Dialog Auswertungsrahmen-Dokumente
Dialog Auswertungsrahmen-Dokumente
Dialog Position
Im Dialogfenster Position hinterlegen Sie Texte und die entsprechenden Konten zu jeder Position für den Auswertungsrahmen. Darüber hinaus können Sie zahlreiche Einstellungen zur Position vornehmen. Beachten Sie, dass nicht alle beschriebenen Felder in allen Dokumenten verfügbar sind.
| Hinweis: Sie können nur einen Kanzleirahmen bearbeiten, der nicht gesperrt ist. Die Neuanlage und Entsperrung von Kanzleirahmen nehmen Sie im Dokument Auswertungen Servicefunktionen vor. Einen Standardrahmen können Sie nicht bearbeiten. |
Dialog Position öffnen
Aus Auswertungsrahmen-Dokumenten, z. B. BWA-Rahmen
- Symbol
Position
- Kontextmenü -> Position vorher einfügen oder Position nachher einfügen
- Position markieren -> Kontextmenü -> Position bearbeiten
- Doppelklick auf Position
Aus Dokumenten die auf Auswertungsrahmen basieren, z. B. BWA (nur Ansicht möglich)
- Position markieren -> Kontextmenü -> Position anzeigen
- Doppelklick auf Position
Aus dem Dialogfenster Protokoll eingesteuerte Konten
- Position markieren -> Kontextmenü -> Position zeigen
- Position markieren -> Kontextmenü -> Position bearbeiten
Aus dem Suchdialog von Auswertungsrahmen-Dokumenten und Dokumenten, die auf Auswertungsrahmen basieren Suchergebnis markieren -> Kontextmenü -> Position im Dokument bearbeiten
Symbole
| Symbol | Erläuterung | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Ein neuer Datensatz wird angelegt. | ||||||
| Nach Bestätigung einer Sicherheitsabfrage wird der aktuelle Datensatz gelöscht. | ||||||
| Mit den Pfeilen wechseln Sie zum ersten bzw. letzten Datensatz oder zum vorherigen bzw. nächsten Datensatz. Sie können den Eintrag direkt im Eingabefeld erfassen und mit Enter bestätigen. |
Allgemeine Angaben zur Position
Im Feld Bezeichnung geben Sie den Namen der Position ein. Beachten Sie, dass Sie firmenindividuelle Bezeichnungen für die Position im Register Mandantbezeichnung im jeweiligen Dokument, z. B. BWA-Rahmen, in den Stammdaten der Firma hinterlegen können. Für Bilanzrahmen können Sie in den Zentralen Stammdaten im Register Abw. Bezeichnung für die Position eine abweichende Bezeichnung hinterlegen. Die abweichende Bezeichnung wird in das Feld Bezeichnung im Auswertungsdokument übernommen. Die Standardbezeichnung wird in Klammern angezeigt. Aktivieren Sie die Option mit Alternativtextbehandlung, wenn Sie für eine Position Alternativtexte verwenden möchten. Das Register Alternativtexte wird aktiv. Im Dokument Bilanzrahmen stehen zusätzlich die Felder Zusammenfassung und Gruppe zur Verfügung. Sie können Positionen einzeln ausgeben oder zusammenfassen. Durch die Zuordnung zu einer Gruppe können mehrere Positionen auf ihren Gesamtsaldo geprüft werden und entsprechend ihres Saldos auf der Aktiva oder Passiva eingesteuert werden. Diese Funktion wird beispielsweise für die Darstellung der variablen Kapitalkonten bei Personengesellschaft verwendet.
| Hinweis: Wenn Sie Positionen einer Sollgruppe auf der Aktiva zuordnen, müssen die Positionen auch auf der Passiva einer Habengruppe zugeordnet werden. |
Dialog Position – Register Werte
Im Register Werte können Sie für jede Position hinterlegen, wie die Werte im Auswertungsdokument ermittelt und dargestellt werden.
| Hinweis: Sie können nur einen Kanzleirahmen bearbeiten, der nicht gesperrt ist. Die Neuanlage und Entsperrung von Kanzleirahmen nehmen Sie im Dokument Auswertungen Servicefunktionen vor. Einen Standardrahmen können Sie nicht bearbeiten. |
Zeilenart
Ordnen Sie die Position der entsprechenden Zeilenart zu. Die Zeilenart steuert das Layout der Position. Vorzeichen
Die Werte einer Position können durch Einstellung des Vorzeichens unterschiedlich dargestellt werden.
| Beispiel Erlöse: Da Erlöse einen Haben-Saldo aufweisen, muss das Vorzeichen der Position gedreht werden, damit die Werte nicht mit Minus dargestellt werden. |
Darstellung
Legen Sie hier fest, welche Art von Werten in die Position einfließt. Folgende Möglichkeiten bestehen:
| Einzelzeile (Einsteuerung Konten durch Formel) | Bei dieser Einstellung kann auf der Registerseite Formel die Kontenzuordnung pro angelegtem Kanzleikontenrahmen hinterlegt werden. |
| Zwischensumme einer Stufe | Bildet die Zwischensumme von vorangegangenen Positionswerten der jeweiligen Stufe, der zugeordneten Zeilenart und der Positionen mit Zeilenarten kleinerer Stufen. Der Speicher für die Zwischensumme wird hier nicht auf 0,00 gesetzt. |
| Endsumme einer Stufe | Bildet die Endsumme von vorangegangenen Positionswerten der jeweiligen Stufe, der zugeordneten Zeilenart und der Positionen mit Zeilenarten kleinerer Stufen. Der Speicher für die Endsumme wird hier auf 0,00 gesetzt. |
| Gewinn | Bei dieser Einstellung wird der ermittelte Gewinn des Abrufzeitraums in die Position eingesteuert. Der Gewinn wird auf Basis der Hinterlegung GuV-Konto im Konto ermittelt, d. h. alle Konten mit dieser Schlüsselung fließen in die Berechnung Gewinn ein. Die Variable Gewinn können Sie alternativ im Register Formel eingeben, dann muss jedoch die Darstellungsform auf Einzelzeile umgestellt werden. Diese Darstellungsform kann nur in den Rahmen für Bilanz, BWA, Liquidität und Kapitalflussrechnung gewählt werden. |
| Summe Bilanzkonten | Bei dieser Einstellung bildet die Hinterlegung Bilanzkonto im Konto die Basis für die Berechnung. Diese Darstellungsform kann nur in den Rahmen für Bilanz, BWA, Liquidität und Kapitalflussrechnung gewählt werden. |
| Summe Sachkonten | Für alle Konten mit dem Kontotyp Sachkonten wird ein Wert ermittelt, der mit dieser Darstellungsform ausgegeben werden kann. Diese Darstellungsform kann nur in den Rahmen für Bilanz, BWA, Liquidität und Kapitalflussrechnung gewählt werden. |
| Summe Debitoren | Für alle Konten mit dem Kontotyp Debitor wird ein Wert ermittelt, der mit dieser Darstellungsform ausgegeben werden kann. Diese Darstellungsform kann nur in den Rahmen für Bilanz, BWA, Liquidität und Kapitalflussrechnung gewählt werden. |
| Summe Kreditoren | Für alle Konten mit dem Kontotyp Kreditor wird ein Wert ermittelt, welcher mit dieser Darstellungsform ausgegeben werden kann. Diese Darstellungsform kann nur in den Rahmen für Bilanz, BWA, Liquidität und Kapitalflussrechnung gewählt werden. |
| Anfangsbestand | Für die Berechnung der Über-/Unterdeckung an liquiden Mitteln muss der Anfangsbestand definiert werden, der sich aus den Kontenwerten des Vormonats ergibt. Die Darstellungsform Anfangsbestand kann pro Dichte nur einmal zugeordnet werden und ist nur im Liquiditätsrahmen wählbar. |
| Endbestand | Die Position des Endbestands bildet zunächst eine Endsumme. Gleichzeitig überträgt die Position im Planbereich den Endbestand als Anfangsbestand des Folgemonates. Die Darstellungsform Endbestand kann pro Dichte nur einmal zugeordnet werden und ist nur im Liquiditätsrahmen wählbar. |
In der Betriebswirtschaftlichen Auswertung (BWA) und im Betriebsabrechnungsbogen (BAB) gibt es zusätzlich zur Summenbildung über die Stufen die Möglichkeit Positionswerte über sogenannte Speicher auf andere Positionen weiterzugeben bzw. mit ihnen zu rechnen.
Abhängigkeit
Positionen können in Abhängigkeit von anderen Positionen gedruckt werden. Wahlweise können Sie Positionen Drucken oder für den Druck unterdrücken, wenn bestimmte andere Positionen bebucht sind.
Kein Druck
Die Position wird mit diesem Kenner generell nicht gedruckt. In der Arbeitsansicht des Dokuments wird sie angezeigt.
Summe nicht in Spalte
Diese Option bewirkt, dass der Wert dieser Position nicht in die Summenberechnung einfließt. Dies gilt für die Summen aller Stufen.
| Beispiel: Wenn der kalkulatorische Wareneinsatz in der BWA zusätzlich zum tatsächlichen Wareneinsatz ausgewiesen werden soll, wird die Position Kalk. Wareneinsatz mit dem Kenner Summe nicht in Spalte geschlüsselt, da sonst das Ergebnis um den kalkulatorischen Wareneinsatz nicht stimmen würde. |
Ausgabe in Kontennachweis
In den Dokumenten Kontennachweis Bilanz und Kontennachweis BWA werden generell nur Positionen angezeigt, die Kontenwerte beinhalten und als Endsummen geschlüsselt sind. Mit dieser Option können Sie Positionen zusätzlich in den Kontennachweis einsteuern, z. B. Überschriften oder Zwischensummen, wie beispielsweise das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit.
Kein Kontennachweis
Wenn Sie diese Option für die Position aktivieren, werden die Sachkonten für diese Position im Dokument nicht angezeigt. Diese Option wirkt sich beispielsweise in den Dokumenten Anlagespiegel, Bilanz, Kontennachweis Bilanz, BWA und Jahresabschluss-Erläuterungen aus.
Abhängigkeit je Zeitraum
Diese Option ist nur aktiv bei Positionen, die in Abhängigkeit von anderen Positionen gedruckt bzw. unterdrückt werden. Die Position Bilanzgewinn wird beispielsweise nur gedruckt, wenn die Positionen für die Gewinnverwendung erscheinen. Ein Bilanzgewinn ergibt sich jedoch nur bei einer Gewinnverwendung. Bei einem Vorjahresvergleich kann die Konstellation auftreten, dass in einem Jahr eine Gewinnverwendung stattgefunden hat und im anderen Jahr noch nicht. Beide Sachverhalte müssen bei der Bilanzaufstellung getrennt voneinander betrachtet werden.
