Wolters Kluwer On Premise-Lösungen
Wolters Kluwer On Premise-Lösungen
Erforderliche Zugriffsrechte
ADDISON Software
Die ADDISON Software benötigt Schreibrechte für bestimmte Verzeichnisse und Dateien auf der Festplatte. Diese Schreibrechte werden vom Setup so vergeben, dass ausführbare Dateien (Binärdateien) grundsätzlich geschützt bleiben können. Wenn Sie mit Standardbenutzern oder Benutzern mit eingeschränkten Rechten arbeiten, können die Programmdateien nicht versehentlich oder durch schädliche Software verändert werden.
Lese- und Schreibrechte
Generell müssen Lesen- und Ausführen-Rechte auf die komplette Verzeichnisstruktur (Hauptverzeichnis der ADDISON Software inkl. aller Unterverzeichnisse), sowie Schreibrechte (Schreiben, Löschen, Ändern) auf Datenverzeichnisse (siehe auch Datenverzeichnisse mit Schreibrechten) vorhanden sein.
Datenverzeichnisse mit Schreibrechten
Schreibrechte (siehe oben) werden vom SETUP aus auf das globale Benutzerprofil für alle Benutzer vergeben, dies ist standardmäßig „C:\ProgramData\ADDISON“.
Darüber hinaus werden vom SETUP aus Schreibrechte auf folgende Datenverzeichnisse der ADDISON Software gesetzt werden:
- CMS\
- Config\
- Daten\
- Db\
- Download\
- Import\
- Shared\
- Vorlagen\
- Working\
Auf das Datenbankverzeichnis selbst (DB inkl. Unterverzeichnisse) benötigt ein Standardanwender (kein Administrator) keine Schreibberechtigungen. Schreibrechte aus Sicht eines Anwenders sind nur dann notwendig, wenn die Datenbank aktualisiert werden muss, wie es in der Regel bei einer Hauptversion-Installation der Fall ist.
Allein der FastObjects Server-Dienst benötigt im laufenden Betrieb Schreibrechte auf das Datenbankverzeichnis.
Die o.g. relativen Pfade beziehen sich auf das Installationsverzeichnis der ADDISON Software, also z.B. „C:\Programme\ADDISON\Software“ als Stammverzeichnis.
Dateien mit Schreibrechten
Im Installationsverzeichnis der ADDISON Software wird vom SETUP aus die Datei tomain.ini mit Schreibrechten versehen, sowie Listen.ini aus dem Verzeichnis Listen (ebenfalls unterhalb des Installationsverzeichnisses der ADDISON Software).
Während des sogenannten Master-SETUPs können Sie auswählen (benutzerdefinierte Installation), ob die Standard- oder individuellen Einstellungen der Zugriffsrechte vorgenommen werden sollen.
Im Anhang erhalten Sie eine Aufstellung der Datenverzeichnisse.
Weitere Informationen
Weitere Informationen finden Sie im Anhang unter Zugriffsrechte auf Verzeichnisebene.
ADDISON AKTEnlösung | ADDISON SBS Rewe
Für die Nutzung der ADDISON AKTEnlösung (gilt nicht für ADDISON SBS Rewe) ist es notwendig, jedem tse:nit |cs:Plus - Benutzer Schreibrechte auf das Programmverzeichnis inklusive der Unterordner zu erteilen. Das Schreibrecht muss auch den Benutzern zugeteilt werden, welche sich bereits in der Gruppe der lokalen Administratoren befinden.
Bei Anwendern, die zudem Kanzlei.CS bzw. das StartCenter einsetzen, muss den Benutzern auch der Vollzugriff auf diese Programme, d.h. auf den entsprechenden Programmordner - z.B. C:\PROGRAMME(X86)\SCHLEUPEN erteilt werden.
Weiterhin sind zusätzliche Programmdateien im Verzeichnis
C:\PROGRAMME\GEMEINSAME DATEIEN\ADDISON\AKTE_SHARED bzw.
C:\PROGRAMME(X86)\GEMEINSAME DATEIEN\ADDISON\AKTE_SHARED vorhanden.
