Dialog Abschreibungsverzeichnis
Dialog Abschreibungsverzeichnis
Dialog Parameter der Anlagenbuchhaltung
Für die Anlagenbuchhaltung können Sie über die Parameter der Anlagenbuchhaltung firmenspezifische Einstellungen vornehmen.
Register Anlagekarte
Entwicklung
Sie können festlegen, ob die Werte des Wirtschaftsjahres in den Grundangaben der Anlagekarte bzw. im Inventarblatt Brutto oder Netto dargestellt werden sollen. Bei der Bruttoentwicklung werden in den Feldern Abgänge (bei Teil- / Vollabgänge) und im Betragsfeld für Umbuchungen (Zugänge / Abgänge per Umbuchung) die AHK-Beträge ausgewiesen. Bei der Nettoentwicklung werden die Buchwert-Beträge angezeigt.
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Erinnerungswert
Mit dieser Option hinterlegen Sie, ob das Wirtschaftsgut bis zu einem Erinnerungswert von 0,00 € oder 1,00 € abgeschrieben werden soll. Der Erinnerungswert ist der Buchwert zum Ende des Wirtschaftsjahres, nach Ablauf der Nutzungsdauer. Der Erinnerungswert bleibt für das Wirtschaftsgut stehen und jährlich vorgetragen, solange es im Unternehmen vorhanden ist.
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Erinnerungswert GWG
Für die GWGs können Sie abweichend zu den restlichen Wirtschaftsgütern festlegen, ob das GWG bis zu einem Erinnerungswert von 0,00 € oder 1,00 € abgeschrieben werden soll. Der Erinnerungswert ist der Buchwert zum Ende des Wirtschaftsjahres. Der Erinnerungswert bleibt für das GWG stehen und jährlich vorgetragen, solange es im Unternehmen vorhanden ist.
Es ist zu beachten, dass der eingestellte Erinnerungswert GWG nicht für die Sammelposten GWG’s gilt. Diese werden grundsätzlich auf 0,00 € abgeschrieben und nach 5 Jahren nicht weiter vorgetragen.
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Berechnung
Wenn Sie die Option Automatisch nach Wertänderung gewählt haben, wird bei jeder Änderung innerhalb der Anlagekarte das Wirtschaftsgut neu berechnet. Ist diese Option nicht aktiv, so wird nach Wertänderung die AfA nicht neu berechnet. Der Buchwert zum Ende des Wirtschaftsjahres können Sie über das Symbol in der Anlagenkarte AfA-Berechnung aktualisieren. Über das Symbol Neuberechnen
der Anlagenkarte können Sie die manuell geänderten Werte wieder auf die Standardeinstellung zurücksetzen.
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Ergänzungsbilanz
Für Ergänzungsbilanzen wurde in der Anlagenbuchhaltung die Möglichkeit geschaffen, Wertkorrekturen zum Anlagevermögen der Gesamthand auch als negative Wirtschaftsgüter zu erfassen.
Die Erfassung negativer Wirtschaftsgüter ist standardmäßig deaktiviert und muss in den Parametern der Anlagenbuchhaltung im Register Anlagekarte mandantenbezogen aktiviert werden.
Nur wenn die Erfassung negativer Wirtschaftsgüter in den Parametern der Anlagenbuchhaltung aktiviert ist, kann in der Anlagekarte im Register Grundangaben die Eigenschaft NEGATIVES WIRTSCHAFTSGUT aktiviert werden.
Sämtliche Erfassungen für negative Wirtschaftsgüter erfolgen so, wie zu positiven Wirtschaftsgütern. Die Ausgabe der Werte zu negativen Wirtschaftsgütern erfolgt in sämtlichen Dokumenten negiert.
| Hinweis: Ist in den Parametern der Anlagenbuchhaltung die Erfassung negativer Wirtschaftsgüter deaktiviert, können keine neuen negativen Wirtschaftsgüter erfasst werden, vorhandene negative Wirtschaftsgüter können verändert werden. Die Eigenschaft negatives Wirtschaftsgut kann nur dann geändert werden, wenn das WG nicht in einem Vorjahr existiert. |
Kostenstellen buchen
- Wählen Sie die Option aus Anlagekarte in Kost-Buchungsliste, werden die Kostenstellenbuchungen für die Wirtschaftsgüter als einseitige Kostbuchungen in die Kost-Buchungsliste, je Kostenkreis, Kostenart und Kostenstelle gespeichert. Die Option ist standardmäßig gesetzt, wenn laut Definition im Mandantenstammblatt die Finanzbuchhaltung mit Kostenstellen geführt wird.