Mit dieser Option können Sie die einzelnen Abrechnungszeiträume bezüglich der Abhängigkeiten getrennt prüfen und die jeweiligen Werte für Bilanzgewinn ausgeben lassen.
Beispiel: Im Vorjahr hat eine Gewinnverwendung stattgefunden, jedoch ist im aktuellen Jahr keine Gewinnverwendung erfolgt.
| aktuelles Jahr | Vorjahr | |
| Umsatzerlöse | 500.000,00 | 405.700,00 |
| Löhne | 102.000,00 | 96.450,00 |
| Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | 398.000,00 | 309.250,00 |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | 35.700,00 | 31.080,00 |
| Jahresüberschuss | 362.300,00 | 278.170,00 |
| Einstellung in Gewinnrücklagen | 0,00 | 150.000,00 |
| Bilanzgewinn | 0,00 | 128.170,00 |
Im aktuellen Jahr darf nur der Jahresüberschuss ausgegeben und im Eigenkapital ausgewiesen werden, der Bilanzgewinn ist 0,00. Während im Vorjahr eine Gewinnverwendung stattgefunden hat. Der Bilanzgewinn in Höhe von 127.170,00 wird auch im Eigenkapital ausgegeben. Positionen ausgeben bei Kontensaldierung auf Null Der Wert der Position ergibt Null, aber die dazugehörigen Konten sind ungleich Null: Wenn Sie die Option Positionen ausgeben bei Kontensaldierung auf Null aktivieren, wird die geschlüsselte Position in folgenden Auswertungen ausgegeben:
- Kontennachweis Bilanz
- Jahresabschluss Erläuterungen
- Bilanz: Die Position wird nur ausgegeben, wenn die Bilanz mit Konten dargestellt wird.
Folgende Positionen sind in den Standardrahmen für Einzelunternehmen, Personengesellschaft, Kapitalgesellschaft und Personengesellschaft-KapCoRiLiG standardmäßig mit der Option Positionen ausgeben bei Kontensaldierung auf Null geschlüsselt:
- Verluste aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens
- Erträge aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens und aus Zuschreibungen zu Gegenständen des Anlagevermögens
- Umsatzsteuerverbindlichkeit
| Beispiel Umsatzsteuerverbindlichkeit: Wenn die VSt-Konten und die USt-Konten den gleichen Saldo haben, wird der Bilanzposten Umsatzsteuerverbindlichkeiten mit dem Wert 0,00 in der Bilanz ausgewiesen. Mit dieser Option wird die Position Umsatzsteuerverbindlichkeit ausgegeben. |
Davon – Vermerk (Pflichtangabe)
Diese Option können Sie nur aktivieren, wenn in der Zeilenart Davon geschlüsselt ist. Bei Davon-Positionen wird zwischen Pflicht- und Wahlangaben unterschieden. Bei allen Davon-Positionen, die in den §§ 266, 275 HGB definiert sind, handelt es sich um Pflichtangaben der Bilanz. Diese Positionen müssen in der Bilanz ausgegeben werden. Darüber hinaus gibt es in den Bilanzrahmen weitere Davon-Positionen, z. B. die Restlaufzeitvermerke. Bei diesen Positionen handelt es sich um Wahlangaben in der Bilanz, die optional ausgegeben werden können. Mit dieser Option legen Sie fest, ob die Davon-Position eine Pflichtangabe ist. In den Dokumenteigenschaften der Bilanz -> Register Anzeige können Sie wählen, ob die Davon-Vermerke (Wahlangaben) ebenfalls ausgegeben werden sollen.
Dialog Position – Register Formel
Das Register ist nur aktiv, wenn für die Position im Register Werte -> Feld Darstellung -> Einzelzeile (Einsteuerung Konten durch Formel) eingestellt ist. In den Registern Abw. Formel und Mandantformel können Sie individuelle Kontenzuordnungen hinterlegen, die von der Standardformel abweichen.
| Hinweis: Sie können nur einen Kanzleirahmen bearbeiten, der nicht gesperrt ist. Die Neuanlage und Entsperrung von Kanzleirahmen nehmen Sie im Dokument Auswertungen Servicefunktionen vor. Einen Standardrahmen können Sie nicht bearbeiten. |
Kontenrahmen
Wählen Sie im Feld Kontenrahmen Ihren Kanzleikontenrahmen, für den die Konten hinterlegt werden. Sie können für jeden Kanzleikontenrahmen eigene Konten und Formeln hinterlegen. Mit Hilfe der Auswahlliste wechseln Sie zwischen den jeweiligen Kontenrahmen.
| Hinweis: Sie können nur Konten für Kanzleikontenrahmen zuordnen. |
In den Standard-Auswertungsrahmen sind die Konten für die Kontenrahmen 03 und 04 hinterlegt. Wenn Sie den Standardrahmen auf einen Kanzleirahmen kopieren, werden die hinterlegten Konten auch in den Kanzleirahmen übernommen.
Eingabefeld für Konten und Formeln
Zuordnung der Konten zur entsprechenden Position. Für die Einsteuerung von Konten gibt es folgende Möglichkeiten:
| Einsteuerung | Formel |
| Einzelnes Konto | 800 |
| Mehrere Konten | 800,900 |
| Kontenbereich | 850:854 |
| Konten mit Soll-Saldo | Soll(200:289) |
| Konten mit Haben-Saldo | Haben(950:954) |
| Kontengruppe mit Soll-Saldo | GrSoll(1560:1589,1759,1770:1791) |
| Kontengruppe mit Haben-Saldo | GrHaben(1560:1589,1759,1770:1791) |
| Einsteuerung EB-Saldo | EB(1:599) |
| Einsteuerung Soll-EB-Saldo | EBSoll(1:599) |
| Einsteuerung Haben-EB-Saldo | EBHaben(1:599) |
| Jahresverkehrszahlen ohne EB-Werte | JVZ(1:599) |
| Soll- Jahresverkehrszahlen | JVZSoll(1:599) |
| Haben- Jahresverkehrszahlen | JVZHaben(1:599) |
| Kontengruppe mit Soll- Jahresverkehrszahlen | GrSollJVZ(1:599) |
| Kontengruppe mit Haben- Jahresverkehrszahlen | GrHabenJVZ(1:599) |
| Mehrere Formeln | Soll(1350:1359,1360:1399,1500:1509),Soll(1600:1629,1650:1658,1709,1755:1758)Haben(1659,1793:1799),GrSoll(1560:1589,1759,1770:1791) |
| Multiplikation von Werten | Soll(500:504)*W(100) |
| Teilung von Werten | Soll(500:504)/W(100) |
| Addition von Werten | Soll(500:504)+W(100) |
| Subtraktion von Werten | Soll(500:504)-W(100) |
| Prozentrechnung mit Werten | Soll(500:504)*W(20)/W(100) |
| Formel für Gesellschafterkonten | GrSollGS(890,9590), GrHabenGS(890,9590) Die Formeln GrHabenGS und GrSollGS dienen zur Kennzeichnung der Formelbereiche bei Gesellschafterkonten. Bei einer Kontenrahmenerweiterung wird dieser Gesellschafterbereich abweichend vom Standard aufbereitet. |
| Hinweis: Die Formeln Soll, Haben, GrSoll und GrHaben können Sie nur in der Bilanz, BWA und im Anlagespiegel verwenden, nicht im BAB. Das Eingeben einer Formel für die Prozentberechnung ist jedoch möglich, z. B. 8400 * W(40) / W(100). |
Alternativ können Sie auch eine Kontentaxonomie für die Positionen hinterlegen und die Auswertung darüber berechnen lassen, anstelle von Kontenzuordnungen. Wählen Sie im Feld Kontenrahmen den Eintrag Kontentaxonomie und öffnen sie über das Kontextmenü den Dialog Taxonomiebrowser.
Besonderheiten in der Bilanz bzw. im Bilanzrahmen
Wenn Sie im Bilanzrahmen in der Zentraleakte / den Zentralen Stammdaten -> Register Abw. Formel und Abw. Bezeichnung Daten hinterlegt haben, werden diese Daten im Register Formel angezeigt. Mit Klick auf die Schaltfläche Standard können Sie die Formel aus dem zugehörigen Standardrahmen anzeigen lassen. Mit erneutem Klick auf die Schaltfläche Abw. können Sie wieder die abweichende Formel anzeigen lassen.
| Hinweis: Beachten Sie, dass die Bezeichnung Schaltfläche sich daran anpasst, auf welche Formel Sie umschalten können. Wenn die Schaltfläche Standard heißt, wird im Eingabefeld die abweichende Formel angezeigt. |
Im Register Mandant können Sie je nach Anzeige im Eingabefeld im Register Formel die Abweichende oder die Standardformel übernehmen. Je nach Anzeige können Sie die jeweilige Formel über die Schaltfläche Standardformel übernehmen oder Abweich. Formel übernehmen.
Besonderheiten im BAB-Rahmen
Im BAB-Rahmen können Sie mit Mengen rechnen. Je Kostenart können bis zu 3 Mengenarten erfasst werden, die Sie in der Formel mit der Eingabe M1, M2 und M3 und der dazugehörigen Kostenart hinterlegen können. Die Formeln Soll, Haben, GrSoll und GrHaben können Sie im BAB nicht verwenden. Die Eingabe erfolgt immer über die Kostenart und die jeweilige Mengenart.
Beispiel:
| Ausgabe der Menge 1 der Kostenart 4100 (Löhne) | M1(4100) |
| Addition der Menge 1 und 2 der Kostenart 8400 (Erlöse) | M1(8400),M2(8400) |
| Subtraktion der Mengen 1 und 2 zweier Kostenarten | M1(8410)-M2 (8411) |
| Menge 1 der Kostenart 8410 wird mit dem Faktor 3,5 multipliziert | M1(8410*W(3,5)) |
| Menge 1 der Kostenart 8410 bis 8420 wird mit dem Faktor 3,5 multipliziert | M1(8410:8420*W(3,5)) |
Mit Hilfe des Kostenartennachweises im BAB können Sie sich die Berechnung der einzelnen Mengenwerte detailliert anzeigen lassen.
Rechenoperationen (nur BWA-Rahmen und BAB-Rahmen)
In der Betriebswirtschaftlichen Auswertung (BWA) und im Betriebsabrechnungsbogen (BAB) gibt es zusätzlich zur Summenbildung über die Stufen die Möglichkeit Positionswerte über sogenannte Speicher auf andere Positionen weiterzugeben bzw. mit ihnen zu rechnen. Ein Positionsspeicher beinhaltet Werte von einer oder mehreren Positionen. Somit entfällt die nochmalige Zuordnung von Kontenbereichen zu weiteren Positionen. Der Stammdatendienst für die Definition der Positionsspeicher wird über die Schaltfläche Speicher verwalten aufgerufen. Im unteren Fenster werden die zugehörigen Rechenoperationen angezeigt.
