäftsvorfälle auf ein solches Konto buchen, können Sie beim Buchen auch die Anschrift erfassen, die dann auf der Offenen-Posten Liste mit ausgewiesen und bei Mahnungen bzw. im Zahlungsverkehr eingesetzt werden.
Eine Kosteingabe beim Buchen für Diverse Personenkonten ist nicht möglich.
Bitte beachten Sie auch, dass die Erstellung von SEPA Lastschriften für Diverse Kundenkonten nicht möglich ist!
Mischkonto
Auf Mischkonten werden Rechnungen und Zahlungen für Geschäftspartner gebucht, die sowohl Kunden als auch Lieferanten sind.
Wird ein Konto überwiegend als Kundenkonto geführt, vereinzelt aber auch für Lieferanten bebucht, erhält das Kundenkonto die Kennzeichnung Mischkonto.
Wird ein Konto überwiegend als Lieferantenkonto geführt, vereinzelt aber auch für Debitoren bebucht, erhält das Lieferantenkonto die Kennzeichnung Mischkonto.
Bei Konten mit diesem Kennzeichen wird im Buchungsprogramm keine Steuerschlüsselprüfung durchgeführt.
Personenkonten Information
Diese Funktionalität ist aus der folgenden Menüfolge ausführbar: Stammdaten / Kunden- oder Lieferantenkonten / Registerkarte Informationen
Verbandsnummer
Informationsfeld
Verband
Informationsfeld
Mitgliedsnr.
Informationsfeld
Kategorie Wichtiger Hinweis
Nähere Informationen hierzu entnehmen Sie bitte der Produktdokumentation Freie Felder.
Kontenhinweis
Standard
Hinweistext wird im Buchungsprogramm nicht eingeblendet.
Hinweis
Kontenhinweistext wird im Buchungsprogramm eingeblendet, sobald die Buchung abgeschlossen wird. Der Hinweis wird nicht eingeblendet, wenn Zahlungen über ESC bzw. OP-Suche oder über den OP-Ausgleich (F6) gebucht werden.
Gesperrt
Buchungssperre. In den Buchungsprogrammen wird ein entsprechender Hinweis ausgegeben.
Buchungstext
Wird dieses Konto beim Buchen angesprochen, ist die Eingabe eines Buchungstextes zwingend erforderlich.
Neuanlage am
Datum der Anlage des Kontos
Zuletzt bearbeitet von
Von wem wurde das Konto zuletzt bearbeitet (BBS Benutzer)
Neuanlage am
Datum der Anlage des Kontos
Letzte Änderung am
Datum der letzten Änderung des Kontos
Kontenauswahlliste Personenkonten einblenden
Die Kontenauswahlliste können Sie über das nachfolgende Symbol in der Toolbar starten.
Nach dem Start wird die Auswahlliste oberhalb der Kontenstammdaten eingeblendet.
Laden der Auswahlliste abbrechen
Wenn Sie einen sehr umfangreichen Kontenstamm haben, kann das Öffnen der Auswahlliste einige Zeit in Anspruch nehmen.
Das Öffnen der Auswahlliste können Sie durch das Drücken der Taste x bei Bedarf abbrechen.
Speicherung der Spalteneinstellungen
Die Sortierreihenfolge als auch die Reihenfolge/Anzahl der Spalten wird benutzerbezogen gespeichert und wird beim erneuten Aufruf der Auswahlliste so dargestellt, wie sie beim letzten Programmaufruf gesteuert war.
Über die Auswahlliste habe Sie viele neue Bearbeitungs- und Informationsmöglichkeiten innerhalb der Kontenstammdatenverwaltung:
Wenn Sie innerhalb der Auswahlliste auf ein Konto klicken/navigieren, werden Ihnen unterhalb im Stammdatendialog die betreffenden Stammdaten des ausgewählten Kontos angezeigt und umgekehrt.
Sortieren in der Kontenauswahlliste
Durch Klick auf eine Tabellenspaltenüberschrift wird diese nach dem Inhalt auf- oder absteigend sortiert.
Sie können die Auswahlliste beispielsweise nach Ort sortieren lassen. Wenn Sie anschließend mit den Blätterpfeilen weiterblättern, können Sie somit elegant durch alle Konten hintereinander hinweg blättern, bei den der gleiche Ort hinterlegt ist.
Filtern in der Kontenauswahlliste
Klicken Sie dazu einfach in die Spaltensuchzeile der betreffenden Spalte.
Bei Spalten mit fixen Eingabewerten wie Zahlungsart öffnet sich dann automatisch eine Filterauswahl.
So können Sie sich beispielsweise alle Personenkonten mit der Kontoart Überweisung anzeigen lassen.
Auch bei der gefilterten Ansicht können Sie anschließend mit den Blätterpfeilen durch die gefilterte Ansicht navigieren.
Spalten ohne fixe Eingabewerte
Bei Spalten ohne fixe Eingabewerte wie beispielsweise bei Kontobezeichnungsspalten können Sie über das Filtersymbol in der Spaltenbezeichnung über alle vorhandenen Spaltenwerte filtern.
Gruppieren in der Kontenauswahlliste
Indem Sie eine Tabellenspalte mit der Maus in den oberen Tabellenbereich ziehen, können Sie die Konten auch nach Spalteninhalten innerhalb der Auswahlliste gruppiert anzeigen lassen:
In diesem Beispiel wurden die Kundenkonten nach Zahlungskonditions-Schlüssel gruppiert.
Eigene, individuelle Ansicht anlegen
Wenn Sie sich eine individuelle Auswahlliste anlegen möchten, die z.B. nur spezielle Spalten enthält, speichern Sie dazu zunächst die aktuelle Ansicht unter einem anderen Namen.
Dazu klicken Sie mit der rechten Maustaste in eine beliebige Überschriftspalte und wählen dort den Menüpunkt: Ansichten aus.
Im Menü Ansichten vergeben Sie unter dem Menüpunkt Speichern als einen Namen für Ihre Ansicht.
Ihre neue, individuelle Ansicht wird anschließend automatisch geladen.
Nun können Sie, wie nachfolgend beschrieben Spalten löschen oder umsortieren. Die Änderungen an Ihrer individuellen Ansicht werden nach dem Verlassen des Programms automatisch gespeichert. Beim erneuten Star der Kontenstammdatenverwaltung wird immer die zuletzt geladene/verwendete Ansicht eingeblendet.
Über den Menüpunkt Standard können Sie die Ansicht wieder auf die Standardansicht, die alle Datenfelder enthält, zurücksetzen.
Spalten entfernen / hinzufügen
Durch einen Klick mit der rechten Maustaste auf eine Tabellenspaltenüberschrift können Sie die neue Auswahlliste individuell konfigurieren und nicht benötigte Spalten löschen oder ausgeblendete Spalten wieder hinzufügen.
Nach dem Linksklick öffnet sich das Kontextmenü. Hier wählen Sie den Menüpunkt Spaltenauswahl.