Funktionen / Dialoge Soll-Werte (FiBu)

Dialog Soll – Werte: Erfassung und Bearbeitung

Je nach Planungsart wählen Sie Kostenart, Konto bzw. BWA/BAB-Position, die sie planen aus. Die Neuanlage erfolgt über das Symbol oder Kontextmenü Neu.

Sie können unterschiedliche Erfassungsarten wählen:

Erfassungsart Individuelle Monatswerte

Diese Erfassungsart ermöglicht die Eingabe von Planwerten für die einzelnen Monate des Wirtschaftsjahres.

Vortrag Mit Hilfe dieses Kenners können Planwerte aus dem Vorjahr in das neue Planjahr (Wirtschaftsjahr) übernommen werden. Zusätzlich kann ein Faktor (%) für Steigerung oder Abschlag eingegeben werden. Dieser Faktor berechnet den Planwert für das neue Jahr. Wird kein Faktor hinterlegt, werden die Planwerte eins zu eins in das neue Jahr vorgetragen.

Der eigentliche Vortrag erfolgt über die Funktion Vortragswerte übernehmen in der Symbolleiste. Vorgetragen werden alle Planwerte der aktuell ausgewählten Planungsart. Es werden automatisch alle Kostenarten bzw. Positionen vorgetragen, für welche der Kenner zum Vortrag gesetzt wurde. Der Vortrag ist in dem Jahr durchzuführen, in welches die Planwerte vorgetragen werden sollen, analog zum Saldenvortrag in der Finanzbuchhaltung.

Der Vortrag kann beliebig oft wiederholt werden. Dabei wird geprüft, ob bereits Planwerte vorhanden sind. Die bereits übernommenen Planwerte können bei einem nochmaligen Vortrag überschrieben werden.

Soll der Vortrag nur für eine einzelne Kostenart oder eine einzelne Position wiederholt werden, kann dies über die Funktion Vortrag Kostenart / BAB-Position im Kontextmenü erfolgen.

Aufwand/Ertrag Für die Berechnung der Abweichung von Ist- und Sollwerten ist es notwendig, dass im Planwert der Kenner für Aufwand oder Ertrag gesetzt wird. Bei der Planung von Kostenarten wird die Verschlüsselung aus dem Kostenartenrahmen herangezogen. Wurde bereits in diesem Feld Aufwand oder Ertrag hinterlegt, so wird dieser Eintrag für die Planerfassung herangezogen.

Mit Hilfe dieser Hinterlegung wird der Saldo (Ertrag ./. Aufwand) aus den Planwerten einer Planungsart gebildet und im Dokument angezeigt.

Beispiel: Vortrag der individuellen Monatswerte

Die Einstellungen für den Vortrag gelten für alle erfassten Monatswerte.

Steigerung: 1%
Planwert Januar: 120,00
Vortragswert: 121,20 120,00 + (120,00 * 1%)
oder
Abschlag: 1%
Planwert Januar: 120,00
Vortragswert: 118,80 120,00 - (120,00 * 1%)

Erfassungsart Fester Monatswert

Die Erfassung eines festen Monatswertes bedeutet, dass einmalig ein Planwert hinterlegt wird und dieser für alle Monate des Wirtschaftsjahres herangezogen wird. Zusätzlich kann eine monatliche Erhöhung oder Minderung in Form eines Faktors (%) hinterlegt werden.

Fester Monatswert In diesem Feld ist der Planwert , welcher für alle Monat gelten soll oder der Ausgangswert für die Berechnung einer Erhöhung bzw. Minderung, zu hinterlegen. Veränderung - Art Die Art der Veränderung gibt an, wie die monatlichen Planwerte rechnerisch ermittelt werden sollen. In der Listbox stehen 4 verschiedene Arten zur Auswahl. Beispiele: Konstante Erhöhung Diese Rechenart erhöht den monatlichen Planwert um einen konstanten Wert, der sich aus dem Faktor und dem festen Monatswert errechnet. Beispiel: Konstante Erhöhung 2%

Monatswert 100.000,00 Monatl. Steigerung 2.000,00
Januar 100.000,00
Februar 102.000,00
März 104.000,00

Konstante Minderung Diese Rechenart mindert den monatlichen Planwert um einen konstanten Wert, der sich aus dem Faktor und dem festen Monatswert errechnet.

