1. Allgemeine Hinweise zur Hauptversion 2025-3
Dieses Dokument umfasst die Beschreibung der Erweiterungen/Änderungen der ADDISON Akte-Anwendungen (nachfolgend Anwendung genannt), die im Rahmen der Auslieferung der neuen Version freigegeben/veröffentlicht werden.
Die vorliegende Kundeninformation basiert auf dem Redaktionsstand Ende August 2025. Zusätzliche Neuerungen und Erweiterungen sind ggf. durch die Installation von Service Releases und Updates hinzugekommen. Bitte beachten Sie deshalb auch die Kundeninformationen, die wir im Rahmen dieser Aktualisierungen ausliefern. Eine Beschreibung dieser Aktualisierungen finden Sie innerhalb der Anwendung unter Produktinformationen | Updates und Service Releases. |
Neben den Grundvoraussetzungen für die Installation unserer Anwendung erhalten Sie hiermit eine aktuelle Information bzgl. der Verfügbarkeit/Unterstützung von Drittanbieter-Komponenten, und zwar für:
- Microsoft (Betriebssysteme, Office und SQL Server)
- DocuWare (DMS) und
- BDV (SBA, Jobserver, ScanStation…).
Sollten Sie die Installation/Aktualisierung unserer Anwendungen nicht selbst durchführen, so leiten Sie bitte diese Kundenformation dementsprechend weiter (IT-Partner/-Beauftragter, Administrator). Wichtig dabei sind die Kapitel 1 und 2. Ab dem Kapitel 3 finden Sie die fachlichen Erweiterungen/Änderungen, die wir mit dieser Version bereitstellen. |
1.1. Grundvoraussetzungen für die Installation
Für die Installation dieser Version wird die Hauptversion 2025-2 (mit oder ohne Service Release/Updates) unserer Anwendung vorausgesetzt.
Es muss zudem sichergestellt werden, dass die Installation unter einer von uns freigegebenen Betriebssystem-Version vorgenommen wird. Die aktuellen Informationen hierzu finden Sie im folgenden Abschnitt.
1.2. Unterstützung von Microsoft-Produkten
Nachfolgend erhalten Sie die aktuellen Informationen bzgl. der Unterstützung von Microsoft-Produkten (Betriebssystemen und Office-Versionen).
Weiterführende Informationen bzgl. der Unterstützung von Microsoft-Produkten finden Sie in dem Dokument Systemvoraussetzungen.pdf (Abschnitt: Unterstützung von Microsoft Produkten) des aktuellen Auslieferungsmediums.
Microsoft Windows Server 2025
Die Freigabe von Windows Server 2025 wird mit der Hauptversion 2025-2 erteilt.
Microsoft Office 2024
Die Freigabe von Microsoft Office 2024 wird mit der Hauptversion 2025-2 erteilt.
Voraussetzung ist die Verwendung von mindestens Version 2410, weshalb die Freigabe nicht für die Volumenlizenzversionen von Office LTSC 2024 mit Version 2408 gilt.
1.3. Abkündigung von Microsoft-Produkten
Für alle Anwendungen von uns gilt: Lösungen bei Supportanfragen werden nicht erarbeitet, wenn das Fehlverhalten ausschließlich bei Produkt-Versionen auftritt, die abgekündigt sind.
Microsoft Office 2016
Die Freigabe von Microsoft Office 2016 wird mit der Hauptversion 2025-3 entzogen.
Microsoft Office 2019
Die Freigabe von Microsoft Office 2019 wird mit der Hauptversion 2026-1 entzogen.
Microsoft SQL Server 2016
Die Freigabe von Microsoft SQL Server 2016 wird mit Hauptversion 2026-1 entzogen.
1.4. Hinweis für die Nutzer von Microsoft 365
Seit Januar 2025 werden Kunden mit Microsoft 365 Business- und Premium-Lizenzen automatisch vom klassischen Outlook auf das neue Outlook umgestellt. Sie können jederzeit wieder zum klassischen Outlook zurück wechseln bzw. die Funktionalität auch deaktivieren.
| Das neue Outlook kann in Verbindung mit unseren Anwendungen nicht genutzt werden. Weitere Hinweise entnehmen Sie bitte unseren Systemvoraussetzungen. |
Hilfe erhalten Sie ferner über folgenden Link:
Steuern der Installation und Verwendung des neuen Outlook - Microsoft 365 Apps | Microsoft Learn
1.5. DocuWare Support Lifecycle
Nachfolgend finden Sie eine Tabelle mit den End-of-Support-Daten für die aktuell unterstützten Versionen.
| Version | Status | End-of-Support |
| 7.12 | Freigabe | 31. Mai 2028 |
| 7.11 | Freigabe | 31. Oktober 2027 |
| 7.10 | Freigabe | 31. Mai 2027 |
| 7.9 | Freigabe | 31. Oktober 2026 |
| 7.8 | Freigabe | 31. Mai 2026 |
| 7.7 | Freigabe | 31. Oktober 2025 |
| 7.6 | Freigabe entzogen | 31. Mai 2025 |
| 7.5 | Freigabe entzogen | 31. Oktober 2024 |
| 7.4 | keine Freigabe (Stempelsetzung mit Auswahllisten nicht korrekt; Korrektur erst mit Version 7.5 seitens DocuWare) (keine Hotfixes oder Updates seitens DocuWare möglich) | 31. Mai 2024 |
| 7.3 | Freigabe entzogen | 30. Juni 2023 |
| 7.2 | keine Freigabe (Veröffentlichung seitens DocuWare nur als optionale Version) | 31. Oktober 2022 |
| 7.1 | Freigabe entzogen | 30. April 2022 |
| 7.0 | Freigabe entzogen Die Unterstützung für DocuWare 7 bis 7.4 beschränkt sich auf die allgemeine Fehlersuche und bereits veröffentlichte Hotfix-Pakete. 30. Juni 2021 | 30. Juni 2021 |
| 6.8 - 6.12 | Freigabe entzogen Die Unterstützung für DocuWare 6 bis 6.12 beschränkt sich auf die allgemeine Fehlersuche und bereits veröffentlichte Hotfix-Pakete. 31. Oktober 2020 | 31. Oktober 2020 |
Weiterführende Informationen erhalten Sie unter:
https://support.docuware.com/de-DE/support/docuware-support-lifecycle-policy/
Lösungen bei Supportanfragen auf Basis einer von DocuWare nicht mehr unterstützten Version werden nicht erarbeitet, wenn das Fehlverhalten ausschließlich bei dieser Version auftritt.
1.6. BDV-Anwendungen (SBA)
Wir liefern hiermit die aktuelle Version von SBA (005.180.000/5.1.8.0) aus. Sie muss zwingend installiert werden, damit die Anbindung von SBA aus unserer Anwendung heraus korrekt funktioniert. Dies gilt auch für alle zugehörigen Anwendungen (z.B. JobServer und ScanStation).
Hinweise zur Aktualisierung finden Sie im Dokument Installationsanleitung SBA.pdf. Sie finden diese Dokumentation im Autoplay-Menü unter Dokumentationen | Akte | Weitere Dokumentationen | SBA.
1.7. ADDISON Diagnosetool
1.7.1. Support Wizard
In Zusammenhang mit der Bearbeitung von Supportanfragen kommt es immer häufiger zu Rückfragen oder diese können erst bearbeitet werden, wenn eine vollständige Beschreibung der Problematik und der Systemumgebung bereitgestellt wird. Des Weiteren muss eine Voruntersuchung durchgeführt werden, die auch die Ergebnisse der Diagnoseschritte des Diagnosetools wie z.B. die Installation von ausstehenden Windows-Updates oder Einstellungshinweisen berücksichtigt.
Hierbei soll der Support Wizard unterstützen. Bevor dieser aufgerufen werden kann, muss eine Gesamtdiagnose ausgeführt werden. Sie werden durch einzelne Schritte in denen weitere Angaben zu Kontaktpersonen, Problembeschreibungen und Problemdetails weiter spezifiziert werden müssen. Am Ende können diese Informationen z.B. per Mail versendet werden.
1.7.2. Spracheinstellungen
Es wurde ein weiterer Diagnosepunkt zwecks Überprüfung der Spracheinstellungen des Betriebssystems unter Betriebssystemumfeld | Spracheinstellungen hinzugefügt. Es wird auf Abweichungen von dem im Dokument Systemeinstellungen, Kapitel Länder-, Sprach- und Regionseinstellungen beschriebenen Voraussetzungen geprüft.
