Mahnstammdaten bearbeiten / erfassen
Mahnstammdaten bearbeiten / erfassen
Die Pflege und Neuerfassung von Texten und Bedingungen für Zahlungserinnerungen, Mahnungen, Kontoauszüge/Saldenbestätigungen, Pre-Notifications und Zahlungsavis erfolgt im Dialogfenster Mahnstammdaten Pflege und Mahntexte.
Dialog Mahnstammdaten Pflege
Dialog Mahnstammdaten
Aus dem Dokument Mahnbedingungen/Textgruppen
- Symbol
Neu
- Kontextmenü -> Neu
- Mahnstammsatz markieren -> Symbol
Bearbeiten
- Mahnstammsatz markieren -> Kontextmenü -> Bearbeiten
- Mahnstammsatz markieren -> Entertaste drücken
- Doppelklick auf Mahnstammsatz
Aus den Dokumenten Mahnstufe einzeln, Alle Mahnstufen, Zahlungserinnerung, Kontoauszug/Saldenbestätigung:
- Symbol
Mahnstammdaten
- Kontextmenü -> Mahnstammdaten
Aus dem Dialogfenster Kunde Register Mahnwesen
- Schaltfläche Neu
- Schaltfläche Ändern
Aus dem Dialogfenster Lieferant Register Grundangaben
- Schaltfläche Neu
- Schaltfläche Ändern
Symbole
| Ein neuer Datensatz wird angelegt. | |
|---|---|
| Die Änderungen werden gespeichert. | |
| Die aktuelle Ansicht wird gedruckt. | |
| Die Seitenansicht wird geöffnet. | |
| Nach Bestätigung einer Sicherheitsabfrage wird der aktuelle Datensatz gelöscht. | |
| Mit den Pfeilen wechseln Sie zum ersten bzw. letzten Datensatz oder zum vorherigen bzw. nächsten Datensatz. Sie können den Eintrag direkt im Eingabefeld erfassen und mit Enter bestätigen. |
Option Haupt-Mahnstamm
Sie können einen Mahnstamm als Haupt-Mahnstamm kennzeichnen. Wenn Sie Kunden oder Lieferanten neu anlegen, wird dieser standardmäßig hinterlegt.
Register Mahntexte
Im Register Mahntexte werden alle vorhanden Anschreibentypen des Mahnstamms mit den zugehörigen Informationen aufgelistet. Wenn ein abweichendes Druckformular für einen Typ hinterlegt ist, wird das in der Spalte Formular mit einem X gekennzeichnet. Standardmäßig ist dies beim Typ Kontoauszug/Saldenbestätigung und beim Zahlungsavis der Fall. Mit den Schaltflächen im unteren Bereich können Sie weitere Typen anlegen, bestehende bearbeiten oder löschen. Optional können Sie einstellen, wie für Mahnungen in diesen Mahnstammsatz die Kulanztage behandelt werden:
- Kulanztage ab Fälligkeit: Die eingetragenen Kulanztage werden ab der Fälligkeit des Postens berechnet.
- Kulanztage ab letztem Mahndatum: Die eingetragenen Kulanztage werden ab dem letzten Mahndatum berechnet. Wenn Sie noch keine Mahnung erstellt haben, werden bei der ersten Mahnung die Kulanztage ab dem Fälligkeitsdatum berechnet.
Wenn keine Kulanztage eingetragen sind, (= Kulanztage: 0) werden die Offenen Posten am Tag nach der Fälligkeit bzw. am Tag nach der letzten Mahnung gemahnt.