Beispiel: Konstante Minderung 2%

Monatswert 100.000,00 Monatl. Minderung 2.000,00
Januar 100.000,00
Februar 98.000,00
März 96.000,00

Lineare Erhöhung Die lineare Erhöhung errechnet die monatliche Veränderung grundsätzlich vom vorherigen Monat, d.h. Basis für die Veränderung eines Monats ist der Wert des Vormonats. Somit ergibt eine kontinuierliche Steigerung der Veränderung pro Monat. Beispiel: Lineare Erhöhung 2% Monatswert: 100.000,00

Monatswert Erhöhung Folgemonat
Januar 100.000,00 * 2% 2.000,00
Februar 102.000,00 * 2% 2.040,00
März 104.400,00 * 2% 2.088,00
April 106.488,00 * 2% 2.129,76

Lineare Minderung Die lineare Minderung errechnet die monatliche Veränderung grundsätzlich vom vorherigen Monat, d.h. Basis für die Veränderung eines Monats ist der Wert des Vormonats. Somit ergibt eine kontinuierliche Senkung der Veränderung pro Monat. Beispiel: Lineare Minderung 2% Monatswert 100.000,00

Monatswert Minderung Folgemonat
Januar 100.000,00 * 2% 2.000,00
Februar 98.000,00 * 2% 1.960,00
März 96.040,00 * 2% 1.920,80
April 94.119,20 * 2% 1.882,38

Veränderung - Faktor % Der Faktor wird in Form eines Prozentwertes hinterlegt und dient zur Berechnung der monatlichen Erhöhung bzw. Minderung von Planwerten.

Erfassungsart Quartalswerte

Mit dieser Erfassungsart werden die einzelnen Quartale des Wirtschaftsjahres geplant. Die erfassten Quartalswerte können mit Hilfe der Verteilungsart gleichmäßig, nach Prozenten oder nach Schlüsselwerten auf die Monate verteilt werden.

Quartalswerte In diesen Feldern sind die Quartalswerte zu erfassen, welche anschließend gleichmäßig, prozentual oder nach einem Schlüssel verteilt werden können.

Zu verteilen In dieser Spalte wird der noch zu verteilende Prozentwert angezeigt. Die maximale Eingabe beträgt 100%. Ist die Verteilungsart Schlüsselverteilung eingestellt, wird in dieser Spalte die Summe der Schlüsselwerte angezeigt.

Monatsverteilung Die 12 Eingabefeldern dienen zur Erfassung von Prozentwerten für die Prozentverteilung und zur Eingabe von Schlüsselwerten für die Schlüsselverteilung. Die tatsächlichen Monatswerte können mit Hilfe des Symbols Monatsverteilung angezeigt werden. Wurde die gleichmäßige Verteilung gewählt, so werden in diesen Feldern die tatsächlichen Monatswerte angezeigt. Eine Eingabe ist dann nicht möglich.

Verteilungsart Die eingegebenen Quartalswerte können nach 3 verschiedenen Methoden auf die Monate verteilt werden.