Dialog Position – Register %-Basis
| Hinweis: Sie können nur einen Kanzleirahmen bearbeiten, der nicht gesperrt ist. Die Neuanlage und Entsperrung von Kanzleirahmen nehmen Sie im Dokument Auswertungen Servicefunktionen vor. Einen Standardrahmen können Sie nicht bearbeiten. |
Im Bereich Prozentbasis werden die Positionen hinterlegt, die als Berechnungsbasis (100 %) für die Prozentberechnung dienen. Sie können bis zu 4 verschiedene Berechnungsbasen hinterlegen die ausgewertet werden. Die Spalten für die Darstellung der Prozentwerte müssen Sie im Dialogfenster Spalte entsprechend anlegen.
| Beispiel BWA: Der prozentuale Anteil der Personalkosten an den Gesamtkosten soll berechnet werden. Die Gesamtkosten bilden die Berechnungsbasis (100 %), welche in der Position Personalkosten hinterlegt werden muss. |
Die Werte der Berechnungsbasis können mit unterschiedlichen Vorzeichen in die Berechnung einfließen, z. B. wird das Vorzeichen für Erlöse immer gedreht, damit das Ergebnis nicht negativ dargestellt wird.
Folgende Möglichkeiten stehen zur Auswahl:
- Vorzeichen normal
- Vorzeichen gedreht
- Vorzeichen immer positiv
- Vorzeichen immer negativ
Dialog Position – Register Zuordnung
Im Register Zuordnung wird die Position zur jeweiligen Auswertungsdichte zugeordnet. Die Auswertungsdichten stellen die unterschiedlichen Gliederungsschemen dar. Die einzelnen Positionen können in mehrere Auswertungsdichten einfließen. Das hat den Vorteil, dass dieselbe Position nicht für jede Auswertungsdichte angelegt werden muss.
| Hinweis: Sie können nur einen Kanzleirahmen bearbeiten, der nicht gesperrt ist. Die Neuanlage und Entsperrung von Kanzleirahmen nehmen Sie im Dokument Auswertungen Servicefunktionen vor. Einen Standardrahmen können Sie nicht bearbeiten. |
Dialog Position – Register Alternativtext
Alternativtexte werden bei Positionen hinterlegt, bei denen sich die Positionsbezeichnung je nach Saldo ändert. Diese Alternativtexte beziehen sich auf den Saldo der Wertspalte für das Geschäftsjahr (HS) und das Vorjahr (VORJAHR). Die Alternativtexte werden bei der Darstellung des Gewinns in der GuV. und im Eigenkapital verwendet.
| Beispiel: Bei der Gewinnberechnung wurde im Geschäftsjahr ein Gewinn und im Vorjahr ein Verlust ermittelt. Der Gewinn ist also im Geschäftsjahr positiv und im Vorjahr negativ, d. h. der Alternativtext „Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag" (+ HS, - VORJAHR ) wird in die Spalte Positionsbezeichnung eingesteuert. |
| Hinweis: Das Register ist nur aktiv, wenn im oberen Bereich die Option mit Alternativtextbehandlung aktiv ist. |
Dialog Position – Register Mandantbezeichnung und Mandantformel
Die Register sind nur in Dokumenten vorhanden, die auf Auswertungsrahmen basieren, z. B. BWA, Bilanz usw., und in den Auswertungsrahmen-Dokumenten im Stammdatenbereich einer Firma, z. B. BWA-Rahmen, Bilanzrahmen.
Sie können für eine Firma individuelle Positionsbezeichnungen und Formeln hinterlegen. Bei der Aufbereitung der Auswertung, z. B. BWA oder Bilanz, werden die individuelle Positionsbezeichnung und die Kontenzuordnungen aus den Registern Mandantbezeichnung und Mandantformel verwendet. Für alle anderen Firmen ohne individuelle Hinterlegung gelten die Einstellungen des Auswertungsrahmen-Dokuments aus den Zentralen Stammdaten.
Die Register Mandantbezeichnung und Mandantformel können Sie nutzen, wenn der Kanzleirahmen die Eigenschaft Automatischer Abgleich bei neuem Standardrahmen gesetzt hat. Sie müssen den Auswertungsrahmen nicht entsperren. Alle anderen Felder und Register sind für die Eingabe jedoch gesperrt und können nicht bearbeitet werden.
Abgleich Kanzleirahmen mit Standardrahmen mit firmenindividuellen Daten
Beim Abgleich des Auswertungsrahmens werden die individuellen Hinterlegungen in den Registern Mandantbezeichnung und Mandantformel nicht geändert. Dadurch können Sie individuelle Konten und Bezeichnungen verwenden und dennoch den Auswertungsrahmen automatisch abgleichen lassen. Beachten Sie, dass Sie Änderungen von Konten in diesen Positionen selbst prüfen und korrigieren müssen.
Besonderheiten in der Bilanz
Wenn Sie im Bilanzrahmen in den Zentralen Stammdaten -> Register Abw. Formel und Abw. Bezeichnung Daten hinterlegt haben, können Sie diese Daten im Register Formel anzeigen lassen.
Im Register Mandant können Sie je nach Anzeige im Eingabefeld im Register Formel die Abweichende oder die Standardformel als firmenindividuelle Formel übernehmen. Je nach Anzeige können Sie die jeweilige Formel über die Schaltfläche Standardformel übernehmen oder Abweich. Formel übernehmen.
Dialog Position – Register Abw. Bezeichnung und Abw. Formel
Die Register sind nur im Dokument Bilanzrahmen in den Zentralen Stammdaten vorhanden und ermöglichen Ihnen eine individuelle Hinterlegung von abweichende Bezeichnungen und Formeln für Bilanzen, die in allen Firmen verwendet werden. Firmenindividuelle Hinterlegungen in den Registern Mandantbezeichnung und Register Mandantformel werden vorrangig verwendet. Mit Klick auf die Schaltfläche Standardformel übernehmen können Sie die Angaben aus dem Register Formel für den gewählten Kontenrahmen übernehmen.
| Hinweis: Sie können nur einen Kanzleirahmen bearbeiten, der nicht gesperrt ist. Die Neuanlage und Entsperrung von Kanzleirahmen nehmen Sie im Dokument Auswertungen Servicefunktionen vor. Einen Standardrahmen können Sie nicht bearbeiten. |
Abgleich Kanzleirahmen mit Standardrahmen mit abweichenden Daten
Beim Abgleich des Auswertungsrahmens werden die individuellen Hinterlegungen in den Registern Abw. Bezeichnung und Abw. Formel nicht geändert. Dadurch können Sie individuelle Konten und Bezeichnungen verwenden und dennoch den Auswertungsrahmen automatisch abgleichen lassen. Beachten Sie, dass Sie Änderungen von Konten in diesen Positionen selbst prüfen und korrigieren müssen.
Besonderheiten im Register Formel innerhalb einer Firma
Wenn Sie abweichende Daten im Register Abw. Formel hinterlegt haben, werden diese Daten im Register Formel angezeigt. Mit Klick auf die Schaltfläche Standard bzw. Abw. können Sie die Anzeige im Eingabefeld von der Standardformel auf die abweichende Formel umstellen. Die Anzeige ist im Dokument Bilanzrahmen und im Dokument Bilanz möglich.
Im Dokument Bilanzrahmen im Stammdatenbereich der Firma -> Register Mandantformel können Sie je nach Anzeige im Eingabefeld im Register Formel die Abweichende oder die Standardformel als firmenindividuelle Formel übernehmen.
Dialog Position – Register Taxonomie
Das Register ist nur aktiv, wenn für den Auswertungsrahmen eine HGB-Taxonomie zugeordnet ist. Bei einer vorhandenen Zuordnung werden die jeweiligen Bezeichnungen der Taxonomie in deutsch und in englisch sowie der Taxonomiename angezeigt. Der Wert einer Position ohne Taxonomiezuordnung, kann nicht dem elektronischen Jahresabschluss übergeben werden. Unter Umständen ist die Ausgabe der gesamten Auswertung nicht möglich, da eine Jahresabschlussauswertung immer alle relevanten Daten beinhalten muss. Die Zuordnung der Taxonomie nehmen Sie im jeweiligen Auswertungsrahmen-Dokument vor.
| Hinweis: Beachten Sie, dass die HGB-Taxonomie für die Offenlegung unabhängig von der Kontentaxonomie ist, die Sie im Dialog Positionen -> Register Formel hinterlegen können. |
Dialog Spalte
Im Dialogfenster Spalte definieren Sie, welche Werte aus welchen Zeiträumen in einer Auswertung dargestellt werden sollen. In einer bereits bestehenden Spalte können Sie nur die Bezeichnung und Kurzbezeichnung ändern. Je nachdem aus welchem Dokument Sie das Dialogfenster öffnen, unterscheidet sich der Aufruf. In der Regel steht Ihnen mindestens eine der folgenden Möglichkeiten zur Verfügung. Die einzelnen Felder sind weitgehend identisch und werden hier gemeinsam beschrieben. Auf die Unterschiede wird im Text hingewiesen. Beachten Sie, dass nicht alle beschriebenen Felder in allen Dokumenten verfügbar sind.
| Hinweis: Sie können nur einen Kanzleirahmen bearbeiten, der nicht gesperrt ist. Die Neuanlage und Entsperrung von Kanzleirahmen nehmen Sie im Dokument Auswertungen Servicefunktionen vor. Einen Standardrahmen können Sie nicht bearbeiten. |
Dialog Spalte öffnen
Aus Auswertungsrahmen-Dokumenten, z. B. BWA-Rahmen
- Symbol
Spalte
- Kontextmenü auf Spaltenbezeichnung -> Eintrag Spalte bearbeiten oder Spalte anzeigen
- Kontextmenü auf Spaltenbezeichnung -> Eintrag Neue Spalte links oder Neue Spalte rechts
- Doppelklick auf Spalte
Symbole
| Symbol | Erläuterung | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Ein neuer Datensatz wird angelegt. | ||||||
| Nach Bestätigung einer Sicherheitsabfrage wird der aktuelle Datensatz gelöscht. | ||||||
| Mit den Pfeilen wechseln Sie zum ersten bzw. letzten Datensatz oder zum vorherigen bzw. nächsten Datensatz. Sie können den Eintrag direkt im Eingabefeld erfassen und mit Enter bestätigen. |
Allgemeine Angaben zur Spalte
Bezeichnung
Hier wird die Spaltenbezeichnung mit Hilfe von Platzhaltern und manuellen Texten definiert, welche in der Ansicht und im Druck einer Auswertung erscheinen soll.