2. Installationshinweise
2.1. Allgemeines
Unter der Rubrik zu aktualisieren aus dem Autoplay-Menü werden Ihnen alle Anwendungen zur Aktualisierung angeboten, die bereits installiert worden sind. Hier ein Beispiel dazu:
Führen Sie bitte die Aktualisierung aller angezeigten Anwendungen durch.
Weiterführende Informationen bzgl. der Installation unserer Anwendungen finden Sie in dem Dokument Installationsanleitung.pdf. Sie finden diese Dokumentation im Autoplay-Menü der Hauptversion unter Dokumentationen | Akte | Installation.
Bitte achten Sie darauf, dass auch Systeme, die nur für bestimmte Dienste bereitgestellt sind, ebenfalls wie oben dargestellt aktualisiert werden. Dazu zählen z.B.:
|
Hinweise zu Antivirenprogrammen
Beachten Sie, dass jedes Antivirenprogramm mehr oder weniger zu Unverträglichkeiten mit jeglichen Anwendungen führen kann. Schalten Sie zum Zeitpunkt der Installation von Anwendungen die Virenscanner-Funktionen ab bzw. definieren Sie Ausnahmen.
Weiterführende Informationen hierzu finden Sie in dem Dokument Systemeinstellungen.pdf (Abschnitt 5.5) des aktuellen Auslieferungsmediums.
2.2 Datenbankserver und Datenbankaktualisierungen
2.2.1 FastObjects Server 14.0
| Dieser Abschnitt gilt nur für tse:nit |
Mit dieser Hauptversion wird die aktuelle Version 14.0.4.82 des FastObjects-Servers ausgeliefert.
Die Dienst-Bezeichnung lautet weiterhin: FastObjects Server 12.0 … und wird zu einem späteren Zeitpunkt angepasst.
2.3. Hinweise zur Aktualisierung einer installierten Version
Zu einer installierten Version unserer Anwendung ergeben sich immer wieder Aktualisierungen, die wir über das Internet veröffentlichen (Stichwort Service Releases und Updates), z.B. auf Grund von Änderungen durch die Finanzverwaltung hinsichtlich ELSTER.
Werden diese Service Releases und Updates nicht sehr zeitnahe eingespielt, kann es u.U. auch dazu führen, dass keine ELSTER-Aufträge (Steuererklärungen etc.) übermittelt werden können, (Stichwort: ELSTER-Mindestversionsprüfung). Es ist daher sehr wichtig, dass Sie die installierte Software immer aktuell halten. Mit dem sogenannten ADDISON Update Server-Dienst verfügen Sie über die einfachste Variante, die Software-Aktualisierungen automatisiert installieren zu lassen. Konfigurieren Sie den o.g. Dienst mit Hilfe der Anwendung Up-date Server Konfiguration dementsprechend.
Informationen hierzu finden Sie in der Programm-Online-Hilfe unterhalb von Allgemeine Dokumentationen | Download-Manager, Kapitel ADDISON Update Server.
Wird das System durch einen IT-Partner betreut, so geben Sie bitte diese Information dem IT-Partner weiter, damit er die Konfiguration vom ADDISON Update Server-Dienst vornehmen kann.
2.4. Hinweise zu Datenumzügen
Sollte ein Umzug der ADDISON AKTE-Umgebung (Software und Daten) bevorstehen, so nehmen Sie unbedingt im Vorfeld Kontakt mit Ihrem zuständigen Kundenbetreuer bzw. Consultant Ihrer Wolters Kluwer Tax & Accounting Deutschland GmbH auf.
Ein Umzug der ADDISON AKTE-Umgebung muss sorgfältig geplant und ausgeführt werden. Ohne richtige Planung/Terminierung des Vorhabens besteht die Gefahr, dass die Verbindung zu ADDISON OneClick nicht mehr funktioniert und daher kein Datentransfer (z.B. in Zusammenhang mit der Bearbeitung von ELSTER-Aufträgen) mehr stattfinden kann bzw. die Anbindung zu der SBA-Umgebung ebenfalls nicht mehr funktioniert.
Support-Dienstleistungen in Verbindung mit Problemen nach einer Umstellung ohne Unterstützung der Wolters Kluwer Tax & Accounting Deutschland GmbH sind in jedem Fall kostenpflichtig.
3. Kanzleiorganisation
3.1. Stammdaten
3.1.1. Erweitertes Mandatsverzeichnis
Es wurden Optimierungen durchgeführt, die die Dauer der Aktualisierung der ADDISON OneClick Daten verkürzen.
Das Feld Wirtschafts-ID ist nun in den Eigenschaften des Erweiterten Mandatsverzeichnis unter Ausgabe | Mandantenstamm | Unternehmen | Sonstiges verfügbar und kann ausgewählt werden. Bei der Aktualisierung des erweiterten Mandatsverzeichnisses werden die Daten der Wirtschafts-ID in das Erweiterte Mandatsverzeichnis eingefügt und angezeigt.
3.1.2. Schriftverkehr - API Variablen
Folgende API Variablen werden im Schriftverkehr zur Verfügung gestellt:
- Die API Variable Wirtschafts-ID des Mandanten und der Kanzlei
- Die API-Variable Ident Nr (Identifikationsnummer) der Kinder
- Die API-Variablen des Finanzamtes für die Grundsteuer (Eigenschaft Gültig für GrSt)
3.1.3. Aktendeckel - Variable verstorben am und Wirtschafts-ID
Die Variablen verstorben am und Wirtschafts-ID können im Aktendeckel verwendet werden.
3.2. Erinnerungsfenster
Es wurden Anpassungen durchgeführt, die die Aufbereitungszeit der im Erinnerungsfensters angezeigten Portalnachrichten verkürzen.
3.2.1. Erinnerungsfenster/Postbuch
Im Postbuch und Erinnerungsfenster (Typ Frist/Termin) können während der Bearbeitung des Postbucheintrags nun neue eNachrichten erstellt werden, wenn andere Schlüssel/Typen als Bescheide ausgewählt sind. Für Bescheide war dies bereits möglich.
3.3. eRechnung
3.3.1. Allgemeines
Mit der HV 3.2025 bekommen Sie eine Erweiterung der ADDISON Akte Kanzleiprogramme für die komfortable Erstellung eine eRechnung. Nachfolgend sind die wichtigsten Eckpunkte sowie im Anschluss die Umsetzung in der ADDISON Akte Software beschrieben.
Was sind eRechnungen?
E-Rechnungen sind elektronische Rechnungen, die ein einheitlich strukturiertes Format aufweisen, das von der ADDISON Akte Software erstellt, versendet und lesbar gemacht wird. Die Rechnungsdaten werden über sichere Kanäle übermittelt und beim Empfänger ausgelesen. Im Gegensatz zu herkömmlichen Papierrechnungen ermöglichen E-Rechnungen eine nahtlose und automatisierte Verarbeitung der Daten in den Empfängersystemen. Sie bieten eine effizientere und umweltfreundlichere Alternative zur herkömmlichen Rechnungserstellung und -verarbeitung in Papierform. Fehler beim Auslesen einer PDF-Rechnung oder geknickten Scans werden verhindert und stattdessen eine hundertprozentige Datenqualität geliefert.
Welche eRechnungsformate stehen zur Verfügung
- X-Rechnung
- XML-Datensatz
- Pflichtrechnungsformat bei Rechnungsstellung an öffentliche Träger
- Versand der Rechnung an Portal des Landes
- Einlieferung via Mailadresse
- Standardisierung nach EN 16931
- Entspricht E-RechV des Bundes
- Zuordnung über Leitweg ID
- Voraussetzung: Registrierung beim Portal des Bundes
- Visualisierung über KosIT (Koordinierungsstelle für IT-Standards)
- ZUGFeRD
- Hybrides E-Rechnungsformat
- PDF-A3 mit integrierten Rechnungsdaten im XML Format
- Visualisierung dank PDF nicht notwendig
- Eindeutig im Zielsystem verarbeitbar
- Standardisierung nach EN 16931
- Wird ebenfalls von Öffentlichen Trägern akzeptiert
- Aktuell in Version 2.3.3 verfügbar
- Breite Unterstützung innerhalb der ERP-Landschaft
- Flexibles Format beliebig erweiterbar
eRechnung - gesetzliche Phasen
Phase 1
- Bis 31. Dezember 2025 für einen nach dem 31. Dezember 2024 und vor dem 1. Januar 2026 ausgeführten Umsatz auf Papier oder vorbehaltlich der Zustimmung des Empfängers in einem anderen elektronischen Format, das nicht § 14 Absatz 1 Satz 4 entspricht.