Auf diese Dateien müssen die Benutzer mindestens Lesezugriff besitzen.
Freigabe- und Berechtigungseinstellungen tse:nit | cs:Plus | ADDISON SBS Rewe Bewegungsdatenverzeichnis
Wenn im Netzwerk auf das Bewegungsdatenverzeichnis von einem anderen Rechner (z.B. Client Server Installation) aus auf den Server zugegriffen wird, richten Sie eine Freigabe des Ordners für die tse:nit | cs:Plus | ADDISON SBS Rewe - Benutzer mit Vollzugriff ein.
Dieses Datenverzeichnis muss nicht auf dem Server angelegt werden, auf dem sich der SQL Server befindet, allerdings auf dem System, auf dem die tse:nit | cs:Plus administration tools bzw. die ADDISON SBS Rewe Management Console installiert ist.
Richten Sie die Freigabe des zentralen Bewegungsdatenverzeichnisses für die Clients per UNC-Zugriff (z.B. \SERVERNAME\10IT_DATEN, \SERVERNAME\CSPLUS_DATEN bzw. \SERVERNAME\REWE_DATEN) ein. Die Nutzung von gemappten Laufwerken (Netzlaufwerken) wird nicht empfohlen, da es, gerade unter neueren Betriebssystemgenerationen, häufig zu Anbindungsproblemen kommen kann.
Wir empfehlen Ihnen, als Freigabenamen 10it_Daten (tse:nit), csPlus_Daten (cs:Plus) bzw. Rewe_Daten (ADDISON SBS Rewe) zu verwenden. Damit erleichtern Sie sich und dem Wolters Kluwer Servicezentrum AKTE zukünftig den Support.
ADDISON Service RZ
ADDISON Service RZ in Verbindung mit DATEVNet
Konfiguration von Zugang über Port 3000
Bei DATEVNet muss der Port für die Kommunikation mit dem Service RZ auf Port 3000 eingerichtet werden:
Dazu bitte folgende Datei aufrufen:
…\Software\Master\SRZ\Send_SRZ\Send_Srz.tab
und den folgenden Eintrag am Ende einfügen:
PORT=3000
Konfiguration eines Proxy-Servers
Um mit dem ADDISON Service RZ in Verbindung mit DATEV Net arbeiten zu können, muss im Vorfeld eine abweichende Konfiguration des Versand-Moduls durchgeführt werden.
Konfiguration der Anwendung Putty.exe
Im Verzeichnis …\Software\srz\send_srz befindet sich das entsprechende Programm zum Anpassen der Konfiguration: putty.exe.
Standardmäßig wird folgender Dialog angezeigt:
In der Kategorie Session im Bereich Basic options for our PuTTY session geben Sie bitte als Host Name die 217.7.66.202 und als Port 3000 ein. SSH bleibt ausgewählt.
Im Feld Saved Sessions geben Sie bitte glocke.efis3.de ein und drücken anschließend auf Save.
Nun wechseln Sie auf die Kategorie Proxy unterhalb von Connection. Als Proxy type wählen Sie bitte SOCKS 5 aus und geben für Proxy hostname socks.services.datevnet.de und Port 1080 ein.
Im Bereich Username und Password hinterlegen Sie bitte den entsprechenden DATEVNet Benutzer und dessen Passwort. Die Angaben hierzu erhalten Sie von dem Systemverantwortlichen der Kanzlei.
Abschließend wechseln Sie bitte zurück auf die Kategorie Session und drücken ein letztes Mal auf Save. Danach mit Cancel das Programm beenden.
| Beachten Sie die nachfolgenden Hinweise ganz besonders. |
- Beim erneuten Aufruf der Putty.exe sind die vorher durchgeführten Eingaben scheinbar verschwunden.
- Es müssen jedoch nun zwei Saved Sessions Standard Settings und glocke.efis3.de existieren.
- Sollen die Anpassungen erneut geändert oder überprüft werden, muss der Eintrag glocke.efis3.de markiert und über die Schaltfläche Load wieder geladen und ggf. mit Save gespeichert werden.