- Haben Sie die Option aus Anlagekarte in Fibu-Buchungsliste gewählt, können die AfA-Buchungen mit Kostenstellen über die Buchungsliste in die Finanzbuchhaltung ausgeführt werden. Die Kostenstellenbuchungen werden als Aufteilungsbuchungen in der Finanzbuchhaltung gespeichert.
- Wenn in der Anlagenbuchhaltung für Wirtschaftsgüter keine Kostenstellen hinterlegt sind, können Sie über die Option aus AfA-Konto in Fibu-Buchungsliste trotzdem die Verbuchung der AfA mit Kostenstellen durchführen. Voraussetzung hierfür ist, dass bei den jeweiligen Kostenarten im Stammkonto unter der Registerkarte Kostenrechnung die entsprechenden Kostenstellen für die AfA-Konten bzw. Kostenarten hinterlegt sind.
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AfA-Regel Vollabgang
- Haben Sie die Option AfA einschl. Abgangsmonat gesetzt, wird bei einem Vollabgang mit AfA die Abschreibung bis einschließlich des Abgangsmonats gerechnet.
- Wählen Sie AfA bis Vormonat, wenn bei einem Vollabgang mit AfA die Abschreibung lediglich bis zum Vormonat des Vollabgangs gerechnet werden soll.
AfA-Regel Teilabgang
- Soll bei einem Teilabgang die Abschreibung bis einschließlich dem Abgangsmonat gerechnet werden, wählen Sie die Option AfA einschl. Abgangsmonat.
- Nutzen Sie die Option AfA bis Vormonat, wird bei einem Teilabgang die Abschreibung bis zum Vormonat des Teilabgangs gerechnet. Für den Abgangsmonat wird keine Abschreibung gerechnet.
Benutzerbezogene Einstellungen
Mit dieser Option können Alle Hinweismeldungen optional ein bzw. ausgeschaltet werden.
Register Gebäude-AfA
Programmweite Gebäude-Abschreibungsarten
Über die Schaltfläche [Neu] können Sie neue Gebäude AfA-Arten anlegen. Erfassen Sie die AfA-Art, die Grundlage (§) und die gesamte Nutzungsdauer. In der Tabelle tragen Sie die Anzahl der Jahre und den entsprechenden Prozentsatz ein. Wichtig dabei ist, dass die Jahre in der Gesamtsumme mit der Nutzungsdauer übereinstimmen. Die Prozentwerte dürfen den Wert von 100 % nicht übersteigen.
Wenn Sie eine bereits angelegte AfA-Art überprüfen oder ändern wollen, wählen Sie diese über die Auswahlliste AfA-Art aus. Nach der Auswahl werden Ihnen alle dazugehörigen Informationen angezeigt. Falls notwendig können Sie diese ändern. Nach erfolgter Änderung schließen Sie über die Schaltfläche [Speichern] den Vorgang ab. Über die Schaltfläche [OK] werden Ihre Änderung oder Neuanlage ebenfalls gespeichert und der Dialog wird automatisch geschlossen.
Register Drucken
Kompletter Abschreibungsverlauf drucken
Um den kompletten Abschreibungsverlauf eines Wirtschaftsgutes über die Anlagekarte auszudrucken, wählen Sie diese Option.
Druckdatum
Für die Druckausgabe stehen folgende Arten der Datumsausgabe zur Verfügung:
- Tagesdatum
- Tagesdatum und -zeit
- Datumseingabe
- ohne Datum
Kontextmenü
Über das Kontextmenü stehen neben den Funktionen Anlagekarte, Kontoblatt und Kategorisieren, die auch über die Symbolleiste wählbar sind, folgende Möglichkeiten zur Verfügung:
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Löschen
Mit dieser Funktion kann nach Bestätigung einer Sicherheitsabfrage wahlweise
- das markierte Wirtschaftsgut
- oder alle Wirtschaftsgüter zu einem markierten Konto
gelöscht werden.
Ausschneiden
Der markierte Datensatz wird ausgeschnitten. Den ausgeschnittenen Datensatz können Sie anschließend mit einer anderen Bezeichnung einfügen.