Folgende Platzhalter zur Darstellung von Zeiträumen und Stichtagen können hinterlegt werden:
| Platzhalter | Erläuterung | Beispiel |
| #Jahr | Aktuelles Wirtschaftsjahr | 2015 |
| #Vorjahr | Aktuelles Wirtschaftsjahr-1 | 2014 |
| #VVorjahr | Aktuelles Wirtschaftsjahr-2 | 2013 |
| #Jahr-1 (-9) | Aktuelles Wirtschaftsjahr-1 bis -9 | 2014 (#Jahr-1) 2013 (#Jahr-2) 2012 (#Jahr-3) |
| #Jahr+1 (-9) | Aktuelles Wirtschaftsjahr+1 bis +9 für Auswertungszeiträume, welche nach dem Wirtschaftsjahr liegen | 2016 (#Jahr+1) 2017 (#Jahr+2) 2018 (#Jahr+3) |
| #GSJahr | Geschäftsjahr, d. h. Jahreszahl in dem das gewählte Wirtschaftsjahr endet. Anwendung bei abweichenden Wirtschaftsjahren, die jahresübergreifend ausgewertet werden. Hinweis: Den Platzhalter können Sie nur im Dokument Bilanz verwenden. | WJ 01.07.2014 bis 30.06.2015 -> Geschäftsjahr ist 2015, unabhängig ob 12/2014 oder 01/2015 abgerufen wird. |
| #GSVorjahr | Geschäftsjahr des Vorjahres, siehe Erläuterungen zu #GSJahr | |
| #GSVVorjahr | Geschäftsjahr des Vor-Vorjahres, siehe Erläuterungen zu #GSJahr | |
| #GSJahr-1 (-9) | Geschäftsjahr mehrerer Vorjahre (bis zu 9 Vorjahren), siehe Erläuterungen zu #GSJahr | |
| #VonJahr | Wirtschaftsjahr des Beginn-Zeitraums bei wirtschaftsjahrübergreifenden Zeiträumen innerhalb einer Auswertung | BWA 12 Monate per 06/2015 07/2014 bis 12/2014 entspricht #VonJahr 01/2015 bis 06/2015 entspricht dem #Jahr |
| #BisJahr | Wirtschaftsjahr des Ende-Zeitraums bei wirtschaftsjahrübergreifenden Zeiträumen innerhalb einer Auswertung. | bei Zeiträumen die in der Zukunft liegen wie Liquiditätsvorschau |
| #Monat | Auswertungsmonat (Zahl) | 12 |
| #Monat_Name | Auswertungsmonat (Name) | Dezember |
| #Monat_Kurzname | Auswertungsmonat (Kurzname) | Dez |
| #VonMonat | Beginn-Monat, der zeitlich vor dem Abrufmonat liegt, wie bei monatsübergreifenden Zeiträumen innerhalb einer Auswertung oder Spalte | Quartalszeitraum 01/2015 bis 03/2015 01/2015 entspricht dem #VonMonat |
| #VonMonat_Name | Beginn-Monat, siehe #VonMonat (Name) | Januar 2015 bis März 2015 |
| #VonMonat_Kurzname | Beginn-Monat, siehe #VonMonat (Kurzname) | Jan 2015 bis Mär 2015 |
| #BisMonat | Ende-Monat, der zeitliche nach dem Abrufmonat liegt, wie bei monatsübergreifenden Zeiträumen innerhalb einer Auswertung oder Spalte | Vorschau-BWA 12 Monate per 06/2015 07/2015 bis 05/2016 dem #BisMonat |
| #BisMonat_Name | Ende-Monat, siehe #BisMonat (Name) | Juli 2015 bis Mai 2016 |
| #BisMonat_Kurzname | Ende-Monat, siehe #BisMonat (Kurzname) | Jan 2015 bis Mär 2016 |
| #Monat_Datum | Auswertungsmonat im Datumsformat TT.MM.JJJJ | 30.09.2015 |
| #WJBeginn | Beginn Wirtschaftsjahr im Datumsformat TT.MM.JJJJ | 01.01.2015 |
| #WJEnde | Ende Wirtschaftsjahr im Datumsformat TT.MM.JJJJ | 31.12.2015 |
| #WJEndeVJ | Ende Wirtschaftsjahr des Vorjahres im Datumsformat TT.MM.JJJJ | 31.12.2014 |
| #VonTag | 1. Tag des Beginn-Monats oder Auswertungsmonats, alle Monate beginnen mit dem Tag 1 | 1 für alle Monate |
| #BisTag | Letzter Tag des Ende-Monats oder Auswertungsmonats, jeweils die Anzahl der Tage eines Monats (28,30,31) | 31 für Januar 28 für Februar 30 für Juni usw. |
| #Währung | Ausgabewährung | EUR, USD |
Alternativ können Sie manuelle Texte für die Spaltenbezeichnung vergeben, z. B. Geschäftsjahr
| Beispiel: Geschäftsjahr #Jahr #Währung |
Typ der Spalte
Der Spaltentyp definiert, welche Art von Werten in die jeweilige Spalte einfließen. Je nach Spaltentyp werden weitere Erfassungsfelder und Register angezeigt. Folgende Typen von Wertspalten stehen zur Auswahl:
- Positionsnummer: In dieser Spalte wird eine fortlaufende Nummer dargestellt.
- Positionsbezeichnung: Bei diesem Spaltentyp handelt es sich um eine reine Textspalte, in die die Positionsbezeichnungen eingesteuert werden.
- Wertspalte: In eine Wertspalte fließen die Kontensalden für einen bestimmten Abrechnungszeitraum ein. Welche Art von Werten (Istwerte/Sollwerte) einfließen und für welchen Zeitraum definieren Sie im Register Werte Herkunft (Spaltentyp Wertspalte).
- Prozent-1 bis 4 Werte: In dieser Spalte werden die ermittelten Prozentwerte eingesteuert, die sich aus den hinterlegten Berechnungsbasen einer Position ergeben. Bis zu 4 verschiedene Prozentwerten können ermittelt und ausgegeben werden (siehe Abschnitt Positionen).
- Darstellung der Prozent-1 bis 4 Basis: In dieser Spalte können Sie ausgeben lassen, welche Position die Basis der jeweiligen Prozentberechnung bildet. Ausgegeben wird die Positionsnummer. Auch hier ist es möglich die 4 verschiedenen Berechnungsbasen auszugeben.
- Abweichung: Unterschiedliche Wertspalten können miteinander verglichen werden. Die wertmäßige Abweichung der beiden Spalten wird in dieser Spalte dargestellt.
- Abweichung Prozentual: Sie können Wertspalten prozentual vergleichen. Der Prozentwert wird in diese Spalte eingesteuert.
- Rechenspalte: Mit Hilfe des Spaltentyps Rechenspalte können Sie mit den Spalten rechnen, die in einer Auswertungsart vorhanden sind. Der Spaltenwert ergibt sich nicht aus der Definition eines Zeitraums sondern aus bereits definierten Spaltenwerten, die miteinander addiert, subtrahiert, multipliziert und dividiert werden. Das Rechnen mit Spalten definieren Sie im Register Werte Herkunft (Spaltentyp Rechenspalte).
Breite der Spalte
Geben Sie die gewünschte Spaltenbreite im Eingabefeld ein. Mit der Option optimal wird die Spaltenbreite bei Erstellung der Auswertung automatisch ermittelt. Die Spaltenbreite wird automatisch an die Länge der Werte angepasst.
| Hinweis: Wenn Sie eine Spaltenbreite ändern, hat das Auswirkung auf die Breite aller Spalten. Ggf. müssen Sie zusätzlich die Ränder des Druckformats Hoch- oder Querdruck anpassen. |
Kurz
Die Kurzbezeichnung dient als Spaltenüberschrift für die Entwurfsansicht.
Alternativtextbehandlung
Bei einigen Spaltentypen können Sie mit dieser Option definieren, welche Spalten Alternativtexte beinhalten können, z. B. Spalte für Geschäftsjahr und für Vorjahr, für die Darstellung von Gewinn und Verlust.
Dialog Spalte – Register Werte Herkunft (Spaltentyp Wertspalte)
Das Register ist nur vorhanden, wenn Sie als Typ der Spalte Wertspalte wählen. Auf dieser Registerseite definieren Sie den Auswertungszeitraum und legen fest, ob Ist- oder Soll-Werte in diese Spalte einfließen.
Zeitraum
Der Zeitraum legt fest, welcher Abrechnungszeitraum in der Spalte ausgegeben werden soll. Je nach Auswahl im Feld Zeitraum werden die zugehörigen Beginn und Ende-Daten angezeigt. Die Abrechnungszeiträume werden durch Variablen definiert, der eigentliche Zeitraum ergibt sich aus den Abrufdaten der Auswertung. Alternativ können Sie einen individuellen Zeitraum definieren. Folgende Zeiträume können ausgewählt werden
| Zeitraum | Wert | Beispiel |
| Abrechnungswerte | Abrufmonat/Abrufjahr | 09/2015 |
| Abrechnungswerte Vorjahr | Abrufmonat/Vorjahr | 09/2014 |
| Aufgelaufene Jahreswerte | Erster Monat des WJ bis Abrufmonat | 01/2015 – 09/2015 |
| Aufgelaufene Jahreswerte Vorjahr | Erster Monat des Vorjahres bis Abrufmonat Vorjahr | 01/2014 – 09/2014 |
| Gesamtes aktuelles Jahr | Erster Monat bis letzter Monat des aktuellen WJ | 01/2015 – 12/2015 01/2015 – 09/2015 (Rumpfjahr) |
| Gesamtes Vorjahr | Erster Monat bis letzter Monat des Vorjahres | 01/2014 – 12/2014 |
| Restzeitraum | Abrufmonat +1 bis letzter Monat des aktuellen WJ | 05/2015 – 12/2015 |
Der Restzeitraum bezieht sich immer auf Soll- oder Planwerte des aktuellen Wirtschaftsjahres und stellt die zukünftigen Planwerte ab Abrufmonat +1 bis zum Ende des Wirtschaftsjahres dar. Somit können in Prognoseauswertungen die geplanten Werte der noch fehlenden Monate des Wirtschaftsjahr dargestellt werden. Diese Zeitraumeinstellung ist nur in der Auswertungsart Prognosevergleich wählbar. Mit der Einstellung individueller Zeitraum können Sie einen eigenen Zeitraum anlegen und diesen einer Spalte zuordnen. Dem Zeitraum muss ein Beginn und ein Ende zugeordnet werden. Der Zeitraum beginnt und endet mit einem Monat und Jahr. Für den Monat und das Jahr können Sie Konstanten oder Variablen verwenden. Konstanten sind fest definierte Monats- und Jahreswerte, die nur den Zeitraum eines Jahres und eines Monats darstellen.