Beispiele: Gleichmäßige Verteilung Der Quartalswert wird durch drei geteilt und somit gleichmäßig auf die Monate verteilt. Beispiel:

1200 / 3 = 400,00 Januar = 400,00
Februar = 400,00
März = 400,00
1500 / 3 = 500,00 April = 500,00
Mai = 500,00
Juni = 500,00

Schlüsselverteilung Ein Verteilschlüssel kann z.B. die Anzahl der Mitarbeiter oder verkaufte Stückzahlen sein. Nach solch einem Verteilschlüssel wird der Quartalswert auf die drei Monate verteilt. Die Summe der Schlüsselbeträge werden in der Spalte Summe angezeigt. Der Quartalswert wird durch die Summe geteilt und mit dem Monatswert multipliziert. Die errechneten Monatswerte können mit Hilfe des Buttons Monatsverteilung angezeigt werden. Beispiel:

1200,00 / 240 = 5,00 Januar 5,00 * 70 = 350,00
Februar 5,00 * 80 = 400,00
März 5,00 *90 = 450,00

Prozentverteilung Der eingegebene Quartalswert ist zu 100% auf die drei Monate zu verteilen. Die Prozentanteile sind pro Monat im rechten Eingabefenster zu hinterlegen. Im Feld zu verteilen wird der Restwert angezeigt, welcher noch zu verteilen ist. Die errechneten Monatswerte können mit Hilfe des Buttons Monatsverteilung angezeigt werden.

Erfassungsart Jahreswert

Bei dieser Erfassungsart wird der gesamt Planwert für das Wirtschaftsjahr vorgegeben. Der erfasste Jahreswert kann mit Hilfe der Verteilungsart gleichmäßig, nach Prozenten oder nach Schlüsselwerten auf die Monate verteilt werden.

Jahreswert In diesem Feld ist der Planwert des gesamten Wirtschaftsjahres einzugeben, welcher anschließend gleichmäßig, prozentual oder nach einem Schlüssel auf die Monate verteilt werden kann.

Verteilungsergebnisse In diesem Feld werden die restlichen Prozente angezeigt, welche noch zu verteilen sind. Es können maximal 100% verteilt werden. Bei der Schlüsselverteilung wird die Summe der bereits erfassten Schlüsselwerte angezeigt.

Verteilungsart Der eingegebene Jahreswert kann nach 3 verschiedenen Methoden auf die Monate verteilt werden.

Beispiele: Gleichmäßige Verteilung Der Jahreswert wird durch 12 geteilt und somit gleichmäßig auf die Monate verteilt.

Beispiel:

2400 / 12= 200 Januar = 200,00
Februar = 200,00
März = 200,00
April = 200,00
Dezember = 200,00

Schlüsselverteilung Ein Verteilschlüssel kann z.B. die Anzahl der Mitarbeiter oder verkaufte Stückzahlen sein. Nach solch einem Verteilschlüssel wird der Jahreswert auf die zwölf Monate verteilt. Die Summe des Schlüsselbetrages wird in der Spalte Summe angezeigt. Der Jahreswert wird durch die Summe geteilt und mit dem Monatswert multipliziert. Die errechneten Monatswerte können mit Hilfe des Buttons Monatsverteilung angezeigt werden.

Beispiel:

2400 / 3000 = 0,80 Januar 0,80 * 500 = 400,00
Februar 0,80 * 600 = 480,00
März 0,80 * 300 = 240,00

Prozentverteilung Der eingegebene Jahreswert ist zu 100% auf die zwölf Monate zu verteilen. Die Prozentanteile sind pro Monat im rechten Eingabefenster zu hinterlegen. Im Feld noch zu verteilen wird der Restwert angezeigt, welcher noch zu verteilen ist. Die errechneten Monatswerte können mit Hilfe des Buttons Monatsverteilung angezeigt werden.

Monatsverteilung Die 12 Eingabefeldern dienen zur Erfassung von Prozentwerten für die Prozentverteilung und zur Eingabe von Schlüsselwerten für die Schlüsselverteilung. Die tatsächlichen Monatswerte können mit Hilfe des Symbols Monatsverteilung angezeigt werden. Wurde die gleichmäßige Verteilung gewählt, so werden in diesen Feldern die tatsächlichen Monatswerte angezeigt. Eine Eingabe ist dann nicht möglich.