- Die benutzerdefinierten Putty-Einstellungen werden für jeden Windows-Benutzer individuell in der Registry unter [HKEY_CURRENT_USER\Software\SimonTatham\PuTTY\Sessions\glocke.efis3.de] abgelegt.
- Dies bedeutet, dass dieses Verfahren für alle Windows-Benutzer wiederholt werden muss, die ebenfalls mit dem Service RZ arbeiten sollen.
ADDISON Service RZ in Verbindung mit Proxyservern
Proxyserver allgemein
Wie schon am Beispiel DATEVNet dokumentiert, benötigt der Betrieb des ADDISON Service RZ spezielle Einstellungen in Verbindung mit Proxyservern. Diese sind analog zu den im Kapitel Proxy-Einstellungen beschriebenen Anpassungen durchzuführen.
Es ist hier in der Regel jedoch nicht nötig, den Standard Port 8000 für die ADDISON Service RZ Kommunikation anzupassen.
Putty.exe
In der Kategorie Session im Bereich Basic options for our PuTTY session geben Sie bitte als Host Name die 217.7.66.202 und als Port 8000 ein. SSH bleibt ausgewählt.
Im Feld Saved Sessions geben Sie bitte glocke.efis3.de ein und drücken anschließend auf Save. Nun wechseln Sie auf die Kategorie Proxy unterhalb von Connection. Als Proxy type geben Sie bitte die für Ihre Proxyumgebung passenden Einstellungen ein.
TAPI-Unterstützung
Voraussetzungen
Mit den ADDISON Softwarelösungen wird eine TAPI-Schnittstelle (Telephony Applications Programming Interface) zur Verfügung gestellt. Für die Nutzung der TAPI-Schnittstelle müssen jedoch allgemeine Voraussetzungen erfüllt sein, und zwar:
- die PCs, auf denen die ADDISON TAPI-Schnittstelle laufen soll, müssen Windows 2000 oder höher installiert haben und
- die TK-Anlage bzw. die Telefonapparate muss/müssen TAPIfähig sein.
Implementierungen
First Party TAPI (Einplatzlösung)
Bei einer Einplatzinstallation (Telefonapparat ist an einer Arbeitsstation angeschlossen) muss an der Arbeitsstation der TAPI-Treiber (ab Version 2.1) der des Telefonapparates installiert sein.
Bei der Wählmethode Assisted-TAPI muss außerdem die Windows Wählhilfe (oder eine CTI-Anwendung eines Drittanbieters) installiert worden sein.
Third Party TAPI (Netzwerklösung)
Bei einer Netzwerklösung muss folgende Konfiguration vorliegen:
- die TK-Anlage muss an einem Telefonie-Server (CTI-Server) angeschlossen sein
- der CTI-server selbst muss Bestandteil des Firmennetzes sein und
- der TAPI-Treiber (ab Version 2.1) für die TK-Anlage muss an den Arbeitsstationen bzw. am Terminalserver installiert sein.
Hinweis für Terminalserverbetrieb
Die eingesetzte TAPI-Software muss - seitens vom Hersteller - für den Terminalserverbetrieb freigegeben worden sein.
Datenbankserver (FastObjects Server)
| Das folgende Kapitel gilt nur in Verbindung mit dem Einsatz des FastObjects Servers und ist daher nur für die ADDISON Software und tse:nit relevant |
TCP/IP Port
Der Datenbankserver wird standardmäßig als Dienst eingetragen, und belegt standardmäßig den TCP/IP-Port 6001 und 6002 in der ADDISON Software und 6010 und 6011 in der ADDISON AKTEnlösung (tse:nit). Dieser kann während des ADDISON-SETUPs (Benutzerdefinierte Installation) geändert werden.
Mit dem Befehlt NETSTAT –a können Sie feststellen, welche TCP/IP-Ports derzeit belegt sind.
Bei SBS-Systemen kann i.d.R. der TCP/IP-Port 6005 verwendet werden.