Wenn Sie mit Konstanten arbeiten, müssen Sie im Folgejahr den Zeitraum manuell auf das neue Jahr anpassen. Mit Variablen können Sie Zeiträume definieren, die sich durch die Abrufdaten des Dokuments ergeben. Wenn Sie die Option Abrufjahr und Abrufmonat setzen, wird das Jahr und der Monat des jeweiligen Abrufzeitraums eingestellt. Mit der Variablen -1 (-2 usw.). wird das Vorjahr (VorVorjahr usw.) dargestellt, das sich ebenfalls aus den Abrufdaten ergibt. Diese Variablen können Sie auch für die Abrufmonate verwenden.
Selektion
Im Feld Selektion wählen Sie die verschiedenen Wertarten, die in einer Spalte dargestellt werden können, z. B. Ist- oder Soll-Werte. Beachten Sie, dass die Auswahlmöglichkeiten abhängig vom Auswertungsrahmen und von der Auswertungsart sind. Folgende Wertarten können selektiert werden:
| Ist-Wert | Stellt den Ist-Wert eines Zeitraums dar. |
| Ist-Wert (Basis Ampelfunktion) | Stellt den Ist-Wert eines Zeitraums dar und dient als Basiswert für die Berechnung der Ampelfunktion, da in Auswertungen mehrere Zeiträume von Istwerten vorhanden sein können. Diese Auswahl darf nur einmal in einer Auswertungsart erfolgen. |
| Soll-Wert | Stellt den Soll-Wert eines Zeitraums dar. |
| Best-Case | Stellt den Plan-Wert Best-Case eines Zeitraums dar. |
| Worst-Case | Stellt den Plan-Wert Worst-Case eines Zeitraums dar. |
| Ist-/Soll-Werte | Kumuliert aufgelaufene Ist-Werte und zukünftige Soll-Werte eines Zeitraums in einer Spalte. |
Die folgenden Möglichkeiten können Sie nur in einer Auswertungsart vom Typ Prognosevergleich wählen. Der Zeitraum dieser Spalten bezieht sich immer auf ein komplettes Wirtschaftsjahr, in dem Ist-Werte und Prognosewerte kombiniert werden. Die verschiedenen Prognosewerte und Trendwerte können in den Dokumenten Prognosevergleich und Unternehmensprognose im Sachgebiet Controlling ausgewertet werden.
Diese Auswahl ist nur bei Wertspalten möglich. Folgende Möglichkeiten stehen zur Verfügung:
| Planfortschreibung | Bei der Planfortschreibung werden für die zukünftigen Monate die tatsächlichen Plan-Werte bzw. Soll-Werte eingesetzt. |
| Positive Prognose | Hier werden für die zukünftigen Monate auf Basis der Plan-Werte bzw. Soll-Werte die positiven Prognosewerte berechnet. Die Spalte beinhaltet die aufgelaufenen Ist-Werte und die positiven Prognosewerte bis Jahresende. |
| Negative Prognose | Hier werden für die zukünftigen Monate auf Basis der Plan-Werte bzw. Soll-Werte die negativen Prognosewerte berechnet. Die Spalte beinhaltet die aufgelaufenen Ist-Werte und die negativen Prognosewerte bis Jahresende. |
| Trend | Bei der Trendberechnung wird die aufgelaufene Differenz zwischen Ist- und Plan- bzw. Soll-Werten auf die zukünftigen Monate fortgeführt. Die Spalte beinhaltet die aufgelaufenen Ist-Werte und die Trendwerte bis Jahresende. |
| Hinweis: Die Auswahl der Werte Best-Case, Worst-Case, Ist-Wert (Basis für Ampelfunktion) und Ist-/Soll-Werte ist nur bei der Auswertungsart vom Typ Best-/Worst möglich. Die Auswertungsart ist nur bei Nutzung des Moduls Controlling sichtbar und bearbeitbar. Den Typ der Auswertungsart sehen Sie in den Eigenschaften eines Auswertungsrahmens, die Sie im Dokument Auswertungsrahmen Servicefunktionen anzeigen können. |
Bei der Auswertungsart vom Typ Prognose ist standardmäßig die Wertart Prognose hinterlegt, die nicht geändert werden kann. Diese Auswertung benötigt einen festen Spaltenaufbau für die Erstellung der Prognose-BWA.
Dialog Spalte – Register Summierung (Spaltentyp Wertspalte)
Das Register ist nur vorhanden, wenn Sie als Typ der Spalte Wertspalte wählen.
Position der Summe
Bei einem Stufenwechsel können Sie die Zwischensumme in einer separaten Spalte ausgeben lassen, beispielsweise in der Bilanz bei Absummierung von Anlagevermögen, Umlaufvermögen, Forderungen und Verbindlichkeiten usw. Diese Hinterlegung erfolgt in der Vorspalte einer Bilanz, da die Absummierung in die Hauptspalte erfolgen soll.
Summen-Unterstrich
In diesem Feld legen Sie fest, ob die zu übertragende Summe unterstrichen werden soll.
Dialog Spalte – Register Werte Herkunft (Spaltentyp Rechenspalte)
Das Register ist nur vorhanden, wenn Sie als Typ der Spalte Rechenspalte wählen.
Rechnen mit Spalten
Mit der Funktion Rechnen mit Spalten können Sie Berechnungen durchführen und das Ergebnis in einer neuen Spalte ausgeben. Grundlage für die Berechnung sind die Spalten, die in einer Auswertungsart vorhanden sind. Der Wert einer Spalte ergibt sich dabei nicht aus der Definition eines Zeitraumes und eines Ist- oder Soll-Wertes sondern aus dem Rechenergebnis anderer Spalten.
| Hinweis: Diese Rechenfunktion steht derzeit nur in den Auswertungsrahmen für BWA und BAB zur Verfügung. Auswertungen mit Rechenspalten können in BWA, BAB, Soll-/Ist-Analyse (Fibu) und Soll-/Ist-Analyse (Kost) sowie im Dokument Jahresübersicht ausgewertet werden. |
Die einzelnen Spalten, Konstanten und Rechenoperationen werden in der Rechenspalte nacheinander wie eine Formelreihe zusammengestellt. Geben Sie die gewünschten Werte in den Feldern Spalten, Konstante und Rechenoperation ein. Mit der Pfeiltaste übernehmen Sie die Kombination in das Formelfeld.
Spalten
Im Feld Spalten wählen Sie, welche Spalten in die Berechnung einfließen sollen. Zur Auswahl stehen alle Spalten mit dem Typ
- Wertspalte
- Abweichung
- Rechenspalte
Mit dem Eintrag Konstante können Sie einen festen Wert in die Formel einfließen lassen. Das Eingabefeld Konstante wird aktiv. Dieses Feld wird beispielsweise für die Prozentberechnung benötigt.
Bei der Auswahl Aufgelaufene Monate, Restliche Monate und Gesamtmonate handelt es sich jeweils um Variablen, die zum Zeitpunkt der Auswertungserstellung ermittelt werden. Dabei handelt es nicht um Abrechnungswerte sondern um die Anzahl der abgelaufenen und der restlichen Monate sowie der Anzahl Gesamtmonate im aktuellen Wirtschaftsjahr. Diese Werte können eingesetzt werden um z. B. eine Trendberechnung zu definieren, indem die Soll-/Ist-Differenz der abgelaufenen Monate auf die restlichen Monate des Wirtschaftsjahres hochgerechnet werden.
| Beispiel: > > > > --- > --- > > Wirtschaftsjahr > 01.01.2015 – 31.12.2015 > > Stichtag > August > > Aufgelaufene Monate > 8 > > Restliche Monate > 4 > > Gesamtmonate > 12 > Formel Trendberechnung: [(aufgelaufener Jahreswert Ist) – (aufgelaufener Jahreswert Soll) / (Anzahl abgel. Monate)] * 12 + (Jahreswert Soll) Soll-Wert pro Monat: 150,00 Ist-Wert pro Monat: 100,00 Abrufmonat August [(800,00 – 1.200,00) / 8] * 12 + 1.800,00 = 1.200,00 |
Konstante
Im Feld Konstante können Sie einen festen numerischen Wert eingeben, der in die Formel einfließt. Das Feld ist nur aktiv, wenn im Feld Spalten der Eintrag Konstante eingestellt ist. Wenn beispielsweise der Prozentwert einer Spalte in Bezug auf eine andere Spalte berechnet werden soll, können Sie hier die erforderliche Konstante eintragen.
| Beispiel: Soll-/Ist-Abweichung in % (Abweichung / Soll-Wert) * 100 |
Rechenoperation Im Feld Rechenoperation legen Sie fest, wie die gewählte Spalte oder Konstante in die Formel einfließen soll. Folgende Rechenoperationen stehen zur Auswahl:
- (Addition)
- (Subtraktion)
- * (Multiplikation)
- / (Division)
- ( (Klammer auf)
- ) (Klammer zu)
Die Rechenoperationen * (Multiplikation) und / (Division) können Sie nicht wählen beim ersten Wert einer Formel und für den Wert, der nach ( (Klammer auf) folgt.
Wenn Sie als Rechenoperation ( (Klammer auf) wählen, können Sie dafür eine eigene Rechenoperation wählen. Wenn Sie die Auswahl ( (Klammer auf) nicht an die 1. Stelle der Formel einfügen, ist die Auswahl einer Rechenoperation (+, -, /, *) erforderlich. Dies wird bereits bei der Übernahme in die Formel mit der Pfeiltaste geprüft.
Formelfeld
Mit der Pfeiltaste wird das Formelelement in das Formelfeld übernommen. Die Rechenoperationen und Vorzeichen vor einem Formelelement wie z. B. Spalte, Konstante oder Klammer können Sie überschreiben. Markieren Sie das Formelelement und ändern Sie die Rechenoperation oder das Vorzeichen. Übernehmen Sie die Änderung mit der Pfeiltaste und bestätigen Sie die Sicherheitsabfrage mit Ja. Die Formelbestandteile können Sie innerhalb der Formel per Drag and Drop verschieben. Wenn Sie einen Teil der Formel wieder entfernen möchten, klicken Sie auf das Element und anschließend auf die Pfeiltaste
.
Schaltfläche Info
Mit Klick auf die Schaltfläche Info... öffnet sich das Dialogfenster Spaltenberechnung. Anhand von Beispielwerten wird die eingegebene Formel aufgelöst und berechnet.