Erfassungsart Ist-Vorjahreswerte

Grundlage für diese Art der Planung bilden die Istwert des Vorjahres einer zu planenden Kostenart. Der Sollwert des aktuellen Planjahres wird aus den Istwerten des Vorjahres ermittelt. Durch Angabe eines Veränderungsfaktors kann der Sollwert erhöht (Steigerung) oder vermindert (Abschlag) werden. Der Faktor ist als Prozentwert zu hinterlegen. Wird kein Faktor hinterlegt, wird der Istwert eins zu eins als Sollwert übernommen.

Die Berechnung der Sollwerte aus den Istwerten des Vorjahres erfolgt erst beim Aufruf der Soll/Ist-Analyse, da sich zum Zeitpunkt der Erfassung von Planwerten noch Veränderungen in den Istwerten des Vorjahres ergeben könnten. Des weiteren werden die eingestellten Dokumenteigenschaften (Buchungszustand, Buchungsform) der Soll/Ist-Analyse bei der Ermittlung der Istwerte berücksichtigt. Aus diesem Grund ist die Anzeige von Monatswerten in dieser Ansicht nicht möglich. In der Dokumentansicht wird dieser Planwert mit 0,00 dargestellt.

#3753376: akte fibu sollwertefibu image4.png Diese Erfassungsart kann nur für die Planung von Kostenarten / Konten erfolgen. Bei der Planung von BAB-/BWA-Positionen kann diese Erfassungsart nicht ausgewählt werden.

Beispiel:

Istwert-Vorjahr Konto 8900 10.000,00
Faktor, Steigerung 2 %
Sollwert Konto 8900 10.200,00
oder
Istwert-Vorjahr Konto 8900 10.000,00
Faktor, Abschlag 2 %
Sollwert Konto 8900 9.800,00

Veränderungsfaktor Der Sollwert des zu planenden Kontos wird aus dem Istwert des Vorjahres ermittelt. Der Sollwert kann durch Angabe eines Veränderungsfaktors erhöht (Steigerung) oder vermindert (Abschlag) werden. Der Faktor wird als Prozentwert angegeben.

Erfassungsart %-Anteil von Ist-Werten

Bei dieser Form der Erfassungsart wird der Sollwert eines Kontos von dem Ist-Wert eines anderen Kontos ermittelt. Der Sollwert wird mit Hilfe eines prozentualen Anteils berechnet.

Die Berechnung der Sollwerte aus den Istwerten des Kontos erfolgt erst beim Aufruf der Soll/Ist-Analyse, da sich zum Zeitpunkt der Erfassung von Planwerten noch Veränderungen in den Istwerten ergeben könnten. Des weiteren werden die eingestellten Dokumenteigenschaften (Buchungszustand, Buchungsform) der Soll/Ist-Analyse bei der Ermittlung der Istwerte berücksichtigt. Aus diesem Grund ist die Anzeige von Monatswerten in dieser Ansicht nicht möglich. In der Dokumentansicht wird dieser Planwert mit 0,00 dargestellt.

#3753376: akte fibu sollwertefibu image4.png Diese Erfassungsart kann nur für die Planung von Kostenarten / Konten erfolgen. Bei der Planung von BAB-/BWA-Positionen kann diese Erfassungsart nicht ausgewählt werden.

Beispiel:

Ist-Wert Konto 3410 12.500,00
Anteil, % 8 %
Sollwert Konto 3800 1.000,00

Stammkonto Hier ist das Konto zu hinterlegen, von welchem der Sollwert ermittelt werden soll. Das ausgewählte Stammkonto bildet die Basis für die Berechnung des Sollwertes. Mit Hilfe des Auswahlbrowsers kann aus dem Kontenstamm oder Kontenrahmen ein Konto ausgewählt werden. Beim Aufruf der Soll/Ist-Analyse wird zunächst der Istwert des ausgewählten Kontos ermittelt und anschließend mit Hilfe des hinterlegten prozentualen Anteils der Sollwert des zu planenden Kontos errechnet.

Anteil, % In diesem Feld ist der prozentuale Anteil zu hinterlegen, mit dem der Sollwert des zu planenden Kontos berechnet wird.