Ferner ist darauf zu achten, dass in der Regel die Windows Firewall angepasst und eine Regel für die eingehende Kommunikation auf Port 6001 bzw. 6010 am Server erstellt werden muss. Dies können Sie z.B. auch mit folgendem Kommando in der als Administrator ausgeführten Eingabeaufforderung durchführen:
netsh advfirewall firewall add rule name="ADDISON FastObjectsServer Port" protocol=TCP dir=in action=allow localport=6001
Konfigurationsdateien
PTSERVER.CFG
In dieser Datei wird dem Datenbankserver mitgeteilt, auf welchem Laufwerk - und in welchem Verzeichnis - der Server die eigentliche Datenbankbeschreibung (_OBJECTS.*) findet. Im Normalfall werden alle notwendigen Einstellungen in dieser Konfigurationsdatei vom Installationsprogramm SETUP vorgenommen. Nach Änderungen am Serverbetriebssystem kann es unter Umständen notwendig sein, diese Datei manuell anzupassen. Dafür sind die beiden Zeilen.
[schemata\DBDict]
name=
von Bedeutung.
Es sind für
Bitte beachten Sie, dass die Verzeichnisbezeichnung aus Sicht des Servers/Einzelplatz-PCs eingetragen werden muss.
Ist der Eintrag in der PTSERVER.CFG nicht korrekt gesetzt, wird dies beim Starten mit einer Fehlermeldung -2071 quittiert.
Während des sogenannten Master-SETUPs, kann zusätzlich der IP-Port für den Datenbankserver bestimmt werden (Standardmäßig wird Port 6001 verwendet). In der Datei PTSERVER.CFG wird folgender Eintrag hinzugefügt: service=6001
TOMAIN.INI
In dieser Datei wird den Arbeitsstationen mitgeteilt, auf welchem Server der für ADDISON-Anwendungen notwendige Datenbankserver läuft und in welchem Verzeichnis sich auf diesem Server die Datenbank befindet. Im Normalfall werden alle notwendigen Einstellungen in dieser Konfigurationsdatei vom Installationsprogramm SETUP vorgenommen. Nach Änderungen am Serverbetriebssystem kann es u.U. notwendig sein, diese Einträge zu ändern, z.B. wenn sich die IP-Adresse des Servers geändert hat. Führen Sie dies aber bitte nicht manuell durch (z.B. mit einem ASCII-Editor), sondern starten Sie dazu mit SETUP NETMODE aus dem ADDISON-Applikations-Verzeichnis die Netzwerkkonfiguration.
In der Datei TOMAIN.INI sind vor allem die Zeilen
[ldb_StandardDB]
Server=
ServerPath=
AccessPath=
für die Zuordnung des Datenbankservers von Bedeutung. Als
Als
Die Variable ServerPath gibt den Standort der Datenbank aus Sicht des Servers an, während AccesPath den Zugriff auf die Datenbank aus Sicht der Arbeitsstation (z.B. für Datenbankpflege) ermöglicht.
Microsoft Windows-Server-Systeme bzw. Einzelplatz-Systeme
Es sind für ServerPath nur Angaben mit lokalen - keinen logischen! - Laufwerkbuchstaben möglich, also z.B. „Server-Path=C:\ C:\Program Files\ADDISON\software\DB“, wenn die ADDISON-Anwendungen unter C:\Program Files\ADDISON\software installiert worden sind. Bitte beachten Sie, dass die Verzeichnisbezeichnung aus Sicht des Servers/Einzelplatz-PCs erfolgen muss!
Standardmäßig wird für AccessPath die Variable ZMISDATA eingetragen (Beispiel: AccessPath=$(ZMISDATA)\DB).
Sind diese Einträge nicht korrekt gesetzt, wird dies beim Starten mit einer Fehlermeldung –(z.B.) 2031 quittiert.