- Bedeutung
- Empfangsbereitschaft ab dem 01.01.2025
- Betrifft nur B2B (Business to Business)
- Möglichkeit weiterhin PDF oder Papier zu versenden
- Achtung
Empfangsbereitschaft muss hergestellt werden. Alternatives E-Rechnungsformat bei beidseitiger Zustimmung möglich.
Phase 2
- Bis 31. Dezember 2026 für einen nach dem 31. Dezember 2025 und vor dem 1. Januar 2027 ausgeführten Umsatz auf Papier oder vorbehaltlich der Zustimmung des Empfängers in einem anderen elektronischen Format, das nicht § 14 Absatz 1 Satz 4 entspricht, wenn der Gesamtumsatz (§ 19 Absatz 3) des die Rechnung ausstellenden Unternehmers im vorangegangenen Kalenderjahr nicht mehr als € 800.000 betragen hat.
- Bedeutung
- Unternehmer oberhalb von 800k Jahresumsatz im Jahr 2026 müssen elektronische Rechnungen stellen
- Betrifft nur B2B (Business to Business)
- Möglichkeit weiterhin PDF oder Papier zu versenden
- Achtung
Empfangsbereitschaft muss hergestellt werden. Alternatives E-Rechnungsformat bei beidseitiger Zustimmung möglich.
Phase 3
- Bis 31. Dezember 2027 für einen nach dem 31. Dezember 2025 und vor dem 1. Januar 2028 ausgeführten Umsatz vorbehaltlich der Zustimmung des Empfängers in einem anderen elektronischen Format, das nicht § 14 Absatz 1 Satz 4 entspricht, wenn dieses mittels elektronischem Datenaustausch (EDI) nach Artikel 2 der Empfehlung 94/820/EG der Kommission vom 19. Oktober 1994 über die rechtlichen Aspekte des elektronischen Datenaustausches (ABl. L 338 vom 28.12.1994, S. 98) übermittelt wird.
- Bedeutung
- Ab 01.2028 E-Rechnung obligatorisch
- Es muss ein elektronisches Rechnungsformat versendet und empfangen werden
- Es werden voraussichtlich mehrere E-Rechnungsformate akzeptiert
Was bedeutet das?
- Gesetzlich gesehen wird die elektronische Rechnungsstellung durch die Umsatzsteuernovellierung ermöglicht und gefördert.
- Nach dem veröffentlichten Regierungsentwurf zum Wachstumschancengesetz ist auch der Auslieferungsplan klar und wie dies umgesetzt werden soll.
- Die obligatorische elektronische Rechnungsstellung wird nur im B2B Bereich, also Rechnungen, die von Unternehmen an Unternehmen gestellt werden, eingeführt.
- B2C, also klassische Unternehmen die Endkunden bedienen, sind davon ausgenommen.
- Es gibt Grauzonen, z.B. Online-Marktplätze. Hier kann der Käufer nicht immer als Unternehmen oder als Privatperson identifiziert werden.
eRechnung technisch
Es gibt aktuell 2 Modelle die möglich sein werden.
- Klassischer Mailversand
- E-Rechnungsformat wird per Mail an den Empfänger gesendet
- Providermodell
- E-Rechnung wird an Provider übermittelt
- Provider stellt die Rechnung per Link an Empfänger oder in dessen Providerportal ab
Änderungen in der ADDISON Akte Software
Damit die zuvor beschriebenen Möglichkeiten zur Erstellung einer eRechnung innerhalb der ADDISON Akte Software möglich sind, mussten umfangreiche Änderungen an der Software durchgeführt werden. Diese werden in den nachfolgenden Kapiteln detaillierter beschrieben.
3.3.2. Mandantenstammblatt
Innerhalb des Mandantenstammblatts wurde aufgrund der Erweiterungen zur eRechnung eine Änderung notwendig. Dies betrifft das Register Kanzleiorganisation/Rechnungen.
Die bisherige Möglichkeit, den Versandweg einem Mandanten zuzuordnen, wurde dahingehend aufgeteilt, dass zusätzlich zum Versandweg das Rechnungsformat festgelegt werden muss.
Die bisherigen Versandwege wurden im Rahmen des Datenbank-Updates automatisch auf die neuen Versandwege / Rechnungsformate umgestellt.
Versandweg (Erste Auswahl in der Zeile Versandweg)
- Mit welchem Medium wird die Rechnung ausgegeben/übertragen.
- ADDISON OneClick -> Erstellte Rechnungen werden ab sofort automatisch an die App Kanzleirechnungen ausgegeben (Ausnahme: Factoring Schnittstelle StBVS)
- Druck
- E-Mail (ADDISON OneClick)
Neu: Die Rechnung kann per E-Mail über das Portal versendet werden - E-Mail (Outlook)
- Upload -> nur für die Ausgabe der XRechnung nach dem bisherigem Versandweg
Rechnungsformat (Zweite Auswahl in der Zeile Versandweg)
- Welches Rechnungsformat soll berücksichtigt werden.
- PDF-Dokument
- XRechnung
- ZUGFeRD
Nachfolgend eine Gegenüberstellung der bisherigen Versandwegen zu den neuen Versandwegen/Rechnungsformaten.
| Bisheriger Versandweg | Neuer Versandweg | Rechnungsformat | Bemerkung |
|---|---|---|---|
| ADDISON OneClick Dokumente | ADDISON OneClick |
|
|
| Druck | Druck | Wie ALT | |
| E-Mail (Outlook) | PDF-Dokument | Textliche Änderung | |
| XRechnung / E-Mail | E-Mail (Outlook) | XRechnung | geänderte Zuordnung |
| XRechnung / Upload | Upload | XRechnung | geänderte Zuordnung |
| NEU | E-Mail (ADDISON OneClick) |
|
|
Bitte beachten Sie, dass es zurzeit noch zwei Arten zur Erstellung einer XRechnung gibt. Die bisherigen Möglichkeiten zur Erstellung einer XRechnung
|
Besonderheit Factoring (StBVS)
Die bisherige Möglichkeit zur Erstellung einer Rechnung über die Factoring-Schnittstelle StBVS bleibt in dem gewohnten Umfang bestehen. Bei einer Ausgabe an ADDISON OneClick werden diese weiterhin in ADDISON OneClick Dokument gespeichert.
3.3.3. Änderung der Versandwege im Stapel
Zur einfachen und komfortablen Umstellung der Mandanten steht im Mandatsverzeichnis unter dem Menüpunkt Bearbeiten der Programmpunkt Versandweg ändern… zur Verfügung.
Nach der Anwahl können Sie in einem Mandantenbrowser mit umfangreichen Möglichkeiten die umzustellenden Mandanten selektieren.
3.3.4. Erweitertes Mandatsverzeichnis (EMV)
Die neuen Versandarten stehen im EMV zur Verfügung.
3.3.5. Rechnungsvorschlag-/sliste und Vorschuss-Pauschalen
Auswahl Versandwege
Die Auswahl der Versandwege wurde in alle relevanten Dokumente angepasst. Nachfolgend exemplarisch die Auswahl in der Rechnungsvorschlagsliste.
3.3.6. Fakturierung
Plausibilitätsprüfung
Fehlt eine für die Erstellung der eRechnung wichtige Angabe, wird dies in der Spalte Versandweg angezeigt und rot visualisiert.