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Kopieren
Der markierte Datensatz wird kopiert. Die Kopie können Sie anschließend unter einer neuen Bezeichnung einfügen.
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Einfügen
Ein ausgeschnittener oder kopierter Datensatz wird eingefügt. Im Kontextmenü steht diese Funktion nur zur Verfügung, wenn Sie zuvor einen Datensatz ausgeschnitten oder kopiert haben. Nachdem der Befehl Einfügen bestätigt wurde und ein Konto und eine Wirtschaftsgutnummer ausgewählt wurde, öffnet sich ein entsprechender Dialog.
Durch Bestätigen mit Ja wird der Inhalt der Zwischenablage auf das entsprechende Konto mit der ausgewählten Wirtschaftsgutnummer eingefügt.
| Hinweis: Wählen Sie im Feld Anlagekonto ein Konto, das noch nicht angelegt ist, erhalten Sie eine entsprechende Programmabfrage. Durch Bestätigen der Neuanlage des Kontos mit OK wird das entsprechende Konto im Kontenstamm angelegt. |
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Bewegung Wirtschaftsgut
Die Registerkarte Bewegungender Anlagekarte wird geöffnet.
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Buchungen erzeugen
Über diesen Menübefehl können vorläufige oder endgültige AfA-Buchungen bzw. Abgangsbuchungen in die Buchungsliste erzeugt werden. Ebenfalls kann ausgewählt werden, ob die Einstellung bzw. Auflösung eines evtl. erfassten Zuschuss als Sonderposten gebucht werden soll. Nach Auswahl des gewünschten Buchungszustand und des gewünschten Buchungstyps wird nach Bestätigung mit OK ein Fenster geöffnet, indem die jeweiligen Buchungen vorgeschlagen werden. Sollen die Buchungen vorgenommen werden, bestätigen Sie die Schaltfläche Buchen, um den Vorgang abzubrechen bestätigen Sie die Schaltfläche Abbrechen.
Buchungen erfassen
Nach Auswahl dieses Menüpunktes öffnen sich die Eigenschaften der Buchungserfassung. Hier kann ausgewählt werden ob vorläufige oder endgültige Buchungen bzw. laufende oder Abschlussbuchungen erfasst werden sollen. Nach Auswahl der gewünschten Buchungsart startet nach Bestätigung mit OK die Buchungsmaschine.
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Stammkonto
Hiermit wird der Kontenstamm des in der Liste markierten Kontos geöffnet.
Ansicht Wirtschaftsgüter
Mit dieser Funktion werden die auf dem markierten Konto vorhandenen Wirtschaftsgüter angezeigt.
| Hinweis: Wenn Sie im Menü Ansicht den Befehl Wirtschaftsgüter wählen, werden alle Wirtschaftsgüter angezeigt. Mit dem gleichen Befehl können Sie auch alle angezeigten Wirtschaftsgüter wieder ausblenden. |
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Abstimmung Buchhaltung
Hier erfolgt eine Abstimmung der Werte aus der Anlagenbuchhaltung mit den Werten der einzelnen Konten in der Finanzbuchhaltung.
Die Daten der Buchhaltung werden hellgelb hinterlegt angezeigt.
Bei festgestellten Differenzen wird die Summenzeile des entsprechenden Kontos hellrot hinterlegt angezeigt. Eine monatliche Abstimmung ist nur in Monaten möglich in dessen Folgemonate noch keine Abschreibung gebucht wurde und keine Buchwertglättung aktiviert ist. Ebenfalls rot hinterlegt werden die Abweichungen der Werte der Buchhaltung zu den Werten der Anlagenbuchhaltung beim Buchen der Jahresabschreibung über das Abschreibungsverzeichnis.
| Hinweise: Diese Funktion kann auch über das Menü Ansicht / Abstimmung Buchhaltung aufgerufen werden. Über den gleichen Befehl werden die Buchhaltungsdaten wieder ausgeblendet. Bei festgestellten Differenzen können Sie über das Kontextmenü den Befehl Buchungen erzeugen, Buchungstyp Abschreibungsbuchungen aufrufen und somit eine Abstimmung vornehmen. Das Kontoblatt des in der Liste markierten Kontos bzw. des Kontos des markierten Wirtschaftsgutes wird angezeigt. |
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AfA-Verlauf Wirtschaftsgut
Die Registerkarte Abschreibungsverlauf der Anlagekarte wird geöffnet.