POET.CFG
In dieser Datei wird der Arbeitsstation mitgeteilt (Zugriff ohne Datenbankserver), in welchem Verzeichnis die Datenbankbeschreibung - das sogenannte Dictionary (_OBJECTS.*) - zu finden ist. Im Normalfall werden alle notwendigen Einstellungen in dieser Konfigurationsdatei vom Installationsprogramm SETUP vorgenommen. Nach Änderungen am Serverbetriebssystem kann es u.U. notwendig sein, diese Einträge zu ändern, z.B. wenn sich das Laufwerk des Servers geändert hat. Führen Sie dies aber bitte nicht manuell durch (z.B. mit einem ASCII-Editor), sondern starten Sie dazu mit SETUP NETMODE aus dem ADDISON-Verzeichnis die Netzwerkkonfiguration.
In der Datei POET.CFG sind vor allem die beiden Zeilen
[schemata\DBDict]
name=
von Bedeutung. Als Verzeichnis wird hier grundsätzlich - unabhängig vom verwendeten Betriebssystem bzw. der Betriebsart (Einzelplatz/Mehrplatz) - dictloc eingetragen (Beispiel: name=dictloc).
Ist der Eintrag in der POET.CFG nicht korrekt gesetzt, wird dies beim Starten mit einer Fehlermeldung „Fehler beim Öffnen des Dictionaries, versuche über Server zu öffnen“ quittiert.
Mit der Einführung der Version 9.2 der ADDISON Software wir die Eingabe des IP-Ports in der TOMAIN.INI hinterlegt (bis zur Version 9.2 war die Eingabe in der POET.CFG gespeichert).
Datenhaltung und Dateisysteme
Bitte beachten Sie, dass es seitens des Datenbankherstellers für die FastObjects-Datenbank keine Freigabe für das Resilient File System (ReFS) erteilt wurde. Dieses wurde nicht zertifiziert und wird daher nicht unterstützt.
Ebenfalls nicht unterstützt werden NAS-Geräte (Network Attached Storage). Sie sind nicht zuverlässig für den Betrieb von FastObjects-Datenbanken.
Speicher‑ und Größenanforderungen
Die FastObjects‑Datenbank speichert Daten in Clustern, die die kleinste adressierbare Speichereinheit darstellen. Die Clustergröße beträgt standardmäßig 64 Byte.
In dieser Standardkonfiguration unterstützt FastObjects eine maximale Größe der Datendatei (objects.dat) von bis zu 256 GB. Diese Auslegung deckt typische Anwendungsszenarien zuverlässig ab.
Um die maximale Datenbankgröße zu erhöhen, muss die Clustergröße über die Konfiguration erhöht werden. Dies erfordert eine angepasste Clusterkonfiguration und wird im Rahmen einer kostenpflichtigen Dienstleistung umgesetzt. So stellen wir sicher, dass auch große Datenbanken optimal zu den fachlichen und technischen Anforderungen passen. Die gewählte Clustergröße beeinflusst den physischen Speicherbedarf der Datenbankdatei. Größere Cluster können zusätzlichen ungenutzten Speicherplatz innerhalb einzelner Objekteinträge verursachen, was insbesondere bei kleinen oder variabel wachsenden Objekten zu berücksichtigen ist.
Die Indexdatei (objects.idx) ist von der Datendatei unabhängig konfiguriert. Sie verwendet standardmäßig eine Clustergröße von 512 Byte und unterstützt Indexgrößen von bis zu 2 TB.
Schreibcache
In sehr seltenen Fällen kann es im Einplatzbetrieb zu einer Beschädigung der Datenbank (OBJECTS.*) kommen, was nachweislich auf einen aktivierten Schreibcache zurückzuführen ist. Ereignet sich während der Verarbeitung ein Absturz, so werden die Daten, welche eventuell noch im Cache sind, nicht mehr auf die Festplatte zurückgeschrieben.
Um Beschädigungen an der Datenbank zu vermeiden, muss der Schreibcache im Einplatzbetrieb zwingend abgeschaltet werden!
Der Schreibcache kann mittels des Geräte-Managers ausgeschaltet werden. Dieser kann durch die Eingabe von mmc devmgmt.msc unter Start / Ausführen gestartet werden. Öffnen Sie mit der rechten Maustaste die Eigenschaften der entsprechenden Festplatte (im Zweig Laufwerke). Unter Richtlinien muss das Kontrollkästchen Schreibcache auf dem Datenträger aktivieren deaktiviert werden. Ein Neustart ist nicht notwendig.
