Dialoge Disposition Zahlungsausgang / -eingang
Dialoge Disposition Zahlungsausgang / -eingang
Dialog Ausgabe auf Zahlungsträger
Im Dialog Ausgabe auf Zahlungsträger können Sie die disponierten Posten ausgeben. Die verschiedenen Zahlungsarten können Sie jeweils nur einzeln ausgeben, z. B. nur SEPA-Lastschriften oder nur DTA bzw. nur Scheck oder nur Überweisungen.
| Hinweis: Bei einer Ausgabe von SEPA-Lastschriften erstellt das Programm jeweils eine eigene Datei für Basislastschriften (CORE) oder Basislastschriften (COR1) und Firmenlastschriften (B2B). Dialog Ausgabe auf Zahlungsträger öffnen |
Bei der Ausgabe von SEPA-Lastschriften bzw. SEPA-Überweisungen können folgende Ausgabeformate gewählt werden:
- ZKA Version 3.3 (gültig ab 17.11.2019)
- ZKA Version 2.7 (gültig ab 04.11.2013)
- ZKA Version 2.6 (gültig ab 17.11.2012)
Dialog Ausgabe auf Zahlungsträger öffnen
Aus dem Dokument Disposition Zahlungseingang und Disposition Zahlungsausgang:
- Symbol
Ausgabe Zahlungsträger -> Zahlungsart im Untermenü wählen
- Eine oder mehrere Zeilen markieren -> Kontextmenü auf Markierung -> Eintrag Ausgabe auf Zahlungsträger -> Zahlungsart im Untermenü wählen
Auflistung der Zahlungen
In der Übersicht der auszugebenden Zahlungen werden Informationen zur Empfänger- und Auftraggeberbank angezeigt. Bei den Zahlungsarten DTAZV, SEPA-Überweisungen und SEPA-Lastschriften können Sie verschiedene Zusatzangaben hinterlegen. Klicken Sie doppelt in die Spalte AZV bzw. SEPA oder auf die Schaltfläche Auswahl um das Dialogfenster Zusatzangaben zu öffnen.
| Hinweis: Beachten Sie, dass die Ausgabe von Lastschriften bzw. Schecks und Überweisungen auf die von uns vorgesehene Standardformulare im Format DIN A4 quer für Laser erfolgt. |
Ausgabedatum
Das Ausgabedatum beim Zahlungsausgang ergibt sich aus dem Tagesdatum, an dem der Zahlungsträger ausgegeben wird.
Das Ausgabedatum beim Zahlungseinzug ergibt sich aus dem Ausführungsdatum, das in den Dokumenteigenschaften hinterlegt ist. Bei der Ausgabe von SEPA-Lastschriften wird je Einstellung im Personenkonto direkt die Pre-Notification per E-Mail versendet oder ausgedruckt.
Zahlungsträger ausgeben und in Finanzbuchhaltung verbuchen
Nachdem Sie mit OK bestätigt haben, öffnet das Dialogfenster Ausgabe Zahlungen. Aus diesem Fenster erzeugen Sie die gewünschte Ausgabedatei, den Begleitzettel und hinterlegen die Einstellungen für die Ausgabe in die Finanzbuchhaltung.
Zahlungsträger ausgeben und in Finanzbuchhaltung verbuchen
Nachdem Sie mit OK bestätigt haben, öffnet das Dialogfenster Ausgabe Zahlungen. Aus diesem Fenster erzeugen Sie die gewünschte Ausgabedatei, den Begleitzettel und hinterlegen die Einstellungen für die Ausgabe in die Finanzbuchhaltung.
Dialog Ausgabe Zahlungen
Im Dialogfenster Ausgabe Zahlungen wählen sie die Einstellungen für die Ausgabedatei und für die Verbuchung der Zahlungen in der Finanzbuchhaltung.
Je nach Zahlungsart werden unterschiedliche Informationen, Optionen und Einstellungen angezeigt. Die Optionen und Einstellungen bleiben für die aktuelle Firma benutzerbezogen gespeichert, so dass sie automatisch beim nächsten Aufruf eingestellt sind.
Im oberen Bereich werden die Informationen zu Ihren Daten angezeigt. Die verschiedenen Zahlungsarten können Sie jeweils nur einzeln ausgeben, z. B. nur SEPA-Lastschriften oder nur Scheck oder nur SEPA-Überweisungen.
Dialog Ausgabe Zahlungen öffnen
Aus dem Dialogfenster Ausgabe aus Zahlungsträger:
- Schaltfläche OK
Aus dem Dokument Offene Zahlungen:
- Symbol
Ausgabe Zahlungsträger
- Zahlung markieren -> Kontextmenü -> Zahlungsträger ausgeben -> Zahlungsart wählen
Aus dem Dokument Erledigte Zahlungen:
- Zahlung markieren -> Kontextmenü -> Zahlungsträgerausgabe wiederholen -> Zahlungsart wählen
Register Ziel
Wählen Sie das gewünschte Format und den Speicherort für die Ausgabe der Zahlungen. Je nach Zahlungsart stehen verschiedene Auswahlmöglichkeiten zur Verfügung. Klicken Sie auf das Symbol neben dem unteren Feld und wählen Sie den Speicherpfad für die Ausgabedatei.