Register Mahngebühren
In diesem Register werden alle Daten für die Verarbeitung von Mahngebühren hinterlegt. Ordnen Sie den einzelnen Mahnstufen die jeweiligen Mahngebühren und weitere Mahnbedingungen zu. In der Auflistung sehen Sie, welchen Mahnstufen bereits Gebühren zugeordnet sind. Mit den Schaltflächen im können Sie weiteren Mahnstufen Gebühren zuordnen, bestehende bearbeiten oder löschen. Im Feld Währung ist standardmäßig die Basiswährung eingestellt. Wenn Sie die Devisenbuchhaltung lizenziert haben und einen Kunden oder Lieferanten in Fremdwährung führen, werden die Mahnungen und Zahlungsavis in dieser Währung ausgegeben. Beachten Sie, dass keine Umrechnung der Gebühren erfolgt. Im Feld Drucktext hinterlegen Sie, mit welchem Text die Mahngebühren auf der Mahnung ausgewiesen werden. Standardmäßig ist dieses Feld mit dem Text "Mahngebühren" vorbelegt.
Wenn Sie die Option Mahngebühren auflaufend aktivieren, werden die Mahngebühren von vorherigen Mahnungen auch auf der neuen Mahnung ausgewiesen. Ist die Option Mahngebühren auflaufend nicht aktiviert, werden pro Mahnung lediglich die aktuell anfallenden Mahngebühren der höchsten Mahnstufe ausgewiesen.
| Hinweis: Beachten Sie, dass die Option Mahngebühren auflaufend keine Auswirkung beim Mahntyp Alle Mahnstufen hat. Bei diesem Mahntyp werden immer die hinterlegten Mahngebühren auf der Mahnung ausgewiesen und gegebenenfalls gebucht. |
Im unteren Bereich des Dialogfensters legen Sie fest, wie die Mahngebühren in der Finanzbuchhaltung verbucht werden. Im Feld Autom. Buchung stehen folgende Auswahlmöglichkeiten zur Verfügung:
- Keine automatische Buchung: Die Mahngebühren werden auf der Mahnung ausgewiesen, eine Buchung in der Finanzbuchhaltung erfolgt nicht.
- Automatische Buchung generell: Die Mahngebühren werden nach erfolgreichem Druck der Mahnung in der Finanzbuchhaltung verbucht.
- Automatische Buchung unter Berücksichtigung einer Betragsgrenze: Die Mahngebühren werden nach erfolgreichem Druck der Mahnung nur dann automatisch gebucht, wenn der Betrag der Mahngebühren gleich oder größer ist, als die hinterlegte Betragsgrenze.
Im Feld OP-Nr (Beleg2) können Sie eine OP-Nummer für die automatisch gebuchten Mahngebühren hinterlegen. Standardmäßig werden die Buchungen in der Finanzbuchhaltung mit der OP-Nummer 999999 verbucht. Wenn Sie die Mahngebühren automatisch verbuchen lassen, müssen Sie im Bereich Konto Mahngebühr die entsprechenden Konten hinterlegen. Sie können für inländische, EU- und Auslandskunden unterschiedliche Konten verwenden. Die Information in welchem Land ein Kunde ansässig ist, wird dabei aus dem Register Anschrift im Dialog Kunde gelesen.
| Hinweis: Beachten Sie, dass eine automatische Verbuchung in Fremdwährung (Devisenbuchhaltung) nicht durchgeführt wird. Sie erhalten eine Liste mit den Beträgen zur manuellen Erfassung. |
Register Verzugszinsen
In diesem Register werden alle Daten für die Verarbeitung von Verzugszinsen hinterlegt. Ordnen Sie den einzelnen Mahnstufen die jeweiligen Verzugszinsen zu. In der Auflistung sehen Sie, welchen Mahnstufen bereits Zinsen zugeordnet sind. Mit den Schaltflächen können Sie weiteren Mahnstufen Verzugszinsen zuordnen, bestehende bearbeiten oder löschen. Die Postlaufzeit in Tagen wird bei der Ausgabe von Folgemahnungen berücksichtigt. Die hinterlegte Frist erhöht den Zeitraum, ab dem Verzugszinsen berechnet werden.
