Wichtige Installationshinweise
Wichtige Installationshinweise
Antivirenprogramm
Schalten Sie vor Beginn der Installation das von Ihnen eingesetzte Antivirenprogramm ab. Bleibt ein Antivirenprogramm während der Installation aktiv, so kann es dazu führen, dass die Installation fehlerhaft wird (Komponenten werden nicht kopiert bzw. in Quarantäne verschoben).
Betriebssystem-/Microsoft-Umgebung
Weiterführende Dokumentationen
Vor Beginn der Installation der Software müssen Sie zwingend überprüfen, ob die erforderlichen Voraussetzungen erfüllt sind. So muss z.B. das Betriebssystem für die Installation freigegeben worden sein und ggf. ein bestimmtes Service-Pack installiert sein.
An dieser Stelle weisen wir zudem darauf hin, dass Computernamen mit Sonderzeichen (z.B. Umlaute) nicht zulässig sind.
Die allgemeine Installationsvoraussetzungen und Systemeinstellungen (Systemvoraussetzungen.pdf und Systemeinstellungen.pdf) bzw. Installationsvoraussetzungen, die explizit für die ADDISON-Anwendungen gelten, finden Sie in Download-Manager unterhalb der entsprechenden Hauptversionen oder über das Autoplaymenü unterhalb von Dokumentationen der bereitgestellten ISO-Datei (HVVYYYY.ISO).
Erforderliche Microsoft- und Drittanbieter-Systemkomponenten
Während der Installation (Master- und/oder Workstation-Setup) werden u.U. Microsoft-Systemkomponenten installiert, wenn sie nicht vorhanden sind. Dabei handelt es sich um:
- .NET Framework 4.8
- Microsoft Visual C++ 2010 mit SP1, 2012, 2013 und v14 Redistributable
- Microsoft Edge WebView2-Runtime
- Microsoft ODBC-Treiber für Nur Text
Des Weiteren werden Software-Komponenten von Drittanbietern installiert, falls sie nicht in der vorausgesetzten Mindestversion vorhanden sind. Dabei handelt es sich um:
- Adobe Acrobat Reader DC
- PDF-Softwaredrucker von Amyuni 6.5.
Für die Installation der o.g. Komponenten müssen zwingend Administrator-Rechte vorhanden sein. Beachten Sie, dass die Installation der o.g. Komponenten u.U. etwas Zeit in Anspruch nimmt.
Alle o.g. Produkte/Module werden durch ADDISON auf dem Distributionsweg unter Ausschluss jeder eigenen Haftung und Gewährleistung zur Verfügung gestellt.
| Bitte beachten Sie, dass die Installation von Microsoft-Komponenten (wie z.B. .NET 4.8), die Voraussetzung mit sich bringt, dass das Betriebssystem in Puncto Microsoft-Updates unbedingt sehr aktuell gehalten werden muss. Wir empfehlen daher, alle Microsoft-Aktualisierungen (Service Packs, Hotfixes) des vorliegenden Betriebssystems zu installieren. Es wird weiterhin empfohlen, dass neuere Komponenten (z.B. .NET 4.8) systemweit (Server und Client) eingespielt werden. |
Aktuelle Abkündigungen von Microsoft-Produkten
Der Dokumentation Systemvoraussetzungen.pdf können Sie entnehmen, ab wann welche Produkte von Microsoft (Betriebssysteme, SQL- und Office-Versionen) freigegeben werden/worden sind bzw. nicht mehr unterstützt werden.
Automatische Anpassung der Windows-Firewall
Für die interne Kommunikation z.B. zwischen Server und Arbeitsstation werden TCP/IP und standardmäßig die Ports 6001, 8080, 8090, 8100 und 8110 verwendet. Um die Lauffähigkeit der ADDISON Software sicherzustellen, müssen o.g. Ports in der Windows Firewall freigegeben und somit eine Regel für die eingehende Kommunikation erstellt werden. Folgende Regeln werden automatisch hinzugefügt (die Port-Angaben beziehen sich auf eine Standard-Installation):
- ADDISON Portfreigabe 6001
- ADDISON Portfreigabe 8080
- ADDISON Portfreigabe 8090
- ADDISON Portfreigabe 8100
- ADDISON Portfreigabe 8110.
ADDISON Windows-/Dienstbenutzer
Im Rahmen des Master-Setups wird der Windows-Benutzer ADDISON Service (Hersteller-Konto) in Abhängigkeit der vorliegenden Systemumgebung und des Installations-Szenarios angelegt. Dementsprechend ist unser Hersteller-Konto nach der Ausführung des Master-Setups entweder im Active Directory oder in der lokalen Windows Kontendatenbank zu finden. Ferner wird der Benutzer immer zur Gruppe der lokalen Administratoren hinzugefügt und ihm wird u.a. das Recht Anmelden als Dienst gewährt. Der von der Installationsroutine angelegte Windows-Benutzer ADDISON Service darf sich aber nicht interaktiv als eigentlicher Windows-Benutzer anmelden.