Symbole Dialog Soll – Werte: Erfassung und Bearbeitung

#3748897: akte fibu sollwertefibu image10.png Ein neuer Datensatz wird angelegt.Bei der Neuanlage ist zunächst die zu planende Kostenart auszuwählen. Mit Hilfe des Auswahl-Browsers kann ein Aussprung in den Kostenartenrahmen erfolgen und die gewünschte Kostenart ausgewählt werden. Als nächster Schritt ist eine von 6 Erfassungsarten zu wählen. Die Neuanlage eines Planwertes erfolgt immer für den Buchungskreis, welcher in den Dokumenteigenschaften eingestellt wurde.
#3748903: akte fibu sollwertefibu image20.png Die Änderungen werden gespeichert.
#3752200: akte fibu sollwertefibu image21.png Die aktuelle Ansicht wird gedruckt.Hier können Sie die einzelnen Monatsplanwerte für die gewählte Kostenart bzw. die gewählte BAB-Position in Form einer Liste ausdrucken. Soll eine Liste der Planwerte aller Kostenarten / Positionen gedruckt werden, so ist der Druck über die Akte zu starten. Beim Druck dieser Liste wird der eingestellte Monatswert bzw. der Jahreswert berücksichtigt. Somit ist es möglich pro Monat einer Liste aller Planwerte zu drucken.
#3752201: akte fibu sollwertefibu image22.png Die Seitenansicht wird geöffnet. Weitere Informationen finden Sie auf der Hilfeseite [../../../../../Content/allgemein/allg_beschreibung/beschreibung/bes_seitenansicht.htm Seitenansicht].
#3748904: akte fibu sollwertefibu image23.png Nach Bestätigung einer Sicherheitsabfrage wird der aktuelle Datensatz gelöscht.
#3753448: akte fibu sollwertefibu image24.png Die Monatsverteilung zeigt eine Übersicht der Planwerte für jeden einzelnen Monat und den Gesamtplanwert des Jahres. Da in einigen Erfassungsarten die Monatswerte rechnerisch ermittelt werden und die Einzelwerte während der Erfassung nicht sichtbar sind, z.B. beim Jahreswert oder bei den Quartalswerten, kann mit Hilfe dieser Funktion eine Übersicht der errechneten Monatswerte und der gesamte Jahreswert angezeigt werden.
#3748905: akte fibu sollwertefibu image25.png Mit den Pfeilen wechseln Sie zum ersten bzw. letzten Datensatz oder zum vorherigen bzw. nächsten Datensatz. Sie können den Eintrag direkt im Eingabefeld erfassen und mit Enter bestätigen.

Best-/Worst-Case

Die Ableitung von den Sollwerten erfolgt für Best-Case und Worst-Case in Form eines Festwertes oder eines Prozentwertes. Die Art der Ableitung kann für Best-Case und Worst-Case kann unterschiedlich sein.

Die Eingabemöglichkeit besteht für Best-Case und Worst-Case jedoch nur für jeweils ein Feld, d.h. wird ein Festwert eingegeben, kann in dem Feld Prozentwert kein Wert erfasst werden und umgekehrt. Die Eingabe von Vorzeichen (minus) ist möglich.

Die Ableitung mit Hilfe eines Festwertes bedeutet, dass zu den normalen Soll-Werten ein fester Betrag für den Best-/Worst-Case hinzugerechnet (Vorzeichen: „+“) oder abgezogen (Vorzeichen: „-“) wird.

Bei der Prozentermittlung wird basierend vom errechneten Sollwert ein prozentualer Wert hinzugerechnet (Vorzeichen: „+“) oder abgezogen (Vorzeichen: „-“)

Die Ermittlung und die Darstellung der Werte erfolgt nach dem Verlassen das Eingabefeldes.

Die manuelle Abänderung der berechneten Werte ist in diesem Fall möglich, sowohl vor der ersten Ermittlung als auch nach der Ermittlung der Werte. Zur besseren Visualisierung werden manuell geänderte Werte blau dargestellt.