Performance Tipps
Der FastObjects Server besitzt im Gegensatz z.B. zum MS SQL-Server standardmäßig keinen eigenen konfigurierbaren Cache. Generell nutzt der FastObjects Server für den Zugriff auf die Datenbank-Files den Windows System File Cache (WSFC). Je mehr RAM ein Computer mit einem 64 Bit Betriebssystem hat, desto mehr RAM kann der System File Cache davon verwenden. Datenbank-Server sollten daher soviel RAM erhalten, wie die FastObjects-Datenbank groß ist (Objects.dat und Objects.idx) jedoch aber über mindestens 32 GB RAM verfügen.
Datenbank-Objekte, die bereits in dem Cache vorliegen, können sehr schnell gelesen werden. Wenn Objekte von der Festplatte gelesen werden müssen, kann dieser Prozess länger dauern. Wenn sehr viele Objekte von der Platte gelesen werden, kann es auch Auswirkungen auf Objekte haben, die bereits im WSFC vorliegen. Diese Objekte können aus dem Cache verdrängt werden und brauchen dann ebenfalls längere Zeit, um wieder von der Festplatte gelesen zu werden.
Daher ist es wichtig, dass gerade das Festplatten-Subsystem hohe IOPS Werte liefert. Der Einsatz eines Raid 10 kann sich durchaus günstig auf die Festplatten-Performance auswirken genauso wie die Erhöhung der Anzahl der HDDs in einem Raid-Verbund.
| Beachten Sie die nachfolgenden Hinweise ganz besonders. |
- In größeren Kundenumgebungen sollte der FastObjects Server einen dedizierten Server bekommen, d.h. ohne konkurrierende Systeme wie z.B. SQL- oder Exchange-Server.
- Bei 64 Bit Betriebssystemen: je mehr RAM eine Maschine hat desto mehr RAM kann der System File Cache davon verwenden (Faustregel: Größe der DB sollte in den RAM passen).
- Festplatten-Subsystem: Hier wird ein System benötigt, welches hohe IOPS Werte liefert, optimal wären Enterprise SSDs bzw. ein SSD-Raidverbund.
- Häufige Neustarts des Datenbank Servers vermeiden, da dadurch der WSFC geleert wird und somit der Cache wieder neu aufgebaut werden muss.
- Sie sollten das Datenbank-Verzeichnis (DB und Unterverzeichnisse) aus dem Scanvorgang von Antivirensoftware herausnehmen.
Dienst-Anmeldung
Im Rahmen der Neu-Installation unserer Anwendungen werden Dienste hinzugefügt. Die nachfolgende Tabelle gibt Ihnen Informationen darüber, wie die Dienst-Anmeldung standardmäßig (SETUP) erfolgt und wie sie ggf. geändert werden kann.
| Dienstname | Default-Anmeldung (SETUP) | Abweichende Anmeldung möglich? | Remotezugriffe ggf. relevant? |
|---|---|---|---|
| ADDISON Alert Server | ADDISON Service | Ja mit ADDISON Service-Äquivalent | Ja |
| ADDISON Installer Server | ADDISON Service | Ja mit ADDISON Service-Äquivalent | Ja |
| ADDISON SBA to DocuWare | Lokales Systemkonto | Ja | Ja |
| ADDISON Scheduler Server | Lokales Systemkonto | Ja mit ADDISON Service-Äquivalent | Ja |
| ADDISON Update Server | ADDISON Service | Ja mit ADDISON Service-Äquivalent | Ja |
| ADDISON Wiki-Hilfe | Lokales Systemkonto | Ja | Nein |
| FastObjects Server | Lokales Systemkonto | Ja (nicht empfohlen) | Nein |
Erläuterungen zur o.g. Tabelle:
- ADDISON Service: es handelt sich um ein vordefiniertes Konto. Weiterführenden Information hierzu finden Sie hier.