Der ADDISON-Standardbenutzer wird als Dienste-Benutzer für den ADDISON Installer Server, ADDISON Scheduler Server und ADDISON Update Server verwendet und können mit folgenden Anmelde-Konfigurationen eingerichtet sein:
- Domäne\ADDISON Service
- .\ADDISON Service
Abweichend von o.g. Einrichtung verwendet die Dienste ADDISON Wiki-Hilfe Server und FastObjects Server immer das Betriebssystem-Konto Lokales System.
| Sofern das Hinzufügen des ADDISON-Standardbenutzers zum Active Directory nicht gewünscht ist oder z.B. Unternehmensrichtlinien standardisierte Herstellerkonten nicht zulässt, muss eine benutzerdefinierte Installation ausgeführt und in dieser ein eigenes Domänenkonto als Dienstbenutzer verwendet werden. In diesem Fall darf das vordefinierte ADDISON Servicekonto (Benutzer ADDISON Service) nicht selektiert werden. |
Detaillierte Informationen zum ADDISON Service-Benutzer und der Dienste-Konfiguration finden Sie in der Dokumentation Systemeinstellungen.pdf. Beachten Sie u.a. die notwendigen Berechtigungen auf Verzeichnisebene.
Installationsumgebung mit Applikations- und Terminalserver
In einer Umgebung mit getrenntem Applikations- und Terminalserver muss die Installation so vorgenommen werden, dass das Master-Setup sowohl am Applikations- als auch am Terminalserver ausgeführt wird (Stichwort Installationsvariante 5). Diese Variante stellt sowohl die ADDISON- als auch die Microsoft-Empfehlung dar und dient u.a. dazu eine bessere Performance der Anwendungen zu erzielen. Es ergeben sich u.a. folgende Vorteile:
- Das Laden der Software-Komponenten über das Netzwerk entfällt, was den Ladevorgang verkürzt.
- Netzwerkengpässe sind weniger relevant.
- Daten werden dennoch zentral vorgehalten.
Weitere allgemeine Hinweise und Tipps
Trennung der Datenbankdienste FastObjects Server und SQL Server
Wir empfehlen die Datenbankdienste FastObjects Server (verwendet im Rahmen einer ADDISON Software- und tse:nit-Installation) und SQL Server (verwendet im Rahmen einer SBA- bzw. DocuWare-Installation) grundsätzlich voneinander zu trennen und für jedes Datenbanksystem einen eigenen Server für die FastObject- und für die SQL-Umgebung bereitzustellen.
Automatische Installation von Online-Updates
Im Rahmen der Installation der Hauptversion wird automatisch nach Updates im Internet gesucht. Sind Updates für die betreffende Hauptversion vorhanden, so werden sie heruntergeladen und gleich mit installiert, sodass sichergestellt wird, dass die Installation/Aktualisierung auf dem neuesten Stand ist. Sollte die automatische Installation der Updates z.B. wegen Internet-Verbindungsproblemen nicht funktioniert haben, so können die Updates zu einem späteren Zeitpunkt mit Hilfe des Internet-Assistent (DLMGR) heruntergeladen und installiert werden.
Hinweise zu schreibgeschützten Dateien
Werden während der Installation schreibgeschützte Dateien im Zielverzeichnis vorgefunden, so öffnet sich ein Auswahldialog, in dem Sie wählen können, ob die Dateien überschrieben werden sollen oder nicht. Falls Sie sich nicht sicher sind, ob das Setup diese Dateien wirklich überschreiben soll, sollten Sie Ja auswählen. Damit stellen Sie sicher, dass die Aktualisierung vollständig durchgeführt wird.
Hinweise zu Standalone-Installationen von ADDISON Komponenten
Bitte achten Sie darauf, dass ADDISON Komponenten, die Standalone bzw. separat installiert worden sind und nicht im Rahmen eines ADDISON (Workstation-) Setups automatisch aktualisiert werden können, ebenfalls aktualisiert werden müssen.
Dies betrifft z.B. eine separate ADDISON Connect Installation als Schnittstelle für ein ERP-System, den Internet-Assistent (DLMGR) auf einem sogenannten Quarantäne-PC, den ADDISON Wiki-Hilfe Server oder die ADDISON SBA-zu-DocuWare-Schnittstelle auf einem separaten Serversystem, etc.
Weiterführende Informationen zu diesem Thema finden Sie in diesem Kapitel.
Tipps
- Wir empfehlen Ihnen, vor Beginn der Installation Ihre Serverumgebung neu zu starten, damit Dateien, die ggf. noch im Zugriff sind, obwohl niemand arbeitet (Datei gelockt), wieder freigegeben werden.
- Sorgen Sie im Netzbetrieb dafür, dass sich während der Installation niemand in der Serverumgebung anmelden kann.
- Vor der Aktualisierung der Software anhand einer neuen Hauptversion ist es erforderlich, dass eine Sicherung aller Daten und der Datenbank durchgeführt wird. Siehe dazu die separate Dokumentation zur Datensicherung.