Zahlungsverkehr Ausland (AZV)
Zahlungsverkehr Ausland (AZV)
Personalstammdaten
Programmaufruf
Diese Funktionalität ist aus der folgenden Menüfolge ausführbar: Stammdaten / Personal / Registerkarte ZV
Zahlungsart/ Bankverbindung
Über die Zahlungsart wählen Sie die Auslandszahlung und gelangen darüber in die Folgeeingabemaske.
Zahlungsart
Über die Schaltfläche AZV geben Sie vor, welche Art von Auslandszahlungen erstellt werden sollen. Folgende Zahlungsarten können in der ADDISON Lohn- und Gehaltsabrechnung ausgewählt werden:
- 00 = Standardübermittlung z.B. briefliche, SWIFT-Normal
- 10 = Telex-Zahlung oder SWIFT-Eilig
ISO Ländercode
ISO Alpha-2-Ländercode gemäß dem Länderverzeichnis für die Zahlungsbilanzstatistik (Bundesbank) von dem Land, in dem der Begünstigte seinen Sitz hat.
- Absolutes Pflichtfeld bei allen Zahlungsarten
- Feld in DTAZV-Datei: T10a
Bank (Swift BIC)
BIC steht für Bank Identifier Code und wird oftmals auch als SWIFT-Code bezeichnet. Er ist ein international standardisierter Bank-Code, der weltweit ein Kreditinstitut eindeutig identifiziert. Er sollte möglichst bei AZV Zahlungen angegeben werden. Sollte der SWIFT-Code nicht bekannt sein, so muss stattdessen die Adressdaten der Empfängerbank angeben werden. Der eingegebene Swift Code muss entweder 8 oder 11 Stellen umfassen.
Wichtiger Hinweis
Hinweis zur Routing Nr.
Bei Überweisungen in die USA kann die Bankfiliale nicht immer über den SWIFT-Code identifiziert werden, da oft nur die Hauptfiliale der Bank einen Swift-Code besitzt. Daher wird auf den Lieferantenrechnungen oft eine Routing Nr. angegeben.
Diese können Sie mit 2 Schrägstrichen vorangestellt im Bankname 1 eingeben. Bsp.: //125984561
Im Eingabefeld Bankname 2 erfassen Sie dann den Banknamen.
Was ist Swift?
SWIFT ist die Abkürzung für Society for Worldwide Interbank Financial Telecommunications.
SWIFT ist eine Gesellschaft, die für Telekommunikation zwischen Banken weltweit sorgt. Gleichzeitig wird der Begriff SWIFT auch für das Netz benutzt, dass SWIFT als Gesellschaft bereitstellt. Jeder SWIFT-Teilnehmer hat eine eindeutige Kennung, den so genannten BIC (Bank Identifier Code). Dieser ist wie folgt aufgebaut:
Beispiel: DEUTDEDBSTG = Deutsche Bank 24 AG
Bank Code Vier Stellen Alphazeichen frei gewählt (Bundesbank z.B. MARK)
Country Code Zwei Stellen Alphazeichen, ISO-Code des Landes (in Deutschland DE)
Location Code Zwei Stellen alphanumerisch zur Ortsangabe (z.B. FF für Frankfurt)
Branch Code Wahlweise drei Stellen alphanumerisch zur Bezeichnung von Filialen
→ Feld in DTAZV-Datei: T8.
Konto/IBAN
Kontonummer bzw. IBAN des Begünstigten.
Eine Auslandskontonummer kann max. 34 Stellen lang sein und aus Zahlen und/oder Buchstaben bestehen.
Die IBAN ist die International Banking Account Number.
Bei der IBAN handelt es sich um eine weltweit gültige Nummer für ein Girokonto. Die IBAN wird insbesondere für EU-Standardüberweisungen benötigt und wird nach der Eingabe und vom Programm aufgrund einer Prüfziffer geprüft. Weitere Inforationen finden Sie unter dem Kapitel Stellenanzahl IBAN.
Die IBAN setzt sich aus folgenden Teilen zusammen:
- 2-stelliger, alphabetischer Ländercode (LL)
- 2-stellige, numerische Prüfziffer (PZ) über die ganze IBAN
- Maximal 30-stellige Basic Bank Account Number (BBAN), bestehend aus Bankidentifikation (IID) und Kontoidentifikation (BAN)
In Deutschland besteht die IBAN aus 22 Stellen.
→ Feld in DTAZV-Datei: T12.
Bankname 1 Bankname 2 Straße Ort
Bankverbindungsdaten der ausländischen Bankverbindung.
- Die Eingabe ist Pflicht, wenn kein SWIFT Code eingegeben wurde (Zahlungsarten 00 und 10)
→ Feld in DTAZV-Datei: T9b.
ISO Ländercode Bank
Hier kann der ISO Alpha-2-Ländercode gemäß dem Länderverzeichnis für die Zahlungsbilanzstatistik (Deutsche Bundesbank) von dem Land, in dem die Bank des Begünstigten ihren Sitz hat, eingegeben werden.