Bei Änderung der Soll-Werte werden alle Werte für Best-Case und Worst-Case angepasst, außer den manuell angepassten Werten. Sind Werte manuell angepasst worden, erscheint eine Abfrage, ob diese auch neu berechnet und somit überschrieben werden sollen.

Werden die Felder für die Ableitung verändert, erfolgt auch hier nach dem Verlassen eine automatische Anpassung. Für die manuellen Werte erfolgt wiederum eine Abfrage.

Die Eingabe der Grenze I und II in % ermöglicht die Erkennung einer Abweichung von Sollwert zu Best-Case und von Sollwert zu Worst-Case. Der Prozentwert drückt den Grad der Abweichung zwischen den jeweiligen zwei Werten aus. Ist ein entsprechender Prozentsatz erreicht, wird dies in der Auswertung durch eine Ampelfunktion signalisiert.

Dialog Übernahme der Ist-Werte als Soll-Werte

Die Übernahmefunktion steht für Planungsarten von Rahmen- und Stammkonten zur Verfügung. Eine Übernahme der Soll-Werte, deren Planungsart sich auf Positionen beziehen, ist nicht möglich. Bei der Planungsart auf Rahmenkonten wird der Ist-Wert aufgrund des identischen Stammkontos ermittelt, und dann als Soll-Werte für dieses Rahmenkonto angelegt.

Wirtschaftsjahr

Die Übernahme erfolgt auf Basis eines Wirtschaftsjahres. Zur Auswahl stehen alle vorherigen und das aktuelle Wirtschaftsjahr des Mandanten außer Konzern- und Planjahren. Aus diesem Wirtschaftsjahr werden alle Ist-Daten (Buchungsform: EB-Werte, laufende Buchhaltung, Abschlussbuchungen und Buchungszustand: vorläufige, endgültige Buchungen - jeweils immer nur die EUR-Daten) ermittelt.

Eine Übernahme der Ist-Werte in Soll-Werte kann nur dann erfolgen, wenn im ausgewählten und aufrufenden Wirtschaftsjahr der gleiche Kanzlei-Kontenrahmen hinterlegt ist. Die Übernahme der Ist-Werte unterstützt auch unterschiedliche Wirtschaftsjahrzeiträume. Entspricht der Zeitraum des Ist-Jahres nicht dem Zeitraum des Soll-Jahres werden die Daten nach Ihrer Monatsermittlung übernommen. D.h. aus einem Ist-Rumpf-Wirtschaftsjahr werden die jeweiligen Monats-Ist-Daten ermittelt, und beginnend im ersten Monat des Wirtschaftsjahres als Soll-Werte übernommen. Ein komplettes Ist-Wirtschaftsjahr wird in ein Soll-Rumpfwirtschaftsjahr nur bis zum letzten Monat des Rumpfwirtschaftsjahres übernommen.

Konten-Auswahl

Im Bereich der Konten kann eine manuelle Eingabe von einer und/oder mehreren Konten und von Bereichen erfolgen. Die Eingabe kann auch über den Browser erleichtert ausgeführt werden. Im Browser können einzelne oder mehrere Konten markiert und übernommen werden. Ein Bereich wird mit einem Doppelpunkt eingetragen/dargestellt.

Beispiel:

4250, 4252:4255

Konten der Soll-Werte des Wirtschaftsjahres

Mit der Option werden nur die Ist-Werte der Konten in der Übernahme berücksichtigt, die im aktuell aufgerufenen Dokument bereits vorhanden sind.

Anpassung der Ist-Werte bei Übernahme

Bei der Übernahme kann Alternativ eine einheitliche Steigerung (Erhöhung) bzw. ein einheitlicher Abschlag (Verringerung) der aus den Ist-Werten ermittelten Soll-Werte prozentual erfolgen oder es können die Vortragswerte (bzgl. des %-Vortrages) der Soll-Werte des Wirtschaftsjahres genutzt werden.