Folgende Felder im Kanzleistammblatt sind verpflichtend:
- Kanzlei / Bezeichnung
- Steuern / UST-ID
- Anschrift / Hausanschrift / Straße
- Anschrift / Hausanschrift / PLZ
- Anschrift / Hausanschrift / Ort
- Kommunikation / Telefonnummer
- Kommunikation / E-Mail-Adresse
- Bank / IBAN
- Bank / Gläubiger-ID
Folgende Felder im Mandantenstammblatt sind verpflichtend:
- Anschrift / Rechnungsanschrift bzw. Hausanschrift / Adressanrede
- Anschrift / Rechnungsanschrift bzw. Hausanschrift / Straße
- Anschrift / Rechnungsanschrift bzw. Hausanschrift / PLZ
- Anschrift / Rechnungsanschrift bzw. Hausanschrift / Ort
- Bank / Mandats-Referenz (Prüfung nur bei Lastschrift)
- Bank / IBAN (Prüfung nur bei Lastschrift)
- Kommunikation / E-Mail-Adresse
3.3.7. Rechnungsausgangsbuch
Das Rechnungsausgangsbuch wurde um die Spalte eRechnung Status erweitert. Diese kann bei Bedarf angezeigt werden.
Für diese Versandwege wird ein Status angezeigt:
- ADDISON OneClick - XRechnung
- ADDISON OneClick - ZUGFeRD
- E-Mail (ADDISON OneClick) - XRechnung
- E-Mail (ADDISON OneClick) - ZUGFeRD
Folgende Status stehen zur Verfügung:
| eRechnung Status | Bemerkung | |
|---|---|---|
| eRechnung noch nicht an AOC übermittelt |
|
| eRechnung-Storno noch nicht an AOC übermittelt |
|
| eRechnung (erneut) versendet, ohne AOC-Rückmeldung |
|
| valide eRechnung |
|
| invalide eRechnung |
|
Ohne Status
| Für Rechnungen die nicht als eRechnung via AOC ausgegeben werden, erfolgt keine Statusanzeige:
| |
Status "invalide Rechnung"
Zur Prüfung invalider eRechnungen kann innerhalb des Rechnungsausgangsbuchs über das Kontextmenü bzw. Menü Bearbeiten der Fehlerreport und der Dateipfad des Fehlerreports geöffnet werden. Der Fehlerreport hilft dem Support bei der Analyse der Ursache.
Der Status der eRechnung wird bei Aktualisierung der Ansicht im Rechnungsausgangsbuch erneut geprüft. Für die Anzeige der versendeten Rechnungen empfiehlt es sich, dass ein neues Dokument mit den relevanten Spalten angelegt wird. |
3.3.8. ADDISON OneClick Kanzleirechnungen
Nach der Fakturierung in ADDISON Akte werden die Rechnungen in AOC - Kanzleirechnungen angezeigt.
ADDISON Online: Kanzleirechnungen
Für die Kanzleimitarbeiter sind die Rechnungen in ADDISON Online - Mandant - Mandantenportal - Kanzleirechnungen einsehbar.
Per Klick auf den Listeneintrag kann die Rechnung angezeigt werden. Je nach Rechnungsformat werden PDF und/oder XRechnung angezeigt.
Mandantenportal: Kanzleirechnungen
Im Mandantenportal kann der Mandant die Rechnungen im Bereich Kanzleirechnungen einsehen.
Berichtskreis Kanzleirechnungen (ADDISON OneClick)
Standardgemäß kann in ADDISON OneClick der Mandanten-Benutzer der Ausprägung Portalbenutzer* die Kanzleirechnungen direkt in der APP Kanzlei einsehen. Weiteren Mandanten-Benutzern kann der Zugriff darauf erteilt werden, indem diesen der Zugriff auf den Berichts-kreis Kanzleirechnungen und die APP Kanzleirechnung erteilt wird. Die Berechtigung für die APP Kanzleirechnung ist ab dem Zeitpunkt möglich, ab dem erstmals eine Rechnung in der ADDISON OneClick APP für den Mandanten bereitgestellt wurde.
Diese Einstellungen können Sie als Benutzer mit PortalAdmin Berechtigungen z.B. über den Dialog Benutzerverwaltung im Dokument Portal Mandant Verwaltung und Abgleich vornehmen:
Versandweg ADDISON OneClick
Der Rechnungsempfänger wird durch AOC über neu bereitgestellte Rechnungen informiert.
Ist im Mandantenstammblatt der Versandweg ADDISON OneClick hinterlegt, wird diese E-Mail-Vorlage verwendet:
Versandweg E-Mail (ADDISON OneClick)
Ist im Mandantenstammblatt der Versandweg E-Mail (ADDISON OneClick) hinterlegt, wird diese E-Mail-Vorlage verwendet:
Für weitergehende Informationen lesen Sie bitte in der Dokumentation zum ADDISON OneClick weiter.
3.4. DIVA - Digitaler Verwaltungsakt - Datenabruf
Beim Aufruf der Funktion DIVA-Abruf werden die hinterlegen Zertifikate der Steuerkanzlei angezeigt:
Das gewünschte Zertifikat ist auszuwählen. Für das ausgewählte Zertifikat wird die Finanzverwaltung angefragt, um alle bereitgestellten DIVA-Daten von der Finanzverwaltung abzuholen.
Sofort wird der Dialog Datenabholung DIVA angezeigt. In der Ergebnisspalte kann vom Anwender verfolgt werden, wie die einzelnen DIVA-Datensätze von der Finanzverwaltung abgeholt/heruntergeladen werden:
Während alle DIVA-Datensätze von der Finanzverwaltung abgeholt werden, erfolgt parallel die Verarbeitung der DIVA-Datensätze. Im Dialog wird angezeigt, welcher DIVA-Datensatz sich gerade in der Verarbeitung befindet, um u.a. Postbucheinträge zu erzeugen:
Sind alle DIVA-Daten verarbeitet, wird eine Meldung angezeigt, dass die Abholung an die Finanzverwaltung quittiert/gesendet wird. Diese DIVA-Datensätze werden nicht erneut von der Finanzverwaltung abgeholt.
Nach erfolgreicher Verarbeitung der DIVA-Dokumente ist der Dialog Datenabholung DIVA zu schließen:
DIVA-Verarbeitungsprozess kann abgebrochen werden:
Der Verarbeitungsprozess der DIVA-Datensätze kann abgebrochen werden. Das hat zur Folge, dass auch nur die DIVA-Datensätze, die erfolgreich verarbeitet werden konnten, an die Finanzverwaltung quittiert werden.
Alle noch nicht verarbeiteten DIVA-Datensätze werden bei der nächsten Abholung der DIVA-Datensätze erneut abgeholt und verarbeitet.
3.5. eEinsprüche/eNachrichten
3.5.1. Sonstiger Verwaltungsakt
Es wurde das Einspruchsmodul erweitert: Ab sofort kann der Verwaltungstyp Sonstiger Verwaltungsakt ausgewählt werden. Es steht das Feld Freitext zur Verfügung, das im Falle eines Einspruchs mit max. 100 individuellen Zeichen gefüllt werden kann. Das Ausfüllen dieses Felds ist ERiC-plausibilitätsrelevant und es sind darin nur Eingaben möglich, wenn der Verwaltungstyp Sonstiger Verwaltungsakt gewählt ist. Eine Eingabe in diesem Feld ist verpflichtend und wird korrekt in der Elster-Auftragsliste sowie in den nachgelagerten Systemen verarbeitet. Zur schnellen und komfortablen textlichen Vorbelegung können Sie über die Auswahlliste die folgenden Texte direkt auswählen und in das Feld Freitext übernehmen:
- Einkommensteuer - Zinsen nach § 233a AO
- Körperschaftsteuer - Zinsen nach § 233a AO
- Umsatzsteuer - Zinsen nach § 233a AO
3.5.2. eEinsprüche: Nachträge und Rücknahmen
Die Funktionalität im Dokument eEinsprüche/eNachrichten wurde erweitert, um die digitale Kommunikation mit dem Finanzamt effizienter zu gestalten.
Nachträge zu bestehenden eEinsprüchen
Ab sofort können Sie zu bereits versendeten eEinsprüchen digitale Nachträge übermitteln, sofern das zugehörige Transferticket vom Finanzamt vorliegt. Diese Funktion ermöglicht es Ihnen, zusätzliche Informationen oder Dokumente medienbruchfrei an das Finanzamt zu senden – ganz ohne erneute Neuerfassung des ursprünglichen Einspruchs.
Die neue Schaltfläche Nachtrag erstellen steht im Dialog eEinspruch zur Verfügung.
Die Funktion ist nur aktiv, wenn ein gültiges Transferticket vorhanden ist.
Der Bezug zum ursprünglichen Einspruch und zum Mandanten wird dabei automatisch her-gestellt und ist nicht veränderbar. In der Einspruchsliste werden Nachträge als untergeordnete Einträge mit Zeitstempel und Bearbeiter angezeigt.