Folgende Einstellungen können Sie wählen:
Einzelbuchungen: Bei der Ausgabe von SEPA-Überweisungen und -Lastschriften können Sie wählen, ob die Zahlungen Einzelbuchungen auf dem Kontoauszug erscheinen sollen. Wenn Sie die Option nicht markieren, werden die Zahlungen als Sammelbuchung ausgegeben.
Ausgabe nach Banking: Die Datei wird im Verzeichnis <..\rewe_daten_sepa\Banking\Dtaus> abgestellt. Wenn Sie dieses Kontrollkästchen aktivieren, können Sie keinen alternativen Speicherpfad angeben.
HBCI-Ausgabe (nur Zahlungsausgang): Bei der Ausgabe auf den Zahlungsträger wird bei SEPA-Überweisungen automatisch das Erstellungsdatum ermittelt und in die Ausgabedatei übertragen. Einige Banken lehnen die Verarbeitung von Dateien mit diesem Datum ab und verlangen als Ausführungsdatum den 01.01.1999. Für diesen Sonderfall können Sie die Option HBCI-AUSGABE (1.1.1999) setzen. Dieses Datum wird von den Zahlsystemen als "kein Ausführungsdatum" interpretiert.
Register Druck
Je nach Zahlungsart stehen in diesem Register verschiedene Auswahlmöglichkeiten zur Verfügung:
- Legen Sie fest, ob und wie viele Begleitzettel gedruckt werden sollen. Wenn Sie keine Begleitzettel benötigen, geben Sie den Wert 0 ein.
- Legen Sie fest, ob mit Duplikaten oder mit Währungskennzeichnung ausgegeben werden soll. Je nach Drucker sind Randanpassungen notwendig. Die Druckausgabe erfolgt im Querformat. Randanpassungen des linken und des oberen Randes in mm (Millimeter) sind möglich. Prüfen Sie die Randeinstellungen vor der erstmaligen Nutzung der Ausgabe bzw. eines Druckers.
Register Ausgabe Fibu
Die Zahlungsbuchungen können Sie direkt in der Finanzbuchhaltung verbuchen lassen. Achten Sie darauf, dass im Mandantenstammblatt -> Register Bank Verrechnungskonten hinterlegt sind, die im Kontenstamm als Bankkonto geschlüsselt sind.
Die Buchung der Zahlung erfolgt in den angezeigten Buchungsmonat. Je nach Dokument wird der Buchungsmonat folgendermaßen ermittelt:
- Disposition Zahlungsausgang: Zahldatum
- Disposition Zahlungseinzug: Ausführungsdatum
- Offene Zahlungen: Zeitraum bis Monat in den Dokumenteigenschaften
Wenn Sie die Option aktivieren, können Sie die gewünschten Einstellungen zum Buchungsimport und den Buchungskreisen vornehmen.
| Hinweis: Bei Firmen mit Ist-Versteuerung ist standardmäßig die Option autom. Umbuchung Umsatzsteuer beim Zahlungseinzug gesetzt, um die automatische Folgebuchung von nicht fällige auf fällige Umsatzsteuer in der Buchungsliste zu erzeugen. Deaktivieren Sie diese Option, wenn für die Zahlungsbuchungen diese Umbuchung nicht notwendig ist. |
Dialog Automatische Disposition
Im Dialogfenster Automatische Disposition können Sie allen Offenen Posten einer Zahlungsart zuordnen.
Dialog Automatische Disposition öffnen
Aus dem Dokument Disposition Zahlungseingang und Disposition Zahlungsausgang:
- Symbol
Automatische Disposition
Auflistung der Banken
Wählen Sie die gewünschte Zahlungsart für die jeweilige Bank. Die Banken werden bei der Disposition nacheinander abgearbeitet, bis das Kreditlimit erreicht ist. Das Kreditlimit steuert den höchstmöglichen Dispositionsbetrag.
Folgende Möglichkeiten stehen für eine automatische Disposition zur Verfügung:
- Aktivierung einer oder mehrerer Banken durch Auswahl einer Zahlungsart
- Eingabe des Kreditlimits
- Eingabe des Scheckbetrags im Feld Scheck ab bei Auswahl der Zahlungsart Scheck/DTA oder Scheck/Überweisung
Beachten Sie, dass nicht alle Möglichkeiten zur Verfügung stehen, wenn Sie den Dialog aus dem Dokument Zahlungseinzug öffnen.
Dialog Zusatzangaben
Je nachdem, welche Zahlungsart gewählt wurde, stehen im Dialogfenster Ausgabe auf Zahlungsträger nach Doppelklick in die Spalte AZV bzw. SEPA weitere Zusatzangaben zur Verfügung. In den Zusatzangaben AZV werden die grundlegenden Informationen der Zahlungen wie z.B. Empfänger angezeigt und die für die Ausführung der Auslandszahlung notwendigen zusätzlichen Angaben gemacht.