Dokument zuordnen
Sie können Buchungssätzen externe Dokumente und digitalisierte Finanzbuchhaltungs-Belege zuordnen. Der Buchungssatz ist dauerhaft mit dem zugeordneten Beleg bzw. Dokument verbunden (verlinkt). Als externe Dokumente können Sie Dateien in verschiedenen Formaten zuordnen, z. B. Word, Excel, pdf, Text usw.
Unterjähriges Abschreibungsverzeichnis
Das Abschreibungsverzeichnis kann auch unterjährig ausgegeben werden.
Wirtschaftsgüter mit Vollabgang werden entsprechend der Laufzeit im Wirtschaftsjahr berücksichtigt.
Durch Eingrenzung des Monats hat man die Möglichkeit das Abschreibungsverzeichnis für einen bestimmten Zeitraum auszugeben. Eine Ausgabe ist immer nur vom Beginn des Wirtschaftsjahres bis zum eingestellten Monat möglich. Bei der unterjährigen Ausgabe wird bei aktivierter Buchwertglättung der Normal-AfA-Betrag optimiert und der Buchwert am Ende des Auswertungsmonats auf einen vollen Betrag gerundet. D.h. die Nachkommastellen des ungeglätteten Buchwertes zum Ende des Wirtschaftsjahres wird zum Abschreibungsbetrag hinzugerechnet.
Bei Verwendung von Standorten werden in der Spalte die Standorte des jeweiligen Abrufmonats angezeigt.
Negative Wirtschaftsgüter
Für Ergänzungsbilanzen wurde in der Anlagenbuchhaltung die Möglichkeit geschaffen, Wertkorrekturen zum Anlagevermögen der Gesamthand auch als negative Wirtschaftsgüter zu erfassen.
Die Erfassung negativer Wirtschaftsgüter ist standardmäßig deaktiviert und muss in den Parametern der Anlagenbuchhaltung im Register Anlagekarte mandantenbezogen aktiviert werden. Die Parameter-Einstellung erreichen Sie über die Dokumente ABSCHREIBUNGSVERZEICHNIS, SONDERPOSTENVERZEICHNIS oder LISTE DER WIRTSCHAFTSGÜTER über das Menü: EXTRAS / PARAMETER DER ANLAGENBUCHHALTUNG.
Nur wenn die Erfassung negativer Wirtschaftsgüter in den Parametern der Anlagenbuchhaltung aktiviert ist, kann in der Anlagekarte im Register Grundangaben die Eigenschaft NEGATIVES WIRTSCHAFTSGUT aktiviert werden.
Sämtliche Erfassungen für negative Wirtschaftsgüter erfolgen so, wie zu positiven Wirtschaftsgütern. Die Ausgabe der Werte zu negativen Wirtschaftsgütern erfolgt in sämtlichen Dokumenten negiert.
| Hinweis: Ist in den Parametern der Anlagenbuchhaltung die Erfassung negativer Wirtschaftsgüter deaktiviert, können keine neuen negativen Wirtschaftsgüter erfasst werden, vorhandene negative Wirtschaftsgüter können verändert werden. Die Eigenschaft „negatives Wirtschaftsgut“ kann nur dann geändert werden, wenn das WG nicht in einem Vorjahr existiert. |
Kopieren und Verschieben von Wirtschaftsgütern
Wirtschaftsgüter können kopiert, dupliziert oder in andere Kontenbereiche verschoben werden. Diese Funktionen können Sie über das Menüband oder über das Kontextmenü innerhalb des Dokuments ausführen.
Wirtschaftsgut kopieren
Um ein Duplikat des Wirtschaftsgutes zu erzeugen, wählen Sie ein Wirtschaftsgut aus und verwenden Sie die Funktion Kopieren. Klicken Sie nun in den Kontenbereich in den Sie das Duplikat des Wirtschaftsgutes Einfügen wollen.
Über den darauffolgenden Dialog haben Sie die Möglichkeit eine Wirtschaftsgutnummer manuell zu vergeben. Sie können aber auch durch Bestätigung des Dialoges mit Neu... automatisch die nächste freie Wirtschaftsgutnummer auf diesem Anlagekonto ermitteln lassen.