- Default-Anmeldung: In dieser Spalte steht welche Dienst-Anmeldung vom SETUP vorgenommen wird, wenn die Standard-Einstellung übernommen wird.
- Abweichende Anmeldung möglich: In dieser Spalte wird angegeben, ob gegenüber der Standard-Einstellung eine abweichende Dienst-Anmeldung möglich ist und unter welchen Bedingung
- Remotezugriffe ggf. relevant: je nach Konfiguration/Einstellung kann es sein, dass der Dient auf entfernte Ressourcen, wie zum Beispiel Netzwerk-Freigaben, zugreifen muss. Bei der Auswahl des abweichenden Kontos muss dies berücksichtigt werden.
Konfiguration unserer Dienste
Im Rahmen der Installationen unserer Anwendungen (Master-Setup) kann hauptsächlich festgelegt werden, wie die Dienst-Anmeldung erfolgen soll. Darüber hinaus stehen Ihnen Verwaltungswerkzeuge zur Verfügung, um zusätzliche Einstellungen vornehmen zu können. Die nachfolgende Tabelle zeigt Ihnen welches Verwaltungswerkzeug hierfür zur Verfügung steht.
| Dienstname | Verwaltungswerkzeug |
|---|---|
| ADDSION Alert Server | Enterprise Management Tool (EMT.exe) |
| ADDISON Installer Server | SETUP-Routine und ADDISON Workstation Konfiguration (ADWSKonfiguration.exe) |
| ADDISON SBA to DocuWare | SETUP-Routine |
| ADDISON Scheduler Server | SETUP-Routine und TSchedulerSetup.exe |
| ADDISON Update Server | SETUP-Routine und Update Server Konfiguration (ADUpdateSrv.exe) |
| ADDISON Wiki-Hilfe | SETUP-Routine und TWikiHilfeSetup.exe |
| FastObjects Server | SETUP-Routine |
Windows Benutzer ADDISON Service
Allgemein
Im Rahmen des Master- und Workstation-SETUPs bzw. im Rahmen der Installation der NG-Komponenten (AKTE-Softwarelösungen) sowie im Rahmen der Installation des ADDISON SBS Lohn - Auswertungsservers (LMG) wird der Windows-Benutzer ADDISON Service (ADDISON Standard-Windowsbenutzer) automatisch eingerichtet. Folgende Tabelle gibt Aufschluss, wie die Anlage des Benutzers erfolgt:
| Computer (an dem die Installation ausgeführt wird) | Installations-Benutzer | ADDISON Service | Windows-Gruppe |
| Domänen-Mitglied | Domänen-Administrator | Active Directory | Domänen-Benutzer und Administratoren (Lokal) |
| Domänen-Mitglied | Administrator (lokal) | lokale Windows Kontendatenbank | Administratoren (Lokal) |
| Kein Domänen-Mitglied (z.B. Workgroup) | Administrator (lokal) | lokale Windows Kontendatenbank | Administratoren (Lokal) |
Sofern der Windows-Benutzer, der die Installation unserer Anwendungen ausführt, Benutzer im Active Directory anlegen oder ändern darf, wird der ADDISON Service Benutzer der jeweiligen Domäne hinzugefügt. Eine Anlage des Benutzers erfolgt im Domänen-Umfeld dann lediglich dort.
| Sofern das Hinzufügen des ADDISON-Standardbenutzers zum Active Directory nicht gewünscht ist oder z.B. Unternehmensrichtlinien standardisierte Herstellerkonten nicht zulässt, muss eine benutzerdefinierte Installation ausgeführt und in dieser ein eigenes Domänenkonto als Dienstbenutzer verwendet werden. In diesem Fall darf das vordefinierte ADDISON Servicekonto (Benutzer ADDISON Service) bei der Installation nicht selektiert werden. Einzelheiten hierzu finden Sie im Dokument Installationsanleitung.pdf des aktuellen Auslieferungsmediums. |
In jedem Fall wird der ADDISON Service Benutzer (Domänenkonto oder lokales Konto) in die Windows-Gruppe der lokalen Administratoren des Computers hinzugefügt, an dem der Master- oder Workstation-SETUP ausgeführt wird.