Der Versand erfolgt über die bestehende ELSTER-Schnittstelle. Der Status ist über den neuen Nachrichtentyp eEinspruch – Nachtrag in der Elster-Auftragsliste einsehbar.
Rücknahme von eEinsprüchen
Auch die elektronische Rücknahme eines bereits versendeten eEinspruchs ist nun möglich – sofern das zugehörige Transferticket vom Finanzamt vorliegt.
Die Rücknahme kann direkt im Dokument eNachrichten erfolgen – entweder per Doppelklick auf den Einspruch oder über die neue Schaltfläche Rücknahme.
Die Funktion ist nur aktiv, wenn ein gültiges Transferticket vorhanden ist.
Nach erfolgreichem Versand wird der Status Elsterauftrag zurückgenommen angezeigt.
Auch hier erfolgt die Übermittlung über die ELSTER-Schnittstelle, inklusive Protokollierung und kann über das Dokument Elster-Auftragsliste nachvollzogen werden.
3.6. Campus Testmandanten
3.6.1. Einlagerungsliste - Testmandanten einlagern
Für die Einlagerung von Campus Testmandanten wurde in der Einlagerungsliste in der Zentral- oder Kanzleiakte die Schaltfläche
und der Befehl Bearbeiten | Transferdatei mit Testmandanten öffnen zur Verfügung gestellt.
- Transfer_M_ESt_24999999.mtz - Testmandant mit Daten zur Einkommensteuer
- Transfer_M_ReWe_25999999.mtz - Testmandant mit Daten zum Rechnungswesen
| In einer cs:Plus-Umgebung ist es nach der Einlagerung der Testmandanten erforderlich, diesen eine Aktenvorlage des Typs Einzelunternehmer (Menü Akte | Aktenvorlage | Zuordnen…) zuzuordnen. |
3.6.2. Dialog Akte öffnen / Mandatsverzeichnis - Spalte Testmandanten
Damit die Testmandanten im Dialog Akte öffnen oder im Mandatsverzeichnis erkannt werden können, wurde die Spalte Testmandant hinzugefügt.
3.7. DocuWare
3.7.1. DocuWare-Recherche - Variable aktueller Benutzer (E-Mail) für Favoriten
Für das Suchfeld des Sachbearbeiters in Favoriten steht für den Bereich StB-Cloud die Variable aktueller Benutzer (E-Mail) zur Verfügung. Die Variable kann auch im Bereich DocuWare On Premise für andere Suchfelder genutzt werden.
3.8. Fehlerkorrekturen
3.8.1. DocuWare
Postbucheintrag speichern - Indexwerte des Hauptdokuments aktualisieren
Die Indexwerte weiterer im Register Archiv angezeigten Archivdokumente werden nicht mehr geändert, da der Postbucheintrag immer nur das Hauptdokument ändern darf.
(AKORG-5061)
4. Rechnungswesen
4.1 Stammdaten
4.1.1. Finanzämter, Gemeinden und Banken
Mit dieser Version werden die aktuellen Finanzämter, Gemeinden und Banken ausgeliefert.
4.1.2. Mandantenstammdaten
In den Rechtsformen wurde die gGmbH aufgenommen.
4.1.3. Kontenrahmen Umstellung KR49 zu KR42
Sie können in der Zentralakte Kontenrahmen-Servicefunktionen beim KR42 über das Menü Bearbeiten die Kontenrahmenumstellung vom KR49 als Fremdkontenzuordnung anlegen. Der KR42 muss zur Bearbeitung offen sein, also der automatische Abgleich und die Bearbeitung temporär frei sein.
4.2. Finanzbuchhaltung
4.2.1. Bankauszug
Der Import sowie die Verarbeitung von Kontoumsätzen innerhalb des Dokument Bankauszug wurde erweitert. Sie haben jetzt die Möglichkeit, Kontoumsätze in Devisenwährung importieren und entsprechend verarbeiten zu können. Voraussetzung hierfür ist die Lizenz der Devisenbuchhaltung. Bei vorhandener Lizenz wird innerhalb des Dokument Bankauszug die neue Spalte W angezeigt, in der die jeweilige Währung zu den einzelnen Umsätzen angezeigt wird. Sind Umsätze in Devisen vorhanden, so erfolgt die Verbuchung in der entsprechenden Währung des Umsatzes mit dem Kurs des Buchungsdatums bzw. mit dem Kurs welcher rückwirkend am nächsten zum Buchungsdatum liegt. Aus diesem Grund empfehlen wir Ihnen, die Devisenkurse zu überprüfen und ggfls. für das aktuelle Wirtschaftsjahr zu importieren, um Lücken zu vermeiden.
Beachten Sie bitte, dass Umsatzdaten jetzt nur noch in der gewünschten Währung angeliefert werden, da es bei aktiver Devisenbuchhaltung andernfalls zur Übernahme der Umsätze in Euro und in Devisen kommen kann.
Des weiteren wurde der Import von Umsatzdaten aus dem Service-Rechenzentrum optimiert. Im Register Rewe der Akte | Optionen aus der Zentralakte heraus haben Sie jetzt die Möglichkeit, die Löschabfrage zu unterbinden. Durch Setzen der Option auf Ja erfolgt keine Löschabfrage, um die Files immer zu sichern.
Außerdem wurde die Verwaltung von Kontierungsregeln verbessert. Das Löschen von mehreren markierten Kontierungsregeln ist jetzt in einem Schritt möglich, ohne die Löschabfrage für jede Kontierungsregeln einzeln zu bestätigen. Ebenfalls bleibt jetzt die gewählte Sortierung innerhalb des Dialogs Liste der Kontierungsregeln gespeichert.
Zusätzlich wurde der Import von CAMT-053 Dateien in den Bankauszug optimiert. Es besteht jetzt die Möglichkeit, ZIP-Komprimierte Dateien auf einmal importieren zu können. Stellen Sie hierfür im Dialog CAMT 053-Datei auswählen das Dateiformat ZIP-Dateien (*.zip) ein.
Außerdem ist die Verarbeitung der neuen Dateiversion 08 von CAMT-053 Dateien enthalten.
4.3. Automatische Aufgaben | JobAgent Aufträge
Das Dokument Automatische Aufgaben innerhalb der Zentralakte wurde um die Aufgabenart AkteImporter erweitert, um automatisiert MTA-Dateien aus einem Buchungs-Importsystem des AkteImporter zu erstellen.
Im Bereich Einstellungen Ausführung wählen Sie wie und durch welchen Mitarbeiter die Ausführung erfolgen soll. Bei Einstellungen Akte Importer hinterlegen Sie das Importsystem welches über den AkteImporter erstellt wurde sowie die entsprechenden Verzeichnisse.
Die hierüber erstellte Buchungs-MTA-Datei können Sie über die bekannten Funktionalität des JobAgent automatisiert importieren.
4.4. Offene Posten Buchhaltung
4.4.1. Automatischer OP Ausgleichslauf
Der Automatische OP Ausgleichslauf wurde optimiert. Durch Aufnahme der Variante Auswahl im Kontextmenü des Bereichs Ausgleich nach können Sie jetzt unterschiedliche Ausgleichsvarianten je Akte einstellen. Legen Sie selbst die gewünschte Reihenfolge fest, welche für den Ausgleichslauf berücksichtigt wird. Beachten Sie bitte dass bei möglicher Mehrdeutigkeit die gewählte Reihenfolge ausgeführt wird.
Außerdem wurde das Protokoll des automatischen OP Ausgleichslauf um die Spalte Aktentyp erweitert. Dadurch können Sie jetzt direkt erkennen, ob der Ausgleichslauf für einen Mandanten oder eine Kanzlei erfolgt ist. In diesem Zusammenhang wurden die Spalten Mandant Nummer und Mandant Kurzname in M/K Nummer und M/K Kurzname umbenannt.
4.4.2. Offene Posten Liste
Die Anzeige der Offenen Posten Liste für die Darstellung Ansicht Einzelkontodarstellung wurde optimiert. Auch bei Aufbereitung dieser Darstellung steht Ihnen jetzt die Informationen zum Umsatz aus dem Bankauszug zur Verfügung.