- Die Eingabe ist Pflicht, wenn kein SWIFT Code eingegeben wurde (Zahlungsarten 00 und 10).
→ Feld in DTAZV-Datei: T9a.
Entgeltregelung
In dem Listenfeld stehen folgende Auswahlmöglichkeiten zur Verfügung:
00 = Transgeb. -> Auftraggeber, Fremdgeb. -> Begünstigter
: Die Gebühren gehen zu Lasten des Auftraggebers, fremdes Entgelt zu Lasten des Begünstigten.
01 = Alle Gebühren zu Lasten Auftraggeber
: Der Auftraggeber übernimmt alle im In- und Ausland anfallenden Entgelte.
02 = Alle Gebühren zu Lasten Begünstigter
: Der Begünstigte übernimmt alle anfallenden Entgelte.
→ Feld in DTAZV-Datei: 21.
Stellenanzahl IBAN
| Zielland | Kurzform | Währung | Kurzform | Länge der IBAN |
|---|---|---|---|---|
| Belgien | BE | Euro | EUR | 16 Stellen |
| Bulgarien | BG | Bulgarischer Lew | BGL | IBAN nicht implementiert |
| Dänemark | DK | Dänische Krone | DKK | 18 Stellen |
| Estland | EE | Estnische Krone | EEK | 20 Stellen |
| Finnland | FI | Euro | EUR | 18 Stellen |
| Frankreich | FR | Euro | EUR | 27 Stellen |
| Griechenland | GR | Euro | EUR | 27 Stellen |
| Großbritannien | GB | Britisches Pfund | GBP | 22 Stellen |
| Irland | IE | Euro | EUR | 22 Stellen |
| Island | IS | Isländische Krone | ISK | 26 Stellen (noch nicht einsetzbar) |
| Italien | IT | Euro | EUR | 27 Stellen |
| Japan | JP | Japanischer Yen | JPY | IBAN nicht implementiert |
| Kanada | CA | Kanadischer Dollar | CAD | IBAN nicht implementiert |
| Kroatien | HR | Kroatische Kuna | HRK | IBAN nicht implementiert |
| Lettland | LV | Lettischer Lats | LVL | 21 Stellen |
| Litauen | LT | Litauischer Litas | LTL | 20 Stellen |
| Luxemburg | LU | Euro | EUR | 20 Stellen |
| Malta | MT | Maltesische Lira | MTL | 31 Stellen |
| Niederlande | NL | Euro | EUR | 18 Stellen |
| Norwegen | NO | Norwegische Krone | NOK | 15 Stellen |
| Österreich | AT | Euro | EUR | 20 Stellen |
| Polen | PL | Polnischer Zloty | PLN | 28 Stellen |
| Portugal | PT | Euro | EUR | 25 Stellen |
| Rumänien | RO | Rumänischer Leu | ROL | IBAN nicht implementiert |
| Russische Förderation | RU | Russischer Rubel | RUR | IBAN nicht implementiert |
| Schweden | SE | Schwedische Krone | SEK | 24 Stellen |
| Schweiz | CH | Schweizer Franken | CHF | 21 Stellen |
| Slowakei | SK | Slowakische Krone | SKK | 24 Stellen |
| Slowenien | SI | Slowenischer Tolar | SIT | 19 Stellen |
| Spanien | ES | Euro | EUR | 24 Stellen |
| Tschechische Republik | CZ | Tschechische Krone | CZK | 24 Stellen |
| Türkei | TR | Türkische Lira | TRL | IBAN nicht implementiert |
| Ungarn | HU | Ungarischer Forint | HUF | 28 Stellen |
| USA | US | US-Dollar | USD | IBAN nicht implementiert |
| Zypern | CY | Zypern-Pfund | CYP | 28 Stellen |
Grenzüberschreitende Überweisung außerhalb der EU
EU-Standardüberweisungen sind Überweisungen in Euro bis 12.500 EUR in Staaten der Europäischen Union.
Sie müssen als Auftraggeber für die Ausführung der Überweisung folgende Angaben machen:
- Name des Begünstigten und vollständige Adresse
- Währungsschlüssel der Währung, in der die Zahlung ausgeführt werden soll.
- ISO (Alpha) Ländercode von dem Land, in dem der Begünstigte seinen Sitz hat (gemäß Länderverzeichnis für Zahlungsbilanzstatistik).
- Internationale Bankkontonummer (IBAN) des Begünstigten; ist die IBAN unbekannt, so ist die nationale Kontonummer des Begünstigten anzugeben SWIFT BIC: Bank-Identifizierungs-Code des Kreditinstituts des Begünstigten.
- Betrag, Währung (Nur EUR zulässig)
- Name und Anschrift des Auftraggebers
- Kontonummer und Bankleitzahl Auftraggeber
- Kundennummer AZV des Auftraggebers (bei ZMIS Hausbankverbindung). Ggf. notwendig, vorher Rücksprache mit der betreffenden Bank.