Dialog Zeilenart
In den Zeilenarten definieren Sie das Layout von Positionen und Spalten. Die Zeilenarten dienen als Formatvorlage für Positionen, die das gleiche Layout besitzen. Das hat den Vorteil, dass Sie nicht jede einzelne Position neu definieren müssen. Folgende Formate können in den Zeilenarten definiert werden:
- Schrifttyp
- Nummerierung
- Drucksteuerung
- Zahlenformat
Die Zeilenarten können Sie in Auswertungsrahmen-Dokumenten, z. B. BWA-Rahmen, Bilanzrahmen und in Dokumenten, die auf Auswertungsrahmen basieren, z. B. BWA, Bilanz, über das Symbol Zeilenarten ein- bzw. ausblenden.
| Hinweis: Sie können nur einen Kanzleirahmen bearbeiten, der nicht gesperrt ist. Die Neuanlage und Entsperrung von Kanzleirahmen nehmen Sie im Dokument Auswertungen Servicefunktionen vor. Einen Standardrahmen können Sie nicht bearbeiten. |
Dialog Spalte öffnen
Aus Auswertungsrahmen-Dokumenten, z. B. BWA-Rahmen
- Symbol
Zeilenart
Aus Auswertungsrahmen-Dokumenten, z. B. BWA-Rahmen, und aus Dokumenten die auf Auswertungsrahmen basieren, z. B. BWA, wenn die Zeilenarten eingeblendet sind -> Symbol Zeilenarten
- Zeilenart markieren -> Kontextmenü -> Zeilenart anzeigen
- Zeilenart markieren -> Kontextmenü -> Neue Zeilenart
- Doppelklick auf Zeilenart
Symbole
| Symbol | Erläuterung | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Ein neuer Datensatz wird angelegt. | ||||||
| Nach Bestätigung einer Sicherheitsabfrage wird der aktuelle Datensatz gelöscht. | ||||||
| Mit den Pfeilen wechseln Sie zum ersten bzw. letzten Datensatz oder zum vorherigen bzw. nächsten Datensatz. Sie können den Eintrag direkt im Eingabefeld erfassen und mit Enter bestätigen. |
Allgemeine Angaben zur Zeilenart
Stufe
Die Stufen stellen die verschiedenen Gliederungsstufen einer Auswertung dar. Sie dienen zur Berechnung von Summen und Zwischensummen. Nach einem Stufenwechsel erfolgt beispielsweise eine Absummierung und die Darstellung der Zwischensumme der jeweiligen Stufe. Zeilenarten die Davon-Werte darstellen, werden keiner Stufe zugeordnet. Diese Werte fließen nicht in die Berechnung der Bilanzsumme ein.
| Hinweis: Positionen einer Gliederungsstufe haben die gleiche Nummerierung. |
Bezeichnung
Die Bezeichnung der Zeilenart setzt sich üblicherweise zusammen aus der Nummerierung (Num) und der Spalte (HS=Hauptspalte), in der der Wert dargestellt wird. Zeilenarten, die keine Werte einsteuern, z. B. Überschriften haben in der Bezeichnung keine Angabe einer Spalte. Die Bezeichnung für die Zeilenarten können Sie ändern.
Druck
Im Feld Druck können Sie einstellen, dass die Positionen mit dieser Zeilenart beispielsweise nur ausgegeben werden, wenn sie einen Wert haben. Für Überschriften können Sie festlegen, dass sie nur gedruckt werden, wenn Unterpositionen vorhanden sind.
Darstellung
Zur optischen Gestaltung können Positionen in verschiedenen Farben dargestellt werden. Wählen Sie die gewünschte Farbe im Feld Darstellung.
Leerzeilen davor / Leerzeilen danach
Sie können vor und nach Positionen Leerzeilen einfügen.
Auf neuer Seite beginnen
Wenn Sie diese Option in der Zeilenart setzen, werden die Positionen, denen die Zeilenart zugeordnet sind, auf einer neuen Seite gedruckt, z. B. bei der Zeilenart Überschrift. Die Überschriften Aktiva, Passiva und GuV beginnen also immer auf einer neuen Seite.
In T-Bilanz nebeneinander
Für die Darstellung der Bilanz in T-Form ist erforderlich, dass die Summen von Aktiva und Passiva nebeneinander stehen.
Zeile unterstreichen / Zeile überstreichen
Mit diesen Optionen können Sie ganze Zeilen von Auswertungen über- oder unterstreichen. Die doppelte Unterstreichung einer Zeile ist ebenfalls möglich.
Mit Nachweis Konten
In den Dokumenten können Sie prüfen, ob die bebuchten Konten in die Auswertung eingesteuert sind. Mit dieser Option legen Sie fest, welche Positionen in die Prüfung einfließen. Beachten Sie, dass diese Option sich auf die Zeilenart bezieht, nicht nur auf eine einzelne Position. Konten aller Positionen, die mit dieser Zeilenart geschlüsselt sind, werden im Protokoll eingesteuerter Konten als nicht eingesteuert ausgegeben, wenn diese Option nicht aktiviert ist.
Register für die einzelnen Spalten im unteren Bereich
| Hinweis: Die Register des Dialogfensters stellen die Spalten dar, die im Dokument vorhanden sind. Das Layout der Zeilenart wird für jede einzelne Spalte auf vergleichbare Weise definiert. |
Die einzelnen Felder sind weitgehend identisch und werden hier gemeinsam beschrieben. Auf die Unterschiede wird im Text hingewiesen.
- Mit der Option Mit Ausgabe legen Sie fest, ob der Inhalt in der Spalte ausgegeben wird oder nicht.
| Beispiel Überschrift: Bei der Zeilenart Überschrift wird nur der Inhalt der Spalte Positionsbezeichnung ausgegeben. Eine Ausgabe in die Wertspalten erfolgt nicht, da diese Positionen keine Werte beinhalteten. |
- Daneben können Sie die Schriftart, Schriftgröße und weitere Formatierungsmöglichkeiten, wie Fett, Kursiv, Unterstreichung und Farbe der jeweiligen Spalte definieren. In einigen Registern wird die gewählte Formatierung anhand eines Beispieltextes angezeigt.
- Der Positionsbezeichnung (POSBEZ) können Sie eine Nummerierung zuordnen. Es stehen verschiedene Arten der Nummerierung zur Auswahl.
| Hinweis : Für jede Gliederungsstufe sollten Sie eine eigene Nummerierung vergeben. |
| Beispiel Bilanz: A. Anlagevermögen I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte, sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2. Geschäfts- oder Firmenwert usw. |
- Die Einstellung für den Einzug der Positionsbezeichnung vom linken Rand können Sie entweder in mm angeben oder von der vorherigen Zeilenart übernehmen.
- Mit dem Ausgabeformat werden die Zahlen der Wertspalten formatiert. Über die Schaltfläche Auswahl
können Sie im Dialogfenster Format für Währung verschiedene Formate wählen. Die gewählte Formatierung wird im Vorschaufenster angezeigt.
| Hinweis: Bei der Einstellung ohne Nachkommastellen kann es bei der Summenbildung von Positionen zu Rundungsdifferenzen kommen. Jede einzelne Position wird gerundet, auch die Summenposition. Zwischen Summenposition und der Summe der einzelnen Positionen kann dadurch eine Differenz entstehen. |
- Mit den Optionen Spalten überstreichen oder Spalten unterstreichen können Sie die einzelnen Spalten formatieren. Diese Formatierung bezieht sich immer auf die komplette Spaltenbreite, nicht nur auf den Wert der Spalte.
Zeilenarten ohne Stufenlogik fließen nicht in die Summenberechnung ein, z. B. Davon-Positionen. Sie können den Wert einer Davon-Position für das aktuelle Wirtschaftsjahr sowie das Vorjahr in der Positionsspalte (POSBEZ) mit der Option Werte in Bezeichnungsspalte darstellen. Die Option ist nur bei Zeilenarten ohne Stufenlogik sichtbar.
Dialog Auswertungs-Dichte
Die Auswertungsdichten stellen die unterschiedlichen Gliederungsschemen einer Auswertung dar. Im Dialogfenster Auswertungsdichte können Sie eine neue Auswertungsdichte anlegen. Die Positionen des Auswertungsrahmens können in mehrere Auswertungsdichten einfließen.
| Hinweis: Sie können nur einen Kanzleirahmen bearbeiten, der nicht gesperrt ist. Die Neuanlage und Entsperrung von Kanzleirahmen nehmen Sie im Dokument Auswertungen Servicefunktionen vor. Einen Standardrahmen können Sie nicht bearbeiten. |
Dialog Auswertungs-Dichte öffnen
Aus Auswertungsrahmen-Dokumenten, z. B. BWA-Rahmen
- Symbol
Dichte
- Kontextmenü auf Dichte -> Eintrag Dichte bearbeiten oder Dichte anzeigen
- Kontextmenü auf Dichte -> Eintrag Neue Dichte links oder Neue Dichte rechts
- Doppelklick auf Dichte
Symbole
| Symbol | Erläuterung | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Ein neuer Datensatz wird angelegt. | ||||||
| Nach Bestätigung einer Sicherheitsabfrage wird der aktuelle Datensatz gelöscht. | ||||||
| Mit den Pfeilen wechseln Sie zum ersten bzw. letzten Datensatz oder zum vorherigen bzw. nächsten Datensatz. Sie können den Eintrag direkt im Eingabefeld erfassen und mit Enter bestätigen. |
Dialog Auswertungs-Dichte
Bezeichnung Im Feld Bezeichnung können Sie einen beliegen Namen eingeben. Beginn Aktiva (Bilanzrahmen) Hier werden die Bereiche einer Bilanz definiert, die für die Druckaufbereitung benötigt werden. Tragen Sie die Position für den Beginn der Aktiva ein.
Beginn Passiva (Bilanzrahmen)
Hier werden die Bereiche einer Bilanz definiert, die für die Druckaufbereitung benötigt werden. Tragen Sie die Position für den Beginn der Passiva ein.
Beginn GuV (Bilanzrahmen)
Hier werden die Bereiche einer Bilanz definiert, die für die Druckaufbereitung benötigt werden. Tragen Sie die Position für den Beginn der GuV ein.
Farbe
Wählen Sie die Farbe für den Beginn eines neuen Bereichs.
Dialog Überschrift
Im Dialogfenster Überschrift legen Sie das Layout für die Spaltenüberschrift des Auswertungsrahmen-Dokuments fest. Über die Optionsfelder können Sie steuern, ob die Überschrift über- oder unterstrichen wird.
| Hinweis: Sie können nur einen Kanzleirahmen bearbeiten, der nicht gesperrt ist. Die Neuanlage und Entsperrung von Kanzleirahmen nehmen Sie im Dokument Auswertungen Servicefunktionen vor. Einen Standardrahmen können Sie nicht bearbeiten. |
Dialog Überschrift öffnen
Aus Auswertungsrahmen-Dokumenten, z. B. BWA-Rahmen
- Symbol
Überschrift
Register für die einzelnen Spalten im unteren Bereich
| Hinweis: Die Register des Dialogfensters stellen die Spalten dar, die im Dokument vorhanden sind. Das Layout der Überschrift wird für jede einzelne Spalte auf vergleichbare Weise definiert. |
Die einzelnen Felder sind weitgehend identisch und werden hier gemeinsam beschrieben. Auf die Unterschiede wird im Text hingewiesen. Mit der Option Mit Ausgabe legen Sie fest, ob der Inhalt in der Spalte ausgegeben wird oder nicht. Mit diesem Kenner wird festgelegt, ob die Überschrift eine Spalte ausgegeben wird oder nicht.