4.4.3. Mahnstufen und Mahnsperre
Das Setzen einer Mahnstufe sowie das Bearbeiten von Mahnsperren innerhalb der Offenen Posten Liste wurde optimiert, wodurch jetzt für mehrere markierte Posten die Mahnstufe bzw. Sperre auf einmal geändert werden kann. In diesem Zusammenhang wurde das Kontextmenü um folgende Menüeinträge erweitert:
- Mahnstufe: Durch Auswahl der Funktion Mahnstufe kann die Mahnstufe einzelner sowie mehrerer markierten Offenen Posten hoch- bzw. herabgesetzt werden. Voraussetzung hierfür ist, dass die markierten Posten sich bereits in derselben Mahnstufe befinden. Bitte beachten Sie, dass diese Funktion für geraffte Posten nicht zur Verfügung steht.
- Sperre Bearbeiten: Durch Auswahl der Funktion Sperre bearbeiten kann die Sperre für das Mahnwesen einzelner sowie mehrerer markierten Offenen Posten auf einmal gesetzt bzw. geändert werden.
4.4.4. Optionale Ausgabe des Buchungstextes für Dokumente des Mahnwesen
Die Druckausgabe der Dokumente des Mahnwesen wurden optimiert. In den Dokumenteigenschaften wurde hierfür im Register Druckoptionen der Bereich Buchungstext aufgenommen. Durch die Aktivierung der Option einzeilige Ausgabe wird die Eingabe im Bereich Anzahl der Zeichen einer Zeile aktiviert, in dem Sie wählen können, wie viele Zeichen (größer 0) des Buchungstext mit ausgegeben werden. Beachten Sie bitte, dass sich die Anzahl auf den Druck und nicht auf die Anzeige im geöffneten Dokument beziehen.
4.5. Zahlungsverkehr
Die Druckausgabe der Dokumente Disposition Zahlungseinzug und Disposition Zahlungsausgang wurde optimiert. Wird der Ausdruck ohne die Informationen der Bankkonten gewünscht, so deaktivieren Sie die Bankkonten für die Anzeige im Dokument, welche die Druckausgabe jetzt berücksichtigt.
4.6. Kostenrechnung
Die Druckausgabe folgender Auswertungsdokumente der Kostenrechnung wurde optimiert:
- BAB-Rahmen
- Erläuterungen BAB
- Betriebsabrechnungsbogen
- BAB-Übersicht
- Soll-/Ist-Analyse Kost
Im Register Druck der jeweiligen Dokumenteigenschaften haben Sie jetzt die Möglichkeit, den Zeilenabstand (Höhe der Leerzeilen in mm) individuell zu steuern.
4.7. Anlagenbuchhaltung
Gesetz für ein steuerliches Investitionssofortprogramm zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts Deutschland
In der Anlagenbuchhaltung wurden zwei AfA-Arten hinzugefügt bzw. reaktiviert:
§ 7 (2a) EStG für Elektrofahrzeuge im Zeitraum 1.7.2025 - 31.12.2027, 6 Jahre Nutzungsdauer
1. Anschaffungsjahr 75% der AK/HK
2. Jahr: 10 % der AK/HK
3. Jahr: 5% der AK/HK
4. Jahr: 5% der AK/HK
5. Jahr: 3% der AK/HK
6. Jahr: 2% der AK/HK
(ohne zusätzliche Sonderabschreibung)
Degressive AfA PRT manueller Übergang + automatischer Übergang 1.7.2025 - 31.12.2027
30%, maximal das dreifache der linearen AfA
Für bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens.
4.8. 10it Banking
Das 10it Banking wurde um die Importfunktionalität von CAMT-053 Dateien erweitert. Dar-über besteht jetzt ebenfalls im 10it Banking die Möglichkeit, CAMT-053 Basierte Umsatzdateien importieren zu können. Wie auch im Bankauszug besteht zusätzlich die Möglichkeit, ZIP-Komprimierte Dateien auf einmal importieren zu können. Stellen Sie hierfür im Dialog CAMT 053-Datei auswählen das Dateiformat ZIP-Dateien (*.zip) ein.
Außerdem wurde der Import von Kontoumsätzen innerhalb von 10it Banking optimiert. Sie haben jetzt die Möglichkeit, den Import zu automatisieren. In diesem Zusammenhang wurde die neue Funktion Befehlszeile im Menü Extras aufgenommen. Durch Aufruf der neuen Funktion öffnet sich folgender Dialog, in dem Sie die entsprechenden Informationen für den automatisierten Import einstellen:
- Anmeldung: Hinterlegen Sie den gewünschten Mitarbeiter + Kennwort (Benutzer innerhalb von 10it Banking) für das Ausführen des automatisierten Importes
- Import: Wählen Sie das gewünschte Importsystem, welches automatisiert erfolgen soll sowie das Quellverzeichnis/Datei für den Import. Zusätzlich können Sie festlegen, ob die Dateien gelöscht oder im gewählten Verzeichnis gesichert werden sollen
- Rückmeldung: Durch aktivieren der Meldungsarten Erfolg, Warnung und oder Fehler und Eingabe der entsprechenden E-Mail und SMTP Informationen erhalten Sie nach jedem automatisierten Import die Information zum jeweiligen Import
- Generieren: Wählen Sie die Schaltfläche Generieren, um die auszuführende Kommandozeile zu erhalten, welche Sie als bat-Skript über die Windows Aufgabenplanung als automatische Aufgabe anlegen können.
4.9. JobAgent
Der JobAgent kann über das Programm SBSyJobAgent.exe optional Protokolle via SMTP versenden.
Die notwendigen Einstellungen erfolgen über die Zeitpläne eines Auftrages:
- Keine Mail senden
- Logdateien an Standardadresse versenden
- Abweichende Adresse: Die Log-Dateien werden an eine frei konfigurierbare Adresse versendet.
Für die Konfiguration der Absender und Empfänger werden für beide Versendeoptionen die im Folgenden dargestellten Informationen benötigt:
Der Mailversand erfolgt ausschließlich über das SMTP-Protokoll. Eine Anbindung an Outlook ist nicht möglich.
4.10. Scannen-Buchen-Archivieren (SBA)
4.10.1. SBA: Erweiterung der KoSIT-Prüfung für ZUGFeRD-Formate
Die KoSIT-Prüfung von E-Rechnungen (eRP) wurde um Regeln zur Prüfung der offiziellen ZUGFeRD-Versionen erweitert.
Gültige ZUGFeRD-Belege, die früher gelb gekennzeichnet waren (Erkannter Dokumenttyp: unbekannt), werden nun mit einem grünen Z-Symbol in der Belegliste angezeigt.
4.10.2. Regeln für E-Rechnungen
Das SBA-Regelwerk wurde dahingehend erweitert, dass nun auch Informationen aus E-Rechnungen per Regel ausgelesen werden können. Neben den Standard-Rechnungsfeldern Belegfeld 1 und 2 sowie Kost 1 und 2 können auch alle Zusatzfelder über die Dokumentenanalyse automatisch gefüllt werden. Regeln für E-Rechnungen können global, pro Mandant oder für einzelne Kreditoren angelegt werden.
Zum Anlegen einer Regel wählen Sie eine passende E-Rechnung in der Belegliste aus, wechseln in die (HTML-)Ansicht und öffnen rechts in der Verwaltung die gewünschte Registerkarte zum Bearbeiten von Regeln.
Hier wird zunächst das Format der möglichen Regel ausgewiesen (Bildrechnung und eRechnung), welches - in Abhängigkeit vom zugrundeliegenden Belegtyp - automatisch festgelegt wurde.
Im Bereich Regeltyp wählen Sie das zusätzlich zu füllende Erfassungsfeld (bspw. Beleg2 oder Text) aus und klicken auf die Schaltfläche
Selektieren Sie mit der Maus in der HTML-Ansicht der E-Rechnung das gewünschte Feld, dessen Inhalt in das Erfassungsfeld übernommen werden soll.
Anschließend öffnet sich ein Dialog, über den Sie festlegen können, ob der Feldinhalt grundsätzlich übernommen werden soll (Inhalt) oder die Übernahme nur dann erfolgen soll, wenn der Feldinhalt einem bestimmten Muster entspricht.
Nachdem die Regel gespeichert wurde, wird sie bei künftigen Dokumentenanalysen angewendet.