Durch Bestätigen der Speicherabfrage mit Ja wird der Inhalt der Zwischenablage auf dem entsprechenden Anlagekonto mit der ausgewählten Wirtschaftsgutnummer eingefügt.
| Hinweis: Wählen Sie im Feld Anlagekonto ein Konto, das noch nicht im Kontenstamm angelegt ist, erhalten Sie eine entsprechende Programmabfrage. Durch bestätigen der Neuanlage des Kontos mit OK wird das entsprechende Konto im Kontenstamm angelegt. |
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Wirtschaftsgut verschieben
Wenn Sie ein Wirtschaftsgut von einem Anlagekonto auf ein anderes verschieben möchten, verwenden Sie die Funktion Ausschneiden. Danach klicken Sie auf das Anlagekonto, in dem Sie das Wirtschaftsgut Einfügen wollen.
Über den darauffolgenden Dialog haben Sie die Möglichkeit eine Wirtschaftsgutnummer manuell zu vergeben. Sie können aber auch durch Bestätigung des Dialoges mit Neu... automatisch die nächste freie Wirtschaftsgutnummer auf diesem Anlagekonto ermitteln lassen.
Durch Bestätigen der Speicherabfrage mit Ja wird der Inhalt der Zwischenablage auf dem entsprechenden Anlagekonto mit der ausgewählten Wirtschaftsgutnummer eingefügt.
| Hinweis: Wählen Sie im Feld Anlagekonto ein Konto, das noch nicht im Kontenstamm angelegt ist, erhalten Sie eine entsprechende Programmabfrage. Durch bestätigen der Neuanlage des Kontos mit OK wird das entsprechende Konto im Kontenstamm angelegt. |
Import Wirtschaftsgüter
Hier haben Sie die Möglichkeit, Wirtschaftsgüter zu importieren. Auch die Werte für Sonderposten mit Rücklageanteil werden importiert. Jedoch werden nur die Beträge des jeweiligen Jahres übernommen, da eine eindeutige Zuordnung der Art der Sonderabschreibung nicht möglich ist. Die Nachbearbeitung betrifft bei diesen Wirtschaftsgütern die Auswahl der entsprechenden Sonderabschreibungsart.
Den Import können Sie über das Menü <Datei | Importieren…> aufrufen. Über das angezeigte Listenfeld können Sie wählen, ob Sie den Import von SBS Rewe plus® Austauschformat, DATEV oder Text-Datei-Import durchführen wollen. Wenn Sie den entsprechenden Import ausgewählt haben, können Sie über die Schaltfläche Optionen folgende Einstellungen vornehmen:
Register Wirtschaftsgüter-Import
Dieses Register ist bei allen Importtypen gleich.
- Protokoll Drucken: Wenn diese Option gewählt ist, wird nach dem Import ein Protokoll mit den übernommenen und den nicht übernommenen Wirtschaftsgütern angezeigt. Dieses Protokoll kann anschließend ausgedruckt werden.
- Übernahme der Kontenbezeichnungen: Ist diese Option aktiviert, werden die Kontenbezeichnungen aus der Importdatei in den Kontenstamm übernommen.
- Wirtschaftsgüter mit neuer Nummer anfügen: Diese Option bewirkt, dass bereits vorhandene Wirtschaftsgüter mit der gleichen Wirtschaftsgutnummer beim Import nicht überschrieben werden, sondern eine neue Wirtschaftsgutnummer vergeben wird. Es wird immer die nächste freie Wirtschaftsgutnummer innerhalb eines Kontos angelegt. Buchungskreise werden bei der Prüfung nicht berücksichtigt.
- Optionen immer verwenden: Sollen die eingestellten Optionen bei einem späteren Import automatisch wieder zur Verfügung stehen, muss diese Option aktiviert werden.
Register: Datev / Austauschformat´
Beim Import von Textdateien wird dieses zweite Register nicht ausgewiesen. Bei allen anderen Importen wird dieses Register unterschiedlich aufgebaut:
Import Datev / Austauschformat
Beim Import von Datev und im Austauschformat wird in diesem Register nur der Pfad für die Importdatei hinterlegt. Vorgeschlagen wird das Unterverzeichnis Metafile.
Haben Sie die Optionen über die Schaltfläche OK abgeschlossen, kommen Sie auf das erste Fenster zurück. Wenn Sie nun die Schaltfläche OK betätigen, kommt noch ein Fenster, in dem Sie die Mandantenangaben des aktuellen Mandanten sehen. Neben dem Eingabefeld Zu verarbeitende Datei befindet sich eine Ordner-Auswahlschaltfläche über die Importdatei ausgewählt werden kann. Über die Schaltfläche Vorschau kann der Dateiinhalt angezeigt werden. Wenn die Daten alle stimmen, kann der Import über die Schaltfläche Import gestartet werden.