Daneben können Sie die Schriftart, Schriftgröße und weitere Formatierungsmöglichkeiten, wie Fett, Kursiv, Unterstreichung und Farbe der Überschrift definieren. Im Feld Ausgabeformat wird in einigen Registern die gewählte Formatierung anhand eines Beispieltextes angezeigt.
Dialog Übertrag
Im Dialogfenster Übertrag können Sie das Layout für die Überträge einer Auswertung definieren und individuell gestalten.
| Hinweis: Sie können nur einen Kanzleirahmen bearbeiten, der nicht gesperrt ist. Die Neuanlage und Entsperrung von Kanzleirahmen nehmen Sie im Dokument Auswertungen Servicefunktionen vor. Einen Standardrahmen können Sie nicht bearbeiten. |
Dialog Übertrag öffnen Aus Auswertungsrahmen-Dokumenten, z. B. BWA-Rahmen
- Symbol
Überträge
Stufe
Bei einem Übertrag handelt es sich um die Ausgabe der Zwischensumme bei einem Seitenwechsel. Für jede Gliederungsstufe wird programmseitig eine Summe ermittelt und mitgeführt. Im Dialogfenster Übertrag definieren Sie, von welcher Stufe die Zwischensumme ausgegeben werden soll.
| Hinweis: Der Übertrag sollte die gleiche Gliederungsstufe wie die Endsumme haben. |
Darstellung im Fuß / Darstellung im Kopf
Legen Sie fest, ob der Übertrag in der Fußzeile oder in der Kopfzeile oder in Fuß- und Kopfzeile ausgegeben werden soll. Vor und nach der Übertragszeile können Sie eine Linie einfügen. Register für die einzelnen Spalten im unteren Bereich
| Hinweis: Die Register des Dialogfensters stellen die Spalten des Dokuments dar, für die Sie das Layout für einen Übertrag definieren können. |
Mit der Option Mit Ausgabe legen Sie fest, ob der Inhalt in der Spalte ausgegeben wird oder nicht. Mit diesem Kenner wird festgelegt, ob der Übertrag in einer Spalte ausgegeben wird oder nicht.
Daneben können Sie die Schriftart, Schriftgröße und weitere Formatierungsmöglichkeiten, wie Fett, Kursiv, Unterstreichung und Farbe für den Übertrag definieren. Im Feld Ausgabeformat wird in einigen Registern die gewählte Formatierung anhand eines Beispieltextes angezeigt. Die Einstellung für den Einzug der Positionsbezeichnung vom linken Rand können Sie entweder in mm angeben oder von der vorherigen Zeilenart übernehmen.
Dialog Protokoll eingesteuerte Konten
Im Dialog Protokoll eingesteuerte Konten können Sie die Auswertung hinsichtlich der Kontenzuordnungen in den Positionen prüfen. Wenn Sie Differenzen feststellen, können Sie nachvollziehen, wie die Differenz entstanden ist, z. B. weil ein Konto nicht eingesteuert ist. Bei individuell gestalteten Auswertungen können Sie das Protokoll eingesteuerte Konten nutzen, um sicherzustellen, dass alle relevanten Konten korrekt in die Auswertung einfließen. In der Zeilenart des Auswertungsrahmen-Dokuments können Sie mit der Option Mit Nachweis Konten festlegen, ob Positionen in die Prüfung einfließen.
Dialog Protokoll eingesteuerter Konten öffnen
Aus Dokumenten, die auf Auswertungsrahmen basieren z. B. BWA, Bilanz , Anlagenspiegel usw.
- Symbol
Eingesteuerte Konten
- Kontextmenü auf Spaltenbezeichnung -> Eintrag Nachweis eingesteuerte Konten
Symbole
| Symbol | Erläuterung | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Die aktuelle Ansicht wird gedruckt. | ||||||
| Die Seitenansicht wird geöffnet. | ||||||
| Der Suchdialog wird geöffnet. Im Dialogfenster können sie verschiedene Suchkriterien einstellen. Mit der F3-Taste wird das nächste Suchergebnis angezeigt, mit Shift+F3 wird zum vorherigen gewechselt. Beachten Sie die allgemeine Hilfeseite | ||||||
| Auswahl des gewünschten Zeitraums. |
Auflistung Konten in den einzelnen Registern
Im mittleren Bereich werden die einzelnen Konten aufgelistet. In den Registerseiten Einfach eingesteuert und Mehrfach eingesteuert werden zusätzlich die Positionen angezeigt. Mit Doppelklick auf einen Eintrag wird die entsprechende Position im Dokument markiert. So können Sie komfortabel erkennen, in welchem Teil der Auswertung sich die Position befindet. Über das Kontextmenü können Sie die Position ebenfalls anzeigen lassen. Zusätzlich können Sie über das Kontextmenü die Position direkt bearbeiten und die entsprechende Zuordnung ergänzen. Beachten Sie, dass Sie nur in den Registern Mandantbezeichnung und Mandantformel Änderungen einpflegen können.
Register Nicht eingesteuert
In diesem Register werden die Konten angezeigt, die in den gewählten Spalten nicht eingesteuert sind. Ändern Sie die Zuordnung in der jeweiligen Position im Auswertungsrahmen-Dokument.
Register Einfach eingesteuert
In diesem Register werden die Konten angezeigt, die in den gewählten Spalten einfach eingesteuert sind. Hier können Sie prüfen, in welche Position und mit welchem Betrag ein Konto einfließt.
Register Mehrfach eingesteuert
In diesem Register werden die Konten angezeigt, die in den gewählten Spalten einfach eingesteuert sind. Durch Fehler in der Kontenzuordnung in den Positionen des Auswertungsrahmens kann es vorkommen, dass Konten mehrfach in eine Position einfließen. Ändern Sie die Zuordnung in den jeweiligen Positionen im Auswertungsrahmen-Dokument.
Dialog Speicher verwalten
In der Betriebswirtschaftlichen Auswertung (BWA) und im Betriebsabrechnungsbogen (BAB) gibt es zusätzlich zur Summenbildung über die Stufen die Möglichkeit Positionswerte über sogenannte Speicher auf andere Positionen weiterzugeben bzw. mit ihnen zu rechnen. Im Dialogfenster Speicher verwalten definieren und verwalten Sie die Speicher für die Rechenoperationen. Die Anlage der Speicher und die Weiterberechnung mit den Speichern gilt immer für alle Kontenrahmen bzw. Kostenartenrahmen.
Dialog Speicher verwalten öffnen
Aus den Dokumenten BWA-Rahmen und BAB-Rahmen -> Dialog Position -> Register Formel
- Schaltfläche Speicher verwalten
| Hinweis: Sie können nur einen Kanzleirahmen bearbeiten, der nicht gesperrt ist. Die Neuanlage und Entsperrung von Kanzleirahmen nehmen Sie im Dokument Auswertungen Servicefunktionen vor. Einen Standardrahmen können Sie nicht bearbeiten. |
Symbole
| Symbol | Erläuterung | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Ein neuer Datensatz wird angelegt. | ||||||
| Nach Bestätigung einer Sicherheitsabfrage wird der aktuelle Datensatz gelöscht. Sie können nur Speicher löschen, die in keiner Position verwendet werden. | ||||||
| Die aktuelle Ansicht wird gedruckt. | ||||||
| Die Seitenansicht wird geöffnet. |
Neuanlage eines Speichers
Über das Symbol Neu fügen Sie einen neuen Speicher hinzu. Wählen Sie in den Spalten von Position und bis Position den Bereich der Positionen aller Auswertungsdichten. Bei der von- und bis-Position können Sie dieselbe Position wählen. Geben Sie in der Spalte Speicher die Bezeichnung ein. Beachten Sie:
- Im Positionsbereich sind nur Positionen enthalten, die mit Darstellung Einzelzeile (Einsteuerung Konten durch Formel) hinterlegt sind.
- Die Bezeichnung des Speichers muss mit einem Buchstaben beginnen, danach dürfen nur Ziffern bzw. Buchstaben folgen. Leerschritte und Sonderzeichen sind nicht zulässig.
| Beispiel: Die Positionen Umsatzerlöse und Sonstige Erlöse werden zum Speicher Erlöse zusammengefasst. |
Unterer Bereich des Dialogfensters
Im unteren Bereich werden die Positionen angezeigt, in denen der Speicher verwendet wird. Mit der Schaltfläche Übernehmen werden die Speicher gespeichert ohne in die Position übernommen zu werden. Mit Klick auf die Schaltfläche Hinzufügen wird der aktuell gewählte Speicher in die Rechenoperation der aktuellen Auswertungsposition übernommen. Nach der Übernahme des Speichers in den Bereich Rechenoperationen können Sie zusätzliche Rechenoperationen und Funktionen für die Berechnung hinzufügen.
Dialog Taxonomiezuordnung
Die elektronische Einreichung von Jahresabschlüssen basiert auf einer sogenannten HGB-Taxonomie, welches ein einheitliches Format für die Bereitstellung der Daten in Form einer XML-Datei darstellt. Die Taxonomie beinhaltet eine Sammlung aller gebräuchlichen Berichtsbestandteile wie Bilanzgliederung, GuV-Gliederung, Anlagespiegel usw. sowie Elemente aus dem Berichtswesen wie Anhang und Lagebericht.
| Hinweis: Beachten Sie, dass die HGB-Taxonomie für die Offenlegung unabhängig von der Kontentaxonomie ist, die Sie im Dialog Positionen -> Register Formel hinterlegen können. |
Um eine Bilanzauswertung mit GuV und einen Anlagespiegel elektronisch bereitstellen zu können, muss jeder Position in einer Bilanzgliederung oder in einem Anlagespiegel ein Taxonomieelement zugeordnet werden. Bei der Übertragung des elektronischen Jahresabschlusses können dann die Positionen der offenlegungspflichtigen Auswertungen (Bilanz, GuV, Anlagespiegel) eindeutig dem XBRL-Schema zugeordnet werden. Die HGB-Taxonomie ist im Programm standardmäßig enthalten, d.h. Sie als Anwender müssen diese Taxonomie nicht importieren. Auch werden die aktuellen und weiteren Versionen von Taxonomien immer durch ein Programmupdate mitgeliefert. Für die offenlegungspflichtigen Gesellschaftsformen wie Kapitalgesellschaften und Personengesellschaften ohne eine natürliche Person als persönlich haftender Gesellschafter sind standardmäßig im Programm die HGB-Taxonomien der jeweiligen Standardrahmen zugeordnet.
| Hinweis: Da für die Offenlegung eine entsprechende Gliederung verwendet werden muss, wurde standardmäßig auch nur den jeweiligen Dichten für Offenlegung die HGB-Taxonomie zugeordnet. Es kann demnach sein, dass eine Dichte Positionen beinhaltet, welche keine Taxonomiezuordnung beinhaltet. Die zu verwendenden Offenlegungsdichten sind entsprechend bezeichnet. |
Durch den automatischen Abgleich von Kanzleirahmen erhalten auch immer alle Kanzleirahmen die aktuelle Taxonomie zugeordnet. Die Option für den automatischen Abgleich setzen Sie in der Zentralakte im Dokument Auswertungen Servicefunktionen in den Eigenschaften des Kanzleirahmens. Die zugeordnete Taxonomie kann auch im Bearbeitungsmodus einer Position angezeigt werden. Dazu gibt es eine neue Registerseite Taxonomie, welche die deutsche und englische Bezeichnung der Taxonomie sowie den Taxonomienamen anzeigt. Die Bearbeitung der Taxonomie in diesem Fenster ist jedoch nicht möglich, es dient nur zu Ansicht.