4.10.3. Mandantenbezogene Stapelfreigabe
Zusätzlich zur eher benutzerbezogenen Funktion des Stapeltransfers existiert nun auch die Möglichkeit, SBA-Dokumentenstapel freizugeben. Freigegebene Stapel können dann von anderen Benutzern, die ebenfalls Zugriff auf diesen Mandaten haben, durchsucht werden. Solange man nicht im System angemeldet ist, können die enthaltenen Belege von anderen Benutzern übernommen werden.
Die Einstellungen zur Stapelfreigabe werden im ArchivManager (IniArc.exe) im Menü Verwaltung im Untermenü Vorgaben über den Menüpunkt Stapelfreigabe vorgenommen.
Standardmäßig ist diese Funktion deaktiviert (Keine Stapel-Freigabe). Mit Hilfe der Option Alle Stapel freigeben können Benutzer alle Belegstapel anderer Benutzer durchsuchen und die Belege daraus übernehmen, wenn der jeweilige Benutzer nicht angemeldet bzw. offline ist.
Aktivieren Sie die Option Benutzerdefiniert, so müssen die Benutzer einzelne Stapel explizit freigeben, damit diese von anderen Benutzern durchsucht und übernommen werden können.
Ist die Stapelfreigabe (global oder benutzerdefiniert) aktiviert, werden in der Symbolleiste der Dokumentenverwaltung zwei zusätzliche Stapel-Symbole eingeblendet:
Klicken Sie auf das Stapel-Symbol mit dem blauen Pfeil, um eine Dialogmaske zu öffnen, in der alle verfügbaren Belege in den freigegebenen Stapeln des aktuellen Mandanten angezeigt werden.
Diese Liste kann sortiert, gruppiert und gefiltert werden, um die gesuchten Belege zu finden. Zusätzlich wird der jeweils markierte Beleg in der Dokumentenvorschau angezeigt. In der Liste lassen sich die gewünschten Zeilen selektieren und mit einem Klick auf die Schaltfläche Heftungen übernehmen in den eigenen Belegstapel übernehmen.
Wurden eigene Belege von anderen Benutzern übernommen, wird dies durch ein rotes Stapel-Symbol in der eigenen Belegliste signalisiert. Klicken Sie auf das rote Stapel-Symbol, um eine Übersicht der transferierten Belege zu erhalten.
Die zuletzt übernommenen Belege werden fett dargestellt. Klicken Sie auf die Schaltfläche Zur Kenntnis genommen, wird die Ansicht zurückgesetzt und das rechte Stapel-Symbol ist wieder gelb.
4.10.4. UniWeb Workflow: Suche nach Gruppennamen
In UniWeb kann im Bereich der Workflow-Freizeichnung die Liste der angezeigten Workflows nun auch speziell nach Gruppennamen gefiltert werden, an die Workflows zur Freizeichnung geschickt wurden. Diese Funktionalität kann sinnvoll sein, wenn der angemeldete Benutzer Mitglied in verschiedenen Freizeichnungsgruppen ist.
Um die Liste nach einer bestimmten Gruppe zu filtern, muss dem Suchbegriff im Eingabefeld für die Filterung ein G: vorangestellt werden. Damit bspw. alle Workflows angezeigt werden, die von der Gruppe Einkauf freizugeben sind, verwenden Sie den Suchbegriff G:Einkauf.
4.10.5. Anmerkungen in der Positionsansicht
In der Positionsansicht von E-Rechnungen wurde die Sortierung nach Spalte Anmerkungen hinzugefügt.
4.10.6. Dokumentansicht von E-Rechnungen
Das Speichern der Tab-Reihenfolge in der Dokumentenansicht von E-Rechnungen wurde hinzugefügt.
4.11. Fehlerkorrekturen
4.11.1. Finanzbuchhaltung
Kontenliste
Bei der Excelausgabe der Kontenliste für Konten, welche im Abrufmonat keine Bewegungen enthalten, kam es zu dem Effekt, das zwar der Saldo korrekt nach Excel übergeben wurde, jedoch fehlten die Angaben zur Kontonummer und Bezeichnung. Der Fehler wurde korrigiert.
(AKTEREWE-4240)
Kontoinfoblatt und Buchungsliste
Bei Verwendung der Funktion Suche mit der Option Suchergebnisse markieren wurden im Kontoinfoblatt zwar die korrekten Buchungen markiert, jedoch nicht der Saldo der markierten Buchungen ermittelt. Der Fehler wurde korrigiert. In diesem Zusammenhang wurde auch die Suche in der Buchungsliste optimiert. Auch hier wurden die korrekten Posten markiert jedoch weder die Anzahl der Buchungen noch der dazugehörige Saldo angezeigt. Diese Informationen werden jetzt angezeigt.
(AKTEREWE-4242)
Summen- und Saldenliste
In bestimmten Konstellationen wurde das Kontoinfoblatt bei Monatlicher Darstellung inner-halb der Summen und Saldenliste teilweise für den einzelnen Monat teilweise aber auch für das Jahr aufbereitet. Der Fehler wurde korrigiert. Sowohl bei Aufruf per Doppelklick als auch beim Aufruf über das Kontextmenü erfolgt bei dieser Aufbereitungsvariante die Monatliche Aufbereitung des Kontoinfoblattes.
(AKTEREWE-4271)
Wiederkehrende Buchungen
Wiederkehrende Buchungen können mit dieser Version auch mit Aufhebungsschlüssel erfasst werden.
(AKTEREWE-2518)
4.11.2 Offene Posten Buchhaltung
Anzeige Offene Posten Einzelkonto
In bestimmten Konstellationen kam es beim Speichern der Eigenschaften im Dialog Anzeige Offenen Posten Einzelkonto zur Anzeige zusätzlicher Spalten ohne Überschrift und Inhalt. Das Ausblenden dieser Spalten war nicht mehr möglich. Die fehlerhafte Anzeige wurde korrigiert.
(AKTEREWE-4264)
Ausdruck der Mahnungen per PDF-Druck
Bei der Druckausgabe der Mahnungen an einen PDF-Drucker wurde je Mahnung ein eigenständiges PDF Dokument erstellt und nicht alle Mahnungen in ein PDF zusammengefasst.
Außerdem kam es beim Druck der Mahnung über den PDF-Softwaredrucker zu dem Effekt, dass keine PDF-Datei im ausgewählten Verzeichnis abgestellt wurde.
Der Dialog zu der Aktualisierung der Mahnstufen kam bevor die tatsächliche Erstellung der Mahnung erfolgt ist. Die Reihenfolge wurde korrigiert, so dass die Aktualisierung der Mahnstufe erst nach dem Druck bzw. dem Speichern der Mahnung erfolgt.
Die Fehler wurden korrigiert.
(AKTEREWE-4144, AKTEREWE-4232, AKTEREWE-4251)
4.11.3. Mandantenausgabeliste
In bestimmten Konstellationen kam es innerhalb der Mandantenausgabeliste beim Senden an ADDISON OneClick Dokumente der Umsatzsteuer-Voranmeldung zu einem Fehler. Der Fehler wurde korrigiert.
(AKTEREWE-4158)
4.11.4. Anlagenbuchhaltung
Bei der Erfassung eines Zuganges über die Aufteilung der Zugangswerte im Zusammenhang mit der Bewegung Zuschuss verringerte AHK kam es in der Seitenansicht der Anlagekarte zu einem doppelten Ausweis des erfassten Zuschusses. Dieser Fehler ist korrigiert.
(AKTEREWE-4298)
Die neue Gebäudeabschreibung 5% lt. § 7 Abs. 5a EStG wird nun wie geplant degressiv vom Buchwert ab dem Folgejahr der Anschaffung abgeschrieben mit automatischer Prüfung des günstigeren linearen Wertes.
4.11.5. Planbuchhaltung
Bei der Ausgabe und Auswertung der Plandaten ab 2030 kam es zu einem Fehler, der jetzt behoben wurde.
(AKTEREWE-4244)
4.11.6. Scannen-Buchen-Archivieren
Mail-Connector
Das Feld Empfänger wurde bei Neuanlage als einfaches Textfeld (255 Zeichen) angelegt.
Anmerkungen
Unter bestimmten Umständen ist ein Fehler aufgetreten, der dazu geführt hat, dass bei Analyse/Datenextraktion die Anmerkungen von E-Rechnungen entfernt wurden.