Export Wirtschaftsgüter
Über das Menü <Datei | Exportieren> hat man die Möglichkeit Wirtschaftsgüter eines Wirtschaftsjahres in ein Metafile zu exportieren.
Folgende Optionen werden Ihnen beim Export angeboten:
Eingabefeld Zieldatei
In dem Eingabefeld Zieldatei wird automatisch ein Verzeichnis vorgeschlagen. Dazu wird die Exportdatei mit dem Namen Wirtschaftsgut und der Mandanten-Nr. vorbelegt. Der Dateiname und der Pfad kann abgeändert werden. Wenn der gewünschte Pfad nicht bekannt ist, gibt es die Möglichkeit über die Schaltfläche Durchsuchen den richtigen Pfad festzulegen.
Option Export von Wirtschaftsgütern
Diese Option muss auf jeden Fall aktiviert sein, um die Wirtschaftsgüter in die Datei zu exportieren.
Option Export von Kontenbezeichnungen
Wenn diese Option aktiviert ist, werden die Kontenbezeichnungen aus dem Kontenstamm mit exportiert.
Option Exportdatei packen
Wenn diese Option aktiviert ist, werden alle Exportdateien in ein mandanteneigenes Zip-Archiv mit dem Namen ReWe_*.zip (* = Mandantennummer) eingefügt.
Option Neues ReWe-Archiv anlegen
Mit dieser Option wird ein evtl. bereits vorhandenes Archiv gelöscht und neu angelegt.
Löschen Anlagekonten
Über den Menüpunkt <Bearbeiten | Löschen> hat man die Möglichkeit Alle Anlagekonten oder einen Bereich von Anlagekonten zu löschen.
Alle Anlagekonten bedeutet, dass sämtliche Konten und die darauf angelegten Wirtschaftsgüter gelöscht werden.
Über den Menüpunkt Bereich von Anlagekonten können einzelne Konten oder ein Kontenbereich zum löschen eingegrenzt werden. Sämtliche Wirtschaftsgüter auf diesem Konto werden gelöscht.
Übernahme Vorjahr
Über den Menüpunkt Bearbeiten / Übernahme Vorjahr haben Sie die Möglichkeit, Wirtschaftsgüter aus dem Vorjahr zu übernehmen. Wenn Sie den Menüpunkt ausgewählt haben, wird Ihnen die Übernahme für alle Anlagekonten, für einen Bereich von Anlagekonten oder für einen Bereich von Wirtschaftsgütern angeboten.
Über alle Anlagekonten können Sie das komplette Anlagevermögen aus dem Vorjahr übernehmen.
Wenn Sie jedoch nur einzelne Anlagekonten übernehmen möchten, wählen Sie Bereich von Anlagekonten. Dort kommt dann eine Abfrage, für welches bis zu welchem Anlagekonto Sie die Übernahme durchführen möchten.
Wählen Sie Bereich von Wirtschaftsgütern, wird lediglich der Bereich von Wirtschaftsgütern aus dem Vorjahr übernommen, der eingegrenzt wird.
Der Vortrag bei Buchhaltungen mit aktivierten Buchungskreisen erfolgt immer separat je Buchungskreis. Es werden alle gültigen Buchungskreise zur Übernahme vorgeschlagen. Diese können eingeschränkt bzw. selektiert werden. Wenn Sie eine Übernahme bestätigen und die Buchungskreise ausgewählt haben, wird die Übernahme durchgeführt.
Während der Übernahme werden auch, sofern noch nicht vorhanden, die betreffenden Stammkonten aus dem Vorjahr übernommen. Hierbei gelten hinsichtlich des Rahmenkontobezuges folgende Prioritäten:
- Im Stammkontenfeld Abgeleitet von wird das zum Stichtag des Wirtschaftsjahres gültige Rahmenkonto eingetragen.
- Benutzeränderungen im Vorjahresstammkonto werden in das Stammkonto des neuen Jahres übernommen.
- Stammkontenfelder, die nicht vom Benutzer verändert wurden, werden mit den Daten des zugeordneten Rahmenkontos gefüllt (siehe 1.).