Automatische Taxonomiezuordnung
Die Zuordnung einer Taxonomie zu einem Rahmen erfolgt in dem entsprechenden Dokument zum Auswertungsrahmen, z.B. Bilanzrahmen. In der Symbolleiste der Entwurfsansicht kann über ein Symbol der Zuordnungsdienst gestartet werden. Mit der Funktion Taxonomiezuordnung kann eine automatische oder manuelle Zuordnung erfolgen. Die automatische Zuordnung vergleicht zunächst die Positionsbezeichnungen des Rahmens und mit den Bezeichnungen der Taxonomie, werden Übereinstimmungen in den Bezeichnungen gefunden erfolgt die Zuordnung der Taxonomie zur Auswertungsposition. Beachten Sie, dass Sie die automatisch zugeordneten Elemente auf sachliche Richtigkeit zu prüfen sind.
Die Zuordnung kann für alle Dichten eines Rahmens gleichzeitig oder für eine einzelne Dichte erfolgen.
| Achtung: Eine automatische Zuordnung ist im Anlagespiegel auf Grund von Mehrfachvorhandensein der einzelnen Taxonomieelemente nicht möglich. Hier kann nur eine manuelle Zuordnung erfolgen. |
| Hinweis: Die automatische Zuordnung der Taxonomie per Automatischer Abgleich beim Programmupdate erfolgt nur für Kanzleirahmen, welche von den oben aufgeführten Standardrahmen abgeleitet wurden. Für alle weiteren Kanzleirahmen erfolgt keine automatische Zuordnung. Die Zuordnung kann jederzeit mit der Funktion Taxonomiezuordnung für Offenlegung nachgeholt werden. |
Manuelle Zuordnung
Bei der manuellen Zuordnung erhalten Sie in einem separaten Fenster die Taxonomieelemente in Form einer Baumstruktur, welche eine Vielzahl von Gliederungselementen einer Auswertung beinhaltet. Haben Sie ein entsprechendes Element in der Gliederung gefunden, können Sie das Element anklicken und per Drag and Drop (mit gedrückter Maustaste auf die Position ziehen) der dazu passenden Position zuordnen. Im unteren Bereich des Dienstes können Sie jederzeit das zugeordnete Element mit dem Taxonomienamen erkennen. Die Zuordnung der Taxonomie kann auch per Tastaturbedienung erfolgen.
| [Strg] + [Tab] | Mit dieser Tastenkombination wechseln Sie von dem Zuordnungsfenster in den Taxonomie-Browser und wieder zurück |
| [Strg] + [Z] | Diese Tastenkombination ordnet die markierte Taxonomie der markierten Position zu. |
| [Tab] / [Shift] + [Tab] | Mit der Tab-Taste können Sie sich innerhalb des Taxonomiefensters bewegen. |
| [Pfeiltasten] | Mit den Pfeiltasten (oben, unten, rechts, links) können Sie die Taxonomieelemente (Baumstruktur) auf- und zuklappen. |
Innerhalb des Taxonomiebrowsers können Sie nach bestimmten Elementen suchen. Verwenden sie dazu das Eingabefeld im oberen Bereich des Fensters. Kennen Sie nicht die komplette Bezeichnung des gesuchten Elementes können Sie mit der Eingabe von * die Suche erweitern, z.B. Eingabe *Verbindlichkeiten* und Sie bekommen alle Elemente mit dem Inhalt "Verbindlichkeiten" angezeigt. Mit Hilfe des Kontextmenüs einer Zuordnung können Sie diese über die Löschfunktion wieder rückgängig machen. Das Löschsymbol in der Symbolleiste löscht alle vorhanden Taxonomien. Mit Hilfe von Mehrfachselektion können auch nur einzelne Bereiche von zugeordneten Taxonomien gelöscht werden.
Taxonomie vom Standardrahmen übernehmen
Diese Funktion ermöglicht Ihnen die Übernahme der Taxonomiezuordnung von dem dazugehörigen Standardrahmen. Für Kanzleirahmen ohne Ableitung und einer Gültigkeit bis 12/2005 wird die Taxonomie des aktuellen Standardrahmens übernommen. Somit können auch für ältere Gültigkeiten die Taxonomien zugeordnet werden, eine manuelle Zuordnung ist nicht nötig. Auch wenn Sie manuelle Änderungen an den Taxonomiezuordnungen getätigt haben, können Sie mit dieser Funktion die Standardzuordnung wieder übernehmen. Somit werden die manuell getätigten Zuordnungen gelöscht. Mit der Version V10.7 wurde die Taxonomieversion 4.0 mit Änderungen nach BilMoG ausgeliefert. Parallel dazu bleibt die Taxonomieversion 3.0 im System enthalten solange diese noch vom Bundesanzeiger unterstützt wird. Bei individuellen Kanzleirahmen ohne Taxonomieelemente kann zwischen diesen zwei Versionen bei der Zuordnung gewählt werden. Die Übernahme der Taxonomieelemente aus dem Standardrahmen in einen Kanzleirahmen ist nur möglich, wenn der Kanzleirahmen von einem Standardrahmen mit einer entsprechenden Gültigkeit abgleitet wurde. Für die Gültigkeit ab 01/2010 wird die Taxonomieversion 4.0 zugeordnet und für Kanzleirahmen < 2010 wird die Taxonomieversion 3.0 zugeordnet. Für Kanzleirahmen ohne Ableitung vom Standardrahmen ist die automatische Ableitung nicht möglich, da die Zuordnung einer Taxonomieversion ohne Gültigkeit nicht möglich ist. In diesem Fall ist die manuelle Zuordnung erforderlich.
Dialog Kontentaxonomiebrowser
Im Dialog Kontentaxonomiebrowser können Sie für die Positionen des Auswertungsrahmens die Konten dem Kontentaxonomieschema zuordnen. die Auswertung wird dann nicht über die Kontenzuordnungen sondern über die Zuordnung der Kontentaxonomie erstellt.
| Hinweis: Beachten Sie, dass die Kontentaxonomie unabhängig von der HGB-Taxonomie für die Offenlegung ist. |
Dialog Kontentaxomoniebrowser öffnen Aus Auswertungsrahmen-Dokumenten, z. B. Bilanzrahmen, Anlagenspiegel-Rahmen usw.
- Dialog Position -> Register Formel -> Kontenrahmen Kontentaxonomie wählen -> Kontextmenü Taxonomiebrowser
Kontentaxonomie für Position übernehmen
Wählen Sie im Dialog die gewünschte Position im Taxonomieschema mit Doppelklick oder klicken Sie auf die Schaltfläche Übernehmen. Die Schaltfläche Übernehmen ist nur vorhanden, wenn der Auswertungsrahmen nicht gesperrt ist.
Die Kontentaxonomie ist kontenrahmenübergreifend. Die Sachkonten, die der Kontentaxonomie in den verschiedenen Kontenrahmen zugeordnet sind entsprechen keiner einheitlichen Reihenfolge. Die Erfassung von Kontenzuordnungen zur Kontentaxonomie über Kontenbereiche, wie bei der Erfassung von Kontenzuordnungen mittels Kontonummern für einen Kontenrahmen, z. B.: 400:479, ist nicht sinnvoll möglich.
Dialog Erläuterungen
Im Dialog Erläuterungen erfassen und pflegen Sie Erläuterungstexte zu einzelnen Postionen, Konten oder Kostenarten der Auswertungsrahmendokumente BWA, Bilanz, Anlagenspiegel und BAB. Abhängig davon, aus welchem Dokument Sie den Dialog öffnen, wird die Erläuterung im Kanzleirahmen in der Zentralakte / den Zentralen Stammdaten oder für eine/ einzelne/n Mandanten / Firma oder explizit für eine einzelne Auswertung gespeichert.
| Hinweis: Achten Sie auf die korrekte Einstellung in den Felder Rahmen, Art und Dichte in den jeweiligen Dokumenteigenschaften. |
Beachten Sie, dass Sie für Bilanzen im Dokument Jahresabschluss Erläuterungen Ihre Erläuterungstexte noch komfortabler erfassen und pflegen können.
Dialog Erläuterungen öffnen
- Aus den Dokumenten Erläuterungen BWA, Erläuterungen Bilanz, Erläuterungen Anlagenspiegel, Erläuterungen BAB und den zugehörigen Auswertungsdokumenten, z.B. BWA, Bilanz, BAB und Anlagenspiegel.
- Position markieren -> Kontextmenü -> Position erläutern
- Konto markieren -> Kontextmenü -> Position erläutern
- Kostenart markieren -> Kontextmenü -> Position erläutern
Beachten Sie, dass in den Auswertungsdokumenten BWA, Bilanz, BAB und Anlagenspiegel die Erläuterungen aktiv sein müssen, damit diese angezeigt werden.
Positionierung
Wählen Sie, wo der Erläuterungstext angezeigt werden soll:
- vor Position bzw. vor Konto bzw. vor Kostenart
- nach Position bzw. nach Konto bzw. nach Kostenart
Symbole und Eingabefeld
Oberhalb des Texteingabefeldes stehen die üblichen Windows-Funktionen für die Formatierung des Textes zur Verfügung. Mit Doppelklick auf das Textlineal öffnet sich der Dialog Tabulatoren in dem Sie einen oder mehrere Tabulatoren definieren können.
Klicken Sie auf die Schaltfläche Übernehmen um die Eingaben zu speichern ohne das Fenster zu schließen.
Mit Klick auf die Schaltfläche OK werden die Eintragungen übernommen und der Dialog geschlossen.
| Hinweis: Um die Erläuterungen in Ihr Auswertungsdokument BWA, Bilanz, BAB oder Anlagespiegel zu übernehmen, müssen Sie in den Dokumenteigenschaften des jeweiligen Dokumentes -> Register Anzeige die Option Erläuterungen eingeblendet setzen. Erläuterungen, die Sie im zugehörigen Dokument in den Zentralen Stammdaten neu erfasst haben, übernehmen Sie mit der Funktion Update Erläuterungen in das Auswertungsdokument. |