Verschieben von Heftungen
Beim Verschieben von Heftungen in andere Stapel konnte es u.U. zur einer NullReference-Exception kommen.
Spezialstapel Fixes Personenkonto
Im Spezialstapel Fixes Personenkonto wurde bei E-Rechnungen beim Einladen/Analysieren das vorgegebene Personenkonto nicht gesetzt.
Datenextraktion von E-Rechnungen
Bei der Datenextraktion von E-Rechnungen wurde kein Kreditor zugeordnet, wenn dieser auch als Debitor (mit USt-ID) existiert.
5. Steuern
5.1. Einkommensteuer
5.1.1. Anlage G
Wenn verschiedene Beteiligungen aus dem Beteiligungsverwalter an die Anlage G übergeben werden, musste für die ELSTER-Übermittlung die Reihenfolge der Beteiligungen im Formular angepasst werden.
5.1.2. Anlage V
- Die Berechnung der AfA gem. § 7 Abs. 5a wurde überarbeitet.
- Die nachträglichen Anschaffungs-Herstellungskosten werden im Anlageblatt zur AfA Berechnung mit ausgewiesen.
- Die sofort abziehbaren Erhaltungsaufwendungen werden beim Jahreswechsel nicht mehr mit in den neuen Veranlagungszeitraum übernommen.
5.1.3. Anlage Kind
Die Berechnung des Entlastungsbetrags für Alleinerziehende wurde für die Sondertatbestände (Trennung oder Scheidung der Ehepartner) angepasst.
5.1.4. Anlage 34a
Für den Veranlagungszeitraum 2024 wurden in die Anlage 34a verschiedene neue Felder aufgenommen. Auf Grund des zwischenzeitlich veröffentlichten Anwendungsschreiben des BMF wurden diese Felder in der Berechnung aufgenommen.
5.1.5. Gegenstandswerte
Für die Berechnung der Gegenstandswerte werden künftig auch die Progressionseinkünfte aus den Anlagen AUS, N, WA. einbezogen.
5.1.6. RABE
- Die Referenzierung eines Beleges in der Einkommensteuer setzt den Beleg in der Digitalen Steuerakte automatisch auf geprüft, wenn er nicht schon den Status geprüft hat.
- Eine RABE-Referenzierung auf ein gesperrtes Formularfeld ist nicht mehr möglich.
5.1.7. Digitale Steuerakte
Neue Kategorie für sonstige Sachverhalte
Für die Kanzlei- und die Mandantensicht wurde innerhalb der Digitalen Steuerakte eine neue Kategorie für sonstige Sachverhalte aufgenommen. Diese Kategorie soll dazu dienen, dass Belege für Sachverhalte, die so nicht in der Digitalen Steuerakte abgebildet sind, in der Digitalen Steuerakte hinterlegt werden können. Z.B. Ausländische Einnahmen und Werbungskosten aus nichtselbständiger Tätigkeit (Anlage N-AUS).
Die neue Kategorie wird bei der Neuanlage einer Digitalen Steuerakte automatisch angelegt. Bei schon vorhandenen Digitalen Steuerakten muss innerhalb der Einkommensteuer die Digitale Steuerakte aktualisiert werden, damit die neue Kategorie angelegt wird.
Die RABE Referenzierung der hinterlegten Belege kann aus dieser neuen Kategorie so wie bei den bisherigen Kategorien vorgenommen werden.
5.2. Steuern Allgemein
5.2.1. Änderung der Druckreihenfolge
Im Druckmenü werden jetzt die Berechnungen als erstes dargestellt.
Danach wird die Liste der Steuerformulare etc. angezeigt. Dies gibt Ihnen die Möglichkeit bei der Druckausgabe per PDF als erstes die Steuerberechnungen und danach folgend die Steuerformulare etc. auszugeben.
Viele Anwender haben sich diese Änderung der Reihenfolge im Druckprogramm gewünscht.
5.3. ELSTER (neue Eric Version 42.3.2.0)
Mit der Pilotversion 2025.3 wurde die Elster Version Eric. 42.2.2.0 ausgeliefert. Die Finanzverwaltung hat eine neue Elster Version Eric 42.3.2.0 bereitgestellt, die wir mit diesem Programmstand ausliefern.
5.4. Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer
5.4.1. Formularentwürfe 2025
Wie die letzten beiden Jahre auch, werden wir mit der Hauptversion 3 bereits die Formularentwürfe für KSt und GewSt 2025 in die Vorabberechnung 2025 einarbeiten. Erste Formulare, die keine sachliche Änderung haben, sind bereits enthalten.
Relevante Änderungen
- In der Anlage GK wurde eine neue Zeile 37a für die außerbilanzielle Hinzurechnung von Aufwendungen nach § 8 Steueroasen-Abwehrgesetz hinzugefügt.
- Der EU-Energiekrisenbeitrag aus der ehemaligen Zeile 84a entfällt wieder.
- In der GewSt werden jetzt die Zuwendungen in den Vermögensstock von Stiftungen mit Einzelangaben erfasst.
- Das Formular wurde an die Kürzung des Grundbesitzes nach § 9 Nr. 1 Satz 1 GewStG angepasst
- Es gibt eine neue Zerlegung nach § 29 Abs. 1 Nr. 3 GewStG, die aber gleichläuft wie die Zerlegung nach § 29 Abs. 1 Nr. 2a GewStG
5.4.2. Sonstige Korrekturen
- In den Anlagen ÖHK können jetzt ab 2023 bei einer Organgesellschaft in den Anlagen ÖHK Gewinnabführung und Verlustübernahme erfasst werden.
- Die Finanzamts-Auswahl in der Gewerbesteuer ab 2023 hat teilweise nicht auf Anhieb funktioniert. Das ist behoben.
- Die Zeile 131 der Anlage GK 2024 wird jetzt steuerlich zugunsten aufgerundet.
- Ab KSt 2023: Bei Organträgern, die ein abweichendes WJ haben, sind zur Vermeidung von ELSTER-Fehlern in der Anlage Zinsschranke die Zeilen 12, 15, 37a und 2023 auch 36a editierbar. Grund ist, dass die Regelung der Zinsschranke nach Auffassung der Finanzverwaltung wirtschaftsjahrbezogen anzuwenden ist. D.h. die maßgeblichen Werte zur Zinsschranke aus OG sind beim OT in dem WJ zu berücksichtigen, in dem das WJ der OG endet. Das bildet die Formularlogik so nicht ab.
5.5. Bescheinigungs- und Formularwesen Steuern
5.5.1. Formularversionen 2024
Für die Eröffnungsfragebögen wurden die neuen Formularversionen für 2024 und 2025 eingefügt. Im Wesentlichen haben sich nur die Angaben zur Kleinunternehmerschaft geändert, sowie die Angaben zur Wirtschafts-Identifikationsnummer. Diese wird zurzeit aber noch nicht von ELSTER unterstützt.
5.3.2. Neue Formulare
Neu mit aufgenommen in das BFW-Steuern wurden folgende Formulare
- Nichtveranlagungsbescheinigung N 2A (NV2)
- Abtretungs- und Verpfändungsanzeige (AuV)
- Vertretung in Steuersachen (ViS)
Alle drei Formulare sind zurzeit noch nicht von ELSTER für den elektronischen Versand freigegeben.
Bei dem Formular Vertretung in Steuersachen ist die Besonderheit, dass zuerst die entsprechende Person/Firma ausgewählt werden muss und dann eine Übernahme der Stammdaten über den Menüpunkt Extras erfolgen muss.
Außerdem können im Dialog in Zeile 42 die entsprechenden Steuernummern/Finanzämter ausgewählt werden, die dann im Anlagenblatt zum Druck bereitstehen.
5.5.3. Neue Symbole
Im Fragebogen für Vereine, genauso wie in der Anmeldung nach § 138 AO gibt es für die einzelnen Bereiche neue Symbole. Es ist jetzt möglich, für jeden einzelnen Bereich einen Status zu vergeben. Somit ist auf einem Blick ersichtlich, welche Bereiche bereits bearbeitet oder fertiggestellt worden sind.
5.6. Einnahmeüberschussrechnung (Steuern)
Die Hinzurechnung der Investitionsabzugsbeträge nach § 7g Abs. 2 Satz 1 EStG wurden für das Jahr 2017 gerundet übernommen und damit kam es zu einem ELSTER-Fehler. Dieses Problem wurde behoben.