Eigenschaften der übernommenen Soll-Werte

Hiermit legen Sie fest, mit welchen Kriterien die Soll-Werte nach der Übernahme gespeichert werden:

Erfassungsart:

  • Individuelle Monatswerte: Hierdurch ergeben sich identische Werte von Ist-Wert und Soll-Wert-Monaten.
  • Quartalswerte: Der Quartalswert der Ist-Werte wird ermittelt und als Quartalswert der Soll-Werte übernommen, aufgrund der eingestellten Verteilungsart werden die Soll-Wert der Monate berechnet.
  • Jahreswert: Der Jahreswert der Ist-Werte wird ermittelt und als Jahreswert der Soll-Werte übernommen, aufgrund der eingestellten Verteilungsart werden die Soll-Wert der Monate berechnet.

Verteilungsart:

  • Individuelle Monatswerte: Hier sind keine Verteilungsarten einstellbar.
  • Quartalswerte: Gleichmäßige Verteilung, Schlüsselverteilung, Prozentverteilung
  • Jahreswerte: Gleichmäßige Verteilung, Schlüsselverteilung, Prozentverteilung

Vortragsangaben bereits vorhandener Soll-Werte überschreiben Mit dieser Option wird definiert, ob bei bereits vorhandenen Soll-Werten die Einstellungen der Vortragsangaben (Vortrag Ja/Nein, Prozentangabe, Steigerung/Abschlag) überschrieben werden sollen.

Identische Vortragsangaben der Soll-Werte Mit dieser Option erhalten die Soll-Werte zusätzlich ein Vortragskennzeichen und die Angabe der prozentualen Steigerung oder des Abschlags. Setzen Sie die Kennzeichnung, wenn Sie im nächsten Wirtschaftsjahr die Soll-Werte mit der Funktion Vortragswerte übernehmen übertragen möchten.

Allgemeine Information zu bereits vorhandenen Soll-Werten Die Angabe für Best-/Worst-Case werden über die bisherige Vortragsübernahme übernommen, und bei der Übernahme von Ist-Werten zu Soll-Werten werden diese Angaben nicht verändert bzw. überschrieben.

Aufwand/Ertrag Die Einstellung für Aufwand/Ertrag wird über die bisherige Vortragsübernahme übernommen, und bei der Übernahme von Ist-Werten zu Soll-Werten werden diese Angaben nicht verändert bzw. überschrieben.

Sollten bisher - im aktuellen Jahr - keine Soll-Werte vorhanden sein, so werden diese aus den zu übernehmenden Konten ermittelt. Bei Konten ohne die Kostenrechnungsschlüsselung und bei neutralen Kostenarten werden die Jahressalden ermittelt und je nach Jahressaldo erfolgt eine Einstufung als Aufwand oder als Ertrag.

Übernahme in Buchungskreis

Die Verarbeitung der Buchungskreise erfolgt, wie in den Dokumenteigenschaften der Soll-Werte eingestellt.

Die Auswahl der Buchungskreise zur Auswertung bleibt unberücksichtigt. Nur die Auswahl des Buchungskreises zum Buchen (Eigenschaften 2. Spalte) wird berücksichtigt und für die Übernahme der Ist-Werte in Soll-Werte benutzt. Im Fenster Übernahme der Ist-Werte als Soll-Werte wird dieser genutzte Buchungskreis im Fenstertitel angezeigt.

Besonderheiten: Wenn das ausgewählte Ist-Wirtschaftsjahr (Herkunfts-Wirtschaftsjahr) keine Buchungskreise hat, wird der eingestellte Buchungskreis zum Buchen genutzt. Wenn das ausgewählte Ist-Wirtschaftsjahr Buchungskreise hat aber das aktuelle Wirtschaftsjahr keine, so werden die Ist-Werte je Konto/Kostenart pro Buchungskreis ermittelt, zusammengeführt und entsprechend kumuliert übernommen. Ansonsten erfolgt die Übernahme jeweils separat pro Buchungskreis.

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