Dieser ADDISON Standard-Windowsbenutzer wird als Dienste-Benutzer für den ADDISON Installer Server, ADDISON Update Server und ggf. für den Microsoft .NET NGEN Dienst (.NET Optimization Service) eingetragen.
Eigenes Konto (individuelles Domänen-Konto)
Sie können alternativ auch ein bereits vorhandenes Domänen-Konto (z.B. bestehender administrativer Service-Account) für die Zuordnung verwenden.
| Bitte stellen Sie sicher, dass der individuelle Benutzer über lokale, administrative Berechtigungen (Administrator-Äquivalent) verfügt. Das schließt Vollzugriffsrechte auf Dateisystem-Ebene z.B. in Daten- und Programmverzeichnissen unserer WK TAA On Premise-Lösungen mit ein. U.U. werden durch Aufrufen der Setup-Routinen eigene Konto-Zuordnungen auf den ADDISON Standard zurückgesetzt. Prüfen Sie daher nach Installationen oder ausführen von Verwaltungswerkzeugen in der Windows Dienste-Verwaltung, ob die individuell getroffenen Einstellungen weiterhin gültig sind. |
Lokale Sicherheitsrichtlinie
Folgende Änderungen werden in den Sicherheitseinstellungen | Lokale Richtlinien | Zuweisen von Benutzerrechten vorgenommen:
| Sicherheitsrichtlinie | ADDISON Service | Eigenes Konto |
|---|---|---|
| Anheben der Zeitplanungspriorität | X | |
| Anmelden als Batchauftrag verweigern | X | |
| Anmelden als Dienst | X | X |
| Anmelden über Terminaldienste verweigern | X | |
| Auslassen der durchsuchenden Überprüfung | X | |
| Einsetzen als Teil des Betriebssystems | X | |
| Ersetzen eines Tokens auf Prozessebene | X | |
| Erstellen globaler Objekte | X | |
| Herunterfahren des Systems | X | |
| Lokal anmelden verweigern. | X |
Lokales Systemkonto
Es erfolgt keine Anpassung der lokalen Sicherheitsrichtlinen für das lokale Systemkonto
LocalSystem. Hier reichen die standardmäßig durch Microsoft gesetzten Einstellungen aus, damit die Dienste ordnungsgemäß funktionieren.
Berechtigungszuordnung
In einer klassischen Client-/Serverumgebung muss das ADDISON-Installationsverzeichnis unterhalb einer Windows Freigabe liegen, um mit der ADDISON Software arbeiten zu können. Damit ADDISON Dienste auf das Installationsverzeichnis zugreifen können, muss der o.g. ADDISON Standard-Windowsbenutzer ADDISON Service dieser Windows Freigabe (SMB-Share) mit der Berechtigung Ändern manuell hinzugefügt werden. Verwenden Sie hierfür die Tools, die das Betriebssystem Ihnen zur Verfügung stellt (Windows Explorer | Erweiterte Freigabe, Rollenverwaltungstools, etc.).
Zugriffsrechte auf das Installationsverzeichnis (inkl. Unterverzeichnisse) der ADDISON-Anwendungen (lokale Partition und SMB-Share) werden z.T. vorausgesetzt, um einen ADDISON Dienst korrekt starten zu können, wie es für den ADDISON Scheduler Server-Dienst der Fall ist.
Kommen in einer Netzwerk-Umgebung sowohl die ADDISON-Anwendungen als auch Scannen-Buchen-Archivieren inkl. dem sogenannten SBA JobServer zum Einsatz, so muss der ADDISON Standard-Windowsbenutzer ebenfalls Zugriffsrechte auf das SBA-Installationsverzeichnis (inkl. Unterverzeichnisse; i.d.R. UNIARCHIV) haben. Darauf ist im Besonderen zu achten, wenn sich das Uniarchiv-Verzeichnis nicht auf demselben System wie die ADDISON-Anwendungen und dem SBA JobServer befindet.