Im Feld Währung ist standardmäßig die Basiswährung eingestellt. Wenn Sie die Devisenbuchhaltung lizenziert haben und einen Kunden oder Lieferanten in Fremdwährung führen, werden die Anschreiben in dieser Währung ausgegeben. Beachten Sie, dass keine Umrechnung der Gebühren erfolgt. Im Feld Drucktext hinterlegen Sie, mit welchem Text die Verzugszinsen auf der Mahnung ausgewiesen werden. Standardmäßig ist dieses Feld mit dem Text "Verzugszinsen" vorbelegt. Im Feld Textzusatz können Sie über die Auswahlliste einen zusätzlichen Text ausweisen lassen. Im Feld Verzugsbeginn wählen Sie den Zeitpunkt für die Berechnung der Verzugszinsen:
- Nach 30 Tagen (BGB §286): Verzugssetzung erfolgt automatisch 30 Tage nach dem Fälligkeitsdatum der Rechnung. Unabhängig vom Fälligkeitstag der Rechnung werden Verzugszinsen erst 30 Tage nach Rechnungsdatum berechnet.
- Ab Fälligkeitsdatum: Die Rechnungen werden durch eine Mahnung oder Zahlungserinnerung auf Verzug gesetzt. Verzugszinsen werden ab dem Fälligkeitsdatum der Rechnung berechnet.
Die Option Zinsberechnung (erstmalig) steuert, ab wann die erstmalige Berechnung erfolgt. Bei der zweiten oder späteren Mahnstufe wird der Verzugszins ab dem Datum der letzten gemahnten Mahnstufe berechnet. Verzugszinsen, die in früheren Mahnungen ausgewiesen wurden, werden erneut auf der Mahnung ausgewiesen. Im unteren Bereich des Dialogfensters legen Sie fest, wie die Verzugszinsen in der Finanzbuchhaltung verbucht werden. Im Feld Autom. Buchung stehen folgende Auswahlmöglichkeiten zur Verfügung:
- Keine automatische Buchung: Die Verzugszinsen werden auf der Mahnung ausgewiesen, eine Buchung in der Finanzbuchhaltung erfolgt nicht.
- Automatische Buchung generell: Die Verzugszinsen werden nach erfolgreichem Druck der Mahnung in der Finanzbuchhaltung verbucht.
- Automatische Buchung unter Berücksichtigung einer Betragsgrenze: Die Verzugszinsen werden nach erfolgreichem Druck der Mahnung nur dann automatisch gebucht, wenn der Betrag der Zinsen gleich oder größer ist, als die hinterlegte Betragsgrenze.
Im Feld Beleg-Nr (Beleg1) können Sie eine Belegnummer für die automatisch gebuchten Verzugszinsen hinterlegen. Standardmäßig wird die Belegnummer der Ursprungsrechnung verwendet. Deaktivieren Sie diese Option und geben Sie anschließend die gewünschte Nummer ein. Wenn Sie die Verzugszinsen automatisch verbuchen lassen, müssen Sie im Bereich Konto Zinsertrag die entsprechenden Konten hinterlegen. Sie können für inländische, EU- und Auslandskunden unterschiedliche Konten verwenden. Die Information in welchem Land ein Kunde ansässig ist, wird dabei aus dem Register Anschrift im Dialog Kunde gelesen.
| Hinweis: Beachten Sie, dass eine automatische Verbuchung in Fremdwährung (Devisenbuchhaltung) nicht durchgeführt wird. Sie erhalten eine Liste mit den Beträgen zur manuellen Erfassung. |
Register Verzugspauschale
In diesem Register werden alle Daten für die Verarbeitung von Verzugspauschalen nach §288 BGB Abs. 5 hinterlegt. Hinterlegen Sie im Feld Verzugspauschale den gewünschten Betrag der Pauschale – sobald hier ein Betrag hinterlegt wurde, ist die Verarbeitung von Verzugspauschalen aktiviert. Die Verzugspauschale wird für den ersten Typ im Register Mahntexte ausgegeben. Im Feld Währung ist standardmäßig die Basiswährung eingestellt. Wenn Sie die Devisenbuchhaltung lizenziert haben und einen Kunden oder Lieferanten in Fremdwährung führen, werden die Mahnungen und Zahlungsavise in dieser Währung ausgegeben. Beachten Sie, dass keine Umrechnung der Verzugspauschale erfolgt. Im Feld Drucktext hinterlegen Sie, mit welchem Text die Verzugspauschale auf der Mahnung ausgewiesen wird. Standardmäßig ist dieses Feld mit dem Text "Verzugspauschale" vorbelegt. Werden auf einer Mahnung mehrere Verzugspauschalen generiert, so wird zusätzlich der Zusatz der OP-Nummer im Text mit ausgewiesen.
Ab Fälligkeitsdatum: Die Rechnungen werden durch eine Mahnung oder Zahlungserinnerung auf Verzug gesetzt. Die Verzugspauschale wird ab dem Fälligkeitsdatum der Rechnung generiert.
Wenn Sie die Option Verzugspauschale immer ausweisen aktivieren, wird die Verzugspauschale auch auf jeder neuen Mahnung ausgewiesen. Ist die Option Verzugspauschale immer ausweisen nicht aktiviert, wird die Verzugspauschale lediglich einmal ausgewiesen.
| Hinweis: Beachten Sie, dass die Verzugspauschale je Offener Posten nur einmal generiert wird und nicht erneut beim nächsten Mahnlauf. |
Im unteren Bereich des Dialogfensters legen Sie fest, wie die Verzugspauschale in der Finanzbuchhaltung verbucht wird. Im Feld Autom. Buchung stehen folgende Auswahlmöglichkeiten zur Verfügung:
- Keine automatische Buchung: Die Verzugspauschale wird auf der Mahnung ausgewiesen, eine Buchung in der Finanzbuchhaltung erfolgt nicht.
- Automatische Buchung generell: Die Verzugspauschale wird nach erfolgreichem Druck der Mahnung in der Finanzbuchhaltung verbucht.
Im Feld OP-Nr (Beleg2) können Sie eine OP-Nummer für die automatisch gebuchte Verzugspauschale hinterlegen. Wenn Sie die Verzugspauschale automatisch verbuchen lassen, müssen Sie im Bereich Konto Pauschale die entsprechenden Konten hinterlegen. Sie können für inländische, EU- und Auslandskunden unterschiedliche Konten verwenden. Die Information in welchem Land ein Kunde ansässig ist, wird dabei aus dem Register Anschrift des Dialogs Kunde gelesen.
| Hinweis: Beachten Sie, dass eine automatische Verbuchung in Fremdwährung (Devisenbuchhaltung) nicht durchgeführt wird. Sie erhalten eine Liste mit den Beträgen zur manuellen Erfassung. |
Register Druckformular
In diesem Register können Sie für den Mahnstammsatz das gewünschte Druckformular hinterlegen. Zusätzlich können Sie für jede einzelne Mahnstufe über das Dialogfenster Mahntexte ein abweichendes Druckformular hinterlegen. Klicken Sie auf das Symbol neben dem Feld Druckvorlagendatei . Das Dialogfenster Auswahl einer Druckvorlagendatei öffnet sich. Über die Auswahlliste im unteren Bereich des Dialogfensters können Sie den Dateityp wählen. Für die einzelnen Dateitypen werden diverse Vorlagen ausgeliefert. Für Zahlungsavis, Pre-Notification und Kontoauszüge/Saldenbestätigung sind standardmäßig abweichende Druckformulare hinterlegt.
Register Verknüpfte Kunden bzw. Lieferanten
In diesem Register können Sie anzeigen lassen, mit welchen Personenkonten der Mahnstammsatz verknüpft ist. Klicken Sie auf die Schaltfläche Liste einlesen um die verknüpften Personenkonten aufzulisten. Mit Klick auf die Schaltfläche Drucken, wird die Liste ausgedruckt.
Dialog Mahntexte
Dialog Mahnstammdaten
Aus dem Dialogfenster Mahnstammdaten Pflege
- Schaltfläche Neu
- Typ markieren -> Schaltfläche Bearbeiten
- Doppelklick auf Typ
Register Allgemein
Im Feld Mahntyp wird der aktuelle Typ zur Information angezeigt. Die Bezeichnung können Sie nicht ändern. Wenn Sie einen neuen Typ anlegen, können Sie in der Auswahlliste den gewünschten Typ wählen. Einen Typ können Sie nur einmal anlegen. Zur Auswahl stehen:
- Zahlungserinnerung
- bis 9. Mahnung
- Alle Mahnstufen
- Kontoauszug/Saldenbestätigung
- Pre-Notification
- Zahlungsavis
| Hinweis: Wenn Sie nur einen Mahntext für Alle Mahnstufen anlegen, können Sie keine Mahnungen über das Dokument Mahnstufe einzeln ausgeben. Für Mahnungen aus diesem Dokument müssen zwingend Mahntexte für die einzelnen Stufen vorhanden sein. Wenn Sie nur Mahntexte für die einzelnen Stufen anlegen, können Sie über die Dokumente Alle Mahnstufen und Mahnstufen aller Firmen auch die entsprechenden Mahnungen für die einzelnen Stufen ausgeben. |
Im Feld Typtext geben Sie ein, welche Überschrift auf dem Formular angezeigt werden soll. Für jede Mahnstufe und die Zahlungserinnerung können Sie Kulanztage hinterlegen. Beim Mahnlauf wird diese Frist zum Fälligkeitsdatum des Offenen Postens addiert.
Register Allgemein Drucktexte
Im Bereich Mahntext/Brieftext geben Sie den Text für den jeweiligen Typ ein. Sie können im Text Platzhalter verwenden:
für die Briefanrede für das Zahlbar bis Datum
Bei Kunden, die keine Briefanrede hinterlegt haben, wird der Platzhalter durch den Standardtext "Sehr geehrte Damen und Herren" ersetzt. Für die Erstellung einer Pre-Notification stehen folgende Platzhalter zur Verfügung:
- Briefanrede:
- Gläubiger-Identifikationsnummer:
- Bankname:
- BIC:
- IBAN:
- Mandatsreferenz:
- Fälligkeitsdatum:
- Betrag:
- Pre-Notification Nummer:
Register Allgemein E-Mail Texte
Wenn Sie den gewählten Typ per Mail versenden wollen, hinterlegen Sie hier den gewünschten Text für die E-Mail. Voraussetzung für den Versand per E-Mail ist die Hinterlegung einer E-Mail-Adresse im Register Kommunikation im Dialog Kunden bzw. Lieferanten. Sie können unterschiedliche E-Mail-Adressen hinterlegen. Mahnungen werden als PDF-Anhang mit der Mail verschickt. Der Betreff kann bis zu 100 Zeichen und der Mailtext bis zu 2.000 Zeichen lang sein.
Register Abweichendes Druckformular
In diesem Register können Sie für den Typ das gewünschte Druckformular hinterlegen. Zusätzlich können Sie für den Mahnstammsatz über das Dialogfenster Mahnstammdaten Pflege ein abweichendes Druckformular hinterlegen. Klicken Sie auf das Symbol neben dem Feld Druckvorlagendatei . Das Dialogfenster Auswahl einer Druckvorlagendatei öffnet sich. Über die Auswahlliste im unteren Bereich des Dialogfensters können Sie den Dateityp wählen. Für die einzelnen Dateitypen werden diverse Vorlagen ausgeliefert. Für Zahlungsavis und Kontoauszug/Saldenbestätigung sind standardmäßig abweichende Druckformulare hinterlegt, da mehrere Standardvorlagen vorhanden sind.
Mahntypen Offene Posten Buchhaltung
Die Daten für die einzelnen Mahntypen werden im Dokument Mahnbedingungen/Textgruppen angelegt. Die unterschiedlichen Anschreibentypen werden in einem Mahnstammsatz zusammengefasst. Den Mahnstammsatz mit allen beinhalteten Informationen hinterlegen Sie im Kunden bzw. Lieferanten. Die Ausgabe der Anschreiben erfolgt beim Zahlungsverkehr oder über den Mahnlauf. Folgende Anschreiben aus dem Offenen Posten Bereich mit Ihren Kunden und Lieferanten können Sie ausgeben:
- Zahlungserinnerung
- Pre-Notification
- Mahnungen Stufe 1-9
- Kontoauszug/Saldenbestätigung
- Zahlungsavis
Pre-Notification
Die Pre-Notification ist Teil des SEPA-Zahlungsverkehrs. Hinterlegen Sie im Dialog Kunde bzw. Lieferant, Register Zahlungsverkehr ob die Pre-Notification erstellt wird, wenn Sie eine Rechnung über SEPA einziehen. Wenn die Fristen bei der Disposition eingehalten werden, wird bei der Disposition Zahlungseinzug die Pre-Notification gedruckt oder per E-Mail versandt. Für den Text der Pre-Notification können Sie im Dialog Mahntexte verschiedene Platzhalter nutzen. Wenn Sie keinen Mailtext für die Pre-Notification erfassen, ist ein Versand per Mail nicht möglich. Die Pre-Notification wird dann ausgedruckt.
Zahlungsavis
Sie können ein Zahlungsavis ausdrucken oder per E-Mail versenden, wenn die Anzahl der Posten, die bezahlt werden nicht mehr in das Feld Verwendungszweck passt. Hinterlegen Sie im Dialog Kunde bzw. Lieferant, Register Verwendungszweck, ob ein Zahlungsavis erstellt wird.
Standardmäßig wird ein Zahlungsavis für die einzelnen Lastschriftarten ab der folgender Postenanzahl erstellt:
- Überweisung ab 3 Posten (je Personenkonto)
- Lastschrift ab 3 Posten (je Personenkonto)
- Schecks ab 11 Posten (je Personenkonto)
- DTA Überweisungen ab 15 Posten (je Personenkonto)
- DTA Lastschriften ab 15 Posten (je Personenkonto)
- DTAZV ab 5 Posten (je Personenkonto)
- SEPA Überweisungen ab 5 Posten (je Personenkonto)
- SEPA-Überweisungen Beleg max 1 Posten
- SEPA Lastschrift ab 5 Posten (je Personenkonto)
Mahnung, Zahlungserinnerung und Kontoauszug/Saldenbestätigung per E-Mail versenden
Als E-Mail-Programm wird Microsoft Outlook® unterstützt, ggf. müssen individuelle E-Mail-Konfigurationen beachtet werden. Der Versand kann nur erfolgen, wenn Microsoft Outlook geöffnet ist. Bei einer Client-Server Lösung muss eine aktive Serververbindung zu Microsoft Exchange® bestehen. Voraussetzung für den Versand der Mahnungen, Kontoauszüge/Saldenbestätigungen per E-Mail:
- Hinterlegung einer E-Mail-Adresse im Register Kommunikation im Dialog Kunden bzw. Lieferanten
- Aktivierung der Option Mahnungen/Kontoauszüge per E-Mail versenden im Register Mahnwesen im Kundenstamm bzw. Kontoauszüge per E-Mail versenden im Register Grundangaben im Lieferantenstamm
Für den E-Mail-Versand können Sie im Dialogfenster Mahntexte einen Betreff und einen Mailtext eintragen. Wenn Sie keinen Betreff eintragen, wird ein Standardtext verwendet. Wenn kein Mailtext vorhanden ist, wird der Mahntext verwendet. Der E-Mail-Versand ist für folgende Dokumente möglich:
- Zahlungserinnerung (nur Kunden)
- Mahnstufe einzeln (nur Kunden)
- Alle Mahnstufen (nur Kunden)
- Kontoauszug/Saldenbestätigung (Kunden und Lieferanten)
Um den Versand zu starten, öffnen Sie in der Ordnerstruktur das Kontextmenü des geöffneten Dokuments. Wählen Sie den Eintrag Senden an -> E-Mail Empfänger.
Nach dem Versand der Mails wird wie beim Ausdruck die Mahnstufe erhöht. Im Dokument Alle Mahnstufen bzw. Mahnstufe einzeln bleiben die Kunden stehen, die keine Mahnung per E-Mail erhalten sollen, und können anschließend in Papierform ausgedruckt werden. Im Dialog Erstellen einer E-Mail stehen im Feld Mailversand zwei Möglichkeiten zur Auswahl:
- Senden separater E-Mails an mehrere Empfänger: Für jeden Kunden oder Lieferanten wird eine PDF-Datei erzeugt und als Dateianhang an die E-Mail-Adresse versendet, die beim Personenkonto hinterlegt ist. Wie beim Ausdruck auf Papier folgt die Abfrage, ob die Mahnstufe erhöht werden soll.
- Senden der E-Mail an einen Empfänger: Die PDF-Dokumente aller Kunden bzw. Lieferanten werden als ZIP-Datei erzeugt und als Dateianhang versendet. In diesem Fall werden die Mahnstufen nach dem Versand nicht erhöht. Die E-Mail-Adresse für den Versand als ZIP-Datei müssen Sie im Feld E-Mail-Adresse eingeben.
| Die E-Mail-Adresse wird beim Versand nicht auf Gültigkeit geprüft. Es erfolgt ausschließlich eine Prüfung auf das Zeichen @ und den Domainpunkt ([email protected]). Als Absender-E-Mail-Adresse wird die E-Mail-Adresse des Outlook-Absenders verwendet. |
Druckvorlagen für die Typen
Für die Ausgabe stehen verschiedene Vorlagen und Dateitypen zur Verfügung. Beim Mahnlauf werden die jeweils hinterlegten Druckvorlagen verwendet. RPX-Vorlagen können Sie über den DocumentDesigner anpassen. Nähere Informationen entnehmen Sie bitte den Beschreibungen des DocumentDesigners. Active Reports Vorlagen (*.RPX)
- Mahnungen.rpx: Standardformular für die Mahnstufen
- Mahnungen_Blanko.rpx: Formular zum Druck auf unbeschriftetes Papier mit Firmenadresse und Firmenbezeichnung in der Kopfzeile sowie die Bankverbindung in der Fußzeile.
- Mahnungen_Englisch: Formular mit englischer Beschriftung.
- Mahnungen_Italienisch: Formular mit italienischer Beschriftung.
- MahnungenZahlung.rpx: Erste Spalte für Rechnungen/Gutschriften, zweite Spalte für Zahlungen
- MahnungenZahlung_Blanko: Erste Spalte für Rechnungen/Gutschriften, zweite Spalte für Zahlungen. Druck auf unbeschriftetes Papier mit Firmenadresse und Firmenbezeichnung in der Kopfzeile sowie die Bankverbindung in der Fußzeile.
- Kontoauszug.rpx: Standardformular für die Kontoauszug/Saldenbestätigung
- Zahlungsavis.rpx: Standardformular für Zahlungsavise
- Zahlungsavis1.rpx: Standardformular für Zahlungsavise
- PreNotification.rpx: Standardformular für Pre-Notification, Ausgabe mit RE-Nr. (Beleg 1)
- PreNotificatin1.rpx: Formulasr für Pre-Notification, Ausgabe mit der OP-Nr. (Beleg 2)
Word Vorlagen (*.dot)
- Mahnungen.dot
- Kontoauszug.dot
LAG-Vorlagen (*.lst)
- Mahnungen.lst
- Mahnungen_Blanko1.lst
- Mahnungen_Englisch.lst
- Mahnungen_Französisch.lst
- Kontoauszug.lst
- Kontoauszug_Englisch.lst
- Zahlungsavis.lst
- Zahlungsavis1.lst