Folgende Register stehen zur Verfügung:
- Zusatzangaben AZV - Anweisungen
- Zusatzangaben AZV - Z1-Meldung
- Zusatzangaben SEPA,
- Zusatzangaben AZV - Anweisungen
Zusatzangaben AZV - Anweisungen
In der Registerkarte Anweisungen werden die Angaben für die Ausführung beteiligten Banken eingetragen. Es wird standardmäßig die Einstellung aus dem Kunden- und Lieferantenstamm Register Zahlungsverkehr übernommen.
Ausführungsart
Es stehen in der verschiedene Ausführungsarten zur Verfügung. Die Ausführungsart ist die Zahlungsart der Auslandszahlung, d.h. auf welchem Wege die Benachrichtigung und damit verbunden die Zahlung an den Zahlungsempfänger vorgenommen wird.
Entgeltregelung
Hier wird festgelegt, wer die Kosten der beteiligten Banken für die Durchführung der Auslandszahlung berechnet bekommt. Es stehen drei Entgeltregelungen zur Verfügung:
- Entgeltteilung
- alle Entgelte zu Lasten Auftraggeber
- alle Entgelte zu Lasten Empfänger
Weisungsschlüssel
Es stehen in der Auswahlliste verschiedene Weisungsschlüssel zur Verfügung. Die Weisungsschlüssel sind notwendig, wenn eine besondere Information, Benachrichtigung oder Zahlungsweise notwendig ist. Der Weisungsschlüssel wird entweder durch die Auftraggeber- oder durch die Empfängerbank ausgeführt und kann im Feld Zusatzangaben durch Text ergänzt werden.
Zusatzangaben
Für die Ausführung des Weisungsschlüssels können hier Eingaben erfasst werden, die mit dem Weisungsschlüssel verarbeitet werden.
Ansprechpartner
Für Rückfragen im Zusammenhang mit der Ausführung der Auslandszahlung kann hier ein Ansprechpartner und seine Kontaktdaten wie z.B. die Telefon-Nr. erfasst werden.
Zusatzangaben AZV - Z1-Meldung
In der Registerkarte Z1-Meldung können die Angaben gemäß §§59 ff AWV (Außenwirtschaftsverordnung) eingetragen werden. Für die Weitergabe der Z1-Meldung muss die kontoführende Bank eine Berechtigung erteilt haben und es muss die Unternehmensangaben über die Bundesland-Nr. und der LZB-Firmennummer im Kanzlei-/Mandantenstammblatt Register Bank eingetragen sein.
Meldepflichtige Zahlung
Durch das Markieren dieser Option kann eine Z1-Meldung vorgenommen werden. Die Felder auf der Registerkarte Z1-Meldung werden durch diese Einstellung aktiviert.
Meldesatzart
Es stehen in der Auswahlliste folgende Meldesatzart zur Auswahl:
- Dienstleistungen, Übertragungen
- Kapitaltransaktionen und Kapitalerträge
Beide Meldesatzarten haben Eintragungen in den nachfolgenden Feldern zur Folge. Bei den Kapitaltransaktionen und Kapitalerträgen muss zusätzlich noch das Anlageland ausgefüllt werden.
Kennzahl
Eine Eingabe der Kennzahl kann direkt, d.h. in das Feld oder über den [../../../../../Content/allgemein/allg_beschreibung/beschreibung/bes_auswahlfenster.htm Auswahlbrowser] am Ende der Zeile vorgenommen werden. Standardmäßig werden die wichtigsten Kennzahlen der AWV (Außenwirtschaftsverordnung) ausgeliefert. Zur Kennzahl ist zwingend eine Eingabe im Feld Angabe zur Leistung notwendig.
| Hinweis: Sollte die bekannte Kennzahl nicht vorhanden sein, so kann diese Kennzahl in dem Feld erfasst werden. Das Programm trägt als Bezeichnung "unbekannt" ein, da diese Kennzahl abweichend von seinen bekannten Kennzahlen ist. Diese Kennzahl wird jedoch trotzdem vom Programm verarbeitet. Bei den Kennzahlen steht die Nr. 900 für Sonstiges zur Verfügung, die durch entsprechende, ausführliche Eintragungen im Feld Angaben zur Leistung beschrieben werden müssen und ggf. als mögliche Alternative verwendet werden kann. |
Angaben zur Leistung
Die Eingabe in diesem Feld ergänzt die eingetragene Kennzahl und ist zwingend notwendig.
Gläubigerland
Hier wird das Gläubigerland eingetragen. Es kann eine direkte Eingabe des Länderkürzels oder eine Auswahl über den [../../../../../Content/allgemein/allg_beschreibung/beschreibung/bes_auswahlfenster.htm Auswahlbrowser] erfolgen.
Anlageland
Hier wird das Anlageland eingetragen. Es kann eine direkte Eingabe des Länderkürzels oder eine Auswahl über den [../../../../../Content/allgemein/allg_beschreibung/beschreibung/bes_auswahlfenster.htm Auswahlbrowser] erfolgen.
Zusatzangaben SEPA
Hier besteht die Möglichkeit eine Referenznummer (bis zu 35 Zeichen) einzutragen, die bis zum Begünstigen/Empfänger der SEPA-Zahlung weitergegeben wird.