Auswertungen
Auswertungen
Registerkarte Grunddaten
Auswertungsmonat
Der Auswertungszeitraum wird standardmäßig dem aktuellen Wirtschaftsjahr gleichgesetzt. Es besteht jedoch die Möglichkeit, die Auswertung für einen bestimmten Zeitraum abzugrenzen.
Druckdatum
Als Druckdatum wird standardmäßig das Tagesdatum vorgeschlagen. Dieses wird im Kopfteil der Auswertung gedruckt. Über das Kontrollkästchen drucken kann der Andruck unterbunden werden.
konsolidiert
Die Auswertung wird mit den hinterlegten Konsolidierungsmandanten erstellt.
Voraussetzung ist, dass die Konsolidierungsmandanten innerhalb der Finanzbuchhaltung unter Stammdaten / Firmendaten / Finanzbuchhaltung / Steuern/Bilanz/Konsolidierung hinterlegt sind und das Kontrollkästchen Bilanz gesetzt ist.
Bei der Konsolidierung kann optional die Mandantennummer und eine Summe pro Konsolidierungsmandant ausgegeben werden.
Auswahl nach
Die Auswertung kann nach Bilanzpositionen, Kostenstellen, Kostenträgern und Standorten ausgegeben werden. Des Weiteren ist eine individuelle Sortierung möglich.
Bereichsumfang
Entsprechend der Auswahl kann eine Begrenzung der anzudruckenden Wirtschaftsgüter vorgenommen werden. Hierfür kann eine Begrenzung von – bis oder auch die Auswahl bestimmter Konten, Kostenstellen oder Standorte erfolgen. Bei der Auswahl bestimmter Bereiche sind diese mittels „;“ voneinander zu trennen.
Druckvariante
Für die Auswertungen stehen diverse Druckvarianten zur Verfügung. Des Weiteren kann der Verdichtungsgrad vorgegeben werden. Dieser orientiert sich an den Einstellungen auf der Registerkarte Sortierung.
AfA-Variante
Die AfA-Variante wird entsprechend den Einstellungen des Auswertungskreises und/ oder des AfA-Variantenstammes automatisch vorbelegt. Diese kann jedoch geändert überdeckt werden.
Registerkarte Druckoptionen 1
Währung
Die Auswertungen können grundsätzlich nur in der Hauswährung ausgegeben werden. Für Wirtschaftsjahre vor der Euroumstellung ist eine Ausgabe in DM oder EUR möglich.
Überschrift
Für jede Auswertung stehen verschiedene Standardüberschriften zur Verfügung. Die Überschrift kann aber individuell geändert werden. Die letzten 10 Einträge werden gespeichert und stehen dann jeweils zusätzlich zur Auswahl.
Exemplare
Für die Ausgabe der Auswertung kann die Anzahl der Exemplare vorgegeben werden.
Bei der Einzelaufstellung erfolgt der Ausdruck entsprechend des Verdichtungsgrades, der auf der Registerkarte Grunddaten hinterlegt wurde.
Zusätzlich zur Einzelaufstellung ist die Ausgabe eines Summenblattes möglich. Die Verdichtung erfolgt auf der höchsten Gliederungsebene. Beim Summenblatt wird die Gesamtsumme immer angedruckt.
Über das Kontrollkästchen zusammenhängend drucken kann die Einzelaufstellung und das Summenblatt entweder in einem gemeinsamen oder separaten Druckauftrag erstellt werden.
Registerkarte Druckoptionen 2
Andrucken
Einrückung
Die Gliederungsnummer werden entsprechend der Gliederungsebene eingerückt.Gesamtsumme
Für die Auswertung wird am Ende eine Gesamtsumme ausgegeben. Wurde die Auswertung nach Bilanzpositionen erstellt, wird hier der Begriff Summe Anlagevermögen ausgegeben. Ansonsten ist diese mit Gesamtsumme bezeichnet.Buchungsbeleg kumuliert
Bei der Ausgabe mit Buchungsbelegen können diese für zusammenhängende Zeiträume kumuliert werden.Aufgliederung Abschreibung
Die Abschreibung des Auswertungszeitraumes wird bei aktivierten Kontrollkästchen getrennt nach Normalabschreibung, Sonderabschreibung, Teilwertabschreibung und AK/HK-Abzug ausgegeben werden.
Mittels der Option Gesetzliche Regelung kann hier zusätzlich die Vorschrift für die in Anspruch genommene Normalabschreibung, Sonderabschreibung bzw. AK/HK-Abzug ausgewiesen werden.Legende Filterung
Wird die gewählte Auswertung durch die Einstellungen auf der Registerkarte Grunddaten und/ oder Filterung eingeschränkt, wird unterhalb der Auswertung die Filterungskriterien ausgegeben.Zwischensumme Anlagennummer
Wird innerhalb der Anlagenbuchhaltung mit Zusatznummern gearbeitet, kann für die Hauptanlagennummer eine Zwischensumme gebildet werden.Nur Eröffnungswerte Es werden nur die Werte zu Beginn des Auswertungszeitraumes ausgegeben.
Vorbehaltsvermerk
Für die Auswertung kann am Ende ein individueller Vorbehaltsvermerk ausgegeben werden.
Registerkarte Spaltenaufbau
Inventarverzeichnis
Die Registerkarte Spaltenaufbau ist nur bei der Auswertung Inventarverzeichnis verfügbar.
Zeilendefinition
Entsprechend der ausgewählten Druckvariante (1zeilig, 2zeilig) können die Spalten individuell zusammengestellt werden.
Über die Spaltendefinition können die einzelnen Felder aus dem Bereich AK/HK, Buchwert, Abschreibung, Sonderabschreibung, Bewegungen, Zusatzangaben und den Freien Feldern zugeordnet werden. Für jede Spalte kann der Titel, Ausrichtung und Breite individuell definiert werden. Des Weiteren können Leerspalten u.a. für Notizen eingefügt werden.
Der ausgelieferte Standard kann jeder Zeit wieder über die entsprechende Schaltfläche wieder hergestellt werden.
Es ist hier sinnvoll, entsprechende individuelle Auswertungen unter den Favoriten anzulegen.
Registerkarte Sortierung
Gliederungsebenen
Die Sortierung ergibt sich grundsätzlich aus der festgelegten Auswahl nach Bilanzposition, Kostenstelle, Kostenträger oder Standort. Für die 3 Gliederungsebenen kann aber auch ein individueller Aufbau gewählt werden. Hierfür stehen neben den bereits genannten Bereichen noch die Abschreibungsart, das Anschaffungsdatum, die Nutzungsdauer und der Mandant zur Verfügung.
Gliederungsebene Mandant
Diese findet grundsätzlich nur Bedeutung, wenn die Auswertung konsolidiert wird. Wird bei konsolidierten Mandanten die Gliederungsebene Mandant nicht gesetzt (Kontrollkästchen konsolidiert auf der Registerkarte Grunddaten ist aber gesetzt), werden alle Wirtschaftsgüter sortiert nach den Anlagennummern ausgegeben.
Optionen
Für jede Gliederungsebene kann eine individuelle Anpassung vorgenommen werden:
- Seitenwechsel
- Gliederungsüberschrift
- Zwischensumme
Einstellung
Soweit die Option Inventarnummer statt Anlagennummer andrucken gesetzt ist, wird in der Auswertung bei den einzelnen Wirtschaftsgütern statt der Anlagennummer die Inventarnummer ausgegeben.
Registerkarte Filterung
Kriterien
Neben dem Andruck aller Wirtschaftsgüter kann über die Registerkarte Filterung eine individuelle Auswahl vorgenommen werden. Hierbei stehen folgende Kriterien zur Auswahl:
- Freie Felder
Die Filterung kann entweder nach einem Feld (Kategorie steht auf) oder nach dem Feld einer bestimmten Kategorie (Hinterlegung in Spalte Kategorie und Feld) durchgeführt werden. - Standardfelder
Konto
Kostenstelle
Kostenträger
Standort
Wirtschaftsgüter
Abschreibungsart
AK/HK-Datum
Nutzungsdauer
Restnutzungsdauer
Lieferant
Inventarnummer - Vordefinierte Abfragen
Druckvarianten
Allgemein
Anlagenentwicklung brutto
Die Entwicklung des Anlagevermögens wird auf Basis der Bruttowerte (Anschaffungs-/ Herstellungskosten) detailliert aufgegliedert.
Anlagenentwicklung netto
Die Entwicklung des Anlagevermögens wird auf Basis der Nettowerte (Buchwerte) detailliert aufgegliedert.
Anlagenentwicklung
Die Entwicklung des Anlagevermögens wird für die Bereiche Anschaffungs-/ Herstellungskosten, Abschreibung und Buchwert detailliert aufgegliedert.
AfA-Vorschau
In der Vorschau ist die Abschreibung für die folgenden 5 Wirtschaftsjahre und der Restbuchwert am Ende dieses Zeitraumes ersichtlich.
Entwicklung kumulierte Abschreibung
Die Abschreibung des Wirtschaftsjahres wird detailliert aufgegliedert. Die Gliederung erfolgt nach der laufenden Abschreibung, Zuschreibungen und den Korrekturen durch Abgänge und Umbuchungen.
Anlagennachweis
Nach der Pflegebuchführungsverordnung müssen ambulante Pflegeeinrichtungen und teilstationäre und vollstationäre Pflegeeinrichtungen einen Anlagennachweis erstellen.
Der Anlagennachweis ist eine Übersicht über die Entwicklung des gesamten Anlagevermögens und ist Bestandteil des Anhangs. Er umfasst die Entwicklung der Anschaffungswerte (Anfangsbestand, Zugang, Umbuchungen, Abgang, Endstand), die Entwicklung der Abschreibungen (Anfangsbestand, Abschreibungen des Geschäftsjahres, Umbuchungen, Zuschreibungen des Geschäftsjahres, Entnahme für Abgänge, Endstand) und den Buchwert zum Ende des Wirtschaftsjahres.
Fördernachweis
Der Fördernachweis weist das geförderte Anlagevermögen gemäß Anlage 3b PBV aus. Dieser untergliedert sich anhand der Art der Förderung (Menü: Stammdaten / Fördergeber) in den Fördernachweis nach Landesrecht und den Fördernachweis sonstige Fördergeber.
Der Fördernachweis umfasst die Entwicklung der geförderten Anschaffungswerte (Anfangsbestand, Zugang, Umbuchungen, Abgang, Endstand), die Entwicklung der geförderten Abschreibungen (Anfangsbestand, Abschreibungen des Geschäftsjahres, Umbuchungen, Zuschreibungen des Geschäftsjahres, Entnahme für Abgänge, Endstand) und den Buchwert zum Ende des Wirtschaftsjahres.
| Um den Erfordernissen der Pflegebuchführungsverordnung insbesondere dem Ausweis der „darunter – Positionen“ Rechnung zu tragen, muss in den Firmendaten / Anlagenbuchhaltung die Bilanzgliederung 90 des SKR45 manuell hinterlegt, bzw. eingetragen werden. |
Anlagenspiegel
Die Entwicklung des Anlagevermögens wird für die Bereiche Anschaffungs-/ Herstellungskosten und Abschreibung detailliert aufgegliedert. Des Weiteren wird der Buchwert des aktuellen Wirtschaftsjahres und des Vorjahres aufgezeigt.
Verzeichnis der Anlagegüter
Für das Formular EÜR zur Steuererklärung wird die Verwendung des Verzeichnisses der Anlagegüter empfohlen. Für eine Gliederung der Auswertung entsprechend den Vorgaben des BMF ist ein korrektes Buchungsverhalten auf die entsprechenden Konten notwendig.
Inventarverzeichnis
Das Inventarverzeichnis kann individuell zusammengestellt werden und stellt somit die benötigten Informationen auf einen Blick zur Verfügung.
Stammblatt
Das Stammblatt stellt alle Daten und Einstellungen der Wirtschaftsgüter übersichtlich zur Verfügung.
Abstimmung mit Fibu
Alle Konten der Kontenart Anlagekonto aus ADDISON Finanzbuchhaltung werden mit den entsprechenden Wirtschaftsgütern/ Summe Konto aus ADDISON Anlagenbuchhaltung abgestimmt und Differenzen aufgezeigt.
Mit der Info Abstimmung ANL <-> Fibu werden nicht nur Differenzen aufgezeigt, sondern die möglichen Ursachen analysiert und es besteht die Möglichkeit zur direkten Korrektur. Weitere Informationen hierzu erhalten Sie im Kapitel Abstimmung ANL-Fibu.
Inventaretiketten
Für die Wirtschaftsgüter können Inventaretiketten direkt auf einem vorhandenen Etikettendrucker erzeugt werden. Optional auch über die Word© Seriendruckfunktion (Etiketten).
Nähere Informationen erhalten Sie im Kapitel Inventaretiketten
Investitionsabzugsbeträge
Die Auswertungen bieten einen Überblick der in den einzelnen Jahren gebildeten und aufgelösten Investitionsabzugsbeträge. Des Weiteren stehen auch die Wirtschaftsgüter im Überwachungszeitraum und die Wirtschaftsgüter mit zugeordneten Investitionsabzugsbeträgen zur Verfügung.
Vergleich AfA-Varianten
Mittels der Auswertung können z.B. im Rahmen der Jahresabschlusstätigkeiten die Werte von 2 AfA-Varianten (z.B. handelsrechtlich und steuerlich) miteinander verglichen und Differenzen (z.B. auf Grund einer Sonderabschreibung) aufgezeigt werden.
Inventaretiketten
Etikettenvorlagen
Für die Etiketten stehen im Bereich Druckvarianten bereits diverse Standardvorlagen zur Verfügung.
Darüber hinaus können individuelle Etiketten erstellt werden. Hierbei wird u.a.:
- Eingesetzte Etikettendrucker und Etikettengröße
- Individuelles Layout
- Individuelle Datenfelder
- Zu verwendender Barcode/ QR-Code
berücksichtigt.
Folgende Datenfelder können verwendet werden:
- Mandantennummer, Mandantenbezeichnung
- Konto, Kontobezeichnung
- AfA-Variante, AfA-Variante Bezeichnung
- Anlagennummer, Wirtschaftsgutbezeichnung)
- Kostenstelle, Kostenstellenbezeichnung
- Kostenträger, Kostenträgerbezeichnung
- Standort, Standortbezeichnung
- Anschaffungsdatum
- Inventarnummer (als Barcode/ QR-Code oder Wert)
- Druckdatum, BBS-Benutzer
- Auswertungsbeginn, Auswertungsende
- Freie Felder
| Zur Erstellung individueller Etikettenvorlagen wenden Sie sich bitte an Ihr zuständiges ADDISON Vertriebszentrum bzw. die ADDISON Support-Hotline. |
Einrichtung
Vor dem erstmaligen Druck der Inventaretiketten mittels Etikettendrucker müssen folgende Einstellungen vorgenommen werden:
- Druckeinstellungen Drucker
In den Druckeinstellungen des zu verwendenden Druckers muss in den Erweiterten Optionen u.a. die korrekte Papiergröße und Druckqualität hinterlegt werden. - Druckervorbelegung Damit beim Drucken auf Standardausgabe (-> Listenmanager) und Druckvorschau bereits der vorhandene Etikettendrucker vorbelegt wird, muss dieser einmalig der Vorlage \anl\neu\etiketten.vlg zugeordnet werden. Die Zuordnung ist über den Listenmanager / Registerkarte Zuordnen möglich.
Export für Word© Seriendruckfunktion (Etiketten)
Soweit die Auswertung Inventaretiketten ausgewählt ist, können über das Symbol alle Datenfelder in eine csv-Datei exportiert werden. Hiermit können innerhalb von Word mittels der Seriendruckfunktion (ohne Barcode/ QR Code) Etiketten